56 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen, die Aufgaben und soziale Events.
Ganz viel.
Ein wenig Wertschätzung dafür, wenn sich jemand an einigen Wochen 60 Stunden für unter 20€/Stunde den Allerwertesten aufreißt, wäre denke ich angebracht. Dass die Wertschätzung eher vom Kunden (extern) als von Abteilungs- oder Projektleitung (intern) kommt habe ich noch nie erlebt. Macht das Wohlfühlen ein wenig schwer.
Oft eine gedrückte Stimmung, im Büro über Entscheidungen und Entscheidungsträger fluchende Leute sind (verständlicher Weise) keine Seltenheit.
Edit: Diese und viele andere Bewertungen wurden gelöscht bzw zu einer Änderung gedrängt. Andere neue Bewertungen schreiben auch schon über diese Vorgehensweise das Image künstlich hochzupolieren. Statt sich die Kritik zu Herzen zu nehmen, wird sie einfach weggeblockt.
Habe vorher insgesamt ca 2,8 Sterne gegeben, aufgrund der jüngsten Ereignisse korrigiere ich nochmal nach unten.
Einige Kunden sind gut angesehen, z. B. die Hochbahn und ZDF, aber das Unternehmen selbst kennt eigentlich kaum jemand.
Termine kann man fast immer problemlos in den Arbeitsalltag einschieben und wenn man die 4 Tage Woche möchte, dann bekommt man die auch, allerdings so wie der Arbeitgeber sie sich wünscht - also mit 20% Gehaltseinbußen statt full payed salary @ 4 days.
Aufsteigen ist nicht. Entweder man war von Anfang an dabei und hat seit 8+ Jahren seine Führungsposition, oder man guckt in die Röhre.
Wenn man sich auf eine offene ausgeschriebene Stelle intern bewirbt und auf das Profil perfekt passt, wird man schlecht oder gar nicht verargumentiert vertröstet. Möchte man dann wenigstens mehr Lohn, weil man sich in letzter Zeit so richtig den Allerwertesten aufgerissen hat, dann heißt es: Eine Lohnerhöhung für deine jetztige Position gibt es erst zu dem Zeitpunkt, wenn wir dir vllt doch eine neue Stelle anbieten können, also warte nochmal n halbes Jahr. Halbes Jahr später wird man dann gekündigt.
Für die IT Branche absolut unterdurchschnittlich. Viele verdienen weniger als bei Kununu für entsprechenden Beruf als Minimum angezeigt wird. Und das sogar teilweise trotz mehrjähriger Berufserfahrung. Wenn man mehr möchte und dies gut verargumentiert, dann wird man vertröstet.
Außerdem wird über mental Health geredet und gleichzeitig, wenn man nach struktureller Unterstützung fragt wird man im Stich gelassen, um es gelinde auszudrücken.
Die Agentur versucht damit zu werben "Agencys for Future" und nimmt ihre Stellung in der Zero Meat Politik auch sehr ernst, allerdings wird im selben Zug TUIC als einer der wichtigeren Kunden betreut, welcher für alles andere als Umweltbewusstsein und soziale Gerechtigkeit steht.
Meiner Ansicht nach ein wenig Doppelmoral.
Die Kollegen halten zusammen. Muss man auch wenn von der Chef Etage nur Grütze runter auf einen herabprasselt. Tolle Menschen, tolle Kollegen, tolles miteinander.
Gibt es kaum.
Mir fehlen die Worte.
Wenn man zu viel Homeoffice macht, gibts die Keule "man hätte ja im Büro zu erscheinen." Wie weit man wegwohnt ist dabei egal. Ein Kollege pendelt 3 mal die Woche ungefähr 2h pro Fahrt nach Hamburg und wieder nach Hause, obwohl er gerne Homeoffice machen würde. Andere Kollegen wiederrum scheinen eine Extrabehandlung zu bekommen und dürfen auch 5 Tage die Woche im Homeoffice arbeiten. Scheinbar ist Berlin - Hamburg dann doch nicht zumutbar.
Ansonsten: Man läuft Monate lang irgendwelchen HR Anliegen wie einem Fahrradleasing hinterher. Es ist nicht einfach an eine gute Ausstattung zu kommen. Ein 30 Euro Dock für mein MacBook scheint wohl zu teuer zu sein, da es nicht bewilligt wird, obwohl ich dadurch deutlich produktiver werden könnte.
