3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Themen und Projekte des Unternehmens sind grundsätzlich interessant und gesellschaftlich relevant. Auch einige Kollegen habe ich als freundlich und hilfsbereit erlebt. Inhaltlich gibt es durchaus spannende Ansätze.
Den Umgang mit Praktikanten und insbesondere das Verhalten der Führungsebene. Ich habe den Umgang teilweise als herablassend und wenig wertschätzend erlebt. Dazu kommt ein aus meiner Sicht sehr traditionelles Führungsverständnis, das nicht zu dem modernen und progressiven Image passt, das das Unternehmen nach außen vermittelt. Nach sechs Wochen Pflichtpraktikum war für mich deshalb sehr klar, dass ich dort keinen Tag länger arbeiten möchte.
Was ich besonders problematisch finde: Ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen nicht auf Augenhöhe behandelt werden, wirkt sich meiner Meinung nach zwangsläufig auch auf die Qualität der Arbeit aus. Wenn Praktikanten vor allem als günstige Arbeitskräfte gesehen werden, wenig Anleitung erhalten und gleichzeitig mit einem herablassenden Umgang konfrontiert sind, entsteht am Ende aus meiner Sicht auch kein wirklich gutes Produkt. Kreativität, Eigeninitiative und Motivation lassen sich nicht dauerhaft aus Menschen herauspressen. Gerade in einer kreativen Branche, in der gute Ergebnisse von Zusammenarbeit, Vertrauen und kreativer Freiheit leben, halte ich diesen Führungsstil für kontraproduktiv.
Der Umgang mit Praktikanten sollte grundlegend überdacht werden. Praktikanten sollten nicht primär als billige Arbeitskraft betrachtet werden, sondern als Menschen, die sich fachlich und persönlich weiterentwickeln möchten. Dafür braucht es klare Betreuung, regelmäßiges Feedback, echte Lernmöglichkeiten und vor allem einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe. Ob mit so einer Herangehensweise am Ende eine konstante Qualität entsteht ist fraglich.
Auch das Führungsverständnis sollte meiner Meinung nach dringend modernisiert werden. Gerade von einem Unternehmen, das nach außen für gesellschaftlichen Fortschritt, Nachhaltigkeit und Veränderung steht, würde ich erwarten, dass diese Werte auch intern gelebt werden.
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich insgesamt als eher unangenehm. Gerade im Umgang mit Praktikanten fehlte mir häufig die Wertschätzung. Praktikanten werden vor allem als günstige Arbeitskräfte gesehen. Das nach außen vermittelte moderne, progressive Image des Unternehmens passt nicht zur tatsächlichen Arbeitsatmosphäre.
Das Unternehmen hat nach außen ein modernes, gesellschaftlich engagiertes und progressives Image. Nach meinen sechs Wochen Praktikum hatte ich allerdings den Eindruck, dass dieses Bild mit der internen Realität teilweise deutlich auseinandergeht. Besonders der Umgang mit Praktikanten und das teilweise sehr traditionellen und rückschrittigen Verständnisse haben mich enttäuscht.
Die Erwartungen an Praktikanten waren teilweise hoch, während Wertschätzung und Lernmöglichkeiten für mich nicht im gleichen Verhältnis standen.
Für mich als Praktikantin gab es kaum erkennbare Möglichkeiten zur persönlichen oder fachlichen Weiterentwicklung. Der Schwerpunkt lag aus meiner Sicht deutlich stärker auf dem Erledigen von Aufgaben als auf dem gezielten Vermitteln von Wissen oder dem Aufbau eigener Kompetenzen.
Als Pflichtpraktikantin gab es für mich keine nennenswerten Benefits. Angesichts der Aufgaben und Erwartungen an Praktikanten hätte ich mir zumindest eine angemessene Wertschätzung der geleisteten Arbeit gewünscht.
Das Unternehmen beschäftigt sich stark mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen und vermittelt nach außen ein entsprechend bewusstes Bild. Einige dieser Themen fand ich auch tatsächlich interessant. Gleichzeitig habe ich eine deutliche Diskrepanz zwischen dem nach außen vermittelten sozialen Anspruch und meinem persönlichen Erleben im Umgang mit Mitarbeitern und insbesondere Praktikanten wahrgenommen.
Mit den meisten Kollegen kam ich gut zurecht. Innerhalb des Teams gab es durchaus nette Kontakte und gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die hierarchischen Strukturen den Zusammenhalt teilweise erschweren.
Es sind faktisch keine älteren Kollegen vorhanden, abgesehen von der Führung. Ich persönlich habe nach sechs Wochen sehr klar gemerkt, dass ich unter diesen Verhältnissen keinen einzigen Tag länger arbeiten möchte.
