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35 von 129 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gleichberechtigung
kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 29%
Score-Details

35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Licht und Schatten

3,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr pünktliche Gehaltszahlungen, jeder kann sein wie oder was man ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu starker Fokus auf Kosten, wenig Blick auf Möglichkeiten der Entwicklung ( Standort / Mitarbeiter ).

Verbesserungsvorschläge

Mal über den Tellerrand zu schauen, wie man Arbeiten gestalten kann, wäre schön.

Arbeitsatmosphäre

Angenehm

Image

Intern positiv, nach Aussen nahezu unbekannt

Work-Life-Balance

Ausgeglichen

Karriere/Weiterbildung

Findet nicht statt

Gehalt/Benefits

Gehalt ist in Ordnung, betriebliche Altersversorgung für Alle wäre schön, gibt es aber nur an anderen Konzernstandorten

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wenig Engagement im Hinblick auf Nachhaltigkeit

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Kommen in der Wahrnehmung nicht vor

Vorgesetztenverhalten

Wertschätzend

Arbeitsbedingungen

Keine moderne Gestaltung der Räume oder Ausstattung, sehr nachlässige Raumpflege

Kommunikation

Verbesserungsfähig

Gleichberechtigung

Wird vom Konzern gefördert

Interessante Aufgaben

Eher nicht, nur Standardaufgaben in einer Konzerstruktur

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Puls

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Mehrfachbewertung

Anonym bleiben

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Produktion bei First Sensor in Dresden gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Geld kam pünktlich und im Dezember immer vor Weihnachten aber auch erst nach BR Vorschläge soweit ich das gehört habe

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Jetzt wirds kriminell ich enthalte mich lieber hier,
Wie schlecht kann ein Arbeitgeber sein ? JAAAA

Verbesserungsvorschläge

Stampft den Stellplatz Königsbrücker Straße 96 ein

Image

Ohne Worte

Work-Life-Balance

Ist vertretbar man hat immer Wochenende außer man fängt am Sonntag die Nachtschicht an aber das war nicht so schlimm.

Karriere/Weiterbildung

In Hintern kriechen wird mehr belohnt als korrekte Ehrlichkeit

Kollegenzusammenhalt

Kolegen Zusammenhalt ist halbwegs ok, man muss sich ja nicht heiraten und irgendwann war Feierabend aber es gab auch coole Kolegen/in mit den man in den Pausen immer schön reden konnte.

Umgang mit älteren Kollegen

Halbwegs okay

Vorgesetztenverhalten

Absolut unterirdishes verhalten gegenüber den Mitarbeitern... Ein Stern ist noch zu viel...

Kommunikation

Abartige Kommunikation, keine Mitteilung über Zukunft der Firma weil man immer im Dunklen stehen gelassen wird, und aufeinmal wird man beurlaubt und raus gemoobt wenn man nicht gleich das Handtuch Wirft... Mieße Nummer.... Ganz ehrlich.

Gleichberechtigung

siehe punkt Vorgesetztes verhalten...

Interessante Aufgaben

Aufgaben Abwechslung nicht mehr gegeben,


Arbeitsatmosphäre

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Das Schlimmste zweier Welten - Wenn Amerikanischer Konzern auf deutsches Management trifft

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv habe ich das Arbeitsumfeld und den Kollegenzusammenhalt in Erinnerung. Die Tätigkeiten waren abwechslungsreich und boten viele spannende Einblicke in unterschiedliche Bereiche. Vor allem in den ersten Jahren herrschte ein starkes Wir-Gefühl, das für Motivation und gegenseitige Unterstützung gesorgt hat. Viele Kolleginnen und Kollegen waren engagiert und bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Dieses Miteinander war lange Zeit eine der größten Stärken des Standorts. Umso bedauerlicher war es, dass dieses Gefühl durch die späteren Umstrukturierungen und Veränderungen im Management nach und nach verloren ging. Trotzdem bleibt die Zeit mit vielen geschätzten Kolleginnen und Kollegen positiv in Erinnerung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In den letzten Jahren war deutlich zu beobachten, dass organisatorische und personelle Entscheidungen oft ohne ausreichende Kommunikation oder Einbindung der Mitarbeitenden getroffen wurden. Das führte zu sinkender Motivation und einem Verlust des Zusammenhalts.

Fachlich kompetente und erfahrene Mitarbeitende wurden wiederholt übergangen, während kurzfristige Prioritäten die langfristige Entwicklung ausbremsten. Die interne Kommunikation zwischen Management, Teamleitungen und Belegschaft funktionierte nur bedingt, und das Vertrauen in die Führung war entsprechend gering.

Insgesamt hat sich die Unternehmenskultur spürbar von einem teamorientierten, offenen Umfeld hin zu einer eher hierarchischen und politisch geprägten Struktur entwickelt. Das hat den Standort nachhaltig geschwächt, sowohl fachlich als auch menschlich.

Verbesserungsvorschläge

Eine Auswahl an Dingen die dringenden Verbesserungsbedarf haben.
1. Führungskräfte besser schulen und fördern, speziell mit Fokus auf Kommunikation und Konfliktmanagement.
2. Transparente Kommunikation auf lateralen und horizontalen ebenen. Kein "Negatives nur an den Vorgesetzten". Mitarbeiter müssen sich über Probleme auch ohne Managementintervention auszutauschen dürfen. Das führt auch zu mehr Transparenz bei Problemen und Entscheidungen und spricht dem Mitarbeiter nicht ab selbstständig denken zu können.
3. Statt Micromangement und Überwachung, lieber Vertrauen und Ergebnisorientierung.
4. Gute Arbeit belohnen. Bestrafung ist kein Anreiz noch mehr zu leisten, sondern führt dazu dass weniger gearbeitet wird. Hier muss gelten: "Ein glücklicher Mitarbeiter ist auch ein produktiver Mitarbeiter."
5. Mitarbeitergespräche über Karriereperspektiven, transparente Beförderungskriterien und Entwicklungspläne umsetzen.
6. Auf gezielte Weiterbildung setzen und dafür auch Budget allokieren. "Out of the Box Thinking" fördern.
7. Anreize überarbeiten, Boni an Leistungsziele koppeln und Leistungsziele auch realistisch setzen.
8. Team-Workshops und -events mehr fördern, auch zwischen den Abteilungen. Fördert das Miteinander und Verständnis.
9. Klare und transparente Regelungen für das mobile Arbeiten schaffen und dann auch konsequent umsetzen.
10. Mehr Investitionen in Arbeitssicherheit, Ergonomie und Maschinen/Maschinensicherheit.
11. Mehr Gleichbehandlung unabhängig von Geschlecht oder Herkunft.
12. Mehr Sensibilisierung für Diversitätsthemen verpflichtend für das gesamte Management einführen.
13. Mitarbeiterzufriedenheitsbefragen ernst nehmen. Maßnahmen die als Vorschläge kommen auch ernsthaft diskutieren, Budgetieren und umsetzen. Keine Tokens als Maßnahmen.
14. Vernünftiges Change Management einführen. Nicht nur für Shopfloor Themen, sondern für allgemeine Verbesserungen aller Geschäftsprozesse.
15. Ethik und Compliance vom lokalen Management entkoppeln.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war häufig von Misstrauen, Mikromanagement und interner Politik geprägt. Es herrschten klare Hierarchien, und Leistungsanreize wurden teilweise über Sanktionen oder Zielvorgaben geregelt. Beförderungen wirkten nicht immer ausschließlich leistungsbezogen, sondern schienen auch von internen Strukturen abzuhängen

Image

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass das Image der Firma unter den Mitarbeitenden nicht besonders positiv war. Zwischen Kolleginnen und Kollegen, sowohl in der Verwaltung als auch in der Produktion, wurde häufig über Unzufriedenheit und Frustration gesprochen. Auch die Ergebnisse der jährlichen Mitarbeiterbefragungen bestätigten diesen Eindruck: Die Stimmung am Standort lag im Vergleich zum restlichen Konzern regelmäßig unter dem Durchschnitt.

Obwohl sich TE offiziell als ethisch handelndes und familienfreundliches Unternehmen präsentiert, wurde dieser Anspruch aus meiner Sicht im Alltag nur selten gelebt. Sowohl die gelebte Arbeitsethik als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurden von vielen Mitarbeitenden als unzureichend wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerhalb der Produktion gab es zwar offizielle Regelungen für mobiles Arbeiten, diese wurden jedoch nur selten umgesetzt. Mobiles Arbeiten war von der Zustimmung der jeweiligen Führungskraft abhängig, die in der Praxis häufig nicht erteilt wurde – meist mit Begründungen wie ‚Wir brauchen dich vor Ort‘ oder ‚Das kann ich so nicht rechtfertigen‘.

Überstunden waren über längere Zeit hinweg eher die Regel als die Ausnahme. Nach meinem Eindruck wurden sie vom Management stillschweigend akzeptiert, teilweise auch aktiv erwartet. Die gesetzlichen Arbeitszeitgrenzen wurden dabei gelegentlich sehr weit ausgereizt, insbesondere in Phasen hoher Arbeitsbelastung.

Karriere/Weiterbildung

In diesem Bereich gibt es aus meiner Sicht deutliches Verbesserungspotenzial. Beförderungen wurden nur selten ausgesprochen und wirkten für viele Mitarbeitende nicht immer nachvollziehbar. Langjährige Kolleginnen und Kollegen mit jahrzehntelanger Erfahrung wurden bei solchen Entscheidungen häufiger übergangen, während neu eingestellte Mitarbeitende mit relativ kurzer Berufserfahrung vergleichsweise schnell in Führungspositionen aufstiegen.

Obwohl Weiterbildung im Konzern TE offiziell einen hohen Stellenwert hat, wurde dieses Thema am Standort First Sensor Berlin kaum aktiv gelebt. Selbst wenn individuelle Jahresziele eine Weiterbildung vorsahen, scheiterten entsprechende Anträge häufig an vermeintlichen Budgetbeschränkungen. Statt externer Schulungen wurden meist interne Fortbildungen bevorzugt, wodurch persönliche Entwicklungsmöglichkeiten deutlich eingeschränkt blieben.

Gehalt/Benefits

Dieser Punkt lässt sich natürlich nur subjektiv bewerten. Für mich persönlich fiel die Bezahlung im Verhältnis zur Verantwortung eher zu niedrig aus. Zeitweise habe ich Aufgaben und Verantwortung aus bis zu vier Abteilungen gleichzeitig übernommen, ohne dass dies in Form einer Beförderung oder Gehaltserhöhung anerkannt wurde. Während meiner gesamten Beschäftigungszeit gab es nur eine Gehaltserhöhung. Diese ergab sich im Zuge der Einführung des 13. Monatsgehalts.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass die Gehälter für den Berliner Markt nicht außergewöhnlich niedrig sind, sich ein Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber aber durchaus lohnen kann. Bei ähnlicher Vergütung ist die Belastung oft deutlich geringer.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Gehälter stets pünktlich gezahlt wurden. Zusätzliche Sozialleistungen waren allerdings überschaubar. Neben dem 13. Monatsgehalt wurde lediglich eine betriebliche Altersvorsorge angeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz gab es mehrere Punkte, die ich selbst gemeinsam mit der EHS-Abteilung überprüft und angesprochen habe. In einigen Räumen wurde mit feinen Stäuben gearbeitet, ohne dass eine ausreichende Abluft oder Staubabsaugung installiert war. Auch die Abluft von Pumpen mit ölhaltigen Rückständen wurde zeitweise über die allgemeine Hausabluft abgeführt. Ein Gaswäscher für bestimmte Prozesse wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet.

Diese Themen führten zu mehreren internen Diskussionen zwischen EHS und der Werksleitung. Gefährdungsbeurteilungen und Risikoanalysen waren teilweise nicht auf dem aktuellen Stand und wurden nach meiner Erfahrung häufig den Produktionsanforderungen untergeordnet. Positiv hervorheben muss ich hier der Fairness halber aber, dass einige dieser Probleme halt auch ernst genommen und zumindest Versuche unternommen wurden diese auch zu beseitigen.

Kollegenzusammenhalt

Das kollegiale Miteinander war lange Zeit ein wichtiger Grund, warum viele blieben. Mit den zunehmenden Abgängen gingen nicht nur Erfahrung und Wissen verloren, sondern auch Zusammenhalt und Teamgeist. Neue Kolleginnen und Kollegen trafen dadurch auf ein Umfeld, das bereits spürbar belastet war. Leider kam es auch zu Spannungen und Konflikten im Team, die nach meinem Eindruck von den Führungskräften nicht immer ausreichend aufgefangen oder moderiert wurden. Oft wirkten die Ursachen für diese Konflikte eher trivial, was es umso bedauerlicher machte, dass keine klaren Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet wurden.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Verhalten gegenüber älteren Kolleginnen und Kollegen war sehr unterschiedlich und hing stark von der jeweiligen Abteilung und dem Umfeld ab. Besonders in der Produktion kam es meiner Beobachtung nach häufiger zu ungebührlichen oder respektlosen Verhaltensweisen gegenüber älteren Mitarbeitenden, während dies im Verwaltungsbereich deutlich seltener vorkam.

Auf Managementebene entstand dagegen oft der Eindruck, dass erfahrene Kolleginnen und Kollegen bei Entscheidungen übergangen oder nicht ausreichend einbezogen wurden. Mehrfach wurden nach meiner Wahrnehmung Entscheidungen entgegen dem Rat erfahrener Mitarbeitender getroffen, nicht selten mit unbefriedigenden Ergebnissen. In einigen Fällen schien es anschließend so, als ob die Verantwortung dafür an eben jene Personen zurückgespielt wurde.

Vorgesetztenverhalten

Die Erfahrungen mit den direkten Vorgesetzten waren sehr unterschiedlich. Einige stellten sich aktiv vor ihr Team und versuchten, den vorhandenen Druck abzufedern – was teilweise zu Spannungen mit dem höheren Management führte. Andere gaben den Druck und Frust eher an ihre Mitarbeitenden weiter. Insgesamt fehlte es nach meinem Eindruck in vielen Fällen an systematischer Schulung und Unterstützung im Bereich Personalführung und Kommunikation. Das zeigte sich besonders in Situationen, in denen Moderation oder Vermittlung notwendig gewesen wäre.

Zudem wurden häufig keine klaren Ziele vorgegeben. Das lag weniger an den Team- oder Bereichsleitern selbst, sondern eher daran, dass entsprechende Vorgaben vom Management ausblieben. Trotz bestehender Betriebsvereinbarungen kam es dadurch regelmäßig zu Unklarheiten und Diskussionen über Zielvereinbarungen, Incentive-Boni oder Gehaltsfragen oder Beförderungen.

Arbeitsbedingungen

Hier lässt sich sagen, dass vieles verbesserungswürdig war, aber nicht alles schlecht. Das Werk ist bereits älter und zeigte deutliche Anzeichen von Wartungs- und Instandhaltungsrückstand. Auch die Gebäudereinigung litt unter akutem Personalmangel, wodurch eine durchgängig gute Sauberkeit oft nicht gewährleistet war.
Die IT-Infrastruktur war grundsätzlich funktional, wurde jedoch nach der Umstellung auf Dell-Systeme spürbar leistungsschwächer. Durch die fortschreitende Auslagerung mehrerer IT-Abteilungen ins Ausland war der direkte Kontakt zur Problemlösung häufig erschwert. Besonders bei kleineren Anliegen, etwa der Vergabe von Berechtigungen, führten die Zeitverschiebung und Sprachbarrieren gelegentlich zu unnötigen Verzögerungen.
Die Büroausstattung entsprach überwiegend dem Standard von Großraumbüros. Defekte Klimaanlagen waren keine Seltenheit, und ergonomisches Arbeiten war nur eingeschränkt möglich. Neues Büromaterial wurde sparsam beschafft. Höhenverstellbare Schreibtische waren nur mit ärztlichem Attest und nach Genehmigung erhältlich.

Kommunikation

Die Kommunikation des Managements war aus meiner Sicht häufig intransparent. Probleme wurden lange Zeit nicht offen angesprochen und erst kommuniziert, als sich die Lage deutlich verschlechterte. Nach den ersten Entlassungen wurden Zusicherungen gemacht, dass keine weiteren folgen würden oder keine Kurzarbeit nötig sei. Diese Aussagen erwiesen sich später als nicht haltbar. Einige Führungskräfte wirkten in dieser Phase eher darauf bedacht, ihre Position zu sichern, als offen mit der Situation umzugehen. Insgesamt entstand der Eindruck, dass Entscheidungen teils auch von persönlichen Motiven geprägt waren.

Gleichberechtigung

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt. Offene Positionen wurden häufig extern besetzt, anstatt interne Mitarbeitende gezielt zu fördern oder weiterzuentwickeln. Nach der Übernahme durch den Konzern kam es zudem zu mehreren personellen Veränderungen im Management. Dabei wurden auffällig viele Führungskräfte aus dem italienischen Werk des damaligen Chief of Operations in Schlüsselpositionen in Berlin eingesetzt. Innerhalb des Unternehmens, auch vom Betriebsrat, wurde dies teilweise als eine Form von Vetternwirtschaft kritisiert. Für viele Mitarbeitende entstand dadurch der Eindruck, dass persönliche Verbindungen bei Beförderungen oder Besetzungen eine größere Rolle spielten als objektive Qualifikationen.

Im Arbeitsalltag kam es wiederholt zu Äußerungen, die von mehreren Mitarbeitenden als diskriminierend oder rassistisch empfunden wurden. Diese Vorfälle wurden teilweise auch gegenüber dem Betriebsrat thematisiert, ohne dass daraus spürbare Konsequenzen folgten. Solche Situationen haben das Arbeitsklima belastet und bei Betroffenen den Eindruck hinterlassen, dass sensiblen Themen wie Diversity und respektvoller Umgang nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Interessante Aufgaben

Je nach Abteilung waren die Erfahrungen unterschiedlich. In der Anfangsphase, während der Transformation von First Sensor zu TE und dem Standortwechsel von Dortmund nach Berlin, waren die Aufgaben vielfältig und die Arbeitsbelastung hoch. Später, nachdem viele Projekte abgeschlossen waren, nahm die Abwechslung deutlich ab. Eigeninitiative und Interesse an neuen Aufgaben wurden nach meinem Eindruck nicht immer gefördert oder aktiv unterstützt.

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt. Offene Positionen wurden häufig extern besetzt, anstatt interne Mitarbeitende gezielt zu fördern oder weiterzuentwickeln. Das könnte mit dazu beigetragen haben, dass viele Kolleginnen und Kollegen sich beruflich neu orientiert haben.

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Mehrfachbewertung

Wirtschaftlich schlechte Zeiten

3,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unser Standort profitiert finanziell vom großen Mutterkonzern TE, sonst würden wir die jetzige wirtschaftliche Krise wahrscheinlich nicht überstehen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Mutterkonzern TE hat das eigentliche Konzept zerstört, ein Unternehmen mit besonderen Produkten und exklusiver Entwicklung zu sein

Verbesserungsvorschläge

Vorschläge von Mitarbeitern ernst nehmen, denn sind die die mit den Prozessen arbeiten müssen

Arbeitsatmosphäre

Fehlende Zukunftsplanung

Image

Sparmaßnahmen äußerlich sichtbar z.b. schmutziges Gebäude

Work-Life-Balance

I'm Verwaltungsbereich Gleitzeit und Home Office möglich

Karriere/Weiterbildung

Keine externe Weiterbildung auf Grund von Sparmaßnahmen, innerhalb des Unternehmens gibt es schon auch mal Beförderungen

Gehalt/Benefits

Können uns mit tarifgebundenen Unternehmen vergleichen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Besser als vor einigen Jahren

Kollegenzusammenhalt

Kollegen versuchen untereinander zu helfen, aber viele gehen auch

Vorgesetztenverhalten

Manche sehr dominant und verteilen zuviel Druck auf die Mitarbeiter, andere fehlt Führungskräfte Schulung da sie keine Vorbildfunktion aufführen oder Zeitmanagement nicht beherrschen

Arbeitsbedingungen

Arbeitssicherheit und Brandschutz werden immer besser ausgebaut, psychische Belastung aber hoch

Kommunikation

Oft nur halbe Informationen, wenig transparent, wird zunehmend besser

Gleichberechtigung

Jung und Alt. Männer oder Frauen, verschiedene Kulturen, alle akzeptieren sich untereinander

Interessante Aufgaben

Wird immer weniger da der Mutterkonzern TE auf Vollautomatisierung und Low cost Produkte setzt


Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Hierarchie bremst Fortschritt

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei First Sensor in Dresden gearbeitet.

Gleichberechtigung

Pfostenvergabe nach Quote


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Ganz gut, mit Luft nach oben

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gesundheitsmaßnahmen (Wirbelsäulenvermessung, Grippeschutzimpfung, u.a.), Karrieremöglichkeiten, schöner Standort, gutes Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Marktbedingte Entlassungen (gibt es leider bei anderen Arbeitgebern zurzeit genauso)

Verbesserungsvorschläge

Mehr Kommunikation, Zugang zum Wasser ermöglichen, Erfolge mehr hervorheben und feiern.

Arbeitsatmosphäre

Schwierige Situation in einem schwachen Markt, aber man hat das Gefühl, dass immer mehr an einem Strang gezogen wird.

Image

Weder First Sensor noch TE Connectivity sind in Deutschland besonders bekannte Namen.

Work-Life-Balance

Man kann bis zu 50% der Zeit aus dem Home Office arbeiten und es gibt Gleitzeit. Die Arbeitslast ist manchmal trotzdem hoch.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten sind da, es gibt verhältnismäßig viele Beförderungen. Weiterbildungen müssen vom Mitarbeiter in der Regel selbst eingefordert werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist marktüblich, teils etwas höher.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen halten weitestgehend zusammen, es wird meistens ein gemeinsames Ziel gesehen.

