Ein sehr guter Arbeitgeber und ein Arbeitsumfeld mit einem sehr gutem Kollegium!
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war zu meiner Zeit als durchweg positiv zu bewerten.
Flache Hierarchien (Türen zum Vorgesetzten standen immer „offen“), schnelle Entscheidungswege, Mitarbeiterbefragungen in Form von Verbesserungsvorschlägen (mit entsprechender Honorierung in Form eines Urlaubstages) möglich und sogar auch erwünscht.
Work-Life-Balance
Überstunden waren nicht strukturell an der Tagesordnung. Es wurde von 8to5 auf ein Gleitzeit Modell umgestellt.
In meinen Augen war nur die Pausenzeit zu unflexibel und zu lang.
Lediglich zu Corona-Zeiten war das Arbeitspensum schwierig zu bewerkstelligen, aber zu dieser Zeit wurde wohl jeder mit haufenweise Neuerungen (Umstellung auf Home Office, Schaffen von Grundlagen welches ein Home Office überhaupt erst möglich machen) gestellt.
Wie man Ende mit einem gestellten Diensthandy umgeht, obliegt ja auch immer in der eigenen Verantwortung.
Karriere/Weiterbildung
Hervorzuheben ist, dass eine passgenaue Stelle zurecht „gebastelt“ wurde, die auf persönliche Präferenzen und Fähigkeiten eingeht: bei GADOT hilft auf jeden Fall reden! Man bekommt bei GADOT bei entsprechendem Engagement und Arbeitseinsatz definitiv die Möglichkeit sich persönlich und auch stellenmässig zu entwickeln.
Kollegenzusammenhalt
Man hat wie in jedem Unternehmen seine Lieblingskollegen und eben auch Kollegen, mit denen man weniger gerne agiert. Solche persönlichen Präferenzen gibt es wohl auch überall und machen ja kein gutes oder schlechtes Unternehmen aus. Was ich als besonders erwähnenswert finde ist, dass der Vorgesetzte bei einem Wochenendarbeitseinsatz, als dieser dringend nötig war, sich nicht zu schade war mit einer Selbstverständlichkeit operativ mit gewirkt hat. Chapeau, das passiert in den wenigsten Unternehmen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Kollegium war von der Altersstruktur her bunt gemischt - von Berufseinsteigern bis hin zu Leuten, die mit dem Unternehmen quasi „groß“ geworden sind. Auch gab es zu meiner Zeit Neueinstellungen „älterer“ Personen, die sonst auf dem Arbeitsmarkt vielleicht übersehen werden.
Vorgesetztenverhalten
Es hat sich zu meiner Zeit viel verändert in diesem Bereich durch Einarbeitung von Zwischenebenen.
Ich hatte stets die Möglichkeit mit meinen Anliegen ein offenes Ohr zu finden.
Arbeitsbedingungen
Höhenverstellbare Tische, Bestlage an der A52 mit Möglichkeit eines kostenlosen Tiefgaragenstellplatzes, helle und freundliche Büros (Mischung aus Einzel- und Großraumbüros), Pausenraum mit Kickertisch als „Get together“
Kommunikation
Die Kommunikation war in den allermeisten Fällen gut und ausreichend genug - wie in jedem Unternehmen ist der „Kaffemaschinen-Flurfunk“ auch hier schneller (das lässt sich aber wohl auf nahezu jedes Unternehmen übertragen). Zum Ende meiner Zeit wurde eine Mitarbeiter-App eingeführt, zu der ich aber nicht mehr viel sagen kann, außer dass ich die Grundidee dahinter super finde.
Gehalt/Benefits
Für meine damalige Position war das Gehalt fair bemessen. Eventuelle Erhöhungen müssen eben nachverhandelt werden. Im Mittelstand ist eben irgenwann eine Grenze erreicht und dann muss man sich überlegen, ob man damit leben kann oder sich umorientiert.
Es wurden zusätzliche „Benefits“ angeboten, sowie regelmäßige Betriebsfeiern und gemeinsamen Essen veranstaltet.
Interessante Aufgaben
Viele unterschiedliche Kunden und Tätigkeitsfelder, zu meiner Zeit viel Veränderung durch Neukunden, Umstellung von Verkehrsträgern, was ja primär erstmal positiv ist, wenn ein Unternehmen nicht stagniert.