Freeway Kurier Service Mainz - einmal und nie wieder.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitgeber gibt jedem eine Chance. Wenn Führungszeugnis ok und man deutsch spricht, kann man sich beweisen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Behandelt die Fahrer, gestandene Männer und Frauen, teiweise wie Kinder. Null Hintergrundinfos die manche Entscheidungen erklären, z.B. warum zum 4. mal hintereinander der Dienstplan geändert wurde. Überstunden werden erwartet. Aus einer 6 Stunden Schicht kann ein 8,5 Stunden Tag mit einer zusätzlichen Überstunde werden, ohne Vorankündigung (alles eigene Erfahrungen). Teilweise müssen, je nach Tour, hunderte Kilos an Packstücken be- und entladen werden- alleine. Evtl. hilf der Kunde beim entladen, oder auch nicht. Das ist teilweise körperliche Höchstanstrengung. Ausreichende Ladungssicherung teilweise nicht möglich, da sonst die Zeitvorgaben nicht zu halten sind. Gibt nichtmal kostenloses Mineralwasser. Firma schaut nur auf zahlen (allgmeine Meinung unter den Fahrern). Menschlich unterstes Niveau. Kündigungen und Abmahnung werden schnell ausgesprochen (allgemeine Meinung unter den Fahrern). Stundenzettel sollten vom Arbeitnehmer genau kontrolliert werden. Ich könnte hier noch weitermachen. Lohnt sich nicht, Leben ist zu schön dazu. Ich persönlich würde micht hier nie nie wieder bewerben, und wenn es der letzte verfügbare Arbeitsplatz in einem hundert Kilometer Radius wäre.
Verbesserungsvorschläge
Fahrer sollten wertgeschätzt, und nicht wie dumme Schulbuben behandelt werden. Ohne die Fahrer wäre Freeway NICHTS.
Arbeitsatmosphäre
Unterdurchschnittlich. Die Fahrer sind billige Arbeitskräfte. Die Fluktuation ist extrem hoch. Es zählen nur die Zahlen. Unter den Fahrern ist das ein Dauerthema.
Image
Kunden haben sich mir gegenüber ein paar mal abfällig über meinen Arbeitgeber geäußert. So weit ich das beurteilen kann, Image fragwürdig.
Work-Life-Balance
Branchenüblich lange Urlaubssperren. Sehr wenig Urlaub. Überstunden müssen hingenommen werden.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung^^. Bezahlte Schulungen ja, aber auch nur weil sie vorgeschrieben sind. Für das Unternehmen wären selbstfahrede Autos und Arbeitsroboter optimal. Die halten die Klappe und brauchen keine Schulungen.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Fahrern gut. Man hält hier und da smalltalk und hilft sich gegenseitig.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeiter werden eingestellt.
Vorgesetztenverhalten
In der Personalabteilung sitzen zwei sehr gute und emphatische Mitarbeiter. Die Geschäftsführung ist zwar freundlich, aber es wird viel Druck aufgebaut. Es gibt viele "Ihr müsst, ihr dürft nicht". Fahrer werden SCHEINBAR für wenig intelligent gehalten, dabei gibt es Fahrer, neben welchen die GF wie Hautpschüler wirkt (kein Abgriff auf Hautpschüler, man weiss aber, was ich meine). Dienstpläne werden oft geändert, dazu wird man nach Feierabend oder währed der Arbeit angerufen. Grund wird nicht genannt. Planung des Tages nach der Arbeit deswegen schwierig.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen IM Gebäude sind wohl nicht schlecht. Stand der Technik, teilweise veraltet. Fahrzeuge teilweise viele KM und teilweise fast neu. Navigationssystem der Fahrzeuge macht die Fahrer regelmässig wahnsinning. Manche Adressen sind ohne Privattelefon und maps nicht zu finden (eigene Erfahrungen). Autos haben alle Klima und Tempomat.
Kommunikation
Es gibt wöchentliche Rundschreiben an die Fahrer. Man kann ein Quiz machen und einen kleinen Preis gewinnen. Ansonsten wird auf diesem Kommunikationsweg gerne über unbeliebte (aber bezahlte) Samstagsschulungen informiert, die in bestimmten Intervallen für die Fahrer eine Pflicht sind (vom Gesetzgeber aus).
Gehalt/Benefits
Gehalt so niedrig wie es halt geht, zero benefits. Große Unzufriedenheit der Fahrer deswegen. Verantwortung der Fahrer ist groß. Die GF interessiert das nicht. Man kann leider nicht 0 Sterne geben, wäre aber verdient.
Gleichberechtigung
Hier gibts nichts zu meckern.
Interessante Aufgaben
Je nach Tour und Aufgabe teilweise wirklich interessant und abwechlungsreich. Kann aber auch genau das Gegenteil sein.