257 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
257 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
257 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders positiv finde ich den Zusammenhalt innerhalb vieler Teams. Es gibt zahlreiche nette, hilfsbereite und empathische Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen und auch Verständnis zeigen, wenn es einem gesundheitlich mal nicht gut geht. Die gemeinsame Vertretung bei Abwesenheiten funktioniert gut und sorgt dafür, dass nicht alles an einer einzelnen Person hängen bleibt.
Außerdem gibt es durchaus kompetente, faire und menschliche Sachgebietsleiter, die zeigen, dass gute Führung auch anders funktionieren kann.
Besonders kritisch sehe ich den aus meiner Sicht teilweise ungerechten Umgang mit Beschäftigten. Konflikte und Probleme werden meiner Erfahrung nach nicht immer konsequent aufgearbeitet, sondern mitunter heruntergespielt oder weitergeschoben.
Auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Führungsebenen lässt teilweise zu wünschen übrig. Informationen werden nicht immer vollständig oder transparent weitergegeben, wodurch wichtige Hintergründe verloren gehen können.
Zudem habe ich den Eindruck, dass langjähriges Engagement häufig als selbstverständlich angesehen wird, während Fehler deutlich stärker ins Gewicht fallen. Mehr Wertschätzung, einheitliche Maßstäbe und ein verantwortungsvoller Umgang mit Kritik wären hier wünschenswert.
Insgesamt vermisse ich stellenweise die Bereitschaft, Probleme offen anzusprechen, Verantwortung zu übernehmen und auch das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen.
Dies entspricht meinen persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen.
Ich wünsche mir mehr Transparenz, eine offene und ehrliche Kommunikation sowie einen respektvollen Umgang auf allen Ebenen.
Konflikte und Mobbingvorwürfe sollten ernst genommen, konsequent aufgearbeitet und nicht einfach als Unstimmigkeiten abgetan werden. Führungskräfte sollten ihre Entscheidungen und ihr eigenes Verhalten regelmäßig hinterfragen und bei allen Beschäftigten faire Maßstäbe anlegen.
Besonders wichtig finde ich, dass die Fürsorgepflicht nicht nur auf dem Papier existiert. Wer jahrelang engagiert arbeitet und gesundheitlich an seine Grenzen gerät, braucht Verständnis, Unterstützung und ein persönliches Gespräch statt vorschneller negativer Bewertungen.
Die gegenseitige Unterstützung und der Zusammenhalt in vielen Teams sind eine große Stärke. Daran sollten sich auch die Führungskräfte orientieren.
Zwei Sterne gibt es nur, weil die Kollegen wirklich toll sind. Alles andere ist veraltet und eine absolute Katastrophe.
Ziemlich gut.
Das ist das große PLUS! Im Team trifft man häufig auf wirklich nette, hilfsbereite und empathische Kollegen, die auch Verständnis zeigen, wenn es einem mal nicht gut geht. Besonders positiv finde ich, dass die Vertretung bei Abwesenheiten vom gesamten Team gemeinsam übernommen wird und man sich gegenseitig unterstützt.
Absolute Katastrophe.
Die Sachgebietsleiterin vermittelt zunächst das Gefühl, verständnisvoll zu sein und hinter ihren Mitarbeitern zu stehen. Umso enttäuschender ist es, wenn man später genau diesen Rückhalt vermisst. Auch Gemeinheiten und abwertende Bemerkungen unter Kollegen werden meiner Erfahrung nach nicht konsequent unterbunden. Es entsteht der Eindruck, dass Konflikte lieber vermieden werden, um nicht als „strenge Chefin“ dazustehen.
Besonders schlimm finde ich den Umgang mit engagierten Mitarbeitern, die gesundheitlich an ihre Grenzen geraten. Man gibt jahrelang 120 %, leistet Mehrarbeit, unterstützt Kollegen, bildet Anwärter aus, übernimmt Sonderaufgaben und kommt sogar früher aus Krankheiten zurück. Doch sobald man für kurze Zeit nicht mehr wie gewohnt funktioniert, scheint all das vergessen. Plötzlich fühlt man sich wie ein unerwünschter Mitarbeiter – ohne dass überhaupt das persönliche Gespräch gesucht wird.
Fürsorgepflicht? Aus meiner Sicht eine glatte 6!
Statt das eigene Führungsverhalten zu hinterfragen, entsteht der Eindruck, dass die Verantwortung lieber bei anderen gesucht wird.
Es gibt auch wirklich gute, empathische Sachgebietsleiter - man braucht nur Glück.
Bei einer Sachgebietsleiterin habe ich leider erlebt, dass sie im direkten Umgang freundlich auftritt, sich gegenüber anderen jedoch wiederholt abfällig über Kollegen und Führungskräfte äußert. Das betrifft nach meiner Erfahrung auch andere Sachgebietsleitungen und die Behördenleitung. Dieses Verhalten empfinde ich als wenig vertrauensfördernd.
Hinzu kommt, dass Informationen teilweise unklar oder unvollständig weitergegeben werden, sodass man sich nicht immer ausreichend informiert fühlt.
Am eigenen Leib habe ich erfahren, wie ungerecht der Umgang mit Beschäftigten in diesem Haus sein kann. Besonders enttäuschend war für mich der Eindruck, dass solche Ungerechtigkeiten selbst auf höheren Führungsebenen hingenommen werden.
Dies entspricht meinen persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen.
Moderne Unternehmenskultur etablieren. Führungskräfte besser ausbilden und vor allem nicht nur auf den Abschluss schauen.
Ein Stern ist noch zu viel. Die Stimmung war zu meiner Zeit wirklich schlecht. Mache Kollegen wirken als hätten innerlich gekündigt.
Naja, Finanzamt halt.
41 h/Woche, aber immerhin gut was die Familienplanung angeht.
Erstaunlich wenig Angebote für Weiterbildungen. Ich hatte den Eindruck, dass Weiterbildungen nicht gewünscht waren.
Viele Kollegen sind wirklich cool. Auf manche möchte man verzeichten.
Ich habe erlebt, dass sich einige Führungskräfte wirklich fragwürdiges Verhalten an den Tag legen. Als Führungskräfte werden hauptsächlich Juristen eingestellt. Mir scheint es, als würde man soziale Kompetenzen nicht berücksichtigen.
Mit Digitalisierung tut sich die Behörde schwer.
Wirklich mies. Wichtige Entscheidungen von Führungskräften erfuhr ich über Kollegen.
Erst nachdem man einige Jahre im Veranlagungsbezirk gesessen hat.
Unter Bewachung
Ist alles
Starr
Bemüht
Keine Chance
Keiner
Unterschiedlich
Demütigend
Bemüht
Immer mit Vorbehalt
Normal
alle nett
Gleitzeit, Kernarbeitszeit, darüber hinaus sehr flexibel, flexibler Urlaub, Home Office
schlechte Aufstiegschancen
Gehalt eher ok, schlechte Aufstiegschancen, kein Verhandeln möglich
alle nett, kein Konkurrenzdenken
sehr nette Chefs
keine schönen Büros und Toiletten
alle nett
langweilig
Starres Beförderungssystem.
Beförderungen finden nahezu ausschließlich nach Alter und Dienstzugehörigkeit statt.
Das macht es insbesondere für junge und ambitionierte Menschen sehr frustrierend.
Bessere Karrierechancen für junge Menschen
Wirklich flexible Arbeitszeiten & das Privatleben und Arbeit gut vereinbart werden kann.
Das man überall hinversetzt werden kann & oft nicht gefördert wird, wenn man etwas gut kann.
Mehr Förderung von fertigen Anwärtern :)
Mein Gehalt kommt immer pünktlich, bin quasi unkündbar und ich bin privat krankenversichert.
Gegenseitige Wertschätzung
Es werden viele Fortbildungen zentral und dezentral angeboten; einige auch online
Tolle Teams
Diess werden sehr wertgeschätzt, allein schon aufgrund des kostbaren Erfahrungswissens.
Moderne technische Ausstattung
Sehr gute Kommunikation
Klappt
Sehr vielseitig, auch Außendienst ist möglich.
Das gehalt, den groß teil der kollegen, das man die arbeit gut auf sein leben anpassen kann
sich vor Start der Ausbildung besser überlegen welche personen man in welche stelle setzt.
Ich war immer freundlich und respektvoll und wurde genauso behandelt.
Mit der Ausbildung sind die Karrierechancen begrenzt, aber man kann den Aufstieg machen und das Studium nachholen.
Durch das Geleitzeit Konzept kann man zwischen 6-10 Uhr anfangen und dann seine 8:12 arbeiten
für eine Ausbildung sehr gut (ca. 1.400 netto)
Manche Ausbilder waren richtig toll und andere waren oke. Ich hatte nie probleme mit denen, aber Freunde von mir schon.
Die aufgaben machen mir persönlich viel spaß und während der Ausbildung sind fehler nicht schlimm, was mir sehr geholfen hat die richtige Art zu arbeiten zu erlernen.
Die Aufgaben wirken im ersten Moment sehr schwer, aber nachdem es einem Erklärt wurde, ist das alles machbar. Man kann auch jederzeit seine Kollegen/Ausbilder nachfragen wenn man nicht weiter weiß.
Während der Ausbildung durchläuft man alle Stelle die das Finanzamt zu bieten hat für den mittleren Dienst.
Wie oben schon erwähnt hatte ich selbst nie Probleme, aber Freunde von mir wurden zum einen sexistisch und ein andere rassistisch bewertet in einer Stelle.
Hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums ist eben der sichere Arbeitsplatz, auch wenn das Beamtentum rege in der Kritik steht.
Mangelhaftes Beurteilungskonzept. Ich verstehe das Listenplätze begrenzt sind, wunder mich aber, wieso in Oberämtern grds. ausbefördert wird und die regulären Festsetzungsämter um die Listen kämpfen müssen.
Mehr echte Wertschätzung für den mD.
Tipp: alleine die Freizeitangebote in NoKi mit der der LFS vergleichen hilft ungemein. Die NoKi ist in dem Vergleich Konkurrenzlos.
Ich mag meine Kollegen sehr.
Wie bereits oben ausführlicher beschrieben kommt es stark auf den Dienstgrad an.
Die wirklich interessanten Aufgaben bekommt man idR beim gD.
Mehrfach schon von anderen Kollegen beschrieben, dass 41h Wochenarbeitszeit vollkommen aus der Zeit gefallen sind. Das Argument, dass man im alter weniger arbeiten muss ist nicht wirklich stark.
Die meisten schaffen die selbe Arbeit bei 40h/Woche bzw. weniger.
Für eine Ausbildung wirklich mehr als zufriedenstellend.
Kommt stark auf die Ämter an. Meine waren top, andere Kollegen in anderen Ämtern berichten von teilweise eher ungeeigneten Ausbildern.
In meinem Amt wird in den einzelnen Sachgebieten und generellen Amtsveranstaltungen schon sehr viel geboten.
Kommt auf den Dienstgrad an, wobei ich sowohl im mD als auch im gD tolle Stellen & Tätigkeiten durchlaufen dürfte.
Steuerrecht bietet von Natur aus eine extrem breite Produktpalette die in der Tiefe vermutlich zu viel für ein Menschenleben bereithält. Aber auch hier gibt es natürlich zu viele repetitive Aufgaben, wo es heutzutage gute technische Abhilfen gäbe, um nicht Mitarbeiter damit zu demotivieren.
Kommt stark darauf an, ob man im mittleren Dienst oder gehobenen Dienst ist. Die Wertschätzung wird im mD als viel zu ungenügend wahrgenommen.
Da ich beide Seiten Kennenlernen durfte, kann ich differenziert und nüchtern betrachtet Feststellen, dass sowohl sprachlich als auch perspektivisch der mittlere Dienst nicht hoch angesehen ist.
Teilweise bekommt man es schon mit "Kollegen" im Studium zu tun, die sich wahrhaftig für die "besseren Menschen" halten, weil sie einen akademischen Titel tragen. Auch in der Praxis Stelle ich immer wieder fest, das verbriefte Titel im Amt mehr wert sind als tatsächliche Arbeitsergebnisse, was ehrlich gesagt noch nie zeitgemäß gewesen ist.
Von einem Kollegen des mD's stammt folgendes Zitat: "(...) ich finde es schade, dass ich bei der Finanzverwaltung erst ein Studium machen muss um als Mensch wahrgenommen zu werden".
Zu 100 % stehe ich nicht hinter dieser Aussage, aber ich kann nachempfinden, wo dieser Eindruck herkommt.
Als gD'ler steht einem theoretisch Türe und Tor offen.
Hohe Arbeitsbelastung aufgrund eines teilweise angespannten Personalschlüssels. Die Arbeitsmenge ist häufig hoch.
Der Arbeitgeber hat in der Öffentlichkeit nicht immer das beste Ansehen.
Durch die Gleitzeit bestehen flexible Gestaltungsmöglichkeiten. Die Wochenarbeitszeit von 41 Stunden empfinde ich jedoch als nicht mehr zeitgemäß.
Es bestehen gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Einfluss auf die tatsächlichen Karriere- und Aufstiegschancen ist jedoch eher begrenzt.
Gehaltssteigerungen erfolgen eher langsam. Positiv sind jedoch die hohe Arbeitsplatzsicherheit und die verlässlichen Rahmenbedingungen.
Es werden regelmäßig soziale Projekte und Spendenaktionen unterstützt.
Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und nehmen Rücksicht aufeinander. Der Umgang miteinander ist überwiegend positiv.
Der Austausch zwischen den Generationen funktioniert gut. Erfahrene Kollegen geben ihr Wissen an jüngere Mitarbeiter weiter.
Vorgesetzte setzen sich in der Regel für die Anliegen ihrer Mitarbeiter ein und sind ansprechbar.
Die technische Ausstattung ist funktional, aber nicht immer auf dem neuesten Stand. Zudem fehlt eine Klimaanlage, sodass die Temperaturen im Büro teilweise unangenehm sind.
Entscheidungen werden teilweise getroffen, ohne die betroffenen Mitarbeiter ausreichend einzubeziehen oder frühzeitig zu informieren.
Alle Mitarbeiter werden unabhängig von persönlichen Merkmalen gleich behandelt.
Die Aufgaben wiederholen sich häufig und unterscheiden sich oft nur in Details.
So verdient kununu Geld.