Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 10.9.2026
Die Finanzverwaltung NRW erhält ein positives Gesamtbild. Besonders hervorgehoben werden das kollegiale Miteinander und die Arbeitsatmosphäre: Bewertungen beschreiben das Arbeitsklima als freundlich und respektvoll, ohne Ellenbogenmentalität. Gleichberechtigung gilt als selbstverständlich – alle Mitarbeiter:innen werden unabhängig persönlicher Merkmale gleich behandelt. Ältere Kolleg:innen werden geschätzt und ihr Wissen aktiv weitergegeben. Die Work-Life-Balance punktet mit flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten, allerdings empfinden viele die 41-Stunden-Woche als veraltet und nicht mehr wettbewerbsfähig.
Bei Karriere und Weiterbildung zeigt sich ein gemischtes Bild: Zwar existieren zentrale, dezentrale und Online-Fortbildungen, doch wirken sich diese kaum auf tatsächliche Aufstiegschancen aus. Beson...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Finanzverwaltung NRW werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden die zahlreichen zentral, dezentral und online angebotenen Fortbildungen sowie die grundsätzlich vorhandenen Karrierechancen – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch im Privatsektor. Allerdings hängen attraktive Aufgaben und Aufstiegschancen stark vom Dienstgrad ab, wobei der gehobene Dienst deutlich bessere Perspektiven bietet. Einige Nutzer:innen betonen zudem, dass eine Beförderung maßgeblich von der Zustimmung der Vorgesetzten abhängt.
Der mittlere Dienst schneidet in den Bewertungen schlechter ab: Trotz vorhandener Weiterbildungsangebote seien die tatsächlichen Aufstiegsperspektiven dort begrenzt. Kritisiert wird auch, dass die vielfältigen Karrieremöglichkeiten jenseits des Finanzamts nicht ausreichend kommuniziert werden, was zu einem eingeschränkten Überblick über das Gesamtangebot führt.
Die Vergütung bei der Finanzverwaltung NRW wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders für Auszubildende und Studierende fällt das Urteil sehr gut aus: Nettoverdienste von rund 1.400 bis 1.450 Euro gelten als deutlich überdurchschnittlich. Hinzu kommen Jobsicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen, die ebenfalls positiv hervorgehoben werden.
Kritischere Stimmen merken an, dass Gehaltserhöhungen aufgrund fester Gehaltstarifstrukturen langsam vonstatten gehen und individuelle Verhandlungen nicht möglich sind. Einige Nutzer:innen empfinden das Gehalt zwar als angemessen, sehen jedoch Einschränkungen bei den Aufstiegsmöglichkeiten. Außerdem äußern wenige, dass das Gehalt im öffentlichen Dienst früher einen höheren Lebensstandard ermöglicht habe. Die pünktliche Auszahlung wird zwar als selbstverständlich betrachtet, aber nicht als besonderes Merkmal hervorgehoben.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Finanzverwaltung NRW wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders der respektvolle und freundliche Umgang unter Kolleg:innen wird gelobt – die Atmosphäre gilt als wertschätzend, von gegenseitigem Respekt geprägt und frei von Ellenbogenmentalität. Auch der verbreitete Duz-Kultur trägt nach Meinung einiger zum angenehmen Miteinander bei.
Einige Bewertungen heben jedoch kritische Aspekte hervor: Eine hohe Arbeitslast und angespannte Personalverhältnisse belasten das Arbeitsklima. Zudem empfinden wenige Mitarbeiter:innen das Lob durch Führungskräfte als unzureichend – individuelle Leistungen würden kaum anerkannt, während Fehler ausführlicher besprochen werden. Vereinzelt wird die Unternehmenskultur als veraltet wahrgenommen. Da die Gesamtbewertung der Kategorie positiv ausfällt, überwiegen dennoch die positiven Eindrücke zur Arbeitsatmosphäre.
Die Aufgaben bei der Finanzverwaltung NRW werden von den Nutzer:innen positiv bewertet. Das Tätigkeitsspektrum gilt als vielseitig – von der Bearbeitung von Steuererklärungen bis hin zu Betriebsprüfungen oder dem Außendienst. Mitarbeiter:innen schätzen zudem die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen des Finanzamts tätig zu sein. Die Aufgaben variieren je nach Dienstgrad und Position, wobei einige Bewertungen sowohl im mittleren als auch im gehobenen Dienst abwechslungsreiche Tätigkeiten hervorheben. Neu eingestiegene Mitarbeiter:innen empfinden die Aufgaben als gut handhabbar, da Kolleg:innen und Ausbilder:innen unterstützend zur Seite stehen. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen kritisch und empfinden die Tätigkeiten als eintönig und repetitiv. Diese gegensätzlichen Einschätzungen zeigen, dass die Wahrnehmung der Aufgabenvielfalt stark von der jeweiligen Position abhängt, der positive Gesamteindruck jedoch überwiegt.
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