1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Mehr klare Strukturen, transparente Prozesse und eindeutig definierte Zuständigkeiten schaffen. Die Einarbeitung sollte verbindlich und strukturiert erfolgen, damit neue Mitarbeitende von Anfang an wissen, welche Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner sie haben.
Außerdem würde ich mir eine deutlich offenere Kommunikation auf Augenhöhe und mehr Einbindung der Mitarbeitenden wünschen. Führung sollte nicht nur auf die Erledigung der Arbeit ausgerichtet sein, sondern auch auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang sowie echten Teamzusammenhalt.
Auch bei Gehalt, Benefits und Weiterentwicklung wären mehr Transparenz und klare Perspektiven wünschenswert. Insgesamt könnte das Unternehmen aus meiner Sicht von einer moderneren, mitarbeiterorientierteren Unternehmenskultur profitieren.
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als kühl und wenig wertschätzend erlebt. Mir fehlte die soziale Wärme und das Gefühl, als Mitarbeiterin wirklich Teil des Unternehmens zu sein. Im Vergleich zu meinem vorherigen Arbeitgeber war der Unterschied für mich sehr deutlich.
Das externe Image des Unternehmens kann ich nur eingeschränkt beurteilen. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus hatte ich allerdings nicht den Eindruck, dass sich das Unternehmen besonders durch gesellschaftliches oder ökologisches Engagement profiliert. Der Schwerpunkt lag für mich klar auf dem wirtschaftlichen und immobilienbezogenen Geschäft.
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich relativ flexibel, was ich positiv empfunden habe. Darüber hinaus habe ich bei diesem Punkt keine besonderen Vor- oder Nachteile erlebt.
Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein habe ich im Arbeitsalltag nicht wahrgenommen. Teilweise wurden Gutachten weiterhin in Papierform ausgedruckt, auch wenn dies offenbar auf Anforderungen einzelner Auftraggeber zurückzuführen war. Nachhaltigkeit spielte für mich insgesamt keine besonders erkennbare Rolle im Arbeitsalltag. Auch bei gesellschaftlichen Themen habe ich eher wirtschaftliche als ökologische Prioritäten wahrgenommen.
Konkrete Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten wurden mir nicht aufgezeigt oder aktiv angeboten. Wenn bereits die Einarbeitung wenig strukturiert ist, fällt es entsprechend schwer, eine längerfristige berufliche Entwicklung im Unternehmen zu erkennen. Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass Weiterentwicklung der Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert hat.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich eher durchwachsen. Es gab einzelne nette Kolleg:innen und gute persönliche Kontakte, einen ausgeprägten Teamspirit habe ich jedoch nicht erlebt. Statt eines wirklichen Miteinanders entstanden eher kleinere Gruppen und Cliquen. Für mich spiegelte sich darin auch ein Stück weit die allgemeine Unternehmenskultur wider: Wenn auf Führungsebene wenig Wert auf Mitarbeiterorientierung, Austausch und echtes Miteinander gelegt wird, wirkt sich das meiner Erfahrung nach auch auf den Zusammenhalt im Team aus. Im Vergleich zu meinem vorherigen Arbeitgeber, bei dem Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung einen deutlich größeren Stellenwert hatten, war der Unterschied für mich sehr deutlich.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als distanziert und hierarchisch erlebt. Bei Anliegen oder Fragen fehlte mir teilweise das Gefühl, diese offen und vertrauensvoll ansprechen zu können. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Perspektive der Mitarbeitenden gegenüber den Vorstellungen der Führungsebene eine eher geringe Rolle spielte.
Das Büro war insgesamt angenehm und hatte eine schöne Aussicht. Positiv waren außerdem der vorhandene Pausenraum, ein Aufzug sowie eine eigene Toilette auf dem Flur. Der Pausenraum war allerdings relativ klein und wurde gleichzeitig als Küche genutzt. Insgesamt waren die räumlichen Bedingungen für mich in Ordnung, aber nicht besonders hervorzuheben.
Mit den Kolleg:innen in meinem Team hat die Kommunikation gut funktioniert. Im Austausch mit der Führungsebene fehlte mir dagegen häufig die Nähe. Wenn die Führungskräfte ins Büro kamen, beschränkte sich der Austausch aus meiner Wahrnehmung meist auf kurze Fragen zur Arbeit, z. B. „Läuft’s?“. Ein echtes Interesse daran, wie es den Mitarbeitenden geht oder ob es Gesprächsbedarf gibt, habe ich vermisst. Dadurch entstand bei mir nicht das Gefühl, Anliegen oder auch persönliche Themen offen ansprechen zu können.
Bei Gehalt und Benefits habe ich leider negative Erfahrungen gemacht. Besonders irritierend war für mich, dass die zuvor über die Zeitarbeitsfirma besprochenen Gehaltskonditionen nachträglich von FA/KT infrage gestellt wurden, da die Vergütung offenbar als zu hoch angesehen wurde. Ich habe darauf bestanden, dass die zuvor vereinbarten Konditionen eingehalten werden. Auch das Deutschlandticket war für mich ein wichtiger Bestandteil der vereinbarten bzw. erwarteten Rahmenbedingungen. Weitere Benefits, von denen ich wusste, dass sie anderen Kolleg:innen zur Verfügung standen, wurden mir nicht angeboten. Insgesamt empfand ich die Vergütung und die Benefits daher als wenig transparent und wenig mitarbeiterorientiert.
Ich habe die Unternehmenskultur als eher hierarchisch und wenig auf Augenhöhe erlebt. Die Perspektive der Mitarbeitenden hatte aus meiner Wahrnehmung nicht denselben Stellenwert wie die der Führungsebene. Eine offene und gleichberechtigte Kommunikation, wie ich sie aus meinem vorherigen Arbeitsumfeld kenne, habe ich vermisst.