3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ein Management, dass kein Verständnis für Verantwortung hat. Aufgabengebiete werden implizit delegiert ohne Entscheidungsfreiheit, aber mit Verantwortungsübernahme. Beförderungen erfolgen nicht über Leistung. Kritik erfolgt nicht direkt, sondern hinten rum. Keine adequate Fortbildung. Äußerst feindlich gegenüber dem Betriebsrat. Mehrarbeit wird als selbstverständlich angesehen.
Ein Lieblingszitat von mir ist dabei "... ebenso gibt es ungeschriebene Regeln ...". Dies bedeutet auch, dass diese jederzeit geändert werden können, ohne dass man davon in Kenntnis gesetzt wird. Oder das Wissen wird nur mündlich in Versammlungen verkündet, bei denen viele Mitarbeiter nicht teilnehmen können.
Es werden im Allgemeinen nur Massenweiterbildungen angeboten. Standard ist "Zeitmanagement" und "Verhalten gegenüber Kunden". Tätigkeitsspezifische Weiterbildungen müssen hart erkämpft werden.
Bestehende Mitarbeiter werden grundsetzlich als weniger wissend angesehen als Außenstehende. Höhere Stellen werden bevorzugt nach außen verteilt anstatt intern zu befördern.
Als NGO-Mitarbeiter erhielt ich in etwa 60% dessen, was ich in der freien Wirtschaft erhielt. Ein Wechsel des Arbeitgebers brachte mir ein 20% höheres Anfangsgehalt als hier.
Teile der Kollegenschaft halten gut Zusammen und möchten gemeinsam Ziele erreichten. Jedoch wird durch die Führung unter den Abteilungen Feindschaft geschürt, die gerade von frischen Kollegen aufgenommen wird.
Es gibt nur sehr wenige ältere Kollegen. Ob die erfahrene negative Behandlung dieser aufgrund des Alters erfolgte, mag bezweifelt werden. Es ist eher zu vermuten, dass ältere Kollegen argumentativ klarer fassen können, was in der Firma falsch läuft.
"Führungspersonal" hat nicht die grundlegensten Fähigkeiten zur Personalführung. Verantwortlichkeiten werden regelmäßig nach unten verschoben, wenn Projekte nicht funktionieren. Wenn jedoch ein Projekt ein Erfolg ist, wird dies auf Führungsebene gefeiert. Entscheidungen fallen oft gar nicht, wenn dadurch aber Arbeiten nicht durchgeführt werden können, wird der ausführende Mitarbeiter als schuldig angesehen. Ebenso werden Warnungen ignoriert, dass Arbeiten aufgrund fehlender Resourcen nicht fristgerecht durchgeführt werden können.
Viele für alle wichtige Informationen bleiben in einer ausgewählten Gruppe von Leuten. Abhängig von persönlichen Beziehungen erhält man diese oder nicht.
Es gibt keine Benachteiligung von Frauen. Im Gegenteil.
Viele Freiheiten, mein Aufgabengebiet selbst zu definieren. Bei der ständigen massiven Überlastung kann man sich entscheiden, die Arbeiten fallen zu lassen, die einem lästig sind. Die Führung fragt nicht danach.