Eher durchwachsen. Entscheidungen werden nicht transparent kommuniziert. Hab schon mehr als ein Mal gehört, ich hätte die Entscheidung zu schlucken und solle nicht versuchen eine für mich bessere Situation zu verhandeln.
Ist nur in ausgewählten Bereichen vorhanden.
Darf nicht genauer sagen was falsch läuft, weil der Kommentar sonst gesperrt wird und nach Chatverläufen verlangt wird, an die ich nach austritt nicht mehr rankomme. Aber ist echt schon n dickes Ding gewesen, was ich erlebt habe.
Freelancer > Festangestellter, wie es aussieht.
Hochbahn und ZDF bieten wirklich super Aufgaben an denen man auch spaß hat. Im Core Team (da wo alle kleineren Projekte zusammen verwaltet werden) ist es oft eher mau, was interessante Aufgaben angeht.
Ich fand die Lage ist der beste vorteile
Schlecht Komminkation
Leider nichts
Keine Einhaltung von Verträgen oder schriftlichen/mündlichen
Vereinbarungen
Wenn man die Rolle des Vorstands auf das Reinigungspersonal verlagert, könnten diese dort vlt. gute Arbeit leisten
Überaus stressig (Board)
kein Interesse daran Mitarbeitende weiter zu bilden
Mitarbeitende sind unterbezahlt, obwohl das Unternehmen sehr große
Kunden hat
Nette Arbeitskolleg:innen
Willkürliches Verhalten; vor dem Unterschreiben des Arbeitsvertrags sollte man eine Rechtsschutzversicherung abschließen
Keine Einhaltung von Verträgen oder schriftlichen/mündlichen
Vereinbarungen
Ich wurde sehr nett empfangen und hatte das Gefühl, dass sich alle auf mich gefreut haben.
Hier sind Überstunden verboten. Es gibt Vertrauensarbeitszeit und man muss Stunden buchen. Kenne ich von meinem alten Arbeitgeber.
Bisher nichts genutzt
Mehr geht immer
Kein Fleisch, es wird viel auf Co2 geachtet. Fahrradleasing und es gibt Budget für ÖPNV.
In meinem Team super, mehr kann ich noch nicht sagen. Durch viel Remote-Arbeit fehlt die Gelegenheit sich kennenzulernen.
Bisher alle wirklich nice.
Mega Büro, sehr gute Ausstattung
Habe ich so noch nicht erlebt. Bin noch nicht lange dabei, aber ich erhalte alle Informatione. Manchmal muss man suche, aber es gibt eigentlich alles
Es wird an/mit großen Projekten / Kunden gearbeitet. Ich glaube es gibt innovativere Technologien und Tools, dafür ist es aber aus meiner Sicht sehr solide.
Es ist eine entspannte und trotzdem engagierte Atmosphäre. Ich wurde sehr gut aufgenommen und hatte schnell die Möglichkeit auch mit anderen Abteilungen in Kontakt zu kommen. Durch Home Office fehlte mir oft der persönliche Kontakt. Arbeitskultur ist dynamisch und innovativ, und ich fühlte mich oft herausgefordert und gefördert.
Die Marke ist glaube ich noch zu unbekannt, hier müsste man mehr investieren. Das Image ist sonst aber gut, habe nichts gehört was negativ sein könnte.
Überstunden hatte ich nie und die Zeiteinteilung erfolgt weitgehend frei und eigenverantwortlich. Vertrauensarbeitszeit wird gelebt, man muss aber alle Stunden buchen.
Es gab wohl mal ein Fortbildungsprogramm, nun ist es sehr individuell und man muss nachfragen. Da könnte man bei so einem Unternehmen besser machen.
Mehr geht immer :)
Ich wurde sehr herzliche aufgenommen. Tolle, smarte Leute in allen Bereichen die ich kennengelernt habe.
Hoher Anspruch und ein schnelles Umfeld. Eigentlich ist aber immer jemand zu sprechen, wenn es mal ein Thema geben sollte. Die Führungskräfte sind unterschiedlich und jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Es herrscht ein offener Ton und man versucht viel das Unternehmen und die Mitarbeiter zu entwickeln.
Top Ausstattung, alles modern und wenn was kaputt geht, wird schnell geholfen.
Eigentlich wird man regelmässig über alles informiert. Es gibt Meetings die in sog. Studios gemacht werden, aber auch allgemeine Meetings. Zum Beispiel gibt es jeden Montag ein Meeting für alle Mitarbeiter und dazu noch Slack, Newsletter und sonstige Möglichkeiten sich zu informieren. Auch hier fehlte mir oft der persönliche Austausch, an der Kaffeemaschine oder sowas.
