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kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben sind vor allem die interessanten und technisch anspruchsvollen Projekte, an denen das Unternehmen arbeitet. Die Aufgabenbereiche bieten grundsätzlich die Möglichkeit, an spannenden Themen mitzuwirken und wertvolle fachliche Erfahrungen zu sammeln.
Das Unternehmen verfügt über viel technisches Know-how und beschäftigt Mitarbeitende mit umfangreicher Erfahrung. Wer sich für die fachlichen Inhalte interessiert und gerne an komplexen Aufgaben arbeitet, findet hier grundsätzlich interessante Herausforderungen.
Auch die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuarbeiten und Einblicke in verschiedene Themengebiete zu erhalten, kann eine wertvolle Erfahrung sein.
Aus meiner Sicht liegt die Stärke des Unternehmens vor allem in den Projekten und den vorhandenen fachlichen Möglichkeiten. Wenn die internen Strukturen, Kommunikation und Arbeitsbedingungen verbessert werden, könnte dieses Potenzial deutlich besser genutzt werden.
Was ich am Arbeitgeber besonders kritisch sehe, sind die fehlenden klaren Strukturen und die daraus entstehenden Belastungen im Arbeitsalltag. Viele Prozesse wirken unnötig kompliziert, Informationen sind schwer auffindbar und Mitarbeitende müssen sich häufig selbst Lösungen erarbeiten, anstatt ausreichend unterstützt zu werden.
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens empfinde ich als verbesserungswürdig. Entscheidungen und Vorgaben werden nicht immer transparent vermittelt, wodurch Unsicherheit entsteht. Gleichzeitig wird erwartet, dass Mitarbeitende eigenständig funktionieren, obwohl notwendige Informationen oder Schulungen teilweise fehlen.
Auch der Umgang mit Fehlern und Verantwortung ist aus meiner Sicht problematisch. Statt Fehler als Möglichkeit zur Verbesserung von Prozessen zu nutzen, entsteht teilweise der Eindruck, dass die Verantwortung auf einzelne Personen übertragen wird. Dadurch sinkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und offen Probleme anzusprechen.
Die hohe Anzahl paralleler Projekte, der Verwaltungsaufwand und fehlende Priorisierungen führen aus meiner Sicht zu einer unnötig hohen Belastung. Darunter leiden sowohl die Qualität der Arbeit als auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
Positiv hervorzuheben sind die fachlich interessanten Projekte und die technischen Möglichkeiten. Allerdings werden diese Vorteile durch die aus meiner Sicht schwierigen Rahmenbedingungen, die Arbeitsorganisation und die fehlende Wertschätzung deutlich eingeschränkt.
Aus meiner Sicht gibt es mehrere Bereiche, in denen sich das Unternehmen deutlich verbessern könnte. Der wichtigste Punkt ist eine bessere Kommunikation auf allen Ebenen. Informationen sollten klar, verständlich und zentral verfügbar sein, damit Mitarbeitende nicht ständig selbst nach Antworten suchen müssen.
Die Prozesse und organisatorischen Abläufe sollten kritisch hinterfragt und vereinfacht werden. Aktuell entsteht aus meiner Sicht viel unnötiger Aufwand durch komplizierte Freigaben, unklare Zuständigkeiten und fehlende Standards. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, die besser für die eigentlichen Aufgaben genutzt werden könnte.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten mehr Verantwortung übernehmen, Entscheidungen nachvollziehbar treffen und ihre Teams stärker unterstützen. Eine offene Fehlerkultur, bei der Probleme genutzt werden, um Abläufe zu verbessern, wäre aus meiner Sicht dringend notwendig.
Auch bei der Einarbeitung und Weiterbildung besteht Verbesserungspotenzial. Neue Mitarbeitende sollten strukturierte Unterstützung erhalten und nicht darauf angewiesen sein, sich wichtige Informationen selbst zusammenzusuchen. Wissen sollte besser dokumentiert und weitergegeben werden.
