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Bewertung

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Ein Schatten seiner selbst

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell? Nix.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell? Alles. Es ist nur noch peinlich was da abgeht.

Verbesserungsvorschläge

Die wissen was sie tun. Das ist bewusst.

Arbeitsatmosphäre

Täglich werden Kollegen zu Gesprächen zitiert. Es werden Arbeitsunfähigkeiten vorgeworfen, nach deren Gründen gefragt, es wird über Zuspätkommen gesprochen, dass mehrere Jahre zurückliegt. Es wird nahegelegt, dass man freiwillig gehen solle. Der Oberhammer ist der Vorschlag, zum 5 Uhr Dienst, eine SBahn früher zu kommen. Das bedeutet, 1,5 Std vor Dienstbeginn, Zeit abzusitzen. Früher anfangen darf man nicht, weil kein Bedarf.
Das schlägt sich im Kollegium negativ aus. Seit kurz vor (!) Corona, ist eine deutliche Spannung zu bemerken und es gibt auch mal Tränen, sogar körperliche Zusammenbrüche nach solchen Gesprächen.

Image

War mal das Beste am Flughafen. Ist lange her. Liegt an der Qualität der Mitarbeiter und deren Motivation. Warum sollte man motiviert sein?

Work-Life-Balance

War früher mal. Jetzt nicht mehr. Es grenzt an Körperverletzung und es wäre spannend zu wissen, was die Berufsgenossenschaft dazu sagen würde. Die Leute sind müde, stehen seelisch unter Druck, die Personaldecke ist bescheiden. Das, gepaart mit sehr dicht gestrickten Dienstplänen, lässt nur Work und Sleep zu. Kein Life.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt zwei Aufstiegschancen.

Kollegenzusammenhalt

Es wird ein firmenpolitischer Keil zwischen die Kollegen getrieben.
Es gibt Kollegen die die Gäste einfach schlecht und unmenschlich behandeln. Der Rest, der nix für kann, muss es dann ausbaden.
Aber, es gibt auch gute Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft. Ein Teil hat das Arbeiten nicht erfunden und drückt sich, wo es nur geht, dafür packen andere doppelt an und rennen sich zu Tode.

Umgang mit älteren Kollegen

Sie werden wie die Jüngeren behandelt. Wehe man hat einen Arbeitsunfall oder erkrankt.

Vorgesetztenverhalten

Unmittelbare Vorgesetzte stehen selbst unter Druck der GF. Es steht und fällt mit "oben".

Arbeitsbedingungen

Hausgemachte Probleme, kaputte Aufzüge, ewige Baustellen, zu wenig Rollis und Autos, kaum Möglichkeiten Luft zu holen, etwas zu trinken und etwas Kraft zu schöpfen. Dazu Psychoterror. Die Arbeit ist körperlich hart und wird künstlich noch anstrengender gemacht. Man könnte meinen, es sollen Mitarbeiter vergrault werden.

Kommunikation

Siehe oben. Der Rest erfolgt über Aushänge. Oft gibt es, dort unangenehmen, kryptischen Schlagabtausch zwischen BR und GF zu lesen. Da nehmen sich beide nix und jeder verfolgt sein eigenes Ziel. Der BR kuschelt mit der Gewerkschaft und verspricht seit 14 Jahren die selben Dinge, welche schon gerichtlich mehrfach abgewiesen wurden. PEINLICH.

Gehalt/Benefits

TvÖD 2 für Service Agenten, TvÖD 3 für Service Profs, TvöD 6 für Disponenten.
Das geht besser, für einen Knochenjob.
Benefits sind branchenüblich.

Interessante Aufgaben

Das einzig Positive. Hätte man auch Zeit und die Mittel, diese ordentlich zu erledigen.


Gleichberechtigung

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.