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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein interessantes, gutes Jahr bei GTG.

5,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Niederkassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das motivierte Team und die vertrauensvolle Atmosphäre.

Arbeitsatmosphäre

Kleines, effektives und sehr motiviertes Team.

Work-Life-Balance

Ich war in Teilzeit beschäftigt und konnte meine Zeit weitgehend frei einteilen.

Karriere/Weiterbildung

Ich kam aus dem Ruhestand und ging nun, auf eigenen Wunsch, wieder dorthin zurück.

Kollegenzusammenhalt

Familiengefühl

Umgang mit älteren Kollegen

Ausgezeichnet; ich war nämlich bereits im Ruhestand, bevor ich wieder anfing.

Vorgesetztenverhalten

Nichts Negatives zu berichten. Trotz viel Arbeit immer Zeit für Klärungen.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice

Kommunikation

Offen und regelmäßig.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Finger weg!

1,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Niederkassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders kritisch sehe ich, dass aus meiner persönlichen Sicht die Auswirkungen auf die berufliche Existenz neuer Mitarbeiter nicht ausreichend berücksichtigt werden. Arbeitnehmer verlassen teilweise sichere und bestehende Arbeitsverhältnisse, weil ihnen attraktive Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

In meinem Fall entstand jedoch bereits nach kurzer Zeit ein deutlich anderer Eindruck als noch während des Bewerbungsprozesses. Nach nur wenigen Wochen hatten sich meine Erwartungen an die Position und die tatsächlichen Rahmenbedingungen grundlegend verändert.

Gerade bei Mitarbeitern, die für einen Wechsel ein bestehendes und sicheres Arbeitsverhältnis aufgeben, wünsche ich mir mehr Verlässlichkeit, Transparenz und eine realistische Darstellung der gegenseitigen Erwartungen. Die Folgen einer Fehlentscheidung können für Arbeitnehmer erheblich sein und sollten aus meiner Sicht nicht unterschätzt werden.

Verbesserungsvorschläge

Neue Mitarbeiter sollten ausreichend Zeit erhalten, um Prozesse, Kunden, Produkte und interne Abläufe kennenzulernen. Gerade bei verantwortungsvollen Positionen halte ich es für unrealistisch, bereits nach wenigen Tagen messbare Ergebnisse und Aufträge zu erwarten.

Darüber hinaus würde ein stärker vertrauensbasierter Führungsstil sowie eine wertschätzendere Kommunikation aus meiner Sicht erheblich zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.

Zudem sollten die Erwartungen an neue Mitarbeiter bereits im Bewerbungsprozess und bei Vertragsabschluss möglichst transparent kommuniziert werden. In meinem Fall entstand rückblickend der Eindruck, dass die tatsächlichen Erwartungen hinsichtlich Umsatz, Auftragsgewinnung und der Nutzung bestehender Kontakte deutlich höher waren, als ich dies zu Beginn wahrgenommen hatte.

Unternehmen sollten Mitarbeiter zu Konditionen einstellen, die auch langfristig und unabhängig von kurzfristigen Umsatzsteigerungen tragfähig sind. Neue Mitarbeiter sollten die Möglichkeit erhalten, sich zunächst erfolgreich einzuarbeiten, bevor ein erheblicher Erfolgs- und Umsatzdruck aufgebaut wird. Dies würde aus meiner Sicht zu einer faireren und nachhaltigeren Zusammenarbeit beitragen.

Mein Arbeitsverhältnis endete bereits nach etwa einem Monat innerhalb der Probezeit. Besonders kritisch sehe ich den erheblichen Druck, der bereits nach wenigen Tagen aufgebaut wurde, sowie die regelmäßigen Nachfragen und Kontrollanrufe bezüglich Aktivitäten, Ergebnissen und Auftragsgenerierung während der Anfangszeit/Einarbeitungsphase.

Zusätzlich habe ich inzwischen Kontakt zu einem weiteren ehemaligen Mitarbeiter, der mir von sehr ähnlichen Erfahrungen berichtet hat. Dies hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass meine Erlebnisse möglicherweise kein Einzelfall waren und auch kein Einzelfall bleiben.