Das Verhalten der Führungsebene war für mich der mit Abstand größte Kritikpunkt. Insbesondere der Umgang mit Praktikanten wirkte auf mich häufig herablassend. Einige Kommentare empfand ich als deutlich jenseits dessen, was ich von einem professionellen Arbeitsumfeld erwarten würde. Ich hatte nicht das Gefühl, als angehende Fachkraft ernst genommen zu werden, sondern eher als jemand, der möglichst viel Arbeit erledigen soll. Gerade von einem Unternehmen, das sich nach außen modern, gesellschaftlich fortschrittlich und nachhaltig präsentiert, hätte ich hier deutlich mehr erwartet.
Die grundlegenden Arbeitsbedingungen waren in Ordnung. Was mir allerdings deutlich gefehlt hat, waren Wertschätzung, klare Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Praktikanten. Für mich war deshalb die Atmosphäre und der Umgang miteinander wesentlich problematischer als die eigentlichen Rahmenbedingungen der Arbeit.
Die Kommunikation empfand ich als einen der größten Kritikpunkte. Der Umgangston von oben herab war durchweg unangenehm. Kommentare vonseiten der Führung, die ich während meines Praktikums erlebt habe, empfand ich mehrfach als unangebracht und respektlos. Ein offener Austausch auf Augenhöhe war für mich nicht erkennbar.
Ich habe die Kommunikation und den Umgang innerhalb der Hierarchien nicht als wirklich gleichberechtigt auf Augenhöhe erlebt. Besonders als Praktikantin hatte ich häufig das Gefühl, in der Hierarchie ganz unten zu stehen und entsprechend behandelt zu werden. Das hat für mich nicht zu dem modernen und progressiven Anspruch gepasst, den das Unternehmen nach außen vermittelt.
Die Aufgaben waren teilweise interessant und ich konnte auch Einblicke in verschiedene Bereiche bekommen. Allerdings hatte ich mir von einem Pflichtpraktikum deutlich mehr fachliche Anleitung und Entwicklungsmöglichkeiten erhofft. Vieles war eher nur das Abarbeiten von Aufgaben, bei denen der praktische Nutzen für meine eigene Ausbildung nicht immer im Vordergrund stand.
Der dauerhaft hohe Leistungsdruck, der respektlose Umgangston, fehlende Wertschätzung, unberechenbare Entscheidungen, die mangelnde Förderung von Mitarbeitenden sowie die starke Abhängigkeit von Praktikanten. Hinzu kommen eine hohe Fluktuation, fehlende Entwicklungsperspektiven und eine deutliche Diskrepanz zwischen der Außendarstellung des Unternehmens und der gelebten Unternehmenskultur.
Überdenken Sie Ihr Geschäftsmodell grundlegend. Wenn wirtschaftlicher Erfolg nur durch einen dauerhaften Einsatz sehr günstig vergüteter Praktikanten erreicht werden kann, ist das kein tragfähiges Konzept. Ein Unternehmen sollte nur dann wachsen oder bestehen, wenn es Mitarbeitende fair bezahlen, nachhaltig beschäftigen und langfristig halten kann. Andernfalls wäre es sinnvoller, den Geschäftsbetrieb neu auszurichten oder zu verkleinern, anstatt dauerhaft auf Kosten der Menschen zu wirtschaften.
Die Arbeitsatmosphäre ist toxisch. Hoher Druck, fehlende Wertschätzung und ein respektloser Umgang prägen den Arbeitsalltag. Praktikanten werden nicht gefördert, sondern als günstige Arbeitskräfte eingesetzt. Die Fluktuation ist enorm, weil viele die Belastung und den Umgangston nicht lange aushalten. Wer eine gesunde Arbeitskultur, konstruktives Feedback und Respekt erwartet, wird hier enttäuscht.
Der Inhaber pflegt nach außen das Bild einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Im Kontakt mit ehemaligen, Verleihern, Mitbewerbern und sogar mit ehemaligen Kunden entsteht jedoch ein völlig anderer Eindruck. Die Außendarstellung und die Erfahrungen, stimmen nicht miteinander überein. Das Vertrauen in das Unternehmen hat dadurch nachhaltig gelitten und überall nur verbrannte Erde hinterlassen.
Von Work Life Balance kann hier kaum die Rede sein. Überstunden, Wochenendarbeit und ständige Erreichbarkeit werden als selbstverständlich angesehen. Freizeit und Erholung bleiben auf der Strecke. Besonders Praktikanten werden regelmäßig an ihre Grenzen gebracht, ohne dass auf ihre Belastung Rücksicht genommen wird. Langfristig ist dieses Arbeitsumfeld gesundheitlich nicht tragbar.
