>>Erfolg anders machen - Orange - Aus Kunden loyale Fans machen...<< Keine schöne Zeit, aber besonders prägend.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Trennung lief sauber und nachvollziehbar. Privates Wissen, dass ich mir weitestgehend autodidaktisch angeeignet habe, konnte ich stets sauber von dem Unternehmen trennen. Daher nochmal danke für diese sehr herausfordernde Zeit, die ich nie vergessen werde. Mein Beitag zum Unternehmenserfolg war groß genug, um sicher zu sein, das man meine Taten dort auch noch in Zukunft trotz der Trennung immmer spüren wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gute Argumente wurden bei mir oft mit der "Ich bin Chef und sage einfach nein"-Karte quittiert. Das hat mich als Menschen stark geprägt, weshalb ich hoffe, das den anderen Kollegen solche Querelen weistgehend erspart bleiben.
Was der Slogan "Erfolg anders machen" bedeutet verstehe ich bis heute nicht. Vielleicht kann das in Zukunft noch ergründet werden. ;-)
Verbesserungsvorschläge
- Sportangebote im Team, beispielsweise Rudern oder Klettern
- Raum geben, mit nachvollziehbaren Regeln - denn daraus würde sich relativ einfach eine gemeinsame Kultur ableiten
- Die Geschäftsführung und HR können bestimmt ableiten, wer der Auto dieser Bewertung ist. Wenn da so ist, meine ich mal, dass die Inhalte hier auch weitstgehend stimmen ;-)
Meine Kontaktdaten sollten bekannt sein. Ihr könnt Euch gerne bei mir melden, wenn ein ernsthafter Austausch auf Augenhöhe stattfinden soll - an mir soll es nicht liegen ;-)
Arbeitsatmosphäre
empfand ich nicht als besonders innovationsfördernd.
Kommunikation
Eine langfristige Strategie war trotz mehr als 10 jähriger Zugehörigkeit zum Unternehmen für michnie erkennbar. Dementsprechend war die Komunikation nicht besonders greifbar geschweige denn nachvollziehbar.
Vorgesetztenverhalten
An Aussagen wie "Es ist egal wie man an das Ziel kommt, hauptsache man erreicht es" kann ich mich noch gut erinnern. Dementsprechend wurde leider auch aus meiner Sicht agiert. Trotzdem war ich motiviert einen gestaltenden Part einzunehmen (im Nachhinein betrachtet eher aus dem eigenen Anspruch heraus Schwächere zu schützen statt dazu durch von oben berufen zu sein) - was dies im Umkehrschluss bedeuten soll, ist denke ich klar.
Interessante Aufgaben
Die Branche und die Nische des Unternehmens sind aus meiner Sicht sehr interessant und bieten grundsätzlich viel Potenzial. Dennoch sollte sich das Unternehmen darauf nicht ausruhen. Ich vergebe in diesem Punkt drei Sterne, da ich die internen Strukturen als wenig perspektivisch empfunden habe. Mein Eindruck war, dass der Fokus häufig darauf lag, die eigene Position innerhalb des Unternehmens zu sichern, anstatt sich auf die eigentlichen Aufgaben und die Weiterentwicklung des Unternehmens zu konzentrieren. Das hat meine persönliche Arbeitserfahrung deutlich geprägt.
Gleichberechtigung
Ein nachvollziehbarer Pfad, der im allgemeinen den Kollegen aufzeigt, dass deren Handlungen (besonders wenn sie im Sinne des Unternehmens sind) nicht nur anerkannt sondern auch ausreichend gewürdigt werden, gab es aus meiner Sicht nie. Im Gegenteil wurde diese Belastung durch wenige Führungskräfte nicht nur versucht abzufedern sondern auch so strukturiert aufbereitet, dass eine dauerhafte Verbesserung für alle im Unternehmen möglich ist - Wertschätzung habe ich dafür nie erfahren.
Arbeitsbedingungen
Auf dem Papier, besonders die Benefits super. In Summe aber nicht mehr als Einhaltung von dem, dass sein muss. Rücksichtnahme sowie Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse musste ich leider oft vermissen. Weshalb ich auch ein sehr starkes Ungleichgewicht zwischen Erwartungshaltung und dem was die Firma den Mitarbeitern ermöglicht sehe - das kann meiner Meinung nicht lange gutgehen, weshalb ich mit einem Abgang der Toptalente rechne.
Gehalt/Benefits
Meine überdurchschnittliche Leistung wurde meiner Meinung nach nie mit den Gehaltszahlungen abgegolten. Ich hoffe, dass diese herausfordernde Zeit mir mein Leben in Zukunft deutlich erleichtert - gutes Karma geht nicht verloren.
Daher Lobe ich mich an dieser Stelle einfach selbst, auch wenn wenn ich mir davon noch nichts kaufen kann.
Image
Wer was von Unternehmensführung versteht, weiß dass das Image bzw. die Identität von innen heraus gebildert werden sollte, bevor das Unternehmen nach außen geht und Dinge verspricht, die nicht eingehalten werden können. Das muss ja jemand halten, oder?
Tipps von mir persönlich: War for Talents & Employer Branding
Mein privat erstellter Guide wurde ignoriert - zumindest nicht im Ansatz beachtet oder umgesetzt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen musste ich mir verdienen und mangels Entgegenkommen des Unternehmens neben der Vollzeitstelle privat organisieren.