Vorgesetztenverhalten

Ganz gut. Es wird eine Entwicklungsperspektive geboten.

Arbeitsbedingungen

Der Standort ist schön. Viele alte Anlagen in der Produktion, aber es wird viel in Modernisierung investiert.

Kommunikation

Hat sich gegenüber der letzten Jahre verbessert.

Gleichberechtigung

Wenig Frauen, was in dieser Industrie normal ist.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Zwiespältig

3,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Atmosphäre in meinem Bereich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelde Sauberkeit, schlechte ‚Kantine‘ (weil eigentlich nicht vorhanden.

Verbesserungsvorschläge

Mehr an Bedürfnisse von Menschen denken und nicht nur an Budgets!

Arbeitsatmosphäre

Lockere Atmosphäre, nette KollegInnen

Image

Wird ja in der Stadt nicht wahrgenommen, weil die Firma kein ‚Gesicht‘ hat.

Work-Life-Balance

Hier gibt es Nichts zu beanstanden, alles gut!

Karriere/Weiterbildung

Da muss man sich sehr selbst drum bemühen, Programme gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist für Berlin gut. Darüber hinaus gibt es nicht viel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Luft nach Oben.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund einer Matrixstruktur zerfleddert es sich.

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Grund zur Klage.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier Nichts zu meckern, im Rahmen des Möglichen top!

Arbeitsbedingungen

Reinigungsarbeiten an Fenstern und in den Büros werden kaum durchgeführt.
Teppichboden wird nicht gereinigt!

Kommunikation

Da gibt es Luft nach Oben.

Gleichberechtigung

Hier hilft der amerikanische Konzern.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell ja, aber durch Konzernstrukturen immer weniger Spielräume.

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Ganz schlechter Führungsstil

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen. Denn das ist tatsächlich das einzige, was viele davon abhält sich neu zu orientieren. Ohne das Kollegium, speziell die alten Mitarbeiter, gäbe

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Umfeld. Es ist regelrecht toxisch und geprägt von Egoismus, Selbstdarstellung und vor allem auch viel Neid und Missgunst. Es erinnert oft mehr an ein autokratisches System, als an eine Firma.

Verbesserungsvorschläge

Zurück zu den Werten, die First Sensor ausgemacht haben. Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter setzen und diese ausreichend qualifizieren. Dann wird auch die Qualität und der Umsatz wieder besser.

Arbeitsatmosphäre

Sehr rau. Mitarbeiter werden von heute auf morgen gekündigt, weil Stellen wegfallen, Produkte abgekündigt werden oder man sie einfach nicht mag. Führungskräfte tragen diese Willkürentscheidungen mit und verkaufen das als etwas Gutes.

Image

TE gibt sich gerne das Image eines weltoffenen, familienfreundlichen und familiären Arbeitsumfeldes. Das mag vielleicht tatsächlich irgendwo so sein. Bei First Sensor merkt man davon leider wenig.

Speziell Produktionsmitarbeiter, die in einem rollierenden System 24/7 am Standort arbeiten, haben es familiär sehr schwer. Das war schon bei der Einführung ein großes Manko und führte zu sehr viel Unmut und einer Welle an Kündigungen von langjährigen Mitarbeitern und Fachpersonal.

Generell ist die Stimmung am Standort Oberschöneweide (FSO) betrübt, geprägt von Angst und Misstrauen. Viele Mitarbeiter haben schon Bekanntschaft mit Repressionen machen müssen, die von systematischer Benachteiligung durch Vorgesetzte bis zu Entlassungen alles beinhalten können. Berichten zu folge, ist selbst nach Kündigungen damit nicht zwingend Schluss.

Work-Life-Balance

Home-Office, oder wie es so schön heißt, Flexi-Days, die allen Verwaltungsmitarbeitern zustehen, werden nur äußerst ungern gewährt. Der halbe Urlaub muss spätestens bis 30. September verplant sein und bis auf fünf Tage alles bis zum 30. November. Flexibilität Mangelware.

Die Arbeitszeiten liegen bei acht Stunden, ohne Pause, bei 40 Stunden die Woche (Produktion aus irgendwelchen Gründen sogar bis zu 42 Stunden). Zu wenig wird einem generell übel genommen. Die Erwartungshaltung ist, dass Überstunden und Mehrarbeit einfach geschultert und später abgebummelt wird, wenn di Situation sich entspannt. Was sie aber selten tut.

