5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vor allem die Atmosphäre, das Vertrauen und die Flexibilität.
Ich habe danach nie wieder einen Job gefunden, in dem ich mich so wohl und gesehen gefühlt habe.
Ich glaube Startup ist einfach nicht für jeden was. Es muss einem schon bewusst sein, dass man nicht das höchste Gehalt bekommt und dafür viel Verantwortung und einen nicht geringen Workload.
Aber: nirgendwo hat man das Level an Impact, nirgendwo ist die Arbeit so wichtig.
Das muss aber zur Persönlichkeit und zu den Erwartungen passen.
Meine Reise mit fembites war ein Auf und Ab. Ich wurde zwei mal recht kurzfristig betriebsbedingt gekündigt (bzw. Einmal auf Minijob runtergestuft).
Das würde ich in Zukunft besser machen. Soweit ich das mitbekomme, haben sie da auch aus ihren Fehlern gelernt und gehen jetzt besser damit um.
Zweiter Punkt:
Auch mit freelancer*innen regelmäßig Meeting einplanen, wenn möglich, um die zwischenmenschliche Note nicht zu verlieren.
Ich habe damals früh nach der Gründung angefangen und gehörte zum ersten Schwung an Mitarbeitenden, die eingestellt wurden. Ich startet als Praktikantin und bin dann durch unterschiedliche Anstellungsformen gegangen, Minijob und TZ-Angestellte, und habe anschließend auch als Freelancerin für fembites gearbeitet.
Wir waren als Team stets sehr herzlich und unterstützend miteinander. Es gab kein Problem, das wir nicht ansprechen konnten und für das wir keine Lösung fanden. Und auch die Fehlerkultur war immer: „Schlecht gelaufen, aber lernen wir draus und machen es beim nächsten Mal besser.“
Top. 100% flexible Arbeitszeiten, 100% Vertrauensarbeitszeit, 100% Überstundenabbau möglich.
Ich bin gereist, während ich bei fembites angestellt war und es war ohne Probleme möglich, wenn ich 1 oder 2 Tage pro Woche abends erst zu arbeiten begonnen hab, um den Tag auf Reisen bei Tageslicht besser nutzen zu können.
Überstunden, die ich geleistet habe, konnte ich auch immer kurz danach wieder abbauen, wobei ich dazu sagen muss, dass sie nie von mir verlangt wurden. Der Tenor war hier immer: „Wenn du Überstunden machen musst, müssen wir etwas ändern, die sollen garnicht erst zustande kommen.“
Nur ist das einfach nicht immer machbar. Der Workload ist in der Realität schwankend und solange er nur mal für eine Woche höher ist und ich das gleich in der nächsten Woche ausgleichen kann, ist es doch wirklich völlig in Ordnung.
Wirklich sehr gut! Ich habe auch lange, nachdem ich fembites verlassen habe, noch Kontakt zu Geschäftsführung und Mitarbeitenden behalten.
Wer in der Anfangsphase einsteigt, bekommt jeden Fehler zu spüren, aber das schweißt auch irgendwie zusammen.
Immer freundlich, herzlich und unterstützend. Ich kann mich hier ehrlich nicht beschweren.
1 mal im Monat hatten wir ein gemeinsames Feedback Gespräch, in dem wir offen kommunizieren konnten und gegenseitig sowohl positives, als auch negatives kommunizieren konnten. Das wurde auch stetig ernst genommen und so gut wie möglich umgesetzt.
Die Kommunikation war offen und ehrlich. Wir haben regelmäßig Feedback eingeplant. Auch haben wir immer wieder Coffee Dates eingeplant, um auch in einem Remote Job die persönliche kommunikation nicht zu vernachlässigen.
Als ich später als Freelancerin im Nebenjob und für fembites gearbeitet habe ubd undsete Kommunikation asynchron war, muss ich schon zugeben, dass etwas fehlte. Über Textnachrichten lässt sich viel interpretieren, wenn die Nachrichten knapp und effizient formuliert sind, fühlte ich mich manchmal kritisiert, wo gar keine Kritik da war. Das würde ich zukünftig anders machen, hat aber sicher auch mit meiner Unerfahrenheit als Freelancerin zu tun und liegt hier nicht allein in fembites‘ Verantwortung.
