stark angefangen, stark nachgelassen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut mit Öffis erreichbar
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So einiges
Verbesserungsvorschläge
Schaut mal ganz tief in den Spiegel und fragt euch warum denn jetzt kaum noch wer da ist.
Ebenfalls wär es vielleicht eine Idee nicht jede offensichtlich schlechte Regelung wie bspw. Überstunden mit "Das macht jede Agentur so" zu erklären, weil das schlichtweg falsch ist.
Wirklich offen kommunizieren und einem nicht was vom Pferd erzählen wäre halt schon ein Anfang.
Arbeitsatmosphäre
Anfänglich war die Stimmung in der Agentur sehr kollegial, freundlich und wirklich mehr als gut. Dies hat im Laufe der Jahre enorm abgebaut. Nach dem Weggang von vielen guten Kollegen und mangelnder Nachbesetzung war die Amtosphäre zum Zeitpunkt meines Ausscheidens von Apathie und Unmut geprägt.
Kommunikation
Kommunikation unter den Teams hat jederzeit gut funktioniert. Ebenso gab es desöfteren klare und offene Kommunikation von der Geschäftsführung. Von der GF wurde auch immer gesagt es solle alles so offen wie möglich kommuniziert werden - trotzdem gab es einige Vorkommnisse die komplett nicht angesprochen wurden und man das Gefühl bekam das die Kommunikation eben nur offen und ehrlich war wenn die GF dadurch nicht schlecht da stand.
Kollegenzusammenhalt
Wie in so ziemlich jeder Situation im Leben kommt es drauf an. Es gab Kollegen mit denen man über Jahre wirklich gut zusammengearbeitet und sich verstanden hat. Es gab aber auch in diesem Kollegium eben Personen denen man eher so "naJa"-Vertrauen konnte, da hier bei Gesprächen eher Gossip gesammelt wurde als ein Gespräch zu führen.
Work-Life-Balance
Agentur - bei manchen wars ok, bei manchen wars nicht okay. Bei mir war es aufgrund meiner strikten Einhaltung von Arbeitszeitgesetzen stets in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Bis auf 1-2 Ausnahmen waren Vorgesetzte mit Vorsicht zu genießen. Feedbackgespräche mit einigen Personen waren auch weniger Feedbackgespräche als ein Vortrag wie schlecht man ist. Dies habe ich nicht nur selbst erlebt, sondern auch von vielen Kollegen mitbekommen. In einem einstündigen Feedback-Gespräch waren 10% Smalltalk, 10% was gut lief und 80% das ja eigentlich doch gar nichts gut lief und das definieren von nicht messbaren Zielen.
Ebenfalls wurde mir mehrfach bei relativ wichtigen Personal-Themen ins Gesicht gelogen, fand ich auch sehr unfreundlich.
Interessante Aufgaben
Kunden und Projektabhängig. Es war von interessant bis monumental untefordernd alles dabei.
Gleichberechtigung
Ich hatte stets das Gefühl das es bei dieser Agentur deutlich leichter ist ein Mann zu sein.
Umgang mit älteren Kollegen
Die gab es nur in der Geschäftsleitung, also denen ging es glaub ich recht gut. Drei Sterne weil ich es nicht wirklich bewerten kann.
Arbeitsbedingungen
Mein Laptop brauchte teilweise minutenlang um meinen Downloadordner zu öffnen (dies ist ein Beispiel für den desaströsen Zustand der meisten Laptops). Die VPN war ähnlich motiviert gut zu arbeiten wie die meisten Kollegen - sporadisch. Büromaterial war jederzeit vorhanden.
Ebenfalls war das WLAN im Büro so schlecht das es die Theorie gibt/gab das ein WLAN-Jammer im Büro installiert ist damit man weniger am Handy ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt so kleine metallene Essensboxen die man mitnehmen kann anstatt dann eben Papier-/Plastikboxen beim Essen To Go holen zu verwenden. Und das wars auch schon.
Gehalt/Benefits
Gehalt war schlecht bis okay, anfänglich guter Einstieg aber jede weitere Erhöhung war ein Kampf um die Selbstachtung.
Image
Recht unbekannt, aber kein wirklich schlechter Ruf.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen gab es einmal im Jahr, diese waren teilweise sehr wild und augenscheinlich willkürlich auf Teilnehmer verteilt. Beförderungen gab es n paar.