Bewertung Freifrau Manufaktur GmbH
Gut am Arbeitgeber finde ich
Spannende Branche, spannende Projekte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wäre wünschenswert, dass die Führungskultur professionalisiert wird – insbesondere durch konsequente Gleichbehandlung sowie eine klare Trennung von Sachebene und persönlicher Beziehung. Für die Zusammenarbeit wäre es hilfreich, verbindliche, transparente Standards im Umgang mit fachlicher Verantwortung zu etablieren – unabhängig von persönlichen Loyalitäten. Außerdem braucht es eine Sensibilisierung für professionelles Kommunikationsverhalten innerhalb der gesamten Führungsebene.
Oft werden immens hohe Summen in große Projekte investiert. Gleichzeitig fehlt es den Mitarbeitenden aufgrund ihrer hohen Auslastung an den notwendigen Kapazitäten, um diese Projekte angemessen umzusetzen und zu betreuen. Dadurch werden Zeit und Geld investiert, ohne dass der gewünschte Nutzen vollständig erreicht wird.
Verbesserungsvorschläge
Die Führungsebene sollte professionalisiert und stärker auf eine transparente, objektive und wertschätzende Führung ausgerichtet werden. Zudem sollten klare Kommunikationsstrukturen und verbindliche Informationswege etabliert werden, um den Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden zu verbessern, Missverständnisse zu vermeiden und Entscheidungen nachvollziehbarer zu gestalten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist seit Jahren angespannt. Ein wesentlicher Grund dafür ist aus meiner Sicht, dass größere Projekte wiederholt unzureichend geplant und umgesetzt wurden. Gleichzeitig werden weiterhin umfangreiche Projekte angestoßen, ohne die bestehende Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden und deren verfügbare Kapazitäten zu berücksichtigen. Dies führt zu einer anhaltend hohen Belastung und wirkt sich negativ auf Motivation, Arbeitsklima und Zufriedenheit aus.
Image
Extern deutlich positiver als intern, Mitarbieter fühlen sich nicht verbunden mit dem Unternehmen
Karriere/Weiterbildung
Die gezielte Förderung und Entwicklung von Mitarbeitenden ist eine Kernaufgabe von Führungskräften. Mitarbeitende sind hier jedoch auf sich allein gestellt, wenn es darum geht, ihre Potenziale zu erkennen und ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Diversität wird leider kleingeschrieben
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit im Team ist im Allgemeinen in Ordnung. Unter hoher Arbeitsbelastung verschlechtert sich das Arbeitsklima jedoch spürbar, wodurch die Zusammenarbeit teilweise schwieriger wird.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung wirkt in ihrer Führungsrolle unerfahren. Verantwortlichkeiten im Bereich der Mitarbeiterführung, Personalentwicklung und Kommunikation werden nicht konsequent wahrgenommen. Zudem fehlt häufig das Verständnis für die Perspektive und die Interessen der Mitarbeitenden. Konstruktive Kritik wird nicht als Einladung zur Weiterentwicklung verstanden, sondern häufig als persönlicher Angriff gewertet. In einigen Bereichen dominieren informelle Netzwerke, die Entscheidungsprozesse beeinflussen und Chancengleichheit einschränken.
"Druck von oben" wird meistens ungefiltert von den Vorgesetzten an die Mitarbeiter weitergegeben.
Kommunikation
Es existiert weder eine Kommunikationsstruktur noch eine produktive Terminkultur innerhalb des Unternehmens. Selbst wenn es wöchentliche Besprechungen gibt, da sie auch häufig von den Vorgesetzten abgesagt werden, werden diese seitens der Vorgesetzten nicht ordentlich geplant oder vorbereitet sodass man hinter fast jeder Info herlaufen muss oder sie einfach schlichtweg nicht erhält.
Gleichberechtigung
Entscheidungen der Geschäftsführung wirken oft eher von persönlicher Sympathie als von Qualifikation oder Leistung beeinflusst. Zudem werden bei Neueinstellungen mitunter Bekannte oder Freunde bevorzugt.