1 Bewertung von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Bei der Stellenanzeige von Frey Services Deutschland GmbH bzw. von EFA Autoteilewelt GmbH steht nicht, dass es um eine Nachbesetzung geht. Solche wichtigen Informationen fehlen. Auf die Frage nach der Einarbeitung: In der Anzeige steht nichts dazu, am Telefon wurde aber gesagt, dass es eine Einarbeitung gibt. Das ist widersprüchlich. Bei meinem zweiten Anruf um 9:30 Uhr war niemand erreichbar. Erst gegen 12 Uhr habe ich jemanden erreicht.
Eine Bewerbungsfrist fehlt auch.
Nach über einem Jahr intensiver Bewerbungsbemühungen zeichnet sich für viele erfahrene Fach- und Führungskräfte ein ernüchterndes Bild ab: Konkrete Rückmeldungen zu eingereichten Bewerbungen bleiben die Ausnahme. Stattdessen dominieren standardisierte Absageschreiben oder vage Formulierungen wie „aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen“, die kaum Rückschlüsse auf tatsächliche Entscheidungsprozesse zulassen.
Diese Praxis wirft grundlegende Fragen zur Transparenz im deutschen Arbeitsmarkt auf. Insbesondere im Segment der Führungskräfte entsteht zunehmend der Eindruck, dass offene Positionen entweder nur schwer zugänglich sind oder faktisch gar nicht existieren. Gleichzeitig wird vor allem in Bereichen gesucht, die für viele Bewerber wenig attraktiv erscheinen – ein Ungleichgewicht, das sich in der öffentlichen Debatte um den Fachkräftemangel selten widerspiegelt.
Die Diskrepanz zwischen kommuniziertem Bedarf und erlebter Realität lässt Zweifel an der Offenheit und Ehrlichkeit bestehender Strukturen aufkommen. Kritiker fordern daher mehr Klarheit und Verbindlichkeit im Umgang mit Bewerbenden sowie eine ehrlichere Darstellung der tatsächlichen Arbeitsmarktsituation – auch im internationalen Kontext.
Es wird eine mehrjährige Berufserfahrung von mindestens drei Jahren im Automobilbereich verlangt. Diese Anforderung wirkt sehr eng und wirft Fragen auf. Es entsteht der Eindruck, dass Bewerber mit mehr Erfahrung nicht angesprochen oder ausgeschlossen werden, ohne klaren Grund.
Aus rechtlicher Sicht ist fraglich, ob so ein enges Anforderungsprofil mit den Grundsätzen von Transparenz und Gleichbehandlung vereinbar ist. Es wird nicht nach konkreten Qualifikationen oder Fähigkeiten unterschieden. Dadurch wirkt es so, als ob nicht die beste fachliche Eignung im Mittelpunkt steht, sondern ein bestimmtes Profil gesucht wird.
Außerdem könnte es sein, dass es weitere Erwartungen gibt, die nicht genannt werden. Das ist problematisch, weil unklare Kriterien Bewerber benachteiligen können. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass kein offener Auswahlprozess gewollt ist, sondern ein bereits festgelegtes Profil gesucht wird, das nicht klar beschrieben ist.
Die Formulierung „mindestens drei Jahre Berufserfahrung im Automobilbereich“ wirkt zwar klar, wirft aber Fragen auf. Warum genau drei Jahre? Und was ist mit Bewerbern, die deutlich mehr Erfahrung haben? Das Anforderungsprofil wirkt insgesamt sehr eng. Menschen mit viel Erfahrung oder Berufseinsteiger fühlen sich möglicherweise nicht angesprochen. Dadurch bleiben viele geeignete Bewerber außen vor, ohne dass klar ist, warum.
Auffällig ist auch, dass keine genauen Fähigkeiten oder Spezialisierungen genannt werden. Stattdessen gibt es nur eine feste Mindestanforderung. Das kann den Eindruck geben, dass ein sehr bestimmtes Profil gesucht wird. Auch die fehlende Transparenz fällt auf. Wenn wichtige Kriterien nicht genannt werden, entstehen leicht Zweifel. Am Ende wirkt es so, als ob nicht möglichst viele geeignete Bewerber erreicht werden sollen, sondern nur eine kleine, genau festgelegte Gruppe.