1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Die Wahl der Location der Weihnachtsfeier :D. Flexible Arbeitszeiten. Offenheit für Weiterbildungen.
Keine Provision für Minijobber bei Vertragsabschluss. Gibt kein Gefühl von Vertrauen, Verhalten der Geschäftsleitung von oben herab. Die weihnachtsfeier ist das einzige Event im Jahr, das als Dankeschön für die Arbeitsleistung gegeben wird.
Gerechter Umgang mit seinen Arbeitnehmern, egal ob Minijobber/Azubi/Regio etc. Vertrauen statt Misstrauen und strenge Kontrolle und Beobachtung. Offene Kommunikation.
Die Studioleitung zu meiner Zeit war sehr engagiert, emphatisch und teamorientiert. MMn die beste Studioleitung, die Elsenfeld in den letzten Jahren hatte. Sobald die Geschäftsführung ins Studio kommt und trainiert, wird man beobachtet und viele MA fühlen sich unwohl und getrieben beim arbeiten. Lob kommt von der Leitung gerne, von der Geschäftsleitung kann man das nicht erwarten.
Das Studio hat oft Reparaturen an Sanitäranlagen, Maschinen, Solarien nötig, weshalb viele Mitglieder sich ständig beschweren. MMn zurecht, denn ich würde auch nicht gern 45€ für meine monatliche Mitgliedschaft zahlen wollen die gratis duschen beinhaltet und dann kalt duschen müssen über 6 Monate bis die Reparatur stattfindet.
Da ich im Minijob tätig war, hatte ich volle Freiheit über meine Schichteinteilung. Vor Beginn des Monats wurden die offenen Schichten in die WhatsApp Gruppe geschickt und man konnte der Studioleitung mitteilen wann man präferiert arbeiten möchte, und wann man nicht kann. Das hat so meistens auch gut geklappt.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden. Jeder MA, zumindest in den letzten Jahren, wurde auf Basis-Verkaufsschulungen geschickt (unbezahlt). Bei persönlichem Interesse konnte man bezahlte Lizenzen machen (B- und A-Lizenz mit Eigenanteil). Gehalterhöhungen werden ungern gegeben und hier wird nicht die persönliche fachliche Leistung betrachtet sondern besonders wie viele Verkäufe man gemacht hat und wie viel man putzt.
Mindestlohn. Egal ob du eine B-Lizenz hast oder nicht. Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Kein bezahlter Urlaub.
Das Studio versucht immer mal wieder mit wiederverwendbaren Microfasertüchern Ressourcen zu sparen, auch die Desinfektionstücher sind mittlerweile Feuchttücher statt Papier + Desispender. Darüber hinaus habe ich keine Info über Fairen Handel oder Umweltschutz.
Meine Kollegen sind super lieb gewesen, und mit ihnen zu arbeiten hat Spaß gemacht. Wir haben uns gern neben der Arbeit auf ein Treffen am See oder zum Bowling getroffen. Bei Konflikten bekommt man zum Teil mentale Unterstützung, klar gibt es immer mal Ausreißer, aber im Großteil sind Fitnessstudio Kollegen toll.
Die älteste Kolleg:in war meines Erachtens nach ca. 55 Jahre alt. Die meisten Kollegen sind eher zwischen 18-30 Jahre alt.
Katastrophal. Wer für seine Rechte als Arbeitnehmer einsteht, und nach bezahlten Urlaubstagen fragt oder im Krankheitsfall mit ärztlichem Attest arbeitsunfähig ist und mehrere Wochen ausfällt und seine Lohnfortzahlung einfordert, wird mit Kündigung bedroht oder direkt gekündigt. Laut EntgFG ist der Arbeitgeber auch bei Minijob dazu verpflichtet, Lohnfortzahlung bis 6 Wochen zu leisten. Das ist diesem Arbeitgeber aber egal.
Videoüberwachung der MA an der Informationstheke, Computer sind veraltet und langsam, Arbeitskleidung wird gestellt, allerdings nur das Shirt, Kaffee gibt es im Personalraum.
Teammeetings werden selten (1-2x jährlich) abgehalten und interne Änderungen im WhatsApp Chat teils kommuniziert. Generell wird von ganz oben eher getadelt statt gelobt.
Frauen werden häufiger eingestellt da sie "besser putzen" und gewissenhafter arbeiten würden.
Manchmal gibt es Events und Promotionstände die vom Studioalltag abweichen. Ansonsten besteht die Arbeit viel aus Studioreinigung, Mitgliederbetreuung, Verkaufsgespräche führen und Trainingspläne schreiben.