2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv sind die Gleitzeit und die Möglichkeit, Überstunden durch Freizeitausgleich abzubauen. Außerdem gibt es gut ausgestattete Küchen mit Kaffee, Mikrowellen und Kühlschränken. Auch Parkmöglichkeiten sind vorhanden
Die Aufgabenverteilung ist chaotisch und ändert sich sehr häufig. In einigen wichtigen Bereichen fehlt eine klare Struktur. Es gibt eine hohe Fluktuation im Team: Viele Mitarbeiter kündigen selbst oder werden gekündigt bzw. ihre Verträge werden nicht verlängert, worüber sie teilweise erst kurzfristig informiert werden. Die Mitarbeiter werden zudem recht unterschiedlich behandelt. Häufig werden Personen für Fehler verantwortlich gemacht, für die sie eigentlich nichts können, während bei schwerwiegenden Fehlern anderer Mitarbeiter kaum reagiert wird
Ich würde vorschlagen, die Rollen sinnvoller zu verteilen und Mitarbeiter dort einzusetzen, wo sie ihre Stärken und Kompetenzen am besten einbringen können, anstatt sie ständig in verschiedene Aufgabenbereiche zu versetzen, in denen sie weniger oder gar nicht qualifiziert sind
Mitarbeiter unter Druck zu setzen und zu manipulieren, anstatt eine wirklich angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der die Menschen motiviert sind
Grundsätzlich gibt es im Unternehmen flexible Arbeitszeiten. Allerdings werden nicht alle Mitarbeiter gleich behandelt, und manche sind gezwungen, außerhalb der Arbeitszeit zu arbeiten oder erreichbar zu sein
Auf eine Beförderung würde ich mich nicht freiwillig bewerben, da Abteilungsleiter, die direkten Kontakt zur Geschäftsführung haben, stärkerem Druck ausgesetzt sind. Weiterbildungsmöglichkeiten wurden zwar von Anfang an versprochen, tatsächlich erhalten die Mitarbeiter diese jedoch nicht
Die Gehälter sind bei einigen Mitarbeitern meiner Meinung nach sehr niedrig. Als ich meinen Vertrag unterschrieben habe, wurde zunächst ein bestimmtes Gehalt vereinbart. Später wurde versucht, dieses zu reduzieren, aber ich konnte das ursprünglich vereinbarte Gehalt durchsetzen. Man sollte daher aufmerksam sein
Ich habe selbst mehrfach erlebt, wie Kollegen versucht haben, sich gegenseitig auszuspielen, um ihren eigenen Status gegenüber der Führungsebene zu verbessern. Sehr oft wird einem ins Gesicht etwas anderes gesagt, als hinter dem Rücken tatsächlich getan wird
Ich kann das nicht sicher beurteilen, aber ich habe den Eindruck, dass ältere Mitarbeiter möglicherweise etwas loyaler behandelt werden. Sicher behaupten kann ich das allerdings nicht
Überhebliches Verhalten, leere Versprechungen, Nichteinhaltung von Zusagen und häufig psychischer Druck. Aufgaben und Verantwortlichkeiten können sich jederzeit grundlegend ändern, auch hin zu Tätigkeiten, für die man ursprünglich nicht eingestellt wurde. Laut Vertrag können Mitarbeiter bei Bedarf zudem für Aufgaben eingesetzt werden, die nicht zu ihren vereinbarten Zuständigkeiten gehören
Ich kenne mindestens zwei Kollegen, denen bei der Einstellung teilweise Homeoffice zugesagt wurde. Nach der Probezeit wurde ihnen die Möglichkeit dazu jedoch trotzdem nicht gewährt. Das betrifft allerdings nicht alle – die Mitarbeiter werden teilweise unterschiedlich behandelt. In einigen Abteilungen arbeiten viele Personen in einem Raum, wodurch es sehr laut ist, obwohl ausreichend freie Büros vorhanden sind
