Ihr Unternehmen?

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Fitseveneleven 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zusammenfassend kann ich Fitseveneleven aus meiner persönlichen Erfahrung als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen.

2,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei FITSEVENELEVEN GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zu den positiven Aspekten zählen einzelne Kolleginnen und Kollegen, mit denen man ein sehr gutes, teilweise freundschaftliches Verhältnis aufbauen kann. Auch gibt es vereinzelt Führungskräfte, für die man gerne arbeitet und die einen respektvoll behandeln.
Das Unternehmen bietet zudem gute Networking-Möglichkeiten, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet, da die Marke dort stark vertreten und gut vernetzt ist.
Regelmäßig organisierte Events sowohl für Mitarbeitende als auch für Mitglieder sorgen zusätzlich für Abwechslung und fördern den Teamgedanken.
Je nach Einsatzbereich kann es Phasen mit geringer Auslastung geben. Für wenig ambitionierte Mitarbeitende mag das angenehm sein, wer jedoch langfristig gefordert und gefördert werden möchte, wird hier eher unterfordert sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner Erfahrung heraus ist die interne Kommunikation extrem schlecht. Zwischen Abteilungen und Führungsebene findet kaum ein sinnvoller Austausch statt, und wichtige Entscheidungen werden häufig kurzfristig und „zwischen Tür und Angel“ mitgeteilt. Transparenz, Verlässlichkeit und klare Informationen fehlen fast vollständig. Die Qualität der Führung hängt stark vom direkten Vorgesetzten ab. Viele Mitarbeitende fühlen sich jedoch nicht wertgeschätzt, übersehen oder für fremde Zwecke ausgenutzt, während persönliche Nähe teilweise wichtiger ist als tatsächliche Leistung.
Als Club-Mitarbeitender wird man häufig als leicht austauschbare Arbeitskraft behandelt und auf einfache Routinetätigkeiten reduziert. Der Unterschied zwischen Club und Office ist enorm: Office-Mitarbeitende werden klar bevorzugt, erhalten mehr Anerkennung, bessere Benefits und deutlich bessere Aufstiegschancen. Arbeitszeiten sind oft unflexibel, private Termine werden nur eingeschränkt berücksichtigt, und organisatorische Abläufe wirken chaotisch und schlecht geplant. Die eigentliche Trainertätigkeit spielt kaum noch eine Rolle, stattdessen steht der Verkaufsdruck im Vordergrund.
Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt, bei Verhandlungen wird um jeden Euro gefeilscht, und zusätzliche Leistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge fehlen komplett. Prämien und Provisionen sind stark standortabhängig und nicht verlässlich. Auch die Karrierechancen sind äußerst begrenzt: In der Regel ist nur ein Aufstieg bis zum Teamleader möglich, höhere Positionen sind praktisch nicht erreichbar. Gleichzeitig werden häufig falsche Hoffnungen geweckt, da zugesagte Entwicklungsmöglichkeiten durch kurzfristige Strukturänderungen wieder entfallen. Beförderungen wirken teilweise abhängig von Beziehungen statt von Leistung.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen sehr professionell, intern fehlt es jedoch an Struktur, Fairness und echter Wertschätzung. Insgesamt führen schlechte Kommunikation, geringe Bezahlung, fehlende Perspektiven und unfaire Strukturen zu hoher Frustration. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich Fitseveneleven als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen.

Verbesserungsvorschläge

Als Verbesserungsvorschlag wäre es sinnvoll, die Mitarbeitenden stärker einzubinden und ihnen mehr Mitspracherecht zu ermöglichen – beispielsweise durch eine strukturierte Arbeitnehmervertretung. Mehr Transparenz und Beteiligung könnten das Vertrauen in die Unternehmensführung deutlich stärken.
Zudem wäre es wichtig, mehr erfahrene Fachkräfte in die Teams zu integrieren, um neben der studentisch geprägten Belegschaft zusätzliche Stabilität und Professionalität zu schaffen.
Eine marktgerechtere Vergütung sowie zusätzliche Leistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge wären ebenfalls angemessen. Auch die bestehenden Benefits sollten überarbeitet werden, da diese aktuell wenig Mehrwert bieten.
Darüber hinaus wären bessere Schulungen sowie eine offene und ehrliche Kommunikation – insbesondere in Bezug auf Aufstiegschancen und Karriereperspektiven – dringend notwendig.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist äußerst schlecht. Weder die einzelnen Abteilungen noch die Führungsebene stimmen sich ausreichend miteinander ab. Wichtige Informationen werden nicht weitergegeben, und Entscheidungen, die mich direkt betreffen, wurden mir teilweise in kurzen Fünf-Minuten-Gesprächen „zwischen Tür und Angel“ mitgeteilt. Eine transparente, strukturierte und respektvolle Kommunikation fand nicht statt

Kollegenzusammenhalt

In den Club-Teams ist der Umgang meist sehr freundschaftlich, und der Zusammenhalt ist groß. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und halten zusammen.
Im Office-Bereich wirkt das Arbeitsklima dagegen deutlich konkurrenzorientierter. Hier steht häufig der eigene Vorteil im Vordergrund, und es entsteht der Eindruck, dass man sich gegenseitig übertrumpfen möchte, statt zusammenzuarbeiten.