Darüber hinaus sollte das Unternehmen die Belastung der Mitarbeitenden ernster nehmen. Weniger parallele Projekte, realistische Zeitplanung und eine faire Bewertung von Leistung und Einsatz würden dazu beitragen, die Motivation und Zufriedenheit langfristig zu erhöhen.
Das Unternehmen hat fachlich interessante Aufgaben und großes Potenzial. Damit dieses Potenzial auch intern genutzt werden kann, müssen jedoch die Arbeitsbedingungen, Prozesse und der Umgang mit Mitarbeitenden nachhaltig verbessert werden.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als äußerst enttäuschend erlebt. Auf dem Papier gibt es Vertrauensarbeitszeit, die Mitarbeitende selbst dokumentieren sollen. In der Praxis entsteht jedoch der Eindruck, dass lange Arbeitszeiten erwartet werden, aber gleichzeitig kritisiert werden, wenn die geleisteten Stunden tatsächlich sichtbar werden. Wer Aufgaben nicht innerhalb der regulären Arbeitszeit schafft, weil ein großer Teil der Zeit durch interne Verwaltungsprozesse gebunden wird, steht am Ende trotzdem unter Druck, die Arbeit irgendwie fertigzustellen.
Aus meiner Sicht werden die eigentlichen Probleme nicht gelöst, sondern auf die Mitarbeitenden verlagert. Statt Prozesse zu verbessern und realistische Arbeitsbedingungen zu schaffen, entsteht der Eindruck, dass Überstunden als selbstverständlich angesehen werden.
Besonders schwierig empfinde ich den Umgang mit Verantwortung innerhalb der Führungsebene. Entscheidungen werden stark von der Verwaltungsleitung geprägt, während andere Führungskräfte aus meiner Wahrnehmung heraus nicht ausreichend den Mut zeigen, Verantwortung zu übernehmen oder sich für ihre Mitarbeitenden einzusetzen.
Das öffentliche Image des Unternehmens entspricht aus meiner Sicht nicht vollständig der tatsächlichen Arbeitsrealität. Das Unternehmen kann zweifellos mit interessanten und technisch anspruchsvollen Projekten punkten. Die Bedingungen, unter denen diese Projekte umgesetzt werden, werden nach außen jedoch kaum sichtbar.
Bei den positiven Kununu-Bewertungen wurde aus meiner Sicht teilweise aktiv Druck auf Mitarbeitende ausgeübt, Bewertungen abzugeben. Dies konnte man auch im internen Intranet nachlesen. Durch die schnelle Häufung dieser Bewertungen entstand der Eindruck einer stark verbesserten Bewertung, die aus meiner Sicht nicht unbedingt die tatsächliche Stimmung im Unternehmen widerspiegelt.
Dadurch wirkt das Image nach außen deutlich positiver, als es viele Mitarbeitende im Arbeitsalltag erleben. Die Projekte und fachlichen Möglichkeiten sind sicherlich interessant, jedoch bringen diese wenig, wenn die internen Strukturen, Kommunikation und Arbeitsbedingungen nicht stimmen.
Für mich entsteht daher der Eindruck: Das Unternehmen präsentiert sich nach außen besser, als es sich für viele Mitarbeitende im täglichen Arbeitsumfeld tatsächlich anfühlt.
Die Work-Life-Balance habe ich als deutlich verbesserungswürdig erlebt. Zwar wird mit Vertrauensarbeitszeit und flexiblen Arbeitsmodellen gearbeitet, in der Praxis entsteht jedoch häufig der Eindruck, dass die Arbeitsmenge innerhalb der regulären Arbeitszeit kaum zu bewältigen ist.
Durch zahlreiche Verwaltungsprozesse, Abstimmungen und zusätzliche Aufgaben bleibt für die eigentlichen Tätigkeiten oft zu wenig Zeit. Der dadurch entstehende Druck wird aus meiner Erfahrung häufig durch längere Arbeitszeiten aufgefangen. Wer seine Aufgaben gewissenhaft erledigen möchte, kommt schnell in die Situation, zusätzliche Stunden investieren zu müssen.
Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass diese Mehrbelastung nicht wirklich gesehen oder anerkannt wird. Es wirkt widersprüchlich, wenn einerseits Eigenverantwortung und Einsatz erwartet werden, andererseits aber längere Arbeitszeiten kritisch betrachtet werden.
Eine gute Work-Life-Balance bedeutet aus meiner Sicht nicht nur flexible Arbeitszeiten auf dem Papier, sondern auch realistische Arbeitsmengen, funktionierende Prozesse und Führungskräfte, die auf die Belastung ihrer Mitarbeitenden achten.
Beim Thema Karriere und Weiterbildung habe ich den Eindruck gewonnen, dass Mitarbeitende hierbei weitgehend auf sich allein gestellt sind. Entwicklungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht nicht klar aufgezeigt und hängen stark davon ab, wie viel Eigeninitiative man selbst einbringt.
Strukturierte Weiterbildungsangebote oder eine gezielte Förderung von Mitarbeitenden habe ich nur begrenzt wahrgenommen. Gerade bei komplexen Themen wird häufig erwartet, dass man sich Wissen selbst aneignet, anstatt durch Schulungen oder eine systematische Einarbeitung unterstützt zu werden.
Auch bei der persönlichen Weiterentwicklung fehlt mir eine klare Perspektive. Es ist aus meiner Sicht nicht immer transparent, welche Möglichkeiten bestehen, sich fachlich oder innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln und welche Kriterien dafür gelten.
Wer sich weiterbilden oder neue Aufgaben übernehmen möchte, muss daher viel Eigeninitiative zeigen und sich vieles selbst erarbeiten. Eine aktivere Förderung durch Führungskräfte und ein klareres Entwicklungskonzept würden aus meiner Sicht dazu beitragen, Mitarbeitende langfristig zu motivieren und im Unternehmen zu halten.
Beim Thema Gehalt habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Vergütung stark von der formalen Qualifikation abhängt und weniger von der tatsächlich geleisteten Arbeit oder Verantwortung.
Wer einen Doktortitel vorweisen kann, scheint entsprechend besser eingestuft und vergütet zu werden. Mitarbeitende ohne diesen Abschluss können jedoch teilweise die gleichen oder sehr ähnliche Aufgaben übernehmen und erhalten aus meiner Sicht dafür eine deutlich geringere Vergütung. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Abschlüsse stärker bewertet werden als die tatsächliche Leistung, Erfahrung und der Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Gerade wenn Mitarbeitende Verantwortung übernehmen, komplexe Aufgaben bearbeiten und wertvolle Arbeit leisten, sollte sich dies aus meiner Sicht auch in einer angemessenen Vergütung widerspiegeln.
Bei den Benefits sehe ich ebenfalls Verbesserungspotenzial. Entscheidend sind nicht nur Zusatzleistungen auf dem Papier, sondern vor allem eine faire und transparente Vergütung, die die Arbeit und den Einsatz der Mitarbeitenden angemessen berücksichtigt.
Beim Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich den Eindruck gewonnen, dass zwischen Anspruch und gelebter Praxis teilweise eine Lücke besteht. Zwar gibt es Vorgaben, Prozesse und Richtlinien, jedoch fehlt aus meiner Sicht häufig die konsequente Umsetzung im Arbeitsalltag.
Gerade im sozialen Umgang mit Mitarbeitenden sehe ich Verbesserungspotenzial. Wertschätzung, offene Kommunikation und ein respektvoller Umgang sollten aus meiner Sicht stärker im Mittelpunkt stehen. Mitarbeitende sollten nicht nur als Ressource betrachtet werden, sondern als wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolgs.
Auch beim nachhaltigen Umgang mit vorhandenen Ressourcen gibt es aus meiner Sicht noch Möglichkeiten zur Verbesserung. Ineffiziente Prozesse, unnötiger Verwaltungsaufwand und fehlende Ordnung führen teilweise dazu, dass Zeit und Ressourcen nicht optimal genutzt werden.