Karriere und Weiterbildung spielen im Unternehmen kaum eine Rolle. Statt Mitarbeitende gezielt zu fördern, liegt der Fokus darauf, möglichst schnell produktive Arbeitsleistung zu erhalten. Strukturierte Einarbeitung, regelmäßige Weiterbildungsangebote oder echte Entwicklungsperspektiven sind praktisch nicht vorhanden. Wer fachlich und persönlich wachsen möchte, wird hier kaum unterstützt.
Benefits sind praktisch nicht vorhanden. Die Vergütung fällt, insbesondere für Praktikanten, sehr gering aus und steht in keinem angemessenen Verhältnis zur erwarteten Arbeitsleistung und Verantwortung. Wer attraktive Zusatzleistungen oder eine faire finanzielle Anerkennung erwartet, wird hier enttäuscht.
Nach außen inszeniert sich das Unternehmen als Vorbild für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Im Arbeitsalltag ist davon wenig erkennbar. Zwischen dem öffentlichen Selbstbild und dem Umgang mit den Mitarbeitenden besteht ein deutlicher Widerspruch. Leistungsdruck und wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund, während Wertschätzung und ein respektvoller Umgang auf der Strecke bleiben.
Der Kollegenzusammenhalt ist unter den Mitarbeitern und Praktikanten oft stark, weil viele die gleichen Belastungen erleben und sich gegenseitig unterstützen. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Arbeitsalltag für viele kaum zu bewältigen. Leider wird dieses Miteinander durch die Arbeitsbedingungen immer wieder auf die Probe gestellt.
Ältere Mitarbeiter sind im Unternehmen kaum vertreten. Der überwiegende Teil der Belegschaft besteht aus Praktikanten und jungen Mitarbeitenden. Dadurch lässt sich der Umgang mit älteren Kollegen kaum bewerten. Auffällig ist jedoch die starke Abhängigkeit von Praktikanten, die trotz geringer Vergütung einen erheblichen Teil der täglichen Arbeit übernehmen. Ein nachhaltiger Personalaufbau mit erfahrenen Fachkräften ist nicht erkennbar und nicht gewünscht/möglich!
Das Vorgesetztenverhalten ist von einem autoritären Führungsstil geprägt. Kritik wird überwiegend einseitig geäußert, Lob oder Anerkennung sind selten. Entscheidungen sind häufig wenig nachvollziehbar, konstruktiver Austausch findet kaum statt. Der Umgangston ist oft respektlos, wodurch ein Klima aus Druck und Unsicherheit entsteht. Mitarbeitende werden eher kontrolliert als unterstützt oder gefördert.
Die Arbeitsbedingungen werden durch einen häufig respektlosen und unberechenbaren Führungsstil zusätzlich belastet. Entscheidungen wechseln teilweise kurzfristig und sind für Mitarbeitende oft nicht nachvollziehbar. Ein wertschätzender Umgang sowie eine verlässliche Führung sind im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Der Führungsstil des Inhabers ist von Respektlosigkeit, Unberechenbarkeit und mangelnder Verlässlichkeit geprägt.
Kommunikation findet überwiegend von oben nach unten statt. Kritik wird nicht konstruktiv geäußert, sondern häufig laut, herablassend und vorwurfsvoll. Ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe ist kaum vorhanden. Lob oder wertschätzendes Feedback sind selten, stattdessen dominieren Druck und Schuldzuweisungen.
Eine gelebte Kultur der Gleichberechtigung war nicht erkennbar. Entscheidungen wirkten häufig von persönlichen Sympathien abhängig. Mitarbeitende wurden nicht gleich behandelt, wodurch ein ungerechtes und frustrierendes Arbeitsumfeld entstand.
Die Aufgaben können anfangs abwechslungsreich und interessant wirken. Das wird jedoch schnell durch den hohen Druck, unrealistische Erwartungen und die Arbeitsbedingungen überschattet. Wer sich fachlich weiterentwickeln möchte, findet zwar spannende Projekte, kann das Potenzial aufgrund des Arbeitsklimas jedoch kaum ausschöpfen.
Besonders positiv habe ich den starken Zusammenhalt im Team sowie die inhaltlich spannenden Projekte wahrgenommen. Auch das Engagement für nachhaltige Produktionen und Umweltaspekte ist aus meiner Sicht sehr zeitgemäß und hervorzuheben.
