1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Die eigentliche Arbeit macht Spaß, bietet viel Vielfalt und ist handwerklich absolut vielseitig. Die Bezahlung ist branchenüblicher Standard und kommt immer absolut pünktlich an. Die Firma hat in der Öffentlichkeit und bei Kunden einen super Ruf und tritt extrem professionell und etabliert auf.
Ausnutzung statt Wertschätzung
Toxische Atmosphäre
Respektvoller Umgang auf Augenhöhe statt Geschrei, Cholerik und Beleidigungen. Kritik gehört in ein 4-Augen-Gespräch und nicht vor die versammelte Mannschaft. Schluss mit der Günstlingswirtschaft. Material, Arbeitskleidung und Wertschätzung sollten nach fairen, nachvollziehbaren Kriterien verteilt werden und nicht davon abhängen, wie gut man mit bestimmten Personen steht. Relevante Informationen rechtzeitig und sachlich weitergeben, anstatt Versäumnisse im Nachhinein durch Brüllen zu kompensieren. Das gute Image nach außen sollte sich auch im Umgang mit dem Team im Betrieb widerspiegeln.
Die Atmosphäre ist unterirdisch und von täglichem Stress geprägt. Der Chef pflegt einen unmöglichen Unterton. Es wird ausschließlich rumgeschrien, man wird beleidigt und regelmäßig vor versammelter Mannschaft vorgeführt. Hinter seinem Rücken lästert die gesamte Belegschaft über ihn, weil sein Verhalten menschlich unter aller Sau ist. Teamgeist entsteht hier nur durch das gemeinsame Ertragen der Situation.
Das Image der Firma ist in der Öffentlichkeit und bei Kunden super. Nach außen wirkt der Betrieb professionell, etabliert und finanziell bestens aufgestellt.
Besonders kurz vor dem Wochenende wird noch einmal maximaler Druck aufgebaut. Aufgaben werden bewusst kurz vor Schichtende abgeladen, sodass man mit Frust und Stress ins Wochenende geht.
Die ständige Anspannung, das Herumschreien und die körperliche Ausnutzung wirken bis ins Private nach. Von mentaler Erholung am Wochenende oder nach Feierabend kann keine Rede sein.
Einarbeitung nach dem Prinzip „Schwimm oder geh unter“: Strukturiertes Lernen oder Einarbeiten findet nicht statt. Man muss sich alles selbst aneignen oder zusehen, wie andere es machen.
Das Gehalt kommt immer pünktlich an. Es entspricht dem Standard und ist für die Branche vollkommen in Ordnung. Als finanzielles Basis-Einkommen ist das Gehalt okay, aber Karriereperspektiven oder Leistungsanreize sucht man hier vergeblich.
Beim Thema Umwelt hält sich der Betrieb strikt an die Vorgaben. Mülltrennung und Entsorgung werden vorbildlich umgesetzt, da wird wirklich auf alles geachtet.
Durch den permanenten Stress und den Druck von oben ist die Grundstimmung extrem angespannt. Da der Chef menschlich untragbar ist, lästert die gesamte Belegschaft hinter seinem Rücken über ihn. Es ist die einzige Möglichkeit, den täglichen Frust irgendwie zu verarbeiten.
Langjährige Erfahrung oder Alter zählen im Betrieb überhaupt nichts. Auch ältere Kollegen und erfahrene Fachkräfte werden genauso respektlos behandelt, angebrüllt und vor anderen vorgeführt wie alle anderen. Auf das Alter oder körperliche Einschränkungen wird keine Rücksicht genommen. Ältere Mitarbeiter werden genauso als reine Schlepphilfe ausgenutzt und müssen schwere körperliche Arbeit verrichten, bis die Gesundheit nicht mehr mitmacht.
Führung existiert nicht. Statt sachlicher Anweisungen oder Feedback gibt es nur Geschrei, Cholerik und emotionale Ausbrüche. Er sieht auf die eigene Belegschaft herab und nutzt die Mitarbeiter im Grunde nur als billige Schlepphilfe aus. Menschlicher Respekt oder Wertschätzung sind Fehlanzeige. Man wird von oben herab behandelt, als wäre man weniger wert.
Finanziell steht die Firma gut da, weshalb man im Grunde auch vernünftiges Werkzeug und Arbeitskleidung (z. B. Hosen) gestellt bekommt, um gut arbeiten zu können. Sobald man jedoch simple Gebrauchsgegenstände oder Verschleißmaterial nachordert (wie Klingen für das Cuttermesser, Eratzwerkzeug oder einfache Dinge für den Arbeitsalltag), läuft man ewig hinterher. Selbst beim Material merkt man die Günstlingswirtschaft: Wer mit den Lieblingen des Chefs gut steht oder selbst dazu gehört, bekommt Kleidung, Material oder neues Werkzeug oft direkt und ohne Probleme gestellt.Wer diesen Status nicht hat, wartet auf dieselben Sachen teils Monate hinterher.
Eine Kommunikation auf Augenhöhe existiert nicht. Wenn gesprochen wird, dann in Form von Geschrei, Anbrüllen und Unsachlichkeit. Kritik wird nicht unter vier Augen geübt, sondern bewusst vor dem gesamten Team oder Kunden geäußert, um Mitarbeiter bloßzustellen und vorzuführen.
Selbst die „Lieblinge“ haben es keineswegs leicht für sie herrscht schon ein verdammt harter Ton wie beim Bund. Wer beim Chef allerdings unten durch ist, landet gefühlt in der Fremdenlegion.
Das Aufgabenfeld wäre an sich wirklich interessant und abwechslungsreich, wenn die Rahmenbedingungen und das menschliche Miteinander im Betrieb stimmen würden.