Ein glaubwürdiges Umwelt- und Sozialbewusstsein zeigt sich nicht nur durch Vorgaben und Dokumente, sondern vor allem durch das tägliche Handeln gegenüber Mitarbeitenden und durch nachhaltige, effiziente Arbeitsweisen. Hier sehe ich noch deutliches Entwicklungspotenzial.
Den Kollegenzusammenhalt habe ich als schwierig erlebt. Häufig entsteht der Eindruck, dass viele Mitarbeitende vor allem versuchen, sich selbst abzusichern, anstatt gemeinsam Lösungen zu finden. Ein Grund dafür scheint zu sein, dass Verantwortung nicht gerne übernommen wird, weil Fehler aus meiner Erfahrung nicht konstruktiv aufgearbeitet werden, sondern teilweise negative Folgen für die betroffenen Personen haben.
Mitarbeitende, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Dinge voranzutreiben, scheinen dadurch schnell frustriert zu werden. In der Folge verlassen einige engagierte Kollegen das Unternehmen oder ziehen sich zurück.
Zusätzlich erschwert wird die Zusammenarbeit durch häufige Wechsel und fehlende strukturierte Übergaben. Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, sei es freiwillig oder durch andere Umstände, fehlt es aus meiner Sicht oft an einer sauberen Weitergabe von Wissen und Aufgaben. Dadurch entstehen zusätzliche Belastungen für die verbleibenden Kollegen.
Den Umgang mit älteren Kollegen habe ich als kritisch erlebt. Gerade langjährige Mitarbeitende verfügen häufig über viel Erfahrung und wertvolles Wissen, jedoch entsteht aus meiner Sicht nicht immer der Eindruck, dass diese Erfahrung ausreichend geschätzt oder genutzt wird.
Motivierte ältere Kollegen scheinen teilweise frustriert zu sein und verlassen das Unternehmen, weil sie die dauerhaft angespannte Stimmung und die bestehenden Probleme nicht mehr mittragen möchten. Andere ziehen sich zurück, machen nur noch das Nötigste und warten auf den Ruhestand. Auch wenn dieser Rückzug nachvollziehbar ist, ist es schade, dass langjährige Mitarbeitende offenbar ihr Engagement verlieren.
Aus meiner Sicht zeigt sich daran, dass es an Maßnahmen fehlt, um erfahrene Mitarbeiter langfristig zu motivieren, einzubinden und ihre Kenntnisse weiterzugeben. Gerade ältere Kollegen könnten eine wichtige Rolle bei der Einarbeitung und Wissensvermittlung spielen, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen würden.
Ein Unternehmen sollte die Erfahrung seiner langjährigen Mitarbeitenden als Stärke sehen und dafür sorgen, dass diese nicht durch Frust und fehlende Wertschätzung verloren geht.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als schwierig und wenig unterstützend erlebt. Aus meiner Sicht fehlt es teilweise an klarer Kommunikation, nachvollziehbaren Entscheidungen und einer Führung, die Mitarbeitende aktiv unterstützt.
Statt Probleme gemeinsam zu lösen, entsteht häufig der Eindruck, dass Verantwortung nach unten weitergegeben wird. Mitarbeitende müssen sich viele Informationen selbst beschaffen und Lösungen eigenständig erarbeiten, während notwendige Unterstützung oder Rückendeckung durch die Führungsebene nicht immer vorhanden ist.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Fehlern und Herausforderungen. Eine konstruktive Fehlerkultur, bei der Fehler analysiert und zur Verbesserung genutzt werden, habe ich nur begrenzt wahrgenommen. Stattdessen entsteht eher der Eindruck, dass Fehler schnell bei einzelnen Personen gesucht werden, anstatt die Ursachen in Prozessen oder Strukturen zu hinterfragen.
Auch bei Entscheidungen fehlt mir teilweise die notwendige Konsequenz und Verantwortungsübernahme durch Führungskräfte. Dadurch entsteht Unsicherheit bei den Mitarbeitenden und das Gefühl, mit schwierigen Situationen allein gelassen zu werden.