Herausfordernd waren für mich vor allem die fehlende Planbarkeit, teilweise unklare Kommunikation und der Umgang mit hoher Arbeitsbelastung. In mehreren Situationen hätte ich mir mehr Orientierung, Verbindlichkeit und Wertschätzung gewünscht.
Mehr Transparenz und Verlässlichkeit in Kommunikation und Planung würden den Arbeitsalltag deutlich erleichtern. Klare Zuständigkeiten, konkrete Rückmeldungen und realistische Zeitrahmen könnten dazu beitragen, Unsicherheiten zu reduzieren und Mitarbeitende nachhaltig zu entlasten. Zudem würde eine offenere und unterstützendere Feedbackkultur aus meiner Sicht Motivation und Qualität stärken.
Die Kolleginnen und Kollegen habe ich als hilfsbereit und unterstützend erlebt. Gleichzeitig waren viele selbst stark ausgelastet, sodass gegenseitige Entlastung kaum möglich war.
Insgesamt empfand ich die Atmosphäre häufig als angespannt. Aus meiner Sicht trugen dazu vor allem fehlende Planungssicherheit, sehr hohe bzw. teils unrealistische Erwartungen und strukturelle Schwierigkeiten bei, die nicht immer offen adressiert wurden.
In Situationen, in denen es um Rückmeldungen zur Arbeit ging, habe ich mir mehr konstruktive und lösungsorientierte Kommunikation gewünscht. Die Art der Ansprache habe ich teilweise als wenig unterstützend und für mich persönlich belastend erlebt.
Die Außenwirkung des Unternehmens habe ich als professionell und positiv wahrgenommen. Nach außen entsteht ein Bild von modernen Projekten, klaren Werten und attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten.
In meinem Arbeitsalltag habe ich jedoch teilweise eine deutliche Diskrepanz zwischen dieser Außendarstellung und der erlebten Realität empfunden. Wahrnehmungen innerhalb des Teams und offizielle Selbstbeschreibung gingen für mich nicht immer deckungsgleich zusammen.
Ich hätte mir hier mehr Transparenz und eine offenere Auseinandersetzung mit internen Herausforderungen gewünscht.
Die Erwartungen an Einsatzbereitschaft und zeitliche Flexibilität habe ich als sehr hoch wahrgenommen. In Gesprächen entstand für mich der Eindruck, dass längere Arbeitszeiten – auch über den regulären Rahmen hinaus – als selbstverständlich angesehen wurden, insbesondere wenn Projekte noch nicht abgeschlossen waren.
Gleichzeitig hatte ich persönlich nicht immer das Gefühl, dass gesundheitliche oder mentale Belastungsgrenzen ausreichend berücksichtigt wurden.
Ich hätte mir hier mehr Sensibilität für individuelle Ressourcen sowie konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Entlastung gewünscht.
Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven wurden im Unternehmen grundsätzlich thematisiert und auch positiv dargestellt.
In meiner persönlichen Erfahrung standen jedoch die Herausforderungen des Tagesgeschäfts so stark im Vordergrund, dass für strukturierte Förderung oder gezielte Weiterentwicklung wenig Raum blieb.
Obwohl Weiterbildungsangebote grundsätzlich vorgesehen waren, habe ich im Arbeitsalltag nur begrenzt konkrete Umsetzung oder aktive Begleitung wahrgenommen.
Für mich entstand dadurch nicht das Gefühl einer Umgebung, in der ich mich langfristig fachlich und persönlich gut entfalten kann.
Während meiner Beschäftigungszeit kam es aus meiner Erfahrung wiederholt zu verspäteten Gehaltszahlungen, die nicht innerhalb der vertraglich vorgesehenen Frist erfolgten.
Es wurde um Geduld und Verständnis gebeten. Für mich persönlich führte die fehlende Planbarkeit jedoch zu erheblicher Unsicherheit.
Da auf meine Nachfragen nicht immer eine zeitnahe Klärung folgte, leitete ich schließlich rechtliche Schritte ein. Die Zahlung erfolgte noch vor dem angesetzten gerichtlichen Termin, sodass sich die Angelegenheit anschließend erledigte.
Unabhängig davon empfand ich das Gehaltsniveau in Relation zu Verantwortung, Arbeitsintensität und Erwartungshaltung als eher niedrig.
Im Bereich Umweltbewusstsein ist das Unternehmen aus meiner Sicht sehr engagiert. Es gibt klare Bemühungen, nachhaltiger zu produzieren, beispielsweise durch vegetarische Verpflegung, die bevorzugte Nutzung von Bahnreisen innerhalb Europas sowie den Einsatz eines E-Fahrzeugs für Dreharbeiten.
