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forwerts
Bewertung

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Meine Erfahrung bei forwerts

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Design / Gestaltung bei forwerts interactive GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich würde (zumindest zu meiner Zeit) niemanden empfehlen, in diesem Unternehmen anzufangen. Ich hoffe sehr, dass forwerts ernsthaft an sich arbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Zeit bei forwerts war eine der unangenehmsten Zeiten in meinem (Arbeits)Leben. Verglichen mit meinen darauffolgenden Arbeitserlebnissen, habe ich Ähnliches nicht wieder erlebt.

Ich hoffe wirklich sehr, dass Änderungen in den letzten Jahren eingetreten sind und forwerts für ALLE Angestellten angenehmer geworden ist.

forwerts versucht im Übrigen regelmäßig meine Bewertung zu löschen, ich sehe auch andere schlechte Bewertungen die mit der Zeit gelöscht werden – ich denke, das spricht für sich.

Arbeitsatmosphäre

Ehrlicherweise war das Arbeitsumfeld bei forwerts schon von Anfang an sehr toxisch und von Angst geprägt.

Besonders auffallend war die "orangene Linie" auf der Türschwelle der Eingangstüren, die den Mitarbeitenden laut Vorgesetzten suggerieren sollte, dass "privates draußen bleiben soll", und man sich nun im "professionellen Arbeitsumfeld" befinde.

Meinem Eindruck nach war es während der Arbeitszeit nicht erwünscht, miteinander zu sprechen – weder über Privates noch über Arbeitsinhalte –, was ich persönlich als problematisch empfinde, weil für viele Designer gerade der Austausch wichtig für gute Ergebnisse ist.

Jeder kleine Fehler, egal wie unbedeutend, wurde groß im Feedbackgespräch angesprochen. Zu diesen Fehlern gehörte beispielsweise minimales Zuspätkommen (unter einer Minute) oder angeblich "falsch" verfasste, interne, Emails.
Ich habe mich bei forwerts ständig überwacht gefühlt.

Höhepunkt war, dass wir, trotz der miserablen Stimmung, jeden Freitag in einem Kreis unsere Danksagung und Highlights bezüglich der Arbeit kundgeben mussten.

Kommunikation

Einige dieser Kritikpunkte habe ich damals mit meinem Vorgesetzten und der HR besprochen, worauf mir geantwortet wurde, dass forwerts sich nicht ändern wird ("forwerts sei nunmal Anspruchsvoll").

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich war der Kollegenzusammenhalt auf Gleichordnungsebene gut – wir saßen ja alle im selben Boot.

Allerdings hatten ein paar Angestellte Ambitionen im Unternehmen aufzusteigen und haben hierfür auch die Unterstützung der Vorgesetzten bekommen. Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass das leider unter anderem dazu geführt hat, dass diese Kollegen das Verhalten Anderer an den Vorgesetzten "verpfiffen" haben. Dadurch habe ich das Gefühl bekommen, dass von den Vorgesetzten, Kollegen gegenseitig ausgespielt wurden.

Work-Life-Balance

Aus meiner Sicht wirkten Überstunden wie etwas Selbstverständliches.
Außerdem hatten wir lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Urlaubstage, davon mussten wir uns die Tage zwischen Weihnachten und Silvester freinehmen.

Vorgesetztenverhalten

An meinem ersten Arbeitstag hat mein Vorgesetzter mir gesagt, ich dürfe ab und zu aus dem Fenster schauen, da das gut für meine Augen sei, solle aber ansonsten mich nur auf den Bildschirm konzentrieren.

Ich hatte mehrfach gebeten, an einem Kundengespräch in denen meine Arbeit besprochen wurde, teilzunehmen, dies wurde mir ein Mal gewährt, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass ich mich außerhalb der Kamera platzieren musste und nicht sprechen durfte.

Jedwede Vorgesetzte hatten keinerlei echtes Interesse an unserem Wohlbefinden, es ging immer rein um den Schein nach außen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren teilweise interessant, wobei auch dort bewusst ausgewählt wurde, wem welche Aufgabe zugeteilt wurde.