Im Unternehmen arbeiten nach wie vor viele gute Menschen, und die Kommunikation hängt stark von der jeweiligen Person ab. Die allgemeine Atmosphäre ist jedoch aufgrund der psychischen Belastung vieler Mitarbeiter ziemlich angespannt
Es entsteht der Eindruck, dass Frauen anders behandelt werden als Männer. Ein männlicher Kollege hat dies sogar selbst angesprochen. Zudem kommt es vor, dass eine Führungskraft weibliche Mitarbeiterinnen berührt und ihnen persönliche Komplimente macht, was teilweise unangemessen wirken kann. Im Team arbeiten Menschen verschiedener Nationalitäten, wobei sich bestimmte Gruppen untereinander zusammenschließen und sich anderen gegenüber überlegen fühlen
Wenn man seine Arbeit gerne macht, erledigt man sie natürlich auch mit Freude. Trotzdem ziehe ich zwei Sterne dafür ab, dass Mitarbeiter sehr häufig von einer Position in eine andere versetzt werden und Aufgaben übernehmen müssen, die nicht ihrer Qualifikation entsprechen – oft ohne ausreichende Einarbeitung und ordentliche Aufgabenübergabe
Die Grundidee des Unternehmens finde ich nach wie vor großartig. Internationalen Ärzt*innen dabei zu helfen, ihre Approbation in Deutschland zu erhalten, gibt meiner Arbeit einen klaren Sinn und das Gefühl, einen positiven Beitrag zu leisten.
Außerdem habe ich viele engagierte, hilfsbereite und fachlich starke Kolleg*innen kennengelernt.
Alles außer der Idee.
Die Unternehmenskultur war aus meiner Sicht stark von Kontrolle geprägt. Entscheidungen und Informationen liefen häufig zentral über die Geschäftsführung. Eigenverantwortliches Arbeiten war dadurch nur eingeschränkt möglich.
HR habe ich in kritischen Situationen nicht als hilfreiche Unterstützung erlebt. Nach meinem Eindruck wurde Feedback eher relativiert als ernsthaft aufgegriffen. Konkrete Verbesserungen konnte ich daraus nicht erkennen.
Qualifikationen, Studienhintergründe und berufliche Erfahrungen spielten bei der Aufgabenverteilung aus meiner Sicht nicht immer eine nachvollziehbare Rolle. Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass kurzfristiger Bedarf wichtiger war als fachliche Passung.
Die Teamleitung liegt in vielen Fällen direkt beim Geschäftsführer. Dadurch hatte ich häufig das Gefühl, Verantwortung zu tragen, ohne ausreichend Entscheidungsspielraum zu haben. Schnelle Ergebnisse wurden erwartet, obwohl viele Entscheidungen zentral abgestimmt werden mussten.
Die größte Verbesserung läge aus meiner Sicht in einer vertrauensbasierten Führungskultur. Wer qualifizierte Mitarbeitende einstellt, sollte ihnen auch zutrauen, ihre Arbeit eigenständig und verantwortungsvoll auszuführen. Mehr Vertrauen würde viele Prozesse vereinfachen und die Zusammenarbeit deutlich angenehmer machen.
Es wäre außerdem hilfreich, bereits bei Stellenantritt klar zu definieren, wofür man konkret zuständig ist. Wenn Aufgabenbereiche und Teamzugehörigkeiten kurzfristig geändert werden, geht aus meiner Sicht das Gefühl für Verbindlichkeit verloren.
Darüber hinaus sollten Prozesse, Absprachen und getroffene Entscheidungen konsequent schriftlich festgehalten werden, etwa durch verbindliche Follow-up-E-Mails nach Besprechungen.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als angespannt erlebt. Im Alltag entstand bei mir häufig der Eindruck, dass viele Mitarbeitende vorsichtig damit waren, was sie sagen und wem gegenüber sie sich offen äußern. Dadurch fiel es mir schwer, ein wirklich vertrauensvolles Miteinander wahrzunehmen.