Der Grund, warum ich mich überhaupt für Startup entschieden habe: die Aufgaben sind immer vielseitig und abwechslungsreich. Ich habe echt dauernd etwas Neues gelernt, bin über mich hinaus gewachsen und hab mehr geschafft, als ich mir zugetraut hatte.
-Eine externe Agentur hat über einen langen Zeitraum wiederholt akute Fehler gemacht. Die GF griff hier einfach nicht ein. Auch die Mitgründerin konnte sich hier nicht durchsetzen. Es entstand dadurch viel Ärger und Mehrarbeit für die Kolleginnen. Die GF hat das Gefühl vermittelt, dass ihr das absolut egal sei. Beratungsressistent.
-Wenn ich an externe Agenturen oder Firmen Nachrichten schreiben wollte, musste ich diese vorab an meine direkte Vorgesetzte senden und durfte den Text dann erst mit ihrem "Go" senden. Absolutes Mikromanagement. Null Vertrauen.
Unerfahrene Mitarbeiter nicht in Führungsrollen befördern
Respekt und Wertschätzung den Mitarbeitern entgegenbringen
Kommunikation verbessern und Team Calls etablieren
Mehr auf die Mitarbeiter hören und vertrauen
In ein breites Team investieren
Gehälter anpassen
Gleichberechtigung leben
Abschließend lässt sich sagen: Finger weg von fembites!
Das kann man sich wohl denken. Alles andere als gut. Es herrscht so viel Angst vor der GF. Es ist einfach absurd. Fast niemand traut sich etwas zu sagen. Ich habe vor ein paar Wochen bereits eine Bewertung hier geschrieben und wurde dann von einer Kollegin gebeten die Bewertung zu löschen weil sie so Angst vor der GF hat. Ich war noch so naiv und hatte die Bewertung tatsächlich gelöscht. Das mache ich diesmal nicht mehr. Es ist mein gutes Recht über Erfahrungen mit dem Unternehmen zu schreiben und ich möchte im Nachgang auch nicht privat belästigt oder bedrängt werden. Es gab außerdem in 1 1/2 Wochen drei Kündigungen von Mirarbeiterinnen. Sagt denke ich auch viel aus.
Alles nur Schein. Female Empowerment? Intern ist DAS ABSOLUTE GEGENTEIL der Fall.
30 Tage Urlaub und Home Office waren für mich das einzig gute an diesem Job.
Während meiner Zeit bei fembites habe ich mich sehr alleine gefühlt. Ich hatte eig. nur mit meiner direkten Vorgesetzten Kontakt womit ich mich aber extrem unwohl gefühlt habe. Auf meine eigene Nachfrage konnte ich dann wenigstens 1x pro Woche am Marketing Call teilnehmen um wenigstens bisschen Anschluss zu haben. Es gab keine Teamcalls o.Ä. Ich habe zu der Zeit bei fembites das Gefühl vermisst, Teil eines Teams zu sein. Ich wurde leider überhaupt nicht mit eingeschlossen ins Team und fühlte mich wie ein Einzelgänger und Außenseiter. Ich war oft sehr sehr traurig und habe mich einfach unwohl gefühlt.
Fangen wir mal bei meiner direkten Vorgesetzten an. Hierbei handelt es sich um eine Person die bei fembites als Werkstudentin angefangen hat und sehr früh in eine Führungsrolle befördert wurde. Meiner Meinung nach ein Fehler. Die Person ist viel zu unerfahren um andere zu "führen". Ich habe extrem unter der Zusammenarbeit gelitten was mitunter einer der ausschlaggebenden Punkte für meine Kündigung war. Meine direkte Vorgesetzte war absolut nicht kritikfähig. Ich werde den Tag nie vergessen an dem ich das erste Mal Feedback an sie selbst gerichtet habe. Sie hat derart aufbrausend reagiert. Es war so unangenehm das ich seitdem nie wieder Feedback geäußert habe, weil ich nicht wieder in so einer unangenehmen Situation enden wollte. Zudem kam sie zu unseren Meetings sehr häufig zu spät oder der Call wurde 5 Minuten vorher abgesagt. Das passierte sehr sehr oft. Von mir wurde absolute Pünktlichkeit und Verbindlichkeit erwartet, während das für sie offensichtlich nicht galt. Kleiner Tipp am Rande: eine Führungskraft zu sein bedeutet nicht das man die Narrenfreiheit hat unverbindlich und unpünktlich zu sein.
