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first moment printing 
GmbH
Bewertung

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Auf keinen Fall dort bewerben, wenn du Selbstwertgefühl besitzt!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei first moment printing GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Praktisch NICHTS! Rückschritt und Stagnation ist das einzig konstante, das diese Firma zustande gebracht hat. Das ist arm und bemitleidenswert. Springt von diesem Sinkenden Schiff ab, solange ihr noch könnt, bevor es richtig hässlich wird und ihr wegen einer Insolvenz keine Gehälter mehr ausgezahlt bekommt!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Rückblickend, einfach ALLES. Der Umgang, die Scheinheiligkeit, dieses Pseudohafte-Möchtegern-Oberschicht-Gehabe mit allem was dazu gehört: Ignoranz, Intolleranz, Dummheit, Knauserigkeit, Doppelmoral, Inkonsequenz, Vetternwirtschaft etc. - nichts wird hier ausgelassen.

Die Arbeitsplätze und Herstellungsverfahren und Designs hinken dem aktuellen Markt um über 10 Jahre hinterher. Ihr macht es eh nicht mehr lange, wenn ihr an all dem nichts ändert. Es wird dann nichts geben, das ihr euren Kindern hinterlassen könnt.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt keinen Verbesserungsvorschlag, den die Chefs hier nicht schon gehört und nicht abgeschmettert hätten. Diese Menschen sind logik- und moralresistent und haben kein Interesse daran etwas am ihrem System zu ändern, dass ihnen über die Jahre einen sehr angenehmen Lebensstil auf kosten ihrer Unterjochten ermöglicht hat. (opulente Urlaube und Reisen, die den Angestellten regelmäßig unter die Nase gerieben werden)

Das einzige was den Angestellten dringenst zu empfehlen ist, ist die Bildung eines Betriebsrats und sich über Arbeitsrechtliche dinge zu belesen und sich im Zweifelsfall von einem Anwalt beraten lassen. LASST EUCH NICHT VON DENEN AUSNEHMEN! IHR SEID MEHR WERT!

Arbeitsatmosphäre

Katastrophal! Enormer, stetig steigender Druck die ebenfalls ständig steigenden Auftragszahlen abzuarbeiten und Qualität und Quantität auf absolut unrealisierbare Weise auf einem konstanten und hochwertigen Niveau zu halten. Unglaublich "konspirative" Firmenhierarchie, bei der auf jeder Unterebene kleine "Machtkämpfe" um Autorität und Respekt zu Lasten der Arbeitnehmer geführt werden und ein produktives Miteinander stark einschränken.

Kommunikation

Kommunikation wird heuchlerisch gepredigt, ist aber faktisch nicht vorhanden! Keiner weiß was der andere tut und die Firmenleitung vertraut auf die Pseudo-Expertise von Menschen die praktisch null Know-How in ihrem Feld besitzen, weil im Regelfall sehr junge Leute angestellt werden, die weder studiert oder oft nicht einmal eine gestalterische Ausbildung abgeschlossen haben.
Da man in den Oberen Rängen der Firma nicht auf das "Fußvolk" hört, oder diese auf irgend eine Weise ernst nimmt, und die Chefetage auch keine Ahnung vom tatsächlichen Arbeitsaufwand oder von den auszuführenden Tätigkeiten selbst hat, besteht hier auch keine Möglichkeit dem entgegenzuwirken.
Missstände aufzuzeigen, wird absolut nicht gerne gesehen und wurde in der Vergangenheit nicht selten mit Kündigung oder entziehen des Aufgabenbereiches geahndet.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf vereinzelte Ausnahmen und kleinerer Grüppchenbildung, gibt es hier praktisch keinerlei Zusammenhalt, da jeder Angst hat vom anderen "in die Pfanne gehauen" zu werden. Missstände wie die gnadenlose Unterbezahlung, die alljährliche Kündigunswelle, unorganisierte Strukturen und fast täglich zu schiebende Überstunden sind allgemein bekannt, werden bei regelmäßig gehaltenen Gruppenmeetings aber nie im Kollektiv angesprochen, da keiner dem anderen den Rücken stärkt. Es herrscht der allgemeine Tratsch und "Buschfunk", der für die überwiegend weibliche Belegschaft zwar typisch, aber in keiner Weise förderlich ist.

Probleme werden nie direkt angesprochen und krankhaft bis zur letzten Minute ausgereizt, aber dann direkt vor der Firmendirektive ausgetragen (meist sehr einseitig).

Zwischen dem normalen "Fußvolk" und den Abteilungsleitern herrscht ein sehr einseitiges Verhältnis, das von Druck von oben dominiert wird.

Work-Life-Balance

Miserabel! Ein eigentlich 8 Stunden Job, der vor allem im Sommer und um Feiertage herum mit täglich mind. 1 Überstunde zusätzlich hinzunehmen ist, obwohl das Arbeitsrecht hier vorsieht, dass Überstunden nicht zu lasten des Arbeitnehmers pauschal zu leisten sind, sondern durch Organisation (Umstrukturierung oder Anstellen von mehr "Fachkräften" als Ausgleich) zu vermeiden ist und auch realistisch leicht umsetzbar wäre. Mit einer Vertragsklausel wird hier eine angebliche Pauschale von 10 Überstunden pro Monat (zusätzlich)gezahlt, die in dem lächerlichen Monatslohn von 1.400€ Brutto, den die Meisten hier auch nach Jahren der Anstellung immer noch erhalten, bereits mit enthalten sind!
Dass diese Klausel so rechtlich astrein ist, ist zu bezweifeln bzw. könnte man dem mit einem Betriebsrat entgegenwirken - der aber durch die herrschende Angst, dem fehlenden Wissen über die eigenen Rechte als Arbeitnehmer und dem schlechten Zusammenhalt niemals zustande kommen wird.

Vorgesetztenverhalten

Stur, konspirativ, egozentrisch, ungebildet, heuchlerisch und regelrecht narzisstisch!

Der "schöne Schein" wird hier groß geschrieben - nichts ist wie es zur Öffentlichkeit hin oder sogar firmenintern dargestellt wird. Angeblich sind alle Angestellten "Freunde" (da sich in der Firma jeder duzen SOLL).

Die Chefs und Führungspersonen belügen sich gegenseitig, sowie auch ihre Untergebenen und spielen diese gegeneinander aus, wobei jeder auf den eigenen Vorteil bedacht ist und im großzügigen Maße ungerechte Standards und Doppelmoral anwendet.

Es herrscht die arrogante Annahme, dass die angestellten keine Ahnung haben (was auch zum Großteil der Fall ist) - realisieren aber nicht wie dilettantisch und offensichtlich dumm und arrogant sie sich selbst anstellen und sich oft selbst großartige Gelegenheiten durch die Lappen gehen lassen oder simple Dinge, wie Bestellungen versäumen und teilweise die Produktion einschränken oder sogar ganz Lahmlegen.

Auf oberflächliche Dinge wie Schönheit bei sich selbst und bei den Angestellten wird großer Wert gelegt (nicht nur bei denen mit Kundenkontakt).

Interessante Aufgaben

Neben der eigentlichen Haupttätigkeit, verkauft die Führungsebene den Angestellten einen angeblichen "Sonderstatus" und verteilt "Sonderaufgaben". So schaut man wer zB. nebenher IT-Kenntnisse besitzt und teilt diesem dann einen Großen Tätigkeitenbereich in diesem Feld zu. So spart man sich zusätzliche Fachkräfte und nutzt diese armen Seelen aus Mehraufwand zu betreiben, ohne dass dafür auch eine gerechte Lohnanpassung stattfindet.

Allgemein sind die Haupttätigkeitsfelder sehr Monoton und langweilig. Durch das Arbeitsklima und die Atmosphäre bspw. in den Großraumbüros wird das auf Dauer wirklich zur seelischen Belastung und bringt viele nicht nur durch die ungerechte finanzielle Vergütung zum Aufgeben.

Gleichberechtigung

Diese existiert nich! Permanent gepredigt und geheuchelt, aber praktisch nicht vorhanden!

So werden bestimmte Personen wegen den kleinsten Vorkommnissen konsequent und direkt abgemahnt, wegen bspw. 1 bis 2 Minuten zu späten Erscheinens, während andere über JAHRE hinweg 30 - 40 Minuten zu spät kommen und hier gar nichts passiert, da es entweder nicht auffällt bzw. manche Mitarbeiter "Sonderrechte" besitzen! Und das fällt auf! Bei diesen Dingen ist der "Buschfunk" immer besonders aktiv.

Das Gleiche gilt für Abwesenheit MIT Krankenschein - hier wird zwar nicht abgemahnt, da hier nicht direkt abgemahnt werden kann, so lange es nicht übermäßig viele Fehltage sind, aber bestimmte Mitarbeiter fehlen auffällig regelmäßig in 3-4 Wochen Abständen über mehrere Tage bis mehrere Wochen, wo andere längst eine Kündigung erhalten hätten.
Einen besonderen Fall gibt es hier, dabei handelt es sich um den "besonderen" Schützling des männlichen Parts der Chefetage, da hier den weiblichen Vorzügen anscheinend doch nicht so wirklich widerstanden werden kann!

Auch das fällt auf und ist ein absolutes Unding!

Bei Führungspersonen gelten auch Sonderregeln bei der Terminvergabe für Urlaube!

Umgang mit älteren Kollegen

Wer zu alt ist, wird entsorgt!

Es mussten schon Mitarbeiter gehen, die Jahrzehnte an Erfahrung mitbrachten und die Firma von Anfang an begleitet hatten, welcher man sich trotzdem entledigt hat.

Arbeitsbedingungen

Auf Arbeitsschutzrichtlinien wird hier gepfiffen! Im Gebäude werden gesundheitlich stark bedenkliche Stoffe, wie Kleber und Chemikalien zur Fotoentwicklung verarbeitet und eingesetzt, wobei es weder ein gesetzlich vorgeschriebenes Belüftungssystem gibt, noch unmittelbar betroffene Mitarbeiter angehalten sind Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die von der Firma selbst zur Verfügung gestellt werden müssten.

Auch andere Abteilungen in der Geschossen über der Produktion sind von aufsteigenden Dämpfen betroffen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Argumente wie: "Babydecken stellen wir ab sofort wieder aus Acryl her(obwohl gesundheitlich vor allem für Säuglinge stark bedenklich ist) anstatt der weniger bedenklichen Baumwolldecken, da der Anbau von Baumwolle wohl extrem zu Lasten der Umwelt geht, wobei völlig ausgeblendet wird, dass jegliche Form von Kunststoffen, neben Schadstoffausstoß die Nr.1 Gefahr für die Umwelt ist!

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist sogar für Ost-Verhältnisse miserabel. Man kann zwar sagen, dass 1.400@ Brutto als Einstiegsgehalt für jemanden, der direkt von der Berufsschule kommt ein guter Lohn sei, der sich über dem Mindestlohn ansiedelt - ABER realistisch betrachtet ist das GAR NICHTS, vor allem wenn man ein Auto oder bereits ein Kind hat. Das ist unterster Lohnsektor und steh dem Westen sowieso extrem hinterher, wo allerdings sogar bei selben Voraussetzungen schon das DOPPELTE gezahlt wird!

Image

Schlecht. Da diese Firmenphilosophie nicht dauerhaft unbemerkt fortführen kann, ohne dass irgendwer aufschreit und sich das nicht länger gefallen lässt, ist auch die Wahrnehmung der Kunden in einen eher negativen Bereich gerutscht.

Auch RTL Punkt 12 hat sich der Thematik "First Moment" bereits angenommen und 2016 (wenn ich mich recht erinnere) einen sehr zutreffenden Beitrag über die Firma gesendet in der Missstände offen angeprangert wurden. Die Firma hat daraufhin geklagt, über den Ausgang des Verfahrens bin ich mir nicht bewusst - gerechtfertigt war die Klage aber in keinem Maße, da ich aus eigener Erfahrung alle genannten Punkte als richtig unterschreiben würde!

Karriere/Weiterbildung

Karriere gibt es dort nicht! Wer es hier länger als 2 Jahre schafft, der andauernden Auslese zu entrinnen, wird sich trotzdem mit dem immer gleichen Aufgabenbereich begnügen müssen. Aufstiegsschanchen, haben nur die wenigsten bzw. ist es ein häufiges Bild, dass nach Versetzungen in andere Abteilungen oft schnell die Kündigung folgt. Woran das liegt kann ich hier nur erahnen.

Gehaltserhöhungen gibt es, aber nur anfänglich und selten. Manche Angestellte arbeiteten über 10 Jahre im Betrieb ohne aufgestiegen zu sein, oder eine Lohnerhöhung erhalten zu haben, obwohl das Arbeitspensum stark gestiegen ist.

Die meisten Angestellten im Firmenhauptsitz müssen sich nach vielen Jahren Anstellung mit einem unverschämt geringen Bruttolohn von unter 2000€ im Monat begnügen, was viele zu einem Jobwechsel motiviert.