Schwierige Führungskultur
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In der letzten Phase habe ich die Wertschätzung für die eigene Arbeit als sehr gering erlebt. Die Kommunikation der Führungsebene empfand ich oft als unklar und wenig verbindlich: Über Erwartungen und Perspektiven wurde aus meiner Sicht zu wenig offen gesprochen, was bei mir zu großer Unsicherheit geführt hat. Bei Zielkonflikten zwischen Bereichen haben mir klare Entscheidungen gefehlt, sodass ich mich als Mitarbeiter häufiger zwischen den Stühlen gesehen habe. Am Ende hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass langjähriges Engagement hier zählt.
Verbesserungsvorschläge
Wenn das Unternehmen eine Trennung möchte, sollte das klar, verbindlich und fair kommuniziert werden, damit niemand monatelang in Unsicherheit arbeiten muss. Bei schwierigen Personalentscheidungen auch die persönliche Lebenssituation der Mitarbeitenden berücksichtigen (Kinder, Arbeitslosigkeit des Ehepartners, etc.). Zielkonflikte zwischen Abteilungen auf Führungsebene klären, statt Mitarbeitende zwischen den Stühlen stehen zu lassen. Wer zusätzliche Verantwortung übernimmt und neue Themen aufbaut, braucht sichtbare Rückendeckung und Wertschätzung, gerade wenn er schon lange im Unternehmen ist. Mehr Unterstützung durch den Betriebsrat für den Übergang in die Arbeitslosigkeit.