Ich hatte ein Projekt welches mir nicht soviel Spass gemacht hat, daher nur drei Sterne, aber man kann sich das ja nicht immer aussuchen.
Bis auf Einstellung und Vertragsgespräche keinerlei Kontaktpunkte
- Mehr Struktur und Plan ins Onboarding bringen
- Leader einstellen und sie nicht einfach "Leads" nennen
Wenn mal jemand im Büro war: lockere Atmosphäre, alle machen auf Kumpel.
Rufbereitschaft, regelmäßige Nacht- und Wochenendarbeit. Alles zusätzlich zur regulären Arbeitszeit. Nur 27 Tage Urlaub.
Ansonsten Remote Work und Gleitzeit, normal heutzutage.
Ich habe fast ausschliesslich mit Externen zusammengearbeitet. Die waren alle nett, aber eben keine Kolleg*innen im eigentlichen Sinne.
Leider gab es keine Vorstellung im Team bzw. des Teams, womit ich mich von Anfang an eher als Freelancer denn als Kolleg*in gefühlt habe. Mit dem Team hatte ich im normalen Geschäft leider keine Schnittpunkte.
Ich war einer der älteren, würde ich sagen. Hab mich nicht ausgegrenzt gefühlt, aber es sind fast nur junge Leute dort gewesen.
Schwierig. Die Position meines Vorgesetzten sollte (neu) besetzt werden. Mein Interim-Chef hat sich nicht wie ein solcher angefühlt. Von Führung, disziplinarischer wir fachlicher Art, habe ich nichts mitbekommen.
Wirklich ausgesprochen schönes und gut ausgestattetes Büro. Guter Siebträger, teures MacBook Pro aber billige Stühle.
Es gab regelmäßige Meetings, Weeklies mit Company-Updates und Zugang zu allen Slack-Channels.
Mittelmaß. 12 Gehälter, kein Bonus. Sozialleistungen? Hm, es gab einmal die Woche Lunch ausgegeben, das war immer nett.
Fachlich herausfordernde und spannende Aufgaben - in meinem Projekt. In den meisten anderen Projekte eher langweilig und etwas angestaubt.
Wirklich nette Menschen kennen gelernt.
Nichts für Newbies oder Advancies ;) Anforderungen zu hoch.
Seniors wird das Gehalt bzw. Arbeitsbedingungen nicht vom Hocker hauen.
Bessere Organisation der Kommunikation.
War Vordergründig überwiegend entspannt und nicht ohne Fröhlichkeit. Druck, speziell Zeitdruck schwang aber auch immer, zumindest subtil, mit. Auf mich wirkte es so als würde man auf eine angespannte Situation, einfach eine locker, fröhlich lächelnde Maske drauf klatschen.
FFW lebt in IT-Kreisen noch sehr vom Cellular-Image. Vielen geht vieles was die Fusion mit sich bringt gegen den Strich, weshalb man auch einige Abgänge etablierter Mitarbeiter zu verzeichnen hatte / hat.
Ist in Ordnung und entspricht dem Standard der IT_Branche. Es gibt eine manuelle Zeiterfassung, die es braucht um mit dem Kunden abrechnen zu können. Aber keiner schaut einem hier auf die Finger.
Derzeit ist wohl so, dass man höhere Positionen eher von Außen zu besetzten sucht.
Gehalt: Ok-gut
Sozialleistungen: ?
Umwelt: Ist mir nichts aufgefallen was zu erwähnen wäre.
Sozialbewusstsein: Ist die Frage ob es in diese Kategorie passt, aber egal.
man hat mich zunächst mündlich über meine Kündigung informiert, soweit gut. Aber was danach abgelaufen ist war eine Frechheit!
*versprochene Infos woran es nun genau lag kamen nie.
*am selben Tag wurde mein Account deaktiviert, obwohl hierüber noch Absprachen (Übergabe etc.) erfolgen sollten. Es folgte eine Entschuldigung und die Versicherung, dass der Account eigentlich erst zum tatsächlichen Austrittsdatum deaktiviert würde. Tatsächlich war der Account am nächsten tag erst mal wieder verfügbar, doch noch ehe ich mich von meine Kollegen verabschieden konnte, war er wieder dicht. ???
*direkt nach der Kündigung (war noch gut 2 Wochen freigestellt) kam täglich ne Mail, wann ich denn endlich die Hardware zurückschicken würde. ???