Karriere/Weiterbildung

Hier muss man klar unterscheiden. Fortbildungen außerhalb dessen, was TE an monatlichen Schulungen zum Thema Sicherheit etc. vorgibt, wird nur selten gewährt. Selbst wenn das Jahresziel Schulung lautet, dann möglichst bitte ohne dass es zusätzlich Geld kostet. Qualifikationen für Projektmanager oder Ingenieure werden nicht gewährt.

Karrieretechnisch ist eine Weiterentwicklung tatsächlich stark davon abhängig, wie nützlich man dem Management ist. Speziell im Bereich der Verwaltung, was alles von Logistik bis Ingenieurwesen ist, werden nicht selten Mitarbeiterbeförderungen oder interne Bewerbungen abgelehnt.

Andererseits kennt man auch Fälle, die ohne Leistungen zu bringen innerhalb eines Jahres Senior-Ingenieurstellen oder sogar Führungspositionen bekleiden.

In der Produktion sieht das etwas anders aus, hier werden scheinbar gerne mal ein paar Euro mehr geboten. Das scheint hier aber auch stark von der Person abzuhängen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unter TE deutlich nach oben gegangen, im Vergleich zu First Sensor vor TE. Es gibt inzwischen sogar ein 13. Gehalt. Pünktlich gezahlt wird auch.

Auch einen Jahresbonus gibt es, dessen Vergabe allerdings an dem Ergebnis des der Business Unit hängt und der Einordnung durch den Vorgesetzten hängt. Die Einstufungen sind in der Regel aber schlecht in Verhalten/Leistung, oder gar beidem, so dass nur wenige wirklich einen merklichen Bonus bekommen.

Es gibt auch eine betriebliche Altersvorsorge. Diese ist allerdings eher mäßig was die Leistungen betrifft und man wird auch eher halbgar darauf hingewiesen. Abschließen muss man diese auch ohne Zutun des Arbeitgebers selbst.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tatsächlich gab es mal Bestrebungen der Installation einer Solaranlage. Diese wurde jedoch nie in Betrieb genommen. Die Produktion ist sehr Strom- und CO2 intensiv. Die Abluftkonzepte für hoch-giftige und brennbare Gase waren lange Zeit nur schemenhaft vorhanden und installiert. Ölhaltige Pumpenabluft wurde auch manchmal einfach über die Ablauf nach außen entsorgt. Sicherheitskonzepte für den richtigen Umgang mit flüssigem Stickstoff gab es sehr lange nicht.

Kollegenzusammenhalt

Die älteren Kollegen halten zusammen, unter den neuen herrscht viel Missgunst, Neid und Angst. Aber würden die Leute sich nicht am Ende doch irgendwie zusammenraufen, wäre die Firma in einer viel größeren Schieflage, als sie ohnehin ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Tatsächlich stellt die Firma relativ viel ein. Auch ein paar ältere Mitarbeiter. Aber die gehen halt auch schnell wieder, weil sie mit den Arbeitsbedingungen, oder dem Vorgesetztenverhalten nicht einverstanden sind, oder weil die Firma sie einfach kündigt. Viele Mitarbeiter kommen aus Zeitarbeitsfirmen und werden, wo es geht, einfach nach Ablauf des Vertrages mit der Zeitarbeitsfirma nicht behalten.

Vorgesetztenverhalten

Leider kann ich hier nur wenig Gutes sagen. Ich weiß nicht, ob die Führungskräfte die Vorgaben des lokalen Managements umsetzen, oder ob das tatsächlich solche Menschen sind. Bei manchen kann ich das zumindest nicht verneinen. Da ist viel Persönliches im Spiel.

Das geht inzwischen sogar soweit, dass neue Mitarbeiter, wenn der Vorgesetzte nicht zufrieden ist, angeschwärzt und zu Gesprächen mit der Werksleitung zitiert werden. Auf Grund dieses Verhaltens kam es inzwischen sogar schon zu Kündigungen von Mitarbeitern.