Aus meiner Sicht braucht
Die Arbeitsbedingungen habe ich als schwierig und teilweise belastend erlebt. Viele Probleme entstehen aus meiner Sicht nicht durch die eigentlichen Aufgaben, sondern durch fehlende Strukturen, komplizierte Abläufe und eine hohe organisatorische Belastung im Arbeitsalltag.
Die vorhandenen Prozesse wirken häufig unnötig kompliziert und kosten viel Zeit, die dann für die eigentlichen fachlichen Aufgaben fehlt. Statt effizient arbeiten zu können, entsteht oft zusätzlicher Aufwand durch Abstimmungen, Freigaben und die Suche nach Informationen.
Auch die Ausstattung und Organisation der Arbeitsbereiche hinterlassen teilweise einen verbesserungswürdigen Eindruck. Fehlende Ordnung, unzureichende Dokumentation und nicht klar geregelte Verantwortlichkeiten erschweren die tägliche Arbeit und führen dazu, dass Mitarbeitende viel Zeit mit der Bewältigung von Problemen verbringen, die vermeidbar wären.
Die Arbeitsbelastung ist aus meiner Sicht häufig hoch, da mehrere Themen und Projekte gleichzeitig bearbeitet werden müssen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass immer mehr Aufgaben auf die Mitarbeitenden zukommen, ohne dass die notwendigen Ressourcen oder klare Prioritäten geschaffen werden.
Die Kommunikation im Unternehmen habe ich als sehr schwierig und wenig effizient erlebt. Häufig erhält man Antworten, die wenig konkret sind und anschließend mehr Fragen offenlassen als vorher. Wenn man versucht, weitere Informationen zu bekommen, wird teilweise darauf verwiesen, dass man kaufmännische Prozesse verstehen müsse. Für mich stellt sich dabei die Frage: Wenn Prozesse nicht verständlich erklärt werden, warum wird dann von Mitarbeitenden erwartet, dass sie diese automatisch kennen?
Theoretisch gibt es klare Kommunikationswege, praktisch wird man jedoch mit Informationen über verschiedenste Kanäle wie E-Mail, Jabber und Teams überschüttet. Die benötigten Informationen muss man sich aus vielen unterschiedlichen Quellen zusammensuchen. Dadurch geht viel Zeit verloren und es entsteht eher Verwirrung als Transparenz.
Für nahezu alles gibt es Organisationsanweisungen. Das Problem ist jedoch, dass diese Informationen erst einmal gefunden werden müssen und der Zugriff darauf nicht immer selbstverständlich ist. Anstatt Mitarbeitende durch klare und zugängliche Prozesse zu unterstützen, entsteht häufig der Eindruck, dass man sich alles selbst zusammensuchen und erarbeiten muss.
Beim Thema Gleichberechtigung habe ich den Eindruck gewonnen, dass nicht für alle Mitarbeitenden die gleichen Maßstäbe gelten. Besonders bei den Arbeitsbedingungen gibt es aus meiner Sicht deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Bereichen.
Während Mitarbeitende in der Verwaltung eher von geregelten Arbeitszeiten und besser planbaren Abläufen profitieren, scheint dies in anderen Bereichen deutlich weniger der Fall zu sein. Dort werden Flexibilität und zusätzlicher Einsatz stärker erwartet, ohne dass die Belastung oder der zusätzliche Aufwand immer ausreichend berücksichtigt werden.
Dadurch entsteht der Eindruck, dass Arbeitsbedingungen und Erwartungen stark davon abhängen, in welchem Bereich man tätig ist. Eine einheitliche Regelung und ein vergleichbarer Umgang mit allen Mitarbeitenden wären aus meiner Sicht wichtig, um mehr Fairness und Transparenz im Unternehmen zu schaffen.
Die eigentlichen Aufgaben und Themenbereiche könnten aus meiner Sicht sehr interessant und abwechslungsreich sein. Das Problem liegt weniger in den Tätigkeiten selbst, sondern in den Rahmenbedingungen, unter denen diese erledigt werden müssen.