*Zudem wurde ich aufgefordert Peripherie Geräte zurückzusenden, die ich nie von der FFW erhalten hatte. ???
Ok, beim letzten Punkt muss man anmerken, dass es zwischenzeitlich zu einem Wechsel beim hierfür verantwortlichen Personal kam.
Insgesamt empfand ich das Vorgehen aber als erniedrigend und würdelos.
Nach meinen Erfahrungen sind alle grundsätzlich bemüht Hand-in-Hand zu arbeiten, es gibt Gruppen der Projekte und Disziplinen die sich austauschen und versuchen zu helfen.
Leider musste ich auch feststellen dass der ein oder andere Kollege:in auch mal zu gestreßt ist um hilfreich sein zu können. Außerdem wurde Kritik an meiner Person nicht vollumfänglich an mich selbst gerichtet, statt dessen hat man sich lieber an Vorgesetzte gewendet.
Meiner Wahrnehmung nach top.
Ganz ganz schwierig zu bewerten. Ich persönlich hatte einen total lieben und netten Vorgesetzten, der aber hier einfach falsch besetzt war und meiner Einschätzung nach auch nicht besonders glücklich mit seiner Position ist. Er wurde wohl deshalb auf diese Position gesetzt weil er technologisch top ist, läßt aber einfach das organisatorische Talent und die Fähigkeit Mitarbeiter zu führen vermissen.
Übermaß an Slack-Channels und schlecht organisierte Mail-Verteiler sorgen für viel Ablenkung. Das ein oder andere Meeting ist zu viel. Ist man vor Ort Großraumbüros. (Aber schöne)
Hardware ist top.
Man tut sich schwer auf neue Technologien umzuschwenken, wenn sie nicht gerade eh passend kommen.
Auf Konzernebene ganz gut. Es gibt jeden Montag ein konzernweites Meeting, in dem viel berichtet wird und auch die verschiedenen Abteilung selbst berichten können / müssen.
Im Kleine ist das etwas schwieriger. Ein Flut an Mails und Slack-Channels machen es schwer den Überblick zu behalten und die richteigen Infos abzuschöpfen.
Meiner Wahrnehmung nach top.
Interessant war meine Aufgabe auf jeden Fall, und soweit ich das sagen kann, langweilten sich auch die anderen nicht.
Grundsätzlich gut, aber stark davon abhängig in welchem Bereich man tätig ist bzw. an welchen Kunden/Projekten man arbeitet. Die gute Atmosphäre hat allerdings in letzter Zeit aufgrund von Umstrukturierungen und hoher Fluktuation langjähriger Kollegen gelitten.
Sehr zwiegespalten... Für mich selber sprechend und was ich unter Kollegen wahrgenommen habe, wird das Unternehmen grundsätzlich als gut bewertet, aber es gibt gleichzeitig sehr viel Unmut, der je nach Person individuell ist, aber im Kern die selben Themen betrifft. Was man für Kunden baut ist ebenfalls gut, wird aber in der Kommunikation manchmal deutlich größer und positiver gemacht als es ist (Naja, PR halt...). Ich würde hier tatsächlich 50/50 sagen.
Jeder kann im Grunde arbeiten wann und von wo man möchte, also Einteilung nach eigenem Ermessen. Hauptsache die Arbeit wird erledigt. Allerdings bedingt das Agenturgeschäft je nach Kunde bzw. Projekt auch mal deutliche Überstunden durch Zeitdruck. Hat man nur ein kleines Team oder ist gar alleine für einen Kunden oder Projekt verantwortlich, kann dies auch mal extrem stressig sein und je nach persönlicher Belastbarkeit an die Nieren gehen.
Eher mittel. Aufstiegschancen sind kaum vorhanden. Und damit meine ich nicht den obligatorischen Senior-Titel den man nach einigen Jahren mal standardmäßig einfordern kann, sondern wirklich die Übertragung von z.B. mehr Verantwortung oder auch der Leitung eines Teams. Wenn sich solche Stellen ergeben, setzt man hier eher auf extern. Es fehlt an vielen Stellen aber auch faktisch an Seniorität, allerdings liegt dies auch mitunter daran, dass es kein Coaching oder Mentoring gibt um auf solche Positionen effektiv vorbereitet zu werden. Wenn man andere Aufgaben ausprobieren möchte, ist man dafür aber offen und wenn es möglich ist, kann man auch mal den Aufgabenbereich wechseln.