Work-Life-Balance

Die Arbeitsbedingungen hängen stark davon ab, wer der direkte Vorgesetzte ist und welche Position man innehat. Durch das Live-Coach-System entstehen häufig Arbeitszeiten von 09:00 bis 17:30 Uhr oder von 11:30 bis 20:00 Uhr, was eine flexible Gestaltung der Freizeit erheblich erschwert.
Hat man zusätzlich Pech mit der Führungskraft, müssen private Termine oft hintenangestellt werden, da dafür meist wenig Verständnis gezeigt wird. Teilweise entsteht der Eindruck, dass einige Vorgesetzte ihre eigenen privaten Termine über die der „normalen“ Mitarbeitenden stellen und Verantwortung vermeiden.
Zudem ist der Unterschied in der Wertschätzung zwischen Office- und Club-Mitarbeitenden sehr deutlich spürbar. Office-Mitarbeitende werden intern klar bevorzugt, während Club-Mitarbeitende deutlich weniger Anerkennung erhalten.

Vorgesetztenverhalten

Die Entwicklungsmöglichkeiten hängen stark vom direkten Vorgesetzten ab. Mit Glück hat man eine Führungskraft, die wertschätzt und fördert. Gehört man jedoch zu denjenigen, die weniger Glück haben, kommt man im Unternehmen kaum voran und bleibt langfristig auf der Stelle stehen.
In solchen Fällen fühlt man sich oft übersehen und für die eigenen Vorteile der Führungskraft ausgenutzt. Leistungen werden nicht anerkannt, während sich Vorgesetzte teilweise mit fremden Erfolgen bei ihren eigenen Vorgesetzten profilieren.
Im Club-Alltag trifft dieses Verhalten leider auf mehrere Führungskräfte zu, was sich negativ auf Motivation und Arbeitsklima auswirkt.

Interessante Aufgaben

Als normaler Club-Mitarbeitender ist man faktisch kaum präsent oder wertgeschätzt. Man wird größtenteils wie eine günstige Reinigungskraft behandelt und fast ausschließlich für die Sauberkeit im Studio eingesetzt. Andere Aufgaben oder Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Gleichzeitig wird ständig Druck ausgeübt, die Clubziele im Bereich Merchandising-Verkauf zu erreichen. Der eigentliche Fokus auf die Tätigkeit als Trainer ist dadurch fast vollständig verloren gegangen, da man nur noch selten Trainingspläne erstellt oder Kund:innen fachlich betreut.
Ohne besondere Nähe zum direkten Vorgesetzten hat man kaum Chancen auf abwechslungsreichere Aufgaben, wie zum Beispiel Unterstützung bei Neueröffnungen oder Sonderprojekten. Wer nicht zu den „Lieblingen“ gehört, bleibt dauerhaft im Club und hat kaum Perspektiven.

Gleichberechtigung

Als Club-Mitarbeitender gehört man eher zur unteren Hierarchieebene und wird häufig als leicht austauschbar wahrgenommen. Man wird überwiegend als günstige Arbeitskraft eingesetzt und erfährt wenig Wertschätzung.
Im Office sieht die Situation dagegen deutlich anders aus. Dort gehört man zum „inneren Kreis“ des Unternehmens, genießt mehr Anerkennung, bessere Benefits, leichtere Aufstiegsmöglichkeiten und ein deutlich höheres Gehalt. Der Unterschied zwischen Club und Office ist sehr stark spürbar.
Der Wechsel vom Club ins Office ist kaum transparent geregelt und meist nur mit guten Kontakten, viel Glück oder besonderer Nähe zum direkten Vorgesetzten möglich.

Umgang mit älteren Kollegen

Da es nur wenige langjährige oder ältere Mitarbeitende gibt und das Unternehmen größtenteils aus Studierenden besteht, kann ich diesen Punkt nur eingeschränkt beurteilen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt selbst innerhalb der Branche unter dem Durchschnitt. Wirklich gut verdienen hier vor allem Mitarbeitende im mittleren Management oder darüber.
Bei Gehaltsverhandlungen wird oft um jeden einzelnen Euro gefeilscht.
Häufig wird argumentiert, dass man den Unterschied durch Prämien oder Provisionen ausgleichen könne. Diese hängen jedoch stark vom jeweiligen Standort ab und sind daher nicht verlässlich.
Zusätzliche Leistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge werden nicht angeboten.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen sehr professionell. Sobald man jedoch Teil davon ist, merkt man schnell, wie unstrukturiert und unprofessionell viele Abläufe tatsächlich sind. Der Eindruck „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ trifft hier sehr gut zu.
Das Produkt von Fitseveneleven ist zwar stark und gehört im Rhein-Main-Gebiet zu den besten Angeboten. Als Arbeitgeber überzeugt das Unternehmen jedoch nicht und bleibt deutlich hinter diesem äußeren Image zurück.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrieremöglichkeiten innerhalb des Clubs sind aktuell stark begrenzt. Eine Entwicklung ist in der Regel nur bis zur Position des Teamleaders möglich – vorausgesetzt, eine entsprechende Stelle ist frei. Darüber hinausgehende Positionen wie Area Manager oder Operations Manager sind faktisch nicht erreichbar, da diese Stellen langfristig besetzt sind und interne Aufstiegschancen kaum bestehen.
Zudem werden Mitarbeitende häufig mit Perspektiven oder Entwicklungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt, die sich später nicht realisieren. Strukturelle Änderungen erfolgen teilweise kurzfristig, wodurch zugesagte Beförderungen oder Entwicklungsschritte plötzlich entfallen.
Es entsteht außerdem der Eindruck, dass persönliche Nähe zur Führungsebene bei Beförderungen eine größere Rolle spielt als tatsächliche Leistung. Dadurch fühlen sich leistungsstarke, langjährige Mitarbeitende benachteiligt, was in einigen Fällen auch zu Kündigungen geführt hat.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.