Durch zu viele parallele Projekte und wechselnde Prioritäten fehlt häufig die notwendige Zeit, Aufgaben sauber abzuschließen. Statt Themen konzentriert und nachhaltig zu bearbeiten, entsteht oft der Eindruck, dass viele Dinge gleichzeitig begonnen werden, aber zu wenig Kapazität vorhanden ist, um sie ordentlich zu Ende zu bringen. Dadurch bleiben Aufgaben liegen und offene Punkte sammeln sich immer weiter an.
Ein weiteres großes Problem sehe ich in der Dokumentation und Wissensweitergabe. Die Ablage von Informationen und Unterlagen wirkt aus meiner Erfahrung sehr uneinheitlich. Neue Mitarbeitende starten dadurch häufig ohne ausreichende Grundlage und müssen sich vieles mühsam selbst erarbeiten, da Wissen nicht strukturiert dokumentiert oder weitergegeben wird.
Die Projekte habe ich als spannend und gesellschaftlich relevant wahrgenommen. Es gab fachlich interessante Themen und einige sehr engagierte und kompetente Kolleginnen und Kollegen.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es in meinem Arbeitsumfeld an Transparenz, Professionalität und verlässlichen Prozessen fehlte.
Besonders kritisch empfand ich Situationen, in denen gegenüber Mitarbeitenden oder Projektpartnern Erwartungen kommuniziert wurden, die später nicht erfüllt werden konnten.
Außerdem fiel mir auf, dass Projektzuordnungen und Abrechnungen teilweise nicht immer meiner tatsächlichen Tätigkeit entsprachen. Auch Zeitpläne gegenüber Projektpartnern wirkten auf mich stellenweise unrealistisch.
Rückblickend habe ich das Institut daher nicht als verlässlichen und professionellen Arbeitgeber und Projektpartner erlebt. Viele dieser Eindrücke wurden mir erst im Laufe der Zeit bewusst.
Realistischere Projektplanung und transparentere Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden, Projektpartnern und Förderträgern.
Bessere Personalplanung, um dauerhaft überhöhte Arbeitsbelastung zu vermeiden.
Verlässlicherer und professionellerer Führungsstil mit klaren Zuständigkeiten und nachvollziehbaren Entscheidungen.
Stärkere Orientierung an internen Vorgaben, vertraglichen Vereinbarungen und Compliance-Regeln.
Förderung einer kollegialeren und respektvolleren Arbeitskultur.
Mehr Transparenz bei Karriereperspektiven, Vertragsverlängerungen und strategischen Entscheidungen.
Die Zeitpläne in den Projekten wirkten auf mich durchgehend unrealistisch kalkuliert. Gleichzeitig war der Workload dauerhaft sehr hoch, was zu erheblichem Druck im Arbeitsalltag führte.
Die Stimmung im Arbeitsumfeld wirkte insgesamt angespannt. Viele Kolleginnen und Kollegen machten einen gestressten und teilweise überforderten Eindruck. In diesem Zusammenhang konnten Projektziele und Zeitpläne aus meiner Sicht häufig nicht eingehalten werden.
Unrealistische Projektzeitpläne und dauerhaft hoher Workload prägten meinen Arbeitsalltag.
Das Weiterbildungsangebot ist grundsätzlich sehr umfangreich und qualitativ hochwertig. Allerdings konnte ich dieses aufgrund des dauerhaft hohen Workloads in der Praxis kaum nutzen.
Der kollegiale Zusammenhalt wirkte insgesamt eher schwach ausgeprägt. Häufig arbeitete jeder überwiegend für sich, wodurch teamübergreifende Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung teilweise zu kurz kamen. Insbesondere neue Mitarbeitende, Werkstudierende sowie Bachelor- und Masterstudierende wurden aus meiner Sicht oft nicht ausreichend in Teams, Abläufe und den fachlichen Austausch eingebunden.
Besonders im nichtwissenschaftlichen Bereich erschien mir die Situation teilweise schwierig. Eine ehemalige Kollegin, die den Support im Projektmanagement unterstützen sollte, verließ das Institut bereits nach kurzer Zeit wieder.
Zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen und Kolleginnen bzw. Kollegen gab es dabei allerdings deutliche Unterschiede. Mit einigen Teams und Mitarbeitenden funktionierte die Zusammenarbeit und Kommunikation sehr gut.
Das Verhalten meines direkten Vorgesetzten wirkte auf mich teilweise unprofessionell, wenig nachvollziehbar und in einigen Situationen auch unseriös. Interne Vorgaben, organisatorische Prozesse sowie vertragliche Vereinbarungen wurden aus meiner Sicht nicht immer konsequent eingehalten.
Zudem hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Aussagen gegenüber Mitarbeitenden, Projektpartnern und Förderträgern nicht immer verlässlich oder konsistent waren. Beispielsweise wurde einem älteren Kollegen, der über einen Dienstleister beschäftigt war, nach meiner Wahrnehmung eine Perspektive auf Vertragsverlängerung signalisiert, die sich später nicht realisierte.
Die Arbeitsbedingungen empfand ich insgesamt als belastend. Der Workload war dauerhaft sehr hoch und konnte aus meiner Sicht häufig nicht in der vorgesehenen Zeit angemessen bewältigt werden. Zudem waren Aufgaben teilweise nicht klar verteilt, wodurch es gelegentlich zu Verschiebungen oder dem Versuch kam, weniger attraktive Aufgaben abzugeben.
Die Kommunikation gestaltete sich häufig schwierig. Meetings wirkten oft wenig zielführend, wiederholten sich inhaltlich und führten nicht immer zu klaren Ergebnissen oder Entscheidungen. Zudem wurden Ergebnisse und Absprachen aus Besprechungen aus meiner Sicht häufig unzureichend dokumentiert oder später nicht konsequent eingehalten.
Die Vergütung erfolgt nach Tarifvertrag, wobei die Entgeltgruppe im Wesentlichen vom akademischen Grad abhängt. Ob das Gehalt als attraktiv empfunden wird, hängt aus meiner Sicht stark von der konkret ausgeübten Tätigkeit und der tatsächlichen Arbeitsbelastung ab.
Insgesamt empfand ich die Vergütung als teilweise nicht ausgewogen, da höher eingruppierte Kolleginnen und Kollegen nach meinem Eindruck teils deutlich besser bezahlt wurden, auch wenn sich die tatsächliche Arbeitsbelastung und das Engagement im Arbeitsalltag nicht immer entsprechend deutlich unterschieden.
Ich empfand die Projekte am Fraunhofer ILT fachlich häufig als spannend und relevant für Gesellschaft und Wirtschaft. Inhaltlich bot die Arbeit interessante Einblicke.
Allerdings war es aus meiner Sicht in vielen Fällen auch erforderlich, Tätigkeiten zu übernehmen, die nicht unmittelbar in den klassischen Aufgabenbereich von Wissenschaftlern oder Ingenieuren fallen, wie beispielsweise umfangreichere Arbeiten im Bereich der Infrastruktur, die eher technischen oder handwerklichen Tätigkeiten zuzuordnen sind.
Fachliche Exzellenz: Das fachliche Umfeld am Fraunhofer ILT im Bereich der Lasertechnik ist extrem spannend, tiefgreifend und innovativ. Wer sich für das Thema begeistert, findet hier inhaltlich sehr interessante Anknüpfungspunkte.
Kollegialer Zusammenhalt: Die Atmosphäre und der Zusammenhalt unter uns Abschlussarbeitenden war wirklich hervorragend. Wir haben uns gegenseitig sehr viel Halt gegeben und unterstützt (ganz nach dem Motto: „geteiltes Leid ist halbes Leid“).
Systemische Zeitüberschreitung: Die reale Bearbeitungszeit weicht oft massiv von der Prüfungsordnung (PO) ab – Arbeiten dauern teils bis zu 1,5 Jahre. Trotz meiner enormen Präsenzzeit (inkl. Wochenenden) wirkte der Prozess durch stark verzögerte Themenkommunikation auf mich künstlich in die Länge gezogen.