Bei meiner Bewerbung habe ich mich unter anderem an den Kununu-Bewertungen orientiert. Nach meinen eigenen Erfahrungen bin ich überrascht, wie stark sich meine Wahrnehmung des Unternehmens vom dortigen Gesamtscore unterscheidet.
Es gibt Gleitzeit, was grundsätzlich positiv ist. In meinem Arbeitsalltag erlebe ich jedoch, dass von Mitarbeitenden ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit erwartet wird, insbesondere bei wechselnden Aufgaben und Zuständigkeiten. Beim Thema Homeoffice entsprechen meine Erfahrungen nicht vollständig den Erwartungen, die ich zu Beginn der Tätigkeit hatte.
Müll wird getrennt.
Grundsätzlich scheint es Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Für mich ist jedoch nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien diese vergeben werden. Klare Entwicklungsperspektiven sowie transparente Weiterbildungsangebote erlebe ich im Arbeitsalltag kaum.
Es gibt viele hilfsbereite Kolleg*innen. Trotzdem erlebe ich den Kollegenzusammenhalt als eingeschränkt, weil unklare Zuständigkeiten, wenig Transparenz und Unsicherheit die Zusammenarbeit belasten. Dadurch fällt es schwer, dauerhaft ein vertrauensvolles Teamgefühl aufzubauen.
Da die Teamleitung in vielen Fällen direkt beim Geschäftsführer liegt, hängt der Arbeitsalltag stark von dessen Führungsstil ab. Ich erlebe die Zusammenarbeit als eher kontrollorientiert und habe häufig das Gefühl, Verantwortung zu tragen, ohne ausreichend Entscheidungsspielraum zu haben.
Zudem habe ich den Eindruck, dass kritisches Feedback nicht immer die gewünschte Wirkung entfaltet. Dadurch fällt es mir schwer, Themen offen anzusprechen und darauf zu vertrauen, dass daraus Veränderungen entstehen.
Die Arbeitsbedingungen sind in Bezug auf Ausstattung und Räume grundsätzlich gut. Die Computer sind modern, und die genutzten Tools entsprechen aus meiner Sicht den üblichen Anforderungen. Räume sind überwiegend hell und gut belüftet, was den Arbeitsalltag etwas angenehmer macht.
Aus meiner Sicht wird gleichzeitig zu viel und zu wenig kommuniziert, wodurch ich die Kommunikation oft als widersprüchlich erlebe. Einerseits gibt es viele Meetings und Abstimmungen, andererseits fehlt mir häufig eine klare, schriftliche Nachbereitung von Entscheidungen und Zuständigkeiten. Dadurch ist für mich nicht immer nachvollziehbar, welche Absprachen verbindlich gelten und wer über bestimmte Themen informiert ist.
Ich schließe mich anderen Bewertungen an: Das Gehalt empfinde ich aus meiner Sicht als nicht ausreichend.
Zusätzliche Leistungen wie Prämien oder Bonuszahlungen wirken auf mich zudem wenig transparent und schwer nachvollziehbar.
Grundsätzlich werden alle Mitarbeitenden gleich behandelt.
Gleichzeitig habe ich im Arbeitsalltag gelegentlich den Eindruck, dass manche Kolleg*innen mehr Vertrauen und mehr Spielraum erhalten als andere.
Außerdem habe ich vereinzelt Aussagen wahrgenommen, die ich als pauschalisierende Vergleiche zwischen verschiedenen Gruppen von Mitarbeitenden empfunden habe. Solche Zuschreibungen halte ich für wenig hilfreich und einer respektvollen Zusammenarbeit nicht förderlich.
Die Aufgaben in meinem Fachbereich finde ich grundsätzlich sehr interessant. Gleichzeitig ist bereits vertraglich vorgesehen, dass Mitarbeitende bei Bedarf auch in anderen Bereichen eingesetzt werden können. Aus meiner Sicht erschwert das die langfristige Entwicklung von Fachkompetenz, insbesondere wenn sich Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche regelmäßig verändern.