Aus meiner persönlichen Sicht war diese Beschäftigung eine der negativsten beruflichen Erfahrungen meiner bisherigen Laufbahn. Ich würde mich nicht erneut für diesen Arbeitgeber entscheiden und kann das Unternehmen als Arbeitgeber nicht empfehlen. Bewerber sollten sich vor einer Entscheidung sehr genau informieren und die Rahmenbedingungen kritisch hinterfragen. Ich schreibe diese Sätze hier von Herzen weil ich andere Leute retten möchte.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als äußerst angespannt und von permanentem Leistungsdruck geprägt wahrgenommen. Bereits in den ersten Tagen hatte ich nicht das Gefühl, in Ruhe ankommen und mich in die Aufgaben einarbeiten zu können. Stattdessen entstand frühzeitig der Eindruck, dass vor allem kurzfristige Ergebnisse und sofortige Erfolge erwartet werden.
Durch die regelmäßigen Nachfragen zu Aktivitäten, Kundenkontakten und bereits generierten Aufträgen fühlte ich mich während der Einarbeitungsphase ständig unter Beobachtung. Eine offene, motivierende und unterstützende Arbeitsatmosphäre habe ich nicht erlebt. Für mich überwogen Druck, Kontrolle und die Sorge, den hohen Erwartungen bereits nach kürzester Zeit gerecht werden zu müssen.
Insgesamt habe ich die Arbeitsatmosphäre daher als belastend und wenig förderlich für neue Mitarbeiter empfunden.

Work-Life-Balance

Offiziell wurde mit Vertrauensarbeitszeit geworben beziehungsweise diese kommuniziert. In der Praxis habe ich dies jedoch anders wahrgenommen. Trotz der angeblichen Vertrauensarbeitszeit hatte ich häufig das Gefühl, meine Arbeitsweise und meine Aktivitäten fortlaufend rechtfertigen zu müssen.

Durch die regelmäßigen Nachfragen zu meinem aktuellen Arbeitsstand, meinen Tätigkeiten und teilweise sogar dazu, ob ich gerade am Rechner sitze, entstand bei mir nicht der Eindruck einer vertrauensbasierten Zusammenarbeit. Vielmehr fühlte ich mich während meiner Beschäftigung regelmäßig kontrolliert.

Gerade während der Einarbeitungsphase empfand ich diese ständigen Nachfragen als zusätzlichen Druckfaktor. Für mich passte die tatsächlich gelebte Arbeitsweise daher nicht zu dem Bild einer Vertrauensarbeitszeit. Eine ausgewogene Work-Life-Balance und ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld konnte ich unter diesen Umständen nicht wahrnehmen.

Gehalt/Benefits

Das angebotene Gehalt war aus meiner Sicht sehr attraktiv und gehörte zu den positiven Aspekten der Position. Allerdings entstand bei mir bereits nach kurzer Zeit der Eindruck, dass an dieses Gehalt außergewöhnlich
hohe Erwartungen geknüpft waren.

Insbesondere hatte ich das Gefühl, dass erwartet wurde, sehr schnell Umsatz und neue Aufträge zu generieren sowie bestehende Kontakte und Netzwerke unmittelbar für das Unternehmen nutzbar zu machen. Aufgrund der Gespräche und der regelmäßigen Nachfragen nach Ergebnissen entstand bei mir der Eindruck, dass sich die hohen Gehaltskosten innerhalb kürzester Zeit mehrfach amortisieren sollten.

Grundsätzlich ist eine hohe Erwartungshaltung bei einem entsprechend vergüteten Arbeitsplatz nachvollziehbar. Aus meiner Sicht standen die zeitlichen Erwartungen jedoch nicht im Verhältnis zu einer realistischen Einarbeitungsphase und dem notwendigen Aufbau von Kundenbeziehungen im neuen Unternehmen.

