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2 von 5 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Interessante Aufgaben
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Herzliche, unterstützende Atmosphäre

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Design / Gestaltung in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vor allem die Atmosphäre, das Vertrauen und die Flexibilität.

Ich habe danach nie wieder einen Job gefunden, in dem ich mich so wohl und gesehen gefühlt habe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube Startup ist einfach nicht für jeden was. Es muss einem schon bewusst sein, dass man nicht das höchste Gehalt bekommt und dafür viel Verantwortung und einen nicht geringen Workload.
Aber: nirgendwo hat man das Level an Impact, nirgendwo ist die Arbeit so wichtig.
Das muss aber zur Persönlichkeit und zu den Erwartungen passen.

Verbesserungsvorschläge

Meine Reise mit fembites war ein Auf und Ab. Ich wurde zwei mal recht kurzfristig betriebsbedingt gekündigt (bzw. Einmal auf Minijob runtergestuft).

Das würde ich in Zukunft besser machen. Soweit ich das mitbekomme, haben sie da auch aus ihren Fehlern gelernt und gehen jetzt besser damit um.

Zweiter Punkt:
Auch mit freelancer*innen regelmäßig Meeting einplanen, wenn möglich, um die zwischenmenschliche Note nicht zu verlieren.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe damals früh nach der Gründung angefangen und gehörte zum ersten Schwung an Mitarbeitenden, die eingestellt wurden. Ich startet als Praktikantin und bin dann durch unterschiedliche Anstellungsformen gegangen, Minijob und TZ-Angestellte, und habe anschließend auch als Freelancerin für fembites gearbeitet.

Wir waren als Team stets sehr herzlich und unterstützend miteinander. Es gab kein Problem, das wir nicht ansprechen konnten und für das wir keine Lösung fanden. Und auch die Fehlerkultur war immer: „Schlecht gelaufen, aber lernen wir draus und machen es beim nächsten Mal besser.“

Work-Life-Balance

Top. 100% flexible Arbeitszeiten, 100% Vertrauensarbeitszeit, 100% Überstundenabbau möglich.

Ich bin gereist, während ich bei fembites angestellt war und es war ohne Probleme möglich, wenn ich 1 oder 2 Tage pro Woche abends erst zu arbeiten begonnen hab, um den Tag auf Reisen bei Tageslicht besser nutzen zu können.

Überstunden, die ich geleistet habe, konnte ich auch immer kurz danach wieder abbauen, wobei ich dazu sagen muss, dass sie nie von mir verlangt wurden. Der Tenor war hier immer: „Wenn du Überstunden machen musst, müssen wir etwas ändern, die sollen garnicht erst zustande kommen.“
Nur ist das einfach nicht immer machbar. Der Workload ist in der Realität schwankend und solange er nur mal für eine Woche höher ist und ich das gleich in der nächsten Woche ausgleichen kann, ist es doch wirklich völlig in Ordnung.

Kollegenzusammenhalt

Wirklich sehr gut! Ich habe auch lange, nachdem ich fembites verlassen habe, noch Kontakt zu Geschäftsführung und Mitarbeitenden behalten.

Wer in der Anfangsphase einsteigt, bekommt jeden Fehler zu spüren, aber das schweißt auch irgendwie zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Immer freundlich, herzlich und unterstützend. Ich kann mich hier ehrlich nicht beschweren.

1 mal im Monat hatten wir ein gemeinsames Feedback Gespräch, in dem wir offen kommunizieren konnten und gegenseitig sowohl positives, als auch negatives kommunizieren konnten. Das wurde auch stetig ernst genommen und so gut wie möglich umgesetzt.

Kommunikation

Die Kommunikation war offen und ehrlich. Wir haben regelmäßig Feedback eingeplant. Auch haben wir immer wieder Coffee Dates eingeplant, um auch in einem Remote Job die persönliche kommunikation nicht zu vernachlässigen.

Als ich später als Freelancerin im Nebenjob und für fembites gearbeitet habe ubd undsete Kommunikation asynchron war, muss ich schon zugeben, dass etwas fehlte. Über Textnachrichten lässt sich viel interpretieren, wenn die Nachrichten knapp und effizient formuliert sind, fühlte ich mich manchmal kritisiert, wo gar keine Kritik da war. Das würde ich zukünftig anders machen, hat aber sicher auch mit meiner Unerfahrenheit als Freelancerin zu tun und liegt hier nicht allein in fembites‘ Verantwortung.

Interessante Aufgaben

Der Grund, warum ich mich überhaupt für Startup entschieden habe: die Aufgaben sind immer vielseitig und abwechslungsreich. Ich habe echt dauernd etwas Neues gelernt, bin über mich hinaus gewachsen und hab mehr geschafft, als ich mir zugetraut hatte.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Achtung! Gut gemeinte Mission – schlechte Führung und fehlende Wertschätzung

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice
Wellpass Mitgliedschaft
Rabatte für fembites Produkte
Viel Lernpotenzial

Verbesserungsvorschläge

Mehr ehrliche Wertschätzung und Kommunikation den Angestellten gegenüber. Wenn kein Geld für Gehaltserhöhungen da ist, wenigstens Umsatzbeteiligungen/Firmenanteile/Weiterbildungen etc. anbieten. Vertretungsregelungen schaffen, Workload und Strukturen regeln, Verantwortung/Kontrolle abgeben, Kritik von Mitarbeiterinnen ernst nehmen. Female Empowerment tatsächlich fördern und nicht verhindern, indem Mitarbeiterinnen kleingehalten werden. Ich bin eine sehr loyale Person, bis zu dem Punkt an dem ich mich ausgenutzt fühle. Ich war mit viel Leidenschaft dabei, stand voll hinter der Mission des Start Ups und hatte große Lust, das Unternehmen weiter mit aufzubauen. Schade, dass mit motivierten und guten Mitarbeiterinnen so umgegangen und dadurch ein super Team zerschlagen wird.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insbesondere im letzten halben Jahr meiner Tätigkeit im Unternehmen eher schlecht. Es gab viele Probleme mit der GF und externen Agenturen und das hat zu starker Frustration im Team geführt. Es soll generell sehr viel sehr schnell von sehr wenigen Menschen umgesetzt werden, was mitunter zu Überarbeitung und Konflikten geführt hat. Ich habe im März ein Gespräch mit der GF gesucht, ihr mitgeteilt, dass die Arbeitsbedingungen, der Druck und das hohe Arbeitspensum meine Gesundheit belasten und gefragt, welche Lösung wir hier finden können - da ich noch immer eine hohe Motivation für die Mission des Unternehmens hatte und durchweg sehr positives Feedback für meine Arbeit erhalten hatte. Ihre Antwort war, dass das Arbeitspensum weiter steigen wird, konstant neue Aufgabenbereiche dazu kommen, eine Beförderung/mehr Gehalt aber nicht möglich sei und ich mir lieber überlegen soll, "ob ich das überhaupt kann, ob ich überhaupt stressresistent genug bin" - keine besonders wertschätzende Reaktion auf ein sehr offenes Aufzeigen meiner Überarbeitung.

Image

Leider viel Schein. Die Werte, die nach außen präsentiert werden (und die ich vertrete), werden intern nicht wirklich gelebt. Die GF machte sich über mich lustig, als ich "feministischer Kampftag" sagte. Female Empowerment hier eher Fehlanzeige.

Work-Life-Balance

Generell durch 100% Homeoffice gut, allerdings entstand hier irgendwann ein Ungleichgewicht durch den hohen Workload.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen wurden versprochen, tatsächlich umgesetzt wurden sie nicht. Beförderungen wurden ebenfalls in Aussicht gestellt, dann Verträge mit schlechterem Stundenlohn als im vorherigen Vertrag zugeschickt (anscheinend in der Hoffnung, dass man dies nicht merkt), und nach mehrfachem Hin und Her kam keine offizielle Beförderung zustande (weil nicht mehr Geld da war) - trotzdem sollten aber konstant mehr Aufgaben übernommen werden. Ich sollte nach außen einen Head of Titel tragen (ich habe diese Jobposition auch ausgeführt), der Titel wurde jedoch nie vertraglich festgehalten und steht nun auch nicht in meinem Arbeitszeugnis. Man sollte Verantwortung übernehmen und gleichzeitig wurde man oftmals ausgebremst. Die GF betonte oft, sie wolle ihre Mitarbeiterinnen in deren Karriere unterstützen und groß machen, leider war letztendlich das Gegenteil der Fall.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich waren alle Kolleg:innen super lieb und haben sich gegenseitig so gut es ging unterstützt - leider herrschte ziemliche Angst vor der GF im Team, wodurch auch der Zusammenhalt teilweise gelitten hat.

Vorgesetztenverhalten

Ich musste schließlich kündigen, weil meine mentale und physische Gesundheit unter den Arbeitsbedingungen und dem Arbeitsklima so gelitten hat, dass mein Arzt mir dringend zur Kündigung geraten hat. Nach der Kündigung wurde von der GF jeder Prozess unnötig in die Länge gezogen, wegen jeder Kleinigkeit mussten mehrere Mails hin und her geschickt werden. Es wurde keine Wertschätzung oder Dankbarkeit für meine Leistung im Unternehmen gezeigt und ich wurde ohne Vorwarnung aus allen Systemen entfernt. Ich habe im Zuge meiner Kündigung die Arbeitsbedigungen im Unternehmen kritisiert und wurde deshalb offensichtlich schlecht behandelt. Das Verhalten der GF wirkte extrem beleidigt und unprofessionell. Einige meiner Fragen wurden von der GF konsequent ignoriert - ich habe bis heute keine Antwort darauf bekommen, wie sich der Betrag, der mir für meine restlichen Urlaubstage ausgezahlt wurde, zusammensetzt. Trotz durchweg überaus positivem Feedback zu meiner Arbeitsleistung und meinem Auftreten von der GF, dem gesamten Team und externen Partnern musste ich knapp zwei Monate für ein angemessenes Arbeitszeugnis kämpfen - es ging fast vors Arbeitsgericht.

Arbeitsbedingungen

Folgende Arbeitsbedingungen haben zur meiner Kündigung geführt:

Schlechtes Gehalt und leere Versprechungen zu Gehaltserhöhungen
Keine Jobsicherheit (immer nur befristete Verträge)
Weiterbildungen wurden versprochen, aber nicht umgesetzt
Kein Arbeitslaptop (ich musste 9 Monate lang mit meinem privaten Laptop arbeiten, bis ich nach mehrmaligem Nachfragen einen Arbeitslaptop erhalten habe)
Keine Umsatzbeteiligung/Firmenanteile etc.
Keine echten Vertretungsregelungen im Krankheits- oder Urlaubsfall
Hoher Druck sowie ständig steigende Erwartungen und Verantwortung (ohne entsprechend bessere Entlohnung)
Kein offizielles Zugeständnis von "Head of" Titeln
Kein wirkliches Handeln bei Problemen mit externen Agenturen
Kein Verständnis für überfordernde und gesundheitsbelastende Arbeitssituation - man selbst sei das Problem
Mitarbeiterinnen werden leider kleingehalten
Schlechtes Arbeitsklima durch Probleme mit der GF und externen Agenturen
Viel Instranparenz

Kommunikation

Die Kommunikation im Team war gut, angenehm und wertschätzend. Die Kommunikation mit der GF war oberflächlich nett und unterstützend, aber wie sich nach und nach zeigte, nicht aufrichtig oder ehrlich wertschätzend. Es wurde viel versprochen, und das allerwenigste davon gehalten. Es wurde mündlich meistens etwas anderes vereinbart, als einem dann schriftlich zugeschickt wurde (Verträge waren eigentlich immer fehlerhaft - Urlaubstage, Gehalt, Titel). Bei Krankheit wurde teilweise gesagt „Mach halt das, was geht“. Eigene Fehler der GF wurden häufig auf andere geschoben - sie selbst zog sich so aus der Affäre. Es wurden oftmals grenzüberschreitende Fragen gestellt (ob man "Baby fever" hat, ob man sich grade auf andere Jobs bewirbt, ob andere Kolleg:innen unzufrieden sind und man was mitbekommen hat, etc.) Verschiedenen Mitarbeiterinnen wurden von der GF verschiedene Infos zum gleichen Thema gegeben, generell gab es oft konfuse Infos - das wirkte sich oftmals auch negativ auf Launches, Aktionen, etc. aus. Einmal sollte ich auf Ansage der GF einen relativ großen Betrag für den Versand von Pressemitteilungen von meinem eigenen Geld für das Unternehmen vorstrecken - ein absolutes No Go.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war unterdurchschnittlich und man wurde in Bezug auf Gehaltserhöhungen immer auf das nächste Quartal vertröstet.

Gleichberechtigung

Leider zeigte sich durch regelmäßige Kommunikation mit Kolleginnen immer wieder, wie unterschiedlich Mitarbeiterinnen behandelt werden. Mir wurde beispielsweise immer wieder versichert, dass befristete Verträge im Unternehmen "der Standard" seien und niemand einen unbefristeten Vertrag hat - dem war nicht so. Auch wurden nicht allen Mitarbeiterinnen gleichermaßen Arbeitslaptops zur Verfügung gestellt. Zudem gab es einige Probleme mit mit externen Agenturen, die von der GF aus irgendeinem Grund nicht wirklich gelöst wurden, was dazu führte, dass die angestellten Mitarbeiterinnen mehr Arbeit leisten mussten, um externe Fehler abzufangen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenbereiche waren von Beginn an abwechslungsreich und interessant. Start Up eben - es gibt wahnsinnig viel zu tun, die Strukturen müssen optimiert werden und man kann theoretisch viel lernen. Ich habe viele Themen übernommen (auch bereichsübergreifend), mich meist selbst eingearbeitet und super Ergebnisse erzielt. Wenn man möchte, kann man sich hier gut einbringen und sich auch eigenständig weiterbilden. Ich konnte auch spannende Kooperationen, Shootings, etc. umsetzen.

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