1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Es gibt Bemühungen, Dinge zu verbessern, immerhin wird es versucht.
Hoher Zieldruck und ständiges Konkurrenzdenken prägen den Alltag. Akustiker:innen werden kaum ernst genommen, und echte Kursänderungen gibt es nicht. Statt Verbesserungen wird vieles eher verschlimmbessert. Während die Zentrale ihre Entscheidungen als Erfolg feiert, verzweifeln die Akustiker:innen an der Realität vor Ort.
Seit Jahren fordern wir dasselbe: mehr Transparenz, offene Kommunikation und die Bereitschaft, die tatsächlichen Herausforderungen anzuerkennen. Wir sind diejenigen, die den Umsatz überhaupt erst ermöglichen. Statt oberflächlicher Einträge, die kaum jemand wegen Zeitmangel liest, wäre echte Wertschätzung nötig. Zeigt, dass ihr den Titel ‚Best Employer of the Year‘ wirklich verdient und nicht nur auf dem Papier.
Ich liebe meinen Beruf, es war allerdings schon besser. Leider habe ich den Eindruck, dass die Verantwortlichen, die unsere Ziele festlegen, kaum eine Vorstellung davon haben, wie der Alltag im Fachgeschäft aussieht. Wir arbeiten mit Menschen, nicht mit Maschinen. Anerkennung gibt es höchstens auf Gebietsebene, alles darüber hinaus wirkt wie ein selbstverliebtes Schulterklopfen. Statt echter Unterstützung kämpfen wir mit Personalmangel, Druck von oben, unrealistischen Deadlines und zusätzlicher Bürokratie, während wir gleichzeitig Sekretariat, Akustiker:innen und Ansprechpartner:innen für unsere Kunden gegenüber der Zentrale sind.
Zu viele Briefe, Anrufe und SMS – dabei kommen die Kunden nicht zu einer Marke wie Amplifon oder Focus Hören, sondern zu ihren Akustiker:innen. In den Fachgeschäften hört man selten Positives über die Zentrale oder deren Mitarbeiter. Persönlich kenne ich dort zwar niemanden, und vermutlich sind es nette Menschen, doch das, was bei uns tatsächlich ankommt, ist leider nicht positiv.
Der Jahresurlaub muss frühzeitig geplant werden. Positiv ist, dass Abwesenheiten im Team intern abgestimmt werden können, ohne dass sich die Zentrale einmischt. Durch den aktuellen Personalmangel sind die Arbeitszeiten allerdings eher Richtlinien als ein fester Rahmen.
Das Weiterbildungsangebot ist groß, ob Meister, Zusatzausbildungen oder Online-Kurse, es gibt viele Möglichkeiten.
Das Gehalt ist in Ordnung. Angesichts der hohen Belastung und des aktuellen Stresses wirkt es jedoch nicht angemessen.
Es wird zwar viel versucht, aber es bleibt bei ‚stets bemüht‘. Noch immer gibt es Unmengen an unnötigem Papier und Verpackungsmüll. Während sich die Zentrale für ihre Aktionen feiert, bekommen die Akustiker:innen in den entlegeneren Regionen davon höchstens einen Nachtrag zum Lesen.
Mein Team im Fachgeschäft ist großartig, wir halten zusammen und gehen durch dick und dünn.
Hier gibt es nichts zu beanstanden.
Auf Gebietsebene ist das Vorgesetztenverhalten sehr gut. Alles darüber hinaus wirkt allerdings realitätsfern, von realistischen Zielen kann kaum die Rede sein. Mir ist bewusst, dass es sich um eine Aktiengesellschaft handelt, aber wir arbeiten nach wie vor mit und an Menschen.
Die Hardware funktioniert zuverlässig. Allerdings fressen neue Programme und Erweiterungen zu Goal zunehmend Zeit.
Es gibt wöchentliche Newsletter, interne Einträge und E-Mails zu aktuellen Themen. Nett gemeint, aber nicht wirklich zielführend, niemand liest solche Dinge in seiner Freizeit. Außerdem werden Erfolge gefeiert, von denen die Akustiker:innen vor Ort oft gar nichts mitbekommen. Auf Gebietsebene finden immerhin regelmäßige Calls und Telefonate mit den Gebietsleitern statt.
Hier gibt es nichts zu beanstanden.
Ich habe keinen echten Zugriff auf meinen Kalender, Termine werden von Callcenter und Zentrale ohne Rücksprache festgelegt. Durch den Personalmangel erledige ich derzeit alles: Sekretariat, Akustik, Springer (Aushilfe), Fachgeschäftsleitung, Krankenkassenmanagement, Kundenvertretung gegenüber der Firma und vieles mehr.