Gehälter sind leider deutlich unter Branchendurchschnitt. Vereinzelt kann man beim Einstieg aber auch Glück haben, kommt darauf an wie dringend die Stelle besetzt werden muss und wie gut man bei der Verhandlung ist. Safe ist aber, wer niedrig einsteigt, hat in der Regeln keine angemessenen Erhöhungen zu erwarten. Sozialleistungen sind auf jeden Fall ok und man ist bemüht diese auszubauen.
Fällt mir schwer zu beurteilen. Ich denke es wird schon recht viel gemacht und versucht so bewusst wie möglich umweltbewusst zu handeln. Ob hier mehr gemacht werden kann/müsste bzw. das Aktuelle schon super ist... I don't know... Mehr geht hier vermutlich immer
Würde ich als den absoluten Selling-Point des Unternehmens sehen. Zusammenhalt ist super! Beste Kollegen die ich in über 10 Jahren hatte.
Kann nicht richtig bewertet werden, da es keine wirklich "alten" Kollegen gibt. Sehr junger Altersdurchschnitt. Ein paar mehr ältere und erfahrenere Kollegen wären aber sicherlich gut für das Unternehmen.
Hier bin ich zwiegespalten... Auf der einen Seite kann man mit allen über nahezu alles sprechen und findet auch immer ein offenes Ohr und man ist bemüht gerade bei Problemen eine Lösung zu finden. Auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, dass es einigen Vorgesetzten an Erfahrung fehlt, gerade wenn es um das Thema Teamführung, Teamentwicklung etc. geht und auch das Thema mittleres Management was nahe an den Teams ist fehlte mir persönlich.
Arbeitsbedingungen sind top. Gute Hardware, ein tolles Büro mitten in Hamburg mit Blick auf die Stadt, schöne und gut ausgestattete Chill-Areas (mit Tischtennisplatte, Spielekonsolen, DJ-Pult mit super Soundanlage etc.). Einzig, dass jedes Stockwerk offen ist und es ein riesiges Großraumbüro ist macht es manchmal schwierig sich zu konzentrieren, was aber zumindest durch einige vernünftige Meetingräume kompensiert werden kann.
Egal ob übergeordnete Meetings zur "Stand der Nation" oder konkretere Meetings für das eigene Team, man wird regelmäßig informiert bzw. es gibt ausreichend Plattformen um sich auszutauschen. Manche Formate - eher die Übergeordneten - könnten aber inhaltlich zum Teil etwas konkreter und weniger politisch/strategisch sein.
In meiner Wahrnehmung ist das Verhältnis von Frau und Mann sowie deren Chancen sehr ausgeglichen. C-Level ist zwar Männer dominiert, aber ehrlicherweise gibt es hier auch nicht viele Posten zu verteilen und diese liegen eben schon lange bei den Selben. Ehemalige Kollegen werden in der Regel mit Kusshand wieder eingestellt und man ist sehr offen und bemüht dies zu fördern.
Durch wechselnde Projekte macht man eigentlich nie das Selbe was es für mich sehr interessant gemacht hat. Auch Wünsche bestimmte Themen zu betreuen wurden meist möglich gemacht. Je nach Kunde kann es stellenweise aber auch mal monoton werden.
Gut war: Die Gewerke waren auf einem guten Weg aus einer Agentur eine Softwareentwicklungsfirma zu werden. Dies änderte sich schlagartig, u.a. durch das Ausscheiden wichtiger Kollegen (das ist keine valide Aussage für alle Bereiche!);
Gut ist
Größer und organisierter als StartUps aber mit StartUp-Atmosphäre;
Hier lernt man Softwarequalität i. S. von Programmieren und Testing;
Kollegen sind top, die unterschiedlichsten Charaktere, eine gute Harmonie;
Talente unter den Entwicklern und sehr gute PMs und POs;
Teamplay;
Arbeiten auf Augenhöhe
Hoher Druck und stressig wirkende Kollegen (je nach Auslastung und Projekt kann das unterschiedlich sein);
Firmenübergreifend viel Rhetorik und Politik, meine Meinung;
Hohe Fluktuation;
Das Nachrücken von ausgeschiedenen Kollegen in essentiellen Positionen scheitert und führt zu Frust. Man hat den Eindruck, man will um jedes Mittel lieber expandieren und eigene Positionen ausbauen, ohne aber die eigenen Probleme konkret anzugehen;
Fehlende, essentielle Investitionsbereitschaft in Personalpolitik: D.h., das Nachrücken von signifikanten Positionen scheiterte, damit geht klar alte und langjährige Stärke verloren;
Durch eine fragile Planung durch eine hohe Zeitpräferenz (kurzer Zeitraum nur), fehlt einem selbst die eigene Stabilität;
Des Öfteren Leerlaufzeiten, wo wenig bis nichts los war.
Weniger Politik und Rhetorik. Klare, stringente Führung mit genauen Investitionszielen und einer langfristigen Roadmap, die nicht gleich kurzfristig über Board geworfen wird. Strategische Maßnahmen richtiger Personalpolitik. Es gehen essentiell, wichtige Leute, die stabile Säulen waren, diese kommen nicht nach, das muss sich definitiv ändern, wenn man an sich einen hohen Anspruch pflegt.
Es wird zukünftig entscheidend sein, welche Positionen besetzt werden müssen, um eine gesunde Organisation und Umsetzung zu gewährleisten. Professionelle Softwareentwicklung steht auf den Säulen erfahrender Entwicklerteams. Man hat den Eindruck, dass man verkennt, dass Software entwickeln nicht nur reine App-Entwicklung ist, sondern mit zunehmender Skalierbarkeit auch die Herausforderungen der Umsetzung exponentiell wachsen. Da draußen gibt es etliche Firmen, deren Expertise um ein Vielfaches größer ist.
Die Atmosphäre ist gut, ist schlecht, es kommt darauf an. Es gibt positive Stimmungen in Projekten bis hinzu - Projekt-übergreifend - sehr negative Stimmungen. Es ist die Frage, weshalb dieser Kontrast zustande kommt? Schließlich bewirkt die Negativität ein Ausscheiden von guten Kollegen aus der Firma, was sehr schade ist und vor allem (!) lang, aufgebaute Strukturen zerstört. Das allgemeine Miteinander ist super, die besten Kollegen!
Es wird stark nach außen kommuniziert, im Zusammenhang digitaler Transformation, als Wegbereiter zu agieren. Hier trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen: Die realen Anwendungsfälle in der Digitalisierung, besonders in der Industrie, Lieferketten, IoT usw. sind hochanspruchsvoll und es Bedarf eine breite Expertise. Man will da gern mitreden, das Gegenteil scheint der Fall.
Aber auch positiv: Einen guten Ansatz gibt es im Bereich Mobility as a Service, allerdings ist man durch starke Arbeitsteilung sehr abhängig von Dritten. Was das Unternehmen will und was es macht, sind zwei verschiedene Dinge - um nochmal die Kernaussage zu unterstreichen.
Dieser ist sehr gut in den Teams. Man kann sich wirklich auf die Leute über die verschiedenen Gewerke hinweg verlassen. Das ist ein sehr wichtiger Pluspunkt und vor allem viel wert. Man begegnet sich auf Augenhöhe und man agiert als Team. Empathie ist keine Fremdsprache.
Es gibt hier zwei Seiten:
Man wird eingeladen seine Meinung zu sagen, die Türen stehen offen. Das Aber: Meinungen scheinen relativ zu sein, gar polemisch abgewiesen. In welchen Zusammenhang Veränderungskultur und Eigeninteresse stehen, bleibt eine philosophische Frage. Man getraut sich nicht mehr nachzufragen, diese Meinung teilen ebenso andere.
Es gibt/gab aber auch Vorgesetzte, die eine Vorbildfunktion definitiv einnehmen, freundlich und empathisch sind, und sind offen für Meinungen, um gemeinsam an Zielen zu arbeiten.
Wie passen diese Seiten überhaupt zusammen?
Die Kommunikation in den Teams/Projekten - also horizontal - ist weitestgehend sehr gut. Es wird viel abgestimmt, was auch notwendig ist. Die Kommunikation in den Teams/Projekten hat meines Wissens auch meistens Mehrwert, d.h., die meisten Meetings sind keine Zeitverschwendung oder heiße Luft.
Die Kommunikation - vertikal - ist (mittlerweile) enttäuschend, da man den Eindruck hat, dass Kritik und Atmosphäre unangetastet bleiben, d.h., Probleme werden klar adressiert, allerdings ist wenig bis nichts davon zu spüren, diese zu lösen. Stattdessen wird - wie eine Art Ablenkung - eine positive Sicht auf alle Dinge gelegt. Es ist völlig konträr, diese Meinung teilen auch andere.
2.5 Stars
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