5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich war mit dem Bewerbungsprozess rundum zufrieden. Die Stellenausschreibung über Stepstone ermöglicht einen leichten Einstieg in den Prozess, welcher aus zwei Gesprächsrunden aufgebaut ist. Gerade das erste Kennenlerngespräch liefert eine super Möglichkeit sich selbst ein Bild vom Unternehmen zu machen. Auch beim Gespräch vor Ort kann ich von einer angenehmen und offenen Atmosphäre berichten. Ich hatte dabei die Möglichkeit das Team sowie das Arbeitsumfeld kennenzulernen. Zu jedem Zeitpunkt im Bewerbungsprozess wurde ich über die kommenden Schritte und den Zeitplan informiert und hatte stets für Rückfragen eine schnelle Antwort erhalten.
Einer der wenigen Arbeitgeber, bei denen man wirklich sagen kann: hier gibt es im Bewerbungsprozess nichts zu verbessern! Ich habe innerhalb von kürzester Zeit eine Rückmeldung und Einladung zum ersten Gespräch erhalten. Dieses fand über Teams statt und alle meine Fragen wurden ernstgenommen und ausführlich beantwortet. Bis jetzt hatte ich bei anderen Unternehmen selten das Glück, dass sich jemand überhaupt meine Bewerbungsunterlagen durchgelesen hat. Dies war bei FITOK nicht der Fall. Sowohl beim ersten Gespräch, welches als Einzelgespräch stattfand, als auch beim Zweitgespräch direkt vor Ort (dort waren noch zwei weitere Mitarbeitende dabei) haben alle Beteiligten sich vorher meine Unterlagen genau angeschaut und sich für meine Fähigkeiten und meinen Werdegang interessiert. Es wurden ausschließlich Fragen gestellt, bei denen deutlich wurde, dass das Unternehmen wirklich Interesse an den Bewerbern hat und nicht die Absicht verfolgte irgendwelche "Fangfragen", "Tests" oder "Fallen" zu stellen. Das Gespräch war sehr angenehm und informativ. Besonders hat mir am Ende der Rundgang durch das Gebäude inkl. der Produktionshalle, Montagehalle und Lager gefallen, bei dem mir auch schon die ersten Produkte gezeigt und erklärt wurden. Jede Kommunikation, sei es die Einladungen zu Gesprächen, der Rückruf bezüglich weiteren Fragen und am Ende die Zusage selbst, erfolgte immer zeitnah. Allgemein habe ich mich bei Fitok als Bewerberin sehr respektiert und wertgeschätzt gefühlt.
Die Stellenanzeigen auf der Homepage scheinen nach dem Motto „Wer sie findet, darf sich bewerben“ veröffentlicht zu werden. Statt offen und transparent auffindbar zu sein, sind sie hinter mehreren Menüpunkten versteckt. Man muss sich erst durch „Kontaktieren Sie uns“ und anschließend „Karriere“ klicken, um überhaupt zu den Jobangeboten zu gelangen. Für ein Unternehmen, das angeblich Mitarbeiter sucht, ist das bemerkenswert.
Der Eindruck drängt sich auf, dass die Stellen gar nicht gefunden werden sollen. Natürlich wird das Unternehmen das anders darstellen, doch der tatsächliche Eindruck für Bewerber spricht eine andere Sprache. Noch fragwürdiger wird es dadurch, dass die Angebote im Internet hauptsächlich über automatisierte Suchmaschinen und dubiose Job-Aggregatoren auftauchen, anstatt klar und leicht auffindbar auf der eigenen Website präsentiert zu werden.
Insgesamt hinterlässt das einen äußerst unprofessionellen Eindruck. Wer ernsthaft Interesse an qualifizierten Bewerbern hat, sollte Stellenangebote nicht verstecken. Für mich ist das daher alles andere als empfehlenswert.
ITOK GmbH sucht angeblich einen Produktionsleiter. Klingt nach einer sofort verfügbaren Führungsposition – bis man genauer hinschaut. Denn die entscheidende Information wird offenbar bewusst verschwiegen: Die neue Anlage soll erst im März 2027 fertiggestellt werden. Das heißt übersetzt: Wer sich jetzt im Mai 2026 bewirbt, darf im Zweifel fast ein Jahr auf eine tatsächliche Beschäftigung warten.
Dass so ein zentraler Fakt in der Stellenanzeige nicht einmal erwähnt wird, ist nicht nur unprofessionell, sondern wirkt gezielt irreführend. Bewerber sollen offenbar Zeit in Bewerbungen investieren, ohne zu erfahren, dass die Stelle realistisch gesehen noch gar nicht existiert. Transparenz sieht anders aus.
Und selbstverständlich fehlt – wie so oft bei fragwürdigen Ausschreibungen – auch jeder konkrete Ansprechpartner. Kein Name, keine direkte Verantwortung, keine persönliche Kontaktmöglichkeit. Alles maximal anonym. Genau das verstärkt den Eindruck, dass man sich bewusst unangenehmen Fragen entziehen will.
Man muss sich ernsthaft fragen, ob hier überhaupt real eingestellt werden soll oder ob es wieder nur eine dieser Alibi-Stellenanzeigen für den verdeckten Arbeitsmarkt in Deutschland ist. Öffentlich ausschreiben, Professionalität vorspielen, aber wichtige Fakten verschweigen – und Bewerber im Unklaren lassen. So zerstört man Vertrauen in den Arbeitsmarkt endgültig.
kaufmännischer Bereich