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FLEET-LINK 
GmbH
Bewertung

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Fleet-Link - So Kündigt man heute!

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei FLEET-LINK GmbH in Heiligenroth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wasser und Kaffee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Erste Amtshandlung des Unternehmens nach einer Krankmeldung war die Kündigung. Ich warte bis heute auf eine Rückfrage, wie es mir geht. Sowas ist bei einer Fürsorgepflicht des Arbeitgebers normalerweise selbstverständlich. Es gibt noch einige zusätzliche Punkte, aber oben genannter war für mich die Spitze vom Eisberg.

Verbesserungsvorschläge

Das Personal nicht für intellektuell unterentwickelt halten. Andere Meinungen zulassen und Big Brother gelegentlich mal ausblenden.

Image

Nach Außen hin wirkt das Unternehmen sehr seriös und modern. Jedoch spricht ein Personalverschleiß von ca. 45 Personen in 4 Jahren für sich. Zur Info: Inkl. der Führungskräfte arbeiten nur ca. 25 Personen im Unternehmen.

Work-Life-Balance

Trotz papierfreiem Büro, wird Homeoffice nur genehmigt, wenn man krank ist, aber noch so gesund, dass man arbeiten könnte. Gründe für kein generelles HO wären die bessere Kommunikation im Büro. Zitat: „Man kann mal schnell ins Nachbarbüro gehen und was klären.“ in der darauffolgenden Woche wurden uns die Gänge ins Nachbarbüro untersagt um die Produktivität der Kollegen nicht einzuschränken. Wir möchten alles über einen Chat lösen. Gehört man jedoch zur Führungsriege, ist Homeoffice jederzeit, und auch im Ausland über mehrere Monate, möglich. Im Vorstellungsgespräch wurde von Gleitzeit gesprochen. In der Praxis war die Arbeitszeit von 9-18 Uhr.

Vorgesetztenverhalten

Diskussionen mit Kollegen über persönliche Angelegenheiten wie z. B. Urlaub vor den Kollegen. Freitags wurde man noch in den höchsten Tönen gelobt und am darauffolgenden Dienstag war man plötzlich nicht mehr Teamfähig, was der Grund dafür war einen bereits im November beantragten Urlaub, im Januar nicht zu genehmigen, lt. Angaben des Teams. Ich hatte bereits bei Beantragung kommuniziert, dass ich bereits im vorherigen Mai Urlaub gebucht hatte. Es gab immer neue Gründe, weshalb der Antrag noch nicht genehmigt werden könne. Niemand sonst aus der Abteilung wollte zu dieser Zeit Urlaub und alle aus der Abteilung haben sich dafür ausgesprochen. Zur Klarstellung: die Angestellten, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden, haben die Möglichkeit per Daumen hoch, Daumen runter zu voten, ob neue Angestellte nach der Probezeit übernommen werden sollen. Komischerweise haben die Kollegen aus meiner Abteilung an oben genannter Abstimmung garnicht teilgenommen. Vermutlich handelte es sich hier um einen gesuchten Grund um Urlaub nicht zu genehmigen. Mir standen zu diesem Zeitpunkt, da ich mich noch in der Probezeit befunden habe, 4,5 Tage zu und ich hatte 5 Tage beantragt.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind mit Bürostühlen von Ikea (Modell Markus) ausgestattet. Dieser Stuhl lädt sich statisch auf, sodass bei jedem Aufstehen die Bildschirme am eigenen Arbeitsplatz und an denen in der näheren Umgebung ausgehen und man bei fast jedem Anfassen des Türgriffs einen Stromschlag bekommen hat.


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR Team

Vielen Dank für das Feedback. Wir möchten einige Punkte aus der Bewertung klarstellen:

Teamentscheidung nach der Probezeit: Die Entscheidung über eine Übernahme wird nicht allein von der Geschäftsleitung getroffen, sondern basiert auf mehreren offenen Gesprächen und einem strukturierten Gewichtungssystem innerhalb des Teams. Es gibt kein simples „Daumen hoch oder runter“-Prinzip, und die finalen Entscheidungsgrundlagen sind nicht für alle Mitarbeitenden einsehbar. Auch muss sich niemand vor den Kolleginnen zu seiner Abstimmung bekennen. Die daraus gezogene Schlussfolgerung ist daher nicht korrekt.

Krankmeldungen: Mehrfache Krankmeldungen direkt nach Feedback- oder Kritikgesprächen fallen naturgemäß auf. Weitergehende Kommentare dazu möchten wir hier nicht abgeben.

Homeoffice bei Unwohlsein: Mitarbeitende sollten nicht ins Büro kommen, wenn Krankheitssymptome vorliegen. Während es in vielen Unternehmen üblich ist, auch angeschlagen zur Arbeit zu erscheinen, möchten wir das Bewusstsein dafür schärfen, dass dies vermieden werden sollte, um Kolleginnen nicht unnötig zu gefährden. Dies bedeutet nicht, dass wir Mitarbeitende aktiv zur Arbeit trotz Krankheit auffordern.

Umgang mit internen Themen: Wenn sich Mitarbeitende in den ersten Monaten besonders für Flurfunk und das unvollständige Weitergeben privater Informationen interessieren, entspricht das leider nicht unserer Vorstellung einer Zusammenarbeit. Ebenso legen wir Wert darauf, dass die Arbeitszeit produktiv genutzt wird und nicht durch übermäßige Handynutzung verloren geht.

Mutmaßungen über private Umstände: Private Hintergründe oder Herausforderungen der Geschäftsleitung spielen im Arbeitsumfeld keine Rolle und sind auch nicht allen Mitarbeitenden bekannt. Wenn solche Themen in einer Bewertung vereinfacht dargestellt oder interpretiert werden, zeigt das unterschiedliche Vorstellungen von professioneller Zusammenarbeit.

Office-Kultur: Wir setzen bewusst auf eine Präsenzkultur, in der jede*r für sich entscheiden kann, ob dieses Modell passt. Gleichzeitig ermöglichen wir individuelle Lösungen für verschiedene soziale Gruppen, wie Müttern, Eltern oder Personen mit besonderen privaten Umständen. Solche gesellschaftlich relevanten Aspekte sollten gefördert werden.

Wir wissen, dass auch wir als Unternehmen nicht perfekt sind und regelmäßig vor neuen Herausforderungen stehen. Wir versuchen jedoch unser Bestes, diese zu meistern, und sind stets offen für konstruktive Kritik. Auch das Thema Stühle wird nun aktiv angegangen.

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