Kollegenzusammenhalt

Einen echten Kollegenzusammenhalt konnte ich nicht feststellen. Dies lag aus meiner Sicht auch an der Unternehmensstruktur. Neben mir waren im Wesentlichen die Geschäftsführung, deren Ehefrau sowie ein weiterer Unternehmensbeteiligter tätig.

Eine Teamkultur, gegenseitige Unterstützung oder ein kollegialer Austausch waren für mich nicht erkennbar. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass die Erwartungen und die Vorgehensweise der Geschäftsführung von allen Verantwortlichen gleichermaßen vertreten wurden.

Rückblickend hatte ich häufig das Gefühl, dass vieles nach außen anders dargestellt wurde, als ich es tatsächlich erlebt habe. In Gesprächen wurde ein sehr freundschaftlicher und persönlicher Umgang vermittelt. Es wurde betont, dass man auf Augenhöhe miteinander arbeite und keine klassischen Hierarchien gelebt würden. Meine persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag haben diesen Eindruck jedoch nicht bestätigt.

Für mich entstand dadurch der Eindruck, dass zwischen der nach außen vermittelten Unternehmenskultur und der tatsächlich gelebten Praxis eine deutliche Diskrepanz bestand. Daher empfand ich vieles eher als Schein als Sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Selbe in Grün

Vorgesetztenverhalten

Mit dem Führungsverhalten war ich sehr unzufrieden. Bereits nach kürzester Zeit (Tagen) wurden Erwartungen an Leistung und Ergebnisse gestellt, die ich für einen neuen Mitarbeiter ohne vollständige Einarbeitung als unrealistisch empfunden habe. Statt Unterstützung und Entwicklungsmöglichkeiten stand für mich die Kontrolle von Aktivitäten und Ergebnissen im Vordergrund.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen entsprachen nicht meinen Erwartungen. Der hohe Druck bereits während der Anfangszeit erschwerte aus meiner Sicht eine strukturierte und nachhaltige Arbeitsweise erheblich.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich als kontrollierend und wenig vertrauensvoll. Bereits in den ersten Tagen erhielt ich regelmäßig Anrufe mit Nachfragen dazu, was ich aktuell mache, wie der Stand meiner Aktivitäten ist und ob bereits Aufträge generiert wurden. Dadurch entstand für mich ein permanenter Rechtfertigungsdruck, obwohl ich mich noch in der Einarbeitungsphase befand. Konstruktive Unterstützung und Vertrauen habe ich dabei vermisst

Gleichberechtigung

Diesen Punkt kann ich aufgrund meiner kurzen Betriebszugehörigkeit nicht abschließend bewerten.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit an sich ist sehr sehr Interessant und vielseitig


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominic GötzGeschäftsführer

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Wir respektieren, dass Menschen dieselbe Situation unterschiedlich wahrnehmen und bewerten können. Gerade in vertriebsorientierten Positionen bestehen naturgemäß hohe Anforderungen an Eigeninitiative, Kundenorientierung, persönliche Verantwortung und den Aufbau neuer Geschäftsmöglichkeiten.

Als wachsendes Unternehmen legen wir großen Wert auf offene Kommunikation, Eigenverantwortung und eine enge Abstimmung innerhalb des Teams. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass Erwartungen an eine Position und die tatsächlichen Anforderungen im Arbeitsalltag nicht immer deckungsgleich sein müssen. Ebenso passt nicht jede Position und nicht jedes Arbeitsumfeld zu jeder Person.

Wir bedauern, dass Ihre Erfahrungen nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben. Die von Ihnen geschilderten Eindrücke nehmen wir selbstverständlich zur Kenntnis und nutzen Feedback grundsätzlich, um unsere Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Dominic Götz
Geschäftsführer

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Gase Technik Götz durchschnittlich mit 3,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Dienstleistung (3,6 Punkte). 50% der Bewertenden würden Gase Technik Götz als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Gehalt/Benefits und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Gase Technik Götz als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umgang mit älteren Kollegen noch verbessern kann.