Diese Maßnahmen habe ich als positiv und zukunftsorientiert wahrgenommen.
Den Zusammenhalt im Team habe ich als außergewöhnlich positiv erlebt. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, versuchen einander aufzufangen und motivieren sich auch in stressigen Phasen.
Besonders geschätzt habe ich die gegenseitige Aufmerksamkeit im Alltag – sei es die Erinnerung daran, Pausen zu machen, etwas zu essen oder auch rechtzeitig Feierabend zu machen. Dieses Miteinander war für mich ein großer Lichtblick.
Das Führungsverhalten habe ich als einen der größten Belastungsfaktoren empfunden.
Aus meiner Sicht fehlten klare Strukturen, verbindliche Absprachen und eine verlässliche Planung, was im Arbeitsalltag häufig zu Unsicherheit führte.
Die Kommunikation war für mich teilweise schwer nachvollziehbar. Rückmeldungen blieben mitunter vage oder wurden auf Nachfrage nicht weiter konkretisiert, sodass unklar blieb, was genau erwartet wurde oder wie Verbesserungen umgesetzt werden sollten.
In Gesprächen habe ich die Ansprache stellenweise als sehr direkt und wenig unterstützend erlebt. Für mich führte das eher zu Druck und Verunsicherung als zu Orientierung oder Motivation.
Insgesamt hätte ich mir mehr Klarheit, Verbindlichkeit, Wertschätzung und eine konstruktive Begleitung gewünscht.
Die technische Ausstattung war insgesamt solide. Für Drehs stand professionelles Equipment zur Verfügung, was die praktische Arbeit vor Ort sehr angenehm machte. Auch die Nutzung von MacBooks als Arbeitsgeräte war zeitgemäß.
Die Büroinfrastruktur selbst habe ich hingegen eher als in die Jahre gekommen wahrgenommen. Räumlichkeiten und Arbeitsumfeld wirkten auf mich weniger modern und boten für mein Empfinden nur begrenzt eine inspirierende Atmosphäre für kreative Prozesse.
Hier sehe ich Potenzial für eine zeitgemäßere Gestaltung.
Die interne Kommunikation habe ich als sehr verbesserungsbedürftig erlebt. Rückmeldungen auf E-Mails oder Anfragen blieben teilweise aus, wodurch Unsicherheiten im Arbeitsablauf entstanden.
Informationen wurden nach meiner Wahrnehmung nicht immer zuverlässig weitergegeben. In einzelnen Situationen führte das dazu, dass Erwartungen bestanden, ohne dass die entsprechenden Hintergründe oder Anweisungen bekannt waren.
Gespräche empfand ich stellenweise als wenig transparent und für mich persönlich mit hohem Druck verbunden. Ich hätte mir mehr Klarheit, Verbindlichkeit und eine offene, unterstützende Kommunikation gewünscht.
Positiv hervorzuheben ist, dass im Unternehmen viele Frauen tätig sind und grundsätzlich die Absicht erkennbar war, weibliche Karrieren in einer eher männerdominierten Branche zu fördern.
Gleichzeitig hatte ich persönlich den Eindruck, dass vor allem sehr junge Mitarbeitende eingestellt wurden. Unterschiedliche Erfahrungsstufen oder Perspektiven – insbesondere von Personen mit längerer Berufserfahrung – habe ich weniger wahrgenommen.
Ich hätte mir hier insgesamt mehr Diversität in Bezug auf Alter und berufliche Hintergründe gewünscht, da dies aus meiner Sicht zu zusätzlicher Stabilität und gegenseitigem Lernen beitragen kann.
Die inhaltlichen Aufgaben und Projekte fand ich grundsätzlich spannend. Besonders an Drehtagen konnte ich viel lernen, Verantwortung übernehmen und meine Fähigkeiten gut einbringen.
Herausfordernd war für mich jedoch der Einstieg. Die vorgesehene Einarbeitungszeit erschien mir sehr knapp und war aus meiner Sicht nicht ausreichend strukturiert, um Sicherheit in Abläufen, Zuständigkeiten und Erwartungen zu gewinnen.
Bereits früh erhielt ich ein komplexes Projekt mit hoher Verantwortung. Obwohl ich Unterstützungsbedarf offen kommuniziert habe, war zusätzliche Begleitung im Arbeitsalltag nur begrenzt möglich, da viele Kolleginnen und Kollegen selbst stark eingebunden waren.
Ich hätte mir zu Beginn eine schrittweise Heranführung sowie klarere Orientierung gewünscht.