Das preiswerte Märchen vom "Mehr möglich machen" - auf dem Rücken der Mitarbeiter!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitern
- Übernahme der Auszubildenden - wenn offenbar auch zu eklatant schlechten Konditionen
- Nehmen von (Kurz)-Urlaub kurzfristig in Absprache mit jeweiligem Vertreter in der Abteilung
- Vielseitigkeit der täglichen Aufgaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- 42 Stunden Woche - nicht mehr Zeitgemäß, keine Work-Life Balance
- Niedrige Bezahlung, speziell bei ganz jungen Mitarbeitern - grundsätzlich niedriges Gehaltsniveau
- keine Stempeluhr, Stundenzettel; Stundenaufzeichnung nicht möglich
- Samstagsarbeit, dafür kein Freizeitausgleich oder Geldleistung
- permanent überdurchschnittliche Fluktuation - durch alle Abteilungen!
- schlechte Ausbildung ; der Ausbilder bringt es in weiten Teilen nicht fertig, die Azubis fachlich gut für die Zwischen-bzw. Abschlussprüfung vorzubereiten
- keine beruflichen Perspektiven - nach dem Mitarbeiter kommt die Vertriebs-/Niederlassungsleitung und danach die Geschäftsführung
- fehlende Wertschätzung der Mitarbeiter
- Gratifikation/Bonus am Jahresende; hier zählt offensichtlich das "Nasenprinzip" und nicht die Leistung des einzelnen!
- fehlender Betriebsrat
- Arbeitsengagement mancher Angestellten lässt stark zu wünschen übrig
- Aufenthaltsräume und Sanitäreinrichtungen in der Niederlassung Ost;
Verbesserungsvorschläge
- Einstellung eines kaufmännischen Prokuristen, der die Geschäftsleitung unterstützt und die führenden Angestellten kontrolliert bzw. (Fehl) Entscheidungen dieser korrigiert.
- Erarbeitung einer ordentlichen Langfristplanung für das Gesamtunternehmen statt blinder Aktionismus, der vorhandene Unzufriedenheit bei den Angestellten noch verstärkt und die Fluktuation fördert.
Arbeitsatmosphäre
Wenige sehr gute Kollegen.
Durch die bevorzugte Behandlung mancher Mitarbeiter, deren Verfehlungen nur unzureichend oder gar nicht verfolgt werden, entsteht viel Misstrauen, was sich auf das Betriebsklima unmittelbar auswirkt.
Image
Nach aussen hin ist die Firma bei Kunden & Lieferanten sehr geschätzt. Innerhalb der Firma ergibt sich je nach Abteilung teils ein anders Bild.
Work-Life-Balance
Work-Life Balance kennt G&N nicht.
Bis zu 42 Stunden per Woche sind nicht mehr zeitgemäß und auch in keinster Weise nötig. Funktionierende Stundenkonten gibt es genauso wenig, wie eine Stempeluhr. