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foodora
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Außen hui, innen pfui

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Foodora in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kam pünktlich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben

Verbesserungsvorschläge

- rechtzeitig Veränderungen wie Entlassungen etc. mitteilen und sich nicht davor zieren
- faire Löhne und sozialversicherungspflichtige Jobs
- Verdienstabrechnung monatlich zusenden
- alles vergüten was zum Punkt Arbeit gehört
- KEINE GPS-Überwachung

Arbeitsatmosphäre

Damals für 10 €/Stunde als Promoter angefangen. Nach Pause im neuen Vertrag nur noch 9 €/Stunde bei mehr Stunden. Das bedeutete sämtliche Flyer im Stadtgebiet von Stuttgart zu verteilen. Jeder Tag ein anderes Gebiet. Ziemlich viel Gewicht, ständige GPS Überwachung durch eigene App. Abends müsste man zu festgelegten Bürozeiten seine Flyer holen. Diese Fahrten wurden nicht vergütet. Max. 450 € Verdienst.

Image

Wird im Internet gerne als hippes und modernes Unternehmen beworben. Intern nutzt man die Mitarbeiter nach Strich und Faden aus.

Work-Life-Balance

Dienstbeginn war 9 bzw. 10 Uhr. Schichtende 16 oder 17 Uhr. Eine unbezahlte Stunde Pause konnte man sich nehmen. Wochenende frei, außer samstags ab und zu wenn man an Hotspots stand und Flyer an Leute verteilen musste.

Karriere/Weiterbildung

Gibt's nicht.

Gehalt/Benefits

450 € Job. Bis heute keine Verdienstabrechnung meiner geleisteten Arbeitszeit erhalten. Keine Sozialleistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da ich Flyer ausgetragen habe erklärt sich das denke ich von selbst

Kollegenzusammenhalt

Kann diesbezüglich nicht klagen. Alle waren immer nett und es herrschte ein gutes Klima.

Umgang mit älteren Kollegen

Gab es keine. Würden aber gleich behandelt werden wie wir

Vorgesetztenverhalten

Sehr netter und cooler Vorgesetzter, hat sich sehr um die Belange seiner Mitarbeiter gekümmert und immer ein offenes Ohr gehabt. Auch seine Nachfolger zählen dazu.
Gute Einarbeitung

Arbeitsbedingungen

Bei jedem Wetter raus, dauerhafte Überwachung durch GPS in der App (über den eigenen Mobilfunkvertrag versteht sich, oft genervte Anwohner denen man das in die Briefkästen schmeißt, schmerzende Füße, keine Vergütung beim Flyer holen obwohl durchaus 2 Stunden insgesamt dafür aufgewendet wurden.

Kommunikation

Gab zwar ne Whatsapp Gruppe und Vorgesetzte teilweise aus dem eigenen Team. Trotzdem herrschte Chaos. Wichtige Entscheidungen über unseren Job wurden erst 3 Monate nach ständigen Nachhaken kurz mitgeteilt. Keine Bezahlung währenddessen.

Gleichberechtigung

War vorhanden. Auch wenn es so gut wie keine Frauen in dem Beruf gab.

Interessante Aufgaben

Nicht wirklich. War jeden Tag dasselbe. Im Sommer unerträglich bei 40 Grad im Talkessel auf glühenden Bordsteinkanten Flyer zu verteilen. Im Winter oft durchnässt.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.