Mir liegt die Vermutung nahe, dass die gute Bewertung hier von der GF geschrieben wurde. Ich kenne nämlich niemanden im Team, der zufrieden war. Es herrscht eine angstbehaftete Stimmung vor der GF. Meine direkte Vorgesetzte hat mich immer vollgejammert das sie so viel Arbeit hätte. Im gleichen Zuge hat sie mir aber erzählt wie viel sie am Tag mit der Mitgründerin telefoniert und hat dabei gelacht. Widerspricht sich etwas, aber ok. Meine direkte Vorgesetzte hat mich grundsätzlich oft angerufen und mich zum Teil eine halbe Stunde lang mit ihrem Gossip aus dem Unternehmen vollgequatscht. Natürlich immer mit dem Zusatz, dass ich es bitte für mich behalten soll. Es wurden von meiner direkten Vorgesetzten Fehler unter den Teppich gekehrt wie z.b. das falsche Bedrucken des MHD auf Packungen (wurde angepasst) Als ich das angesprochen habe wurde ich von ihr und der Mitgründerin panisch angerufen das diese Info doch bitte nicht an die GF gelangen soll. Ich denke das sagt viel über die Angst vor der GF aus. Ich wusste sehr oft nicht wie ich mich verhalten sollte weil alles so derart konfus bei fembites war. Zudem sollte ich mal Kund:innen mit meinem privaten Handy anrufen. Geht's noch?
Die Kommunikation war mangelhaft. Ich habe sehr viele Informationen gar nicht, extrem verspätet oder durch Zufall erfahren. Einmal wurden die Versandkosten verändert. Dies habe ich per Zufall herausgefunden und daraufhin bei meiner direkten Vorgesetzten nachgefragt wo und wann diese Info mit dem Team geteilt wurde. Daraufhin antwortete sie mir, dass diese Info auf Instagram geteilt wurde. Da war ich wirklich fassungslos. Ich ziehe mir arbeitsrelevante Infos doch nicht von Instagram! Ich habe dann das Feedback gegeben, dass ich solche Informationen bitte künftig rechtzeitig erhalten möchte. Daraufhin kam nur ein Daumen nach oben als Antwort zurück. Kein "Entschuldige bitte, die Info hätte ich dir weiterleiten sollen" o.Ä. Meine direkte Vorgesetzte war zudem auch einfach nur überfordert mit ihrer Rolle und meiner Meinung nach nicht dafür geeignet. Auch von der GF war die Kommunikation mangelhaft und oftmals einfach nur verwirrend.
Gehalt war unterdurchschnittlich gering. Als ich eine Gehaltserhöhung bei der GF erwähnt und den gewünschten Betrag genannt habe, sagte sie mehrmals "thats a lot, thats a lot". Habe mich dadurch extrem unwohl gefühlt. Die Gehaltserhöhung habe ich ein paar Monate später trotzdem erhalten. Das Gehalt wurde mir die ersten zwei Monate falsch überwiesen und auf meine Nachfrage dann korrigiert/nachgezahlt.
Gleichberechtigung habe ich bei fembites nicht erfahren. Es gibt starke Ungleichheiten im Vertrag der Mitarbeiterinnen und die unterschiedlichen Mitarbeiterinnen werden von der GF nach Laune und Beliebtheit behandelt. Eine Kollegin von mir hat wirklich heftige Erfahrungen machen müssen. Es wurden Dinge gesagt die sowas von respektlos sind. So etwas Schlimmes habe ich wirklich noch nie erlebt.
