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Bewertung

Nicht alles, was glänzt, ist Gold... Die Pure Wahrheit meinerseits

3,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind die Firmenfahrzeuge, insbesondere die Möglichkeit, die Tankkarte auch privat zu nutzen. Auch EasyPark ist ein klarer Pluspunkt, da es ebenfalls privat verwendet werden kann. Zudem ist die interne Kommunikation über Slack sehr hilfreich: Bei Fragen zur Software oder Hardware findet man dort fast immer schnell Kollegen, die in den Gruppen weiterhelfen können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein negatives Fazit: Flatpay sollte im Vertrieb deutlich weniger Mitarbeiter einstellen, da die hohe Fluktuation Endkunden stark verärgert. Feste Ansprechpartner fallen weg, Kunden wenden sich an den Support, wo ebenfalls oft neue, unerfahrene Kollegen sitzen. Statt Masse sollte Flatpay auf ein kleineres, gut ausgebildetes Team mit fairen Gehältern setzen, um Motivation, Qualität und langfristige Bindung sicherzustellen. Ständige Kündigungen schaden dem Unternehmen nachhaltig.

Zudem fehlt es an Ehrlichkeit im Recruiting und Onboarding: Es wird mit 50–60 Terminen pro Monat und wenig Kaltakquise geworben, was in der Praxis selten zutrifft!!!!!!! Wer keine starken Kontakte mitbringt, muss extrem viel Kaltakquise leisten – in einem Markt, der bereits stark überlaufen ist und in dem man häufig genervt oder aggressiv empfangen wird. Daher sollte klar kommuniziert werden, dass der Vertrieb bei Flatpay nur für Menschen geeignet ist, die Kaltakquise wirklich können und mögen.

Verbesserungsvorschläge

Meine Verbesserungsvorschläge wären, im Vertrieb gezielter und qualitativ hochwertiger einzustellen, statt viele Mitarbeiter einzustellen und diese schnell wieder zu kündigen. Der Fokus sollte klar auf dem Halten und Fördern von High Performern liegen. Die hohe Fluktuation sorgt für großen Unmut bei Endkunden, da ihre festen Ansprechpartner plötzlich nicht mehr erreichbar sind.

Zusätzlich sollten die Kassensysteme unbedingt über eine DATEV-Schnittstelle verfügen, um die Zusammenarbeit mit Steuerberatern zu erleichtern und den Mehrwert für Kunden deutlich zu erhöhen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist zu Beginn extrem gut, vor allem beim Onboarding in Berlin. Es wird extrem gepusht und man startet wirklich motivierend. Und auch die Arbeitskollegen sind zum größten Teil wirklich super. Allerdings ist es halt ein typischer Vertriebjob. Nur solange man gut verkauft bekommt man die gewünschte Aufmerksamkeit. Man merkt sofort, dass in den Teams eigene Gruppen sind, wie die Top Performer und die Schlechten, die als Last gesehen werden.

Kommunikation

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eigentlich offen kommuniziert wird, aber auch bei schlechter Leistung angedeutet wird, dass es bald zu Ende gehen kann. Wie erwähnt, es ist halt ein typischer Vertriebjob, ist eben die Wahrheit.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte in meinem Team echt das Glück, dass ich einen guten Zusammenhalt mit meinen Kollegen hatte. Ich denke mal, jedes Unternehmen, was schnell wächst, hat das Problem, dass es schwarze Schafe gibt in den eigenen Reihen. Aber von meinem ehemaligen Team kann ich das nicht sagen. Es wurde gegenseitig supportet und das war absolut top.

Work-Life-Balance

verkauft also ein High Performer ist, kann man quasi früher als 17 Uhr Feierabend machen, wenn das überhaupt möglich wäre, aber man muss echt auch lange unterwegs sein und Tage opfern damit man eben ein High Performer wird und einen guten Gehalt hat. Aber so gesehen kann man sich seinen Kalender selber einplanen und somit ist man eigentlich schon flexibel auch wenn man viel unterwegs ist. Also ich finde es ist die goldene Mitte.

Vorgesetztenverhalten

Überall gibt es schwarze Schafe. Ich kenne bei Flatpay gute und schlechte Teamleiter oder Regionalleiter. Wie gesagt, das hat man wirklich in jeder Firma.

Interessante Aufgaben

Ich finde, dass die Aufgaben definitiv interessant waren. Jedenfalls meinerseits. Das ist natürlich pure Geschmackssache.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung ist wirklich perfekt. Die Religion, die Hautfarbe und auch das äußerliche Auftreten ist komplett irrelevant, es wird wirklich nur auf die Leistung geachtet und das verdient in meinen Augen Respekt. Beispielsweise arbeiten viele Menschen aus verschiedenen Nationalitäten in Berlin und es herrscht ein familiäres Verhältnis und das finde ich super. Das habe ich zwar nur beim Onboarding sehen können, aber laut den Erzählungen der Kollegen ist das wirklich gang und gäbe und absolut normal dort, das ist gleichberechtigt, abgeht vor Ort. Und auch die Kollegen im Vertrieb. Multikulti? Ole ole. Und Diskriminierung? Sieht man wirklich kaum.

Arbeitsbedingungen

Die Laptops sind schrecklich, da die Akkulaufzeit mangelhaft ist. Das Handy ist ein typisches Samsung Galaxy Handy von der A-Reihe, eigentlich okay. Und die Firmenfahrzeuge sind gut. Zwar eine kleine Motorisierung, aber ein Firmenwagen mit einer Tankkarte zur privaten Nutzung ist schon nice to have. Allerdings wird in meinen Augen etwas gegeiert, wenn es um Klamotten geht. Da könnte Flatpay organisierter sein, dass man jederzeit ohne Probleme Klamotten bestellen kann.

Gehalt/Benefits

Eigentlich finde ich das Grundgehalt von 2500 Euro brutto wenig, aber ich weiß auch, dass einige Vertriebsjobs noch nicht mal ein Grundgehalt anbieten. Deshalb möchte ich nicht zu viel meckern. Aber klar, es ist immer noch in meinen Augen zu wenig.

Karriere/Weiterbildung

Im Vertrieb bei Flatpay kann man langfristig kaum konstant arbeiten, da der Job stark von intensiver Kaltakquise geprägt ist. Dauerhaft bleibt meist nur, wer zum Teamleiter aufsteigt. In dieser Position hat man mehr Stabilität, baut sein Team gezielt auf, behält High Performer und fördert diese weiter, während leistungsschwache Mitarbeiter aussortiert werden.


Umgang mit älteren Kollegen

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.