Intransparenz & Fehlinformationen: Bei der nötigen Zuarbeit anderer Institute wurde mir von meiner Betreuung explizit zugesichert, dass meine Daten dorthin weitergeleitet worden seien. Auf eigene Nachfrage bei diesen Instituten erfuhr ich jedoch, dass sie nie etwas erhalten hatten. Das wirkte auf mich wie eine gezielte Taktik zur Verzögerung und Verlängerung meiner Arbeit.
Fragwürdige administrative Absicherung: Zum Abschluss wurde mir ein Dokument vorgelegt, in dem ich bestätigen sollte, exakt nur die offizielle PO-Zeit benötigt zu haben. Durch das enorme Abhängigkeitsverhältnis sah ich mich gezwungen zu unterschreiben, um meinen Abschluss nicht zu gefährden – aus meiner Sicht eine bewusste Umgehung hochschulrechtlicher Vorgaben.
Ahnungslose Institutsleitung: Das Management scheint die eigenen operativen Betreuungsprozesse kaum zu überblicken. Die damalige Leitung reagierte in Gesprächen völlig überrascht und fragte irritiert, wie derart lange Bearbeitungszeiten bei Studierenden überhaupt zustande kommen können.
Ignoriertes Feedback: Mein ausführlich ausgefüllter Feedbackbogen, in dem ich meine Unzufriedenheit geäußert und proaktiv ein persönliches Gespräch angeboten hatte, blieb komplett unbeantwortet.
Einhaltung hochschulrechtlicher Vorgaben: Die in den Prüfungsordnungen (PO) der Hochschulen festgelegten Bearbeitungszeiten für Abschlussarbeiten müssen respektiert und von vornherein realistisch geplant werden.
Keine Nötigung bei Unterschriften: Die Praxis, Studierende am Ende in einem starken Abhängigkeitsverhältnis unterschreiben zu lassen, dass sie angeblich nur die offizielle PO-Zeit benötigt haben, muss dringend überdacht und abgestellt werden.
Transparenz und Ehrlichkeit: Es braucht klare und ehrliche Kommunikation zwischen Betreuern und Studierenden, insbesondere wenn es um die Weitergabe von Daten an externe Partner oder andere Institute geht.
Führungskräfte an die Basis: Die Institutsleitung muss sich aktiv ein realistisches Bild von den Betreuungsprozessen und den tatsächlichen Bearbeitungszeiten der Studierenden machen, anstatt blind auf die Theorie zu vertrauen.
Echte Feedbackkultur etablieren: Wenn Abschlussarbeitende am Ende evaluieren und proaktiv das Gespräch suchen, muss das Institut reagieren. Ignoranz verbessert keine Prozesse.
Zumindest zwischen den Abschlussarbeitern
Bester Arbeitgeber in Aachen. Vertraut mir! Vermisse die Zeit.
Sehr angenehm und fordernd
Klasse
Optimal.
Kommt auf die Abteilung und Leistung an.
TV. Man weiß was man bekommt
Auch gut
Kommt auf die Abteilung an. Bei mir sehr gut
Super
Auch sehr sehr gut
Super
Nichts auszusetzen
Frauen werden gefördert.
Kommt auf die Abteilung an. Aber meistens ja.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird sehr unterstützt.
Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice Möglichkeit
Freie Arbeitsaufteilung
Gutes Betriebsklima
Keine Hunde im Büro erlaubt
Mein letzter Wunsch auf Home Office wurde auch umgesetzt. Momentan gäbe es nichts zu verbessern.
Jeder kann sich nach seinen Wünschen weiterbilden.
Gehaltswünsche werden berücksichtigt und auch angepasst.
Hier spielt das Alter keine Rolle. Alle sind hier gleich.
Die Bedingungen sind perfekt und werden auf Wunsch auch individuell angepasst.
Good scope of future employment and various educational projects for personal development.
Very competitive and not well communicated and the system is too rigid.
To be flexible, tolerant and opportunistic towards employees of all sex, region and color.