Plettenberger Bürstendraht – Führung an unsichtbaren Fäden
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige wenige Kolleginnen und Kollegen sind engagiert und halten mit viel Einsatz den Betrieb am Laufen. Ohne diesen Zusammenhalt würde vieles gar nicht mehr funktionieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich schildere hier meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen aus der Zeit in der Bürstendraht-Industrie in Plettenberg. Der folgende Text spiegelt ausschließlich meine subjektive Wahrnehmung wider.
In meiner Wahrnehmung gleicht die Führung eher einer Marionettenshow als einer echten Leitung. Entscheidungen wirken von außen gesteuert, Verantwortung wird nach unten weitergereicht. Mut, Rückgrat und Eigenständigkeit fehlen spürbar.
Das Betriebsklima leidet stark unter internen Machtspielen oft heißt es: Jeder gegen jeden, alle gegen alle.
Maschinen und Prozesse wirkten auf mich veraltet der Arbeitsschutz wurde häufig nur formal behandelt. Probleme wurden eher verschoben als gelöst. Externe „Sanierer“ sorgten in meiner Erfahrung regelmäßig für Unruhe, ohne nachhaltige Verbesserung zu bringen.
Kommunikation:
In meiner Zeit dort erlebte ich wenig offene Kommunikation. Nach außen wurde vieles geschönt, nach innen eher geschwiegen. Entscheidungen kamen plötzlich, ohne klare Begründung oder Konzept.
Fazit:
Nach meinem Eindruck steckt die Bürstendraht-Industrie in Plettenberg fest in alten Strukturen, und dem handeln von Gesellschaftern die sich tendenziell selbst überschätzen,
Stillstand und fehlendem Mut zur Veränderung.
Die Mitarbeiter leisten viel, aber von oben fehlt oft echte Führung.
Das ist mein ehrliches Fazit nach meiner persönlichen Erfahrung im Unternehmen.