Viel Selbstdarstellung, wenig Wertschätzung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider habe ich das Unternehmen als Arbeitgeber zunehmend negativ erlebt. Mitarbeitende werden wenig wertgeschätzt, Eigeninitiative wird kaum anerkannt und proaktives Arbeiten eher ausgebremst als gefördert.
Einfache Entscheidungen werden unnötig kompliziert gemacht. Zuständigkeiten sind unklar, Abstimmungen dauern viel zu lange und es werden zusätzliche Arbeitsschritte geschaffen, die niemandem wirklich helfen. Statt Abläufe zu vereinfachen, entsteht immer mehr Bürokratie.
Auch das Betriebsklima ist schwierig. Konflikte und persönliche Machtkämpfe werden geduldet, während die allgemeine Unzufriedenheit immer größer wird. Es herrscht eine deutliche Ellenbogenmentalität.
Besonders problematisch finde ich die Personalentscheidungen. Fachliche Kompetenz, tatsächliche Leistung und Zuverlässigkeit scheinen bei der Vergabe von Positionen nicht immer ausschlaggebend zu sein. Wer sich gut verkauft, laut auftritt und lange genug um einen Posten bemüht, hat offenbar teilweise bessere Chancen als Mitarbeitende, die wirklich qualifiziert sind und gute Arbeit leisten. Dadurch gelangen Menschen in verantwortungsvolle Positionen, denen es aus meiner Sicht an der notwendigen fachlichen oder persönlichen Eignung fehlt.
Am Ende werden die falschen Personen gefördert, während engagierte und kompetente Mitarbeitende übergangen werden oder irgendwann resignieren.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen hätte Potenzial, müsste dafür aber seine Führungskultur, Entscheidungswege und Personalpolitik dringend und ehrlich hinterfragen
Gleichberechtigung
Frauen werden bei Beförderungen benachteiligt und systematisch übergangen