Gehalt/Benefits

Für ein Einstiegsgehalt im Designbereich, hat sich das Gehalt zunächst okay angehört. Auf Grund der Überstunden, ist das Gehalt jedoch sehr gering ausgefallen.


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Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR forwerts und Team

Klarstellung:

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,
auch wenn wir deine persönliche Sicht respektieren, möchten wir im folgenden Text hinweisen, dass viele der beschriebenen Punkte weder mit unserer eigenen Wahrnehmung, mit Tatsachen und mit dem Feedback unseres Teams übereinstimmen. Die geschilderten Situationen entsprechen nicht der Realität unserer Zusammenarbeit von damals oder unserer heutigen Arbeitskultur.

Arbeitsatmosphäre & Zusammenarbeit
Eine Atmosphäre, die von Angst geprägt sein soll, erleben und erlebten wir nicht – und sie entspricht auch nicht unseren Werten. Austausch ist ausdrücklich erwünscht, gerade in kreativen Projekten.
Die erwähnte Markierung im Eingangsbereich ist zu keinem Zeitpunkt als Grenze oder Kontrollsignal gedacht. Sie visualisiert, dass wir uns im beruflichen Umfeld bewegen und dort unsere gemeinsam definierten Werte und Commitments als Team gelten.
Dieser Punkt ist uns besonders wichtig, weil er in der Bewertung nicht korrekt dargestellt wird: Für uns gehört es ausdrücklich zur gelebten Kultur, dass Mitarbeitende offen ansprechen können, wenn private Herausforderungen auftreten und man einmal nicht zu 100 % präsent sein kann. Genau dafür schaffen wir Raum, damit wir als Arbeitgeber unterstützend reagieren und gemeinsam Lösungen finden können.

Feedback & Arbeitsweise
Feedback wird bei uns strukturiert und lösungsorientiert eingesetzt, nicht um Druck aufzubauen oder Kleinigkeiten zu sanktionieren. Die geschilderten Beispiele entsprechen nicht unserer gelebten Praxis. Ebenso existiert bei uns kein Verbot, miteinander zu sprechen oder sich auszutauschen.

Teamkultur
Wir erleben ein wertschätzendes Miteinander und einen starken Zusammenhalt. Zu Jahresbeginn hat das gesamte Team unsere Werte, unsere Zusammenarbeit sowie Vision und Mission gemeinsam überprüft, validiert und erneuert aufgestellt – ohne Vorgaben von oben.

Work-Life-Balance & Urlaub
Überstunden sind bei uns nicht selbstverständlich – und wenn sie doch einmal anfallen, werden sie transparent erfasst, für jede Kollegin und jeden Kollegen sichtbar gemacht und können selbstverständlich flexibel abgebaut werden.Alle Mitarbeitenden erhalten 30 Urlaubstage pro Jahr – also zehn Tage mehr als gesetzlich vorgeschrieben.Darüber hinaus arbeiten wir bei forwerts mit einem Gleitzeitmodell mit klar definierten Kernarbeitszeiten. Dadurch kann jede*r seinen Arbeitsalltag flexibel gestalten: ob früher starten, später enden oder private Termine – wir schaffen den Rahmen, um Beruf und Privatleben bestmöglich zu vereinbaren.

Löschung von Bewertungen
Bewertungen melden wir nur dann, wenn sie nach unserer Einschätzung gegen Richtlinien verstoßen. Die Entscheidung über eine Löschung liegt ausschließlich bei Kununu, nicht bei uns.

Abschließender Hinweis
Uns ist bewusst, dass Arbeitsumfelder subjektiv wahrgenommen werden. Allerdings entsprechen wesentliche Teile deiner Darstellung in keinster Weise dem, was wir im Team leben oder in unseren regelmäßigen internen Feedbackformaten hören. Es ist uns daher wichtig, diese Verzerrung klar zu benennen und richtigzustellen.

Für deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

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