Das Management ordnet Dinge an. Man wird zu Mehrarbeit gedrängt oder notfalls versetzt, wenn es gerade Bedarf gibt und das lokale Management denkt man hätte ja genug Zeit. Vorgesetzte wehren sich nicht, hoffen dass man sich selbst schon dagegen wehren wird. Was man aber natürlich nicht tun kann, ohne seinen Arbeitsplatz zu gefährden.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist tatsächlich für den Bürobetrieb ausreichend. Für alles was darüber hinaus geht, zum Beispiel Datenanalysen, Ingenieurswesen, ist es tatsächlich schon fast zu wenig.

Die Büroräume sind relativ gut beleuchtet. Die Klimaanlagen sind allerdings veraltet und funktionieren oft nicht richtig. Die Luftzufuhr in Meetingräumen ist mangelhaft, so dass man schon CO2 Ampeln benötigt, die einem sagen, wann man den Raum eigentlich verlassen müsste.

Der Lärmpegel ist vor allem in der Produktion sehr hoch und auf Dauer sicher nicht gesund. Vor allem in Abteilungen mit Vakuumpumpen dürfte der Schallpegel dauerhaft bei 80-90 Dezibel liegen, was dem Lärmpegel einer Hauptverkehrsstraße entspricht.

Im Sommer sind nicht selten Teile des Reinraums außer Betrieb wegen mangelnder Belüftung, ausgefallen Klimatechnik oder zu hoher Luftfeuchte.

Die Produktionsanlagen haben ein Spektrum von sehr alt (30-40 Jahre sind keine Seltenheit) bis relativ neu (einige wenige Jahre). Dennoch sind sie schlecht gewartet und deshalb oft defekt.

Manche Teile der Produktion sind gesundheitsgefährlich. Das Spektrum reicht von austretenden Stickgasen bis zu Schwermetallen in der Luft.

Kommunikation

Es gibt regelmäßig, einmal im Monat eine Vorführung dessen, was das Geschäft so tut. Das artet nur meistens darin aus, dass das Negative möglichst totgeschwiegen wird. Nur wenn es unerlässlich ist, weil eine Massenkündigung anstand oder weil man sich darüber beschweren kann, wie schlecht die Belegschaft arbeitet, dann wird das hervorgehoben.

Kommunikation findet aber stets nur von unten nach oben statt. Man darf auf seiner Ebene, oder mit Ebenen unter einem, nur positiv reden. Negatives darf nur der Vorgesetzte erfahren und nach oben berichten.

Gleichberechtigung

Dazu kann ich nicht viel sagen. Mir wäre nicht aufgefallen, dass Frauen besonders benachteiligt sind. Benachteiligungen treffen eher Leute, die allgemein oben sehr unbeliebt sind. Da spielt das Geschlecht denke ich keine Rolle.

Interessante Aufgaben

Tatsächlich ist der Alltag sehr monoton. Abweichungen sind nur ungern gesehen. Die Arbeitsbelastung ist oft sehr ungleich verteilt und die Ausgestaltung des eigenen Arbeitsalltags ist sehr eingeschränkt. Grundsätzlich darfst du alles tun, so lange dem Rahmen deiner Tätigkeitsbeschreibung entspricht und das ist, was das lokale Management von dir verlangt. Das lässt nicht viel Spielraum für Selbstentfaltung.

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Gibt sicher bessere aber auch schlechtere Arbeitgeber

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei First Sensor in Dresden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ok

Image

Nicht bekannt

Work-Life-Balance

Normal

Karriere/Weiterbildung

Keine Ahnung

Gehalt/Benefits

Normal

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf den Bereich an

Umgang mit älteren Kollegen

Gut

Vorgesetztenverhalten

Ganz ok

Arbeitsbedingungen

Gut

Kommunikation

Dürftig

Gleichberechtigung

Gut

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Bereich an

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Mehrfachbewertung

Ohne jeden Plan

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei First Sensor AG in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Strukturen
Mieserable Arbeitsprozesse
Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Umstrukturierung
Prozessoptimierung

Arbeitsatmosphäre

Moderne arbeitsausstattung. Leider sehr viel analoge Arbeit mit Papier. #digitalisierungsoffensive

Gehalt/Benefits

Niedriglohn Ausbeute

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Produktion ist eine sehr Stromintensive CO2 Schleuder. Die Büros gleichen einem Papyrusjungel

Kollegenzusammenhalt

Nur unter den alten Hasen.
Hohe Fluktuation

Kommunikation

Probleme werden stillgeschwiegen.
Umgang untereinander ist rau.
Keine Wertschätzung

Gleichberechtigung

Vorbildlich

Interessante Aufgaben

Nicht vorhanden, es sei denn man liebt Tacker, Tinte und Toner


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.