Mehr Schein als Sein auf allen Ebenen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Viele Lunches
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt von mangelnder Wertschätzung, schwacher Kommunikationskultur und Unzufriedenheit geprägt. Nach außen wird ein positives Bild vermittelt, intern dominieren jedoch Kritik, Flurfunk und fehlende Offenheit. Führung wird teilweise als respektlos wahrgenommen, Leistungen werden ungleich anerkannt und Mitarbeitende teils bevorzugt behandelt. Zudem bestehen Defizite bei Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eine unausgewogene Arbeitsverteilung. Insgesamt klaffen Selbstbild und gelebte Realität im Unternehmen deutlich auseinander
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, die Kommunikationskultur im Unternehmen aktiv zu stärken. Dazu gehört insbesondere ein offener, ehrlicher und respektvoller Austausch auf Augenhöhe sowie eine konsequente und transparente Feedbackkultur, die auch tatsächlich im Alltag gelebt wird.
Es gibt viele Prozesse, die vereinfacht werden könnten.
Auch im Bereich Weiterbildung besteht Verbesserungspotenzial: Neben grundlegenden Schulungen sollten verstärkt Angebote geschaffen werden, die eine langfristige fachliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden fördern.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht ein starker Flurfunk, der häufig von Lästereien hinter dem Rücken geprägt ist. Zwar wird eine offene Feedbackkultur betont, diese wird im Alltag jedoch nicht gelebt. Stattdessen fehlt es an ehrlicher und konstruktiver Kommunikation. Zudem entsteht der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende vom Office Management bevorzugt werden, während die Leistungen anderer kaum Anerkennung finden. Die Arbeitsverteilung ist unausgewogen: Einige sind dauerhaft stark ausgelastet, während gleichzeitig wenig Bereitschaft besteht, Aufgaben abzugeben oder sinnvoll zu verteilen.
Image
Während nach außen und gegenüber Führungskräften ein sehr positives Bild vermittelt wird, herrscht intern oft eine hohe Unzufriedenheit, die sich in ständiger Kritik äußert.
Work-Life-Balance
Im Anwaltsbereich existiert eine Work-Life-Balance nicht; im Business Services Bereich eher.
Karriere/Weiterbildung
Im Bereich Business Services sind die Weiterbildungsmöglichkeiten nur eingeschränkt vorhanden. Es werden zwar grundlegende Kurse wie Englisch sowie Schulungen in Word, Excel und PowerPoint angeboten, jedoch fehlt es an Weiterbildungen, die eine echte fachliche oder berufliche Entwicklung unterstützen. In Gesprächen wurde ich auf das nächste Jahresgespräch vertröstet; bei meinem Austritt wurde mir auf erneute Nachfrage mitgeteilt, dass entsprechende Maßnahmen nicht vorgesehen sind.
Gehalt/Benefits
Pro: Gehälter werden pünktlich gezahlt.
Contra: Löhne steigen minimal "Inflationsausgleich", kein 13. Gehalt, kein Urlaubsgeld
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf Papier wird auf die Umwelt geachtet; dennoch könnte man noch mehr digitalisieren.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Cliquenbildung, wie zu Schulzeiten; es ist kein ehrlicher Umgang miteinander. Vornherum ist es hui, doch kaum dreht man den Rücken zu werden Blicke ausgetauscht, beim Verlassen des Raumes wird gelästert, teils auch hinter verschlossenen Türen, wohlwissend, dass man ausgegrenzt wurde.
Vorgesetztenverhalten
Es besteht kaum Interesse an den Bedürfnissen des Teams, zudem wird der Führungsstil teilweise als respektlos empfunden. Kritik erfolgt mitunter öffentlich vor dem gesamten Team, was als unangemessen erlebt wird. Wertschätzung im Alltag – sei es durch eine Begrüßung oder ein einfaches Dankeschön – ist selten spürbar. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, im Team kaum wahrgenommen zu werden.
Nach außen wird mit „flachen Hierarchien“ geworben, im Arbeitsalltag zeigt sich jedoch eine deutliche Trennung zwischen „Fee Earner“ (Associates, Partner) und „Fee Burner“ (Business Services, etc.), die sich auch im Umgang miteinander widerspiegelt.
Arbeitsbedingungen
Räume sind hell eingerichtet, jeder hat einen Laptop zur Verfügung.
Kommunikation
Zwar wird Offenheit nach außen betont, im Alltag fehlt es jedoch an ehrlichem, direktem und wertschätzendem Austausch. Feedback wird selten transparent und konstruktiv angesprochen, sondern häufig indirekt oder gar nicht geäußert. Statt einer offenen Dialogkultur entsteht so der Eindruck, dass Themen eher im Hintergrund besprochen werden
Gleichberechtigung
Aufstiegschancen gab es in meinem Bereich keine mehr, daher kann ich das nicht beurteilen.
Interessante Aufgaben
Kaum, man musste sich selbst Aufgaben suchen, damit man überhaupt was zu tun hat; sich dann auch selbst in die Aufgaben einarbeiten, da es von

