Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits: Man bekommt eine schöne Arbeitskleidung gestellt, hat einen Mitarbeiter-Rabatt, Kantinen und Essensgeld, und wenn man dafür bezahlt auch einen Mitarbeiterparkplatz. Zum Jobticket muss man nur die Hälfte dazugeben, den Rest übernimmt der Arbeitgeber.
Generell pflegt man bei FAR einen guten, respektvollen Umgang. Man wird gefördert und bekommt eine sehr gute Ausbildung geboten. Ich bin sehr zufrieden.
Arbeitsatmosphäre
Von den Kollegen, die ich bis jetzt kennengelernt habe, hat mich jeder ernst genommen und ich werde als Azubi wie jedes andere Mitglied im Team behandelt.
Außerdem gibt es relativ viele Auszubildende im Betrieb, mit denen man durch die Schule, gemeinsame Schulungen, gemeinsames Arbeiten (gelegentlich) und durch ein wöchentliches Treffen in engem Kontakt steht.
Karrierechancen
Zu den Karrierechancen hört man verschiedenes. Der Ausbilder selbst sagt, dass man gute Aufstiegschancen hat und sich nach der Ausbildung auch weiterbilden kann. Dies stimmt auch, jedoch werden nur begrenzt Leute für die Weiterbildung aufgenommen. Lehrer meiner Berufsschule, die den Betrieb kennen, und andere Mitarbeiter haben mir auch erzählt, dass es kaum Aufstiegschancen gibt, da Teamleiter meist nur externe, studierte Leute werden und es sonst kaum einen nächsten Schritt "nach oben" gibt. Viele Mitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind, sind ihr Leben lang schon nur "einfache" Verkäufer. Aus diesem Grund verlassen viele Auszubildende nach ihrer Ausbildung den Betrieb, was sehr sehr schade ist, schließlich ist FAR ein tolles Unternehmen.
Arbeitszeiten
Durch die Schichtarbeit arbeitet man auch (wenn man über 18 Jahre alt ist) am Wochenende. Mindestens alle drei Wochen hat man jedoch immer ein freies Wochenende. Die frühste Schicht beginnt für Auszubildende um 5:15 Uhr und die späteste Schicht endet um 22:15 Uhr, dadurch muss man natürlich ein paar Abzüge was seine Freizeit angeht machen. Das weiß man aber im vornherein, schließlich arbeitet man am Flughafen. Für mich hat das keine Probleme dargestellt. Es wird immer darauf geachtet, dass man genug freie Zeit hat und zum Beispiel ein Tag vor dem Berufsschultag keine Spätschicht macht.
Das Zuspätkommen wird bei FAR sehr ernst genommen. Zugausfälle oder Verspätungen scheinen kein Grund zu sein zu spät bei der Arbeit oder in der Schule zu erscheinen...
Einen Stern habe ich abgezogen, weil die Planung der Arbeitszeit meist sehr chaotisch abläuft und man erst relativ spät seine Arbeitszeiten für die kommenden 6 Wochen erhält. Bei mir kamen auch schon Dienstpläne gar nicht an, weil man mich vergessen hat...
Ausbildungsvergütung
Die Löhne sind fair und werden pünktlich ausgezahlt. Durch Zuschläge (z.B. wenn man sonntags gearbeitet hat) bekommt man im Monat auch schon mal mehr. Urlaubsgeld wird gezahlt. In anderen Einzelhandelsbetrieben bekommt man mehr, in vielen aber weniger- FAR zahlt gut.
Die Ausbilder
Man kann sich wirklich nicht beklagen. Man merkt, dass FAR wirklich ausbilden möchte und demnach seinen Azubis auch viel beibringen möchte (Man ist nicht einfach nur eine billige Arbeitskraft). So hat man mehrere Schulungen über verschiedene Themen rund um den Verkauf und die Produkte. Der Anspruch an uns Azubis ist hoch, weshalb eine gewisse "Strenge" zu spüren ist. (Die aber sicherlich auch für Professionalität steht!) Bei Problemen kann man sich an viele Ansprechpartner wenden, sei es der Ausbilder selbst, sein Teamleiter oder sogar der Betriebsrat. Das heißt man hat immer ein offenes Ohr zur Verfügung.
Spaßfaktor
Ich gehe sehr sehr gerne zur Arbeit und habe jeden Tag Spaß.
Aufgaben/Tätigkeiten
Klar ist es schwieriger die Arbeit, das Lernen und Freizeit unter einen Hut zu bekommen wenn man im Schichtdienst arbeitet, für mich ist das bisher aber noch kein Problem. Man hat immer genügend freie Zeit, die man sich einfach gut einteilen sollte.
Seit neustem gibt es im dritten Ausbildungsjahr auch die Möglichkeit für ein paar Wochen ins Ausland zu gehen, was ich wirklich sehr gut finde.
Der Arbeitsplatz ist, wie der ganze Flughafen an sich, sehr modern gestaltet.
Variation
Man lernt wirklich sehr viel neues kennen und erlebt jeden Tag etwas anderes. In den 3 Jahren Ausbildung durchläuft man auch verschiedene Bereiche. Man ist zum Beispiel auch mal im Lager oder im Shop für Mitarbeiter eingesetzt und hat jede 6 Wochen einen anderen Schwerpunkt mit neuen Lernzielen. Das macht die Arbeit sehr spannend und abwechslungsreich.
Respekt
Bis jetzt waren zu mir immer alle Mitarbeiter sehr freundlich und respektvoll.