Man darf hier wachsen und so sein, wie man ist
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe das Unternehmen letztlich nur verlassen, weil ich mich dazu entschieden habe, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Dass ich mir das zugetraut habe, liegt auch daran, dass ich hier so viel lernen durfte und mir früh Verantwortung übertragen wurde. Das war die perfekte Vorbereitung. Wir haben uns im absolut Guten getrennt. Ich habe nach wie vor ein freundschaftliches Verhältnis zu vielen Kollegen und den Gründern und wir tauschen uns ab und zu immer noch aus
Arbeitsatmosphäre
Oft war viel los und die Projekte waren dynamisch, das musste man mögen. Aber ich empfand das eher als motivierend und nicht als chaotisch. Es war eben ein Unternehmen im Wachstum.
Work-Life-Balance
Was ich sehr schätzte, war die Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Es gab hier kein starres Korsett. Ich konnte meinen Tag so gestalten, wie er für mich am besten passte: Ob ich nun um 8:00 Uhr startete und um 17:00 Uhr ging oder erst um 10:00 Uhr kam und dafür bis 19:00 Uhr blieb, war mir überlassen. Solange die Arbeit erledigt wurde, hatte ich da freie Hand, was die private Planung sehr erleichterte. Ein Highlight war für mich der Donnerstag: Da gab es eine gemeinsame Mittagspause und die Organisatoren fragten vorher extra nach und bestellten spezifisch vegetarische Gerichte für mich (und andere). Ich fand es stark, dass da so selbstverständlich Rücksicht drauf genommen wurde.
Karriere/Weiterbildung
Besonders schätzte ich, dass hier Leistung und Persönlichkeit zählten. Ich hatte hier als Werkstudent angefangen und was mich wirklich positiv überrascht hatte: Ich durfte sofort Verantwortung übernehmen. Oft durfte man als Student in anderen Unternehmen ja nur Zuarbeit leisten oder Kaffee kochen, aber hier wurde ich direkt voll eingebunden.
Das waren Chancen, die man woanders so früh kaum bekam. Ich konnte dadurch unglaublich viel lernen, mich fachlich verbessern und mir wurde viel Vertrauen geschenkt.
Gehalt/Benefits
Ich empfand das Gehalt als sehr gut. Schon als Werkstudent wurde ich hier überdurchschnittlich bezahlt, da lag ich im Vergleich zu Kommilitonen echt gut. Das setzte sich nach meinem Wechsel in die Festanstellung nahtlos fort: Man wurde hier fair für die Arbeit und Leistung bezahlt, die man tatsächlich erbrachte. Wer Leistung zeigte, wurde auch entsprechend entlohnt, und das fand ich nur fair.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Tolle Vision und alle brennen dafür Menschen zu helfen.
Kollegenzusammenhalt
Es gab regelmäßige Company Feiern und Workshops, die uns die Möglichkeit gaben, gemeinsam zu lernen und zu wachsen. Ich fand es toll, dass wir so auch abseits vom Schreibtisch Zeit miteinander verbringen konnten. Das schweißte uns zusammen, wir wurden als Team stärker und man merkte im Alltag sofort, dass die Zusammenarbeit dadurch viel besser und vertrauter lief.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Team war im Durchschnitt zwar relativ jung, aber wir hatten definitiv auch ältere Kollegen mit an Bord. Das Alter spielte bei der Zusammenarbeit keine Rolle.
Gleichberechtigung
Das war für mich persönlich einer der wichtigsten Punkte. Ich hatte mich vom ersten Tag an voll akzeptiert gefühlt. Es spielte absolut keine Rolle, woher man kam oder wen man liebte, hier zählten die Leistung und der Charakter. Ich hatte nie das Gefühl, mich verstellen zu müssen oder „anders“ behandelt zu werden. Der Umgang war respektvoll und fand absolut auf Augenhöhe statt. Mobbing oder Ausgrenzung hatte ich hier null erlebt, im Gegenteil: Ich hatte mich als gleichwertiger Teil des Teams sicher und wohl gefühlt.