Homeoffice
Wellpass Mitgliedschaft
Rabatte für fembites Produkte
Viel Lernpotenzial
Mehr ehrliche Wertschätzung und Kommunikation den Angestellten gegenüber. Wenn kein Geld für Gehaltserhöhungen da ist, wenigstens Umsatzbeteiligungen/Firmenanteile/Weiterbildungen etc. anbieten. Vertretungsregelungen schaffen, Workload und Strukturen regeln, Verantwortung/Kontrolle abgeben, Kritik von Mitarbeiterinnen ernst nehmen. Female Empowerment tatsächlich fördern und nicht verhindern, indem Mitarbeiterinnen kleingehalten werden. Ich bin eine sehr loyale Person, bis zu dem Punkt an dem ich mich ausgenutzt fühle. Ich war mit viel Leidenschaft dabei, stand voll hinter der Mission des Start Ups und hatte große Lust, das Unternehmen weiter mit aufzubauen. Schade, dass mit motivierten und guten Mitarbeiterinnen so umgegangen und dadurch ein super Team zerschlagen wird.
Die Arbeitsatmosphäre war insbesondere im letzten halben Jahr meiner Tätigkeit im Unternehmen eher schlecht. Es gab viele Probleme mit der GF und externen Agenturen und das hat zu starker Frustration im Team geführt. Es soll generell sehr viel sehr schnell von sehr wenigen Menschen umgesetzt werden, was mitunter zu Überarbeitung und Konflikten geführt hat. Ich habe im März ein Gespräch mit der GF gesucht, ihr mitgeteilt, dass die Arbeitsbedingungen, der Druck und das hohe Arbeitspensum meine Gesundheit belasten und gefragt, welche Lösung wir hier finden können - da ich noch immer eine hohe Motivation für die Mission des Unternehmens hatte und durchweg sehr positives Feedback für meine Arbeit erhalten hatte. Ihre Antwort war, dass das Arbeitspensum weiter steigen wird, konstant neue Aufgabenbereiche dazu kommen, eine Beförderung/mehr Gehalt aber nicht möglich sei und ich mir lieber überlegen soll, "ob ich das überhaupt kann, ob ich überhaupt stressresistent genug bin" - keine besonders wertschätzende Reaktion auf ein sehr offenes Aufzeigen meiner Überarbeitung.
Leider viel Schein. Die Werte, die nach außen präsentiert werden (und die ich vertrete), werden intern nicht wirklich gelebt. Die GF machte sich über mich lustig, als ich "feministischer Kampftag" sagte. Female Empowerment hier eher Fehlanzeige.
Generell durch 100% Homeoffice gut, allerdings entstand hier irgendwann ein Ungleichgewicht durch den hohen Workload.
Weiterbildungen wurden versprochen, tatsächlich umgesetzt wurden sie nicht. Beförderungen wurden ebenfalls in Aussicht gestellt, dann Verträge mit schlechterem Stundenlohn als im vorherigen Vertrag zugeschickt (anscheinend in der Hoffnung, dass man dies nicht merkt), und nach mehrfachem Hin und Her kam keine offizielle Beförderung zustande (weil nicht mehr Geld da war) - trotzdem sollten aber konstant mehr Aufgaben übernommen werden. Ich sollte nach außen einen Head of Titel tragen (ich habe diese Jobposition auch ausgeführt), der Titel wurde jedoch nie vertraglich festgehalten und steht nun auch nicht in meinem Arbeitszeugnis. Man sollte Verantwortung übernehmen und gleichzeitig wurde man oftmals ausgebremst. Die GF betonte oft, sie wolle ihre Mitarbeiterinnen in deren Karriere unterstützen und groß machen, leider war letztendlich das Gegenteil der Fall.
Grundsätzlich waren alle Kolleg:innen super lieb und haben sich gegenseitig so gut es ging unterstützt - leider herrschte ziemliche Angst vor der GF im Team, wodurch auch der Zusammenhalt teilweise gelitten hat.
Ich musste schließlich kündigen, weil meine mentale und physische Gesundheit unter den Arbeitsbedingungen und dem Arbeitsklima so gelitten hat, dass mein Arzt mir dringend zur Kündigung geraten hat. Nach der Kündigung wurde von der GF jeder Prozess unnötig in die Länge gezogen, wegen jeder Kleinigkeit mussten mehrere Mails hin und her geschickt werden. Es wurde keine Wertschätzung oder Dankbarkeit für meine Leistung im Unternehmen gezeigt und ich wurde ohne Vorwarnung aus allen Systemen entfernt. Ich habe im Zuge meiner Kündigung die Arbeitsbedigungen im Unternehmen kritisiert und wurde deshalb offensichtlich schlecht behandelt. Das Verhalten der GF wirkte extrem beleidigt und unprofessionell. Einige meiner Fragen wurden von der GF konsequent ignoriert - ich habe bis heute keine Antwort darauf bekommen, wie sich der Betrag, der mir für meine restlichen Urlaubstage ausgezahlt wurde, zusammensetzt. Trotz durchweg überaus positivem Feedback zu meiner Arbeitsleistung und meinem Auftreten von der GF, dem gesamten Team und externen Partnern musste ich knapp zwei Monate für ein angemessenes Arbeitszeugnis kämpfen - es ging fast vors Arbeitsgericht.
Folgende Arbeitsbedingungen haben zur meiner Kündigung geführt:
Schlechtes Gehalt und leere Versprechungen zu Gehaltserhöhungen
Keine Jobsicherheit (immer nur befristete Verträge)
Weiterbildungen wurden versprochen, aber nicht umgesetzt
Kein Arbeitslaptop (ich musste 9 Monate lang mit meinem privaten Laptop arbeiten, bis ich nach mehrmaligem Nachfragen einen Arbeitslaptop erhalten habe)
Keine Umsatzbeteiligung/Firmenanteile etc.
Keine echten Vertretungsregelungen im Krankheits- oder Urlaubsfall
Hoher Druck sowie ständig steigende Erwartungen und Verantwortung (ohne entsprechend bessere Entlohnung)
Kein offizielles Zugeständnis von "Head of" Titeln
Kein wirkliches Handeln bei Problemen mit externen Agenturen
Kein Verständnis für überfordernde und gesundheitsbelastende Arbeitssituation - man selbst sei das Problem
Mitarbeiterinnen werden leider kleingehalten
Schlechtes Arbeitsklima durch Probleme mit der GF und externen Agenturen
Viel Instranparenz
Die Kommunikation im Team war gut, angenehm und wertschätzend. Die Kommunikation mit der GF war oberflächlich nett und unterstützend, aber wie sich nach und nach zeigte, nicht aufrichtig oder ehrlich wertschätzend. Es wurde viel versprochen, und das allerwenigste davon gehalten. Es wurde mündlich meistens etwas anderes vereinbart, als einem dann schriftlich zugeschickt wurde (Verträge waren eigentlich immer fehlerhaft - Urlaubstage, Gehalt, Titel). Bei Krankheit wurde teilweise gesagt „Mach halt das, was geht“. Eigene Fehler der GF wurden häufig auf andere geschoben - sie selbst zog sich so aus der Affäre. Es wurden oftmals grenzüberschreitende Fragen gestellt (ob man "Baby fever" hat, ob man sich grade auf andere Jobs bewirbt, ob andere Kolleg:innen unzufrieden sind und man was mitbekommen hat, etc.) Verschiedenen Mitarbeiterinnen wurden von der GF verschiedene Infos zum gleichen Thema gegeben, generell gab es oft konfuse Infos - das wirkte sich oftmals auch negativ auf Launches, Aktionen, etc. aus. Einmal sollte ich auf Ansage der GF einen relativ großen Betrag für den Versand von Pressemitteilungen von meinem eigenen Geld für das Unternehmen vorstrecken - ein absolutes No Go.
Das Gehalt war unterdurchschnittlich und man wurde in Bezug auf Gehaltserhöhungen immer auf das nächste Quartal vertröstet.
Leider zeigte sich durch regelmäßige Kommunikation mit Kolleginnen immer wieder, wie unterschiedlich Mitarbeiterinnen behandelt werden. Mir wurde beispielsweise immer wieder versichert, dass befristete Verträge im Unternehmen "der Standard" seien und niemand einen unbefristeten Vertrag hat - dem war nicht so. Auch wurden nicht allen Mitarbeiterinnen gleichermaßen Arbeitslaptops zur Verfügung gestellt. Zudem gab es einige Probleme mit mit externen Agenturen, die von der GF aus irgendeinem Grund nicht wirklich gelöst wurden, was dazu führte, dass die angestellten Mitarbeiterinnen mehr Arbeit leisten mussten, um externe Fehler abzufangen.
Die Aufgabenbereiche waren von Beginn an abwechslungsreich und interessant. Start Up eben - es gibt wahnsinnig viel zu tun, die Strukturen müssen optimiert werden und man kann theoretisch viel lernen. Ich habe viele Themen übernommen (auch bereichsübergreifend), mich meist selbst eingearbeitet und super Ergebnisse erzielt. Wenn man möchte, kann man sich hier gut einbringen und sich auch eigenständig weiterbilden. Ich konnte auch spannende Kooperationen, Shootings, etc. umsetzen.
Statt sich hier selbst im Nachgang eine gute Bewertung zu schreiben wäre es angebracht gewesen während der Zeit der Mitarbeiterinnen bemüht und respektvoll zu sein. Bedenkt doch bitte, dass sich die Kolleginnen untereinander selbstverständlich austauschen und von den gemeinsamen Missständen erfahren. Bedenkt bitte des Weiteren, dass jeder ehemalige Mitarbeiter viele andere Menschen kennt und von den schlechten Erfahrungen erzählt. Niemand von uns würde fembites als Arbeitgeber weiter empfehlen. Wer sich respektvoll und wertschätzend seinen Mitarbeitern gegenüber verhält, kassiert auch nicht so schlechte Bewertungen. Bei dem was ihr abgezogen habt, braucht ihr euch einfach nicht wundern.
Auf den 1. Blick könnte man erst mal meinen das alles soweit ganz gut ist. Mit der Zeit merkt man dann relativ schnell das dies nicht der Fall ist. Egal mit wem ich aus dem Team gesprochen habe, jeder hatte akute Probleme mit der Geschäftsführung. Es werden Dinge gesagt die respektlos und verletzend sind. Ansprechen traut sich's aber niemand, denn das hätte Konsequenzen gehabt. Es herrscht das absolute Gegenteil von einem wertschätzenden Miteinander. Die Geschäftsführung und einer der Investoren sind gelinde gesagt einfach üble Menschen.
Die Kolleginnen sind alle tolle Menschen gewesen. Dennoch scheiterte es zum Teil am Zusammenhalt was die Kommunikation an die Geschäftsführung angeht. Wenn alle so sehr unter der Geschäftsführung leiden, dann sollte man auch gestärkt als Team dies ansprechen. Stattdessen wird nur hintenrum gesprochen statt die Missstände offen anzusprechen.
Wenn dir die Geschäftsführung über den Weg laufen würde, würde vornerum super nett gesprochen und aufgesetzt gelächelt werden. Die Wahrheit dahinter ist, dass die Geschäftsführung und der Investor echt üble üble Dinge über die Mitarbeiterinnen sprechen. Einfach so respektlos das mir die Worte fehlen.
Die positive Bewertung die hier existiert und die 5 Sterne beim Gehalt sind lächerlich. Das Gehalt ist wirklich niedrig und das habe ich so durch die Bank hinweg auch von den anderen Kolleginnen erzählt bekommen.
Gleich null!
Konnte viele Ideen einbringen und hatte das Gefühl, dass meine Meinung und Erfahrung einen Beitrag leistet.
Manchmal eine bessere Priorisierung der Aufgaben durch meine Vorgesetzte.
Ich hab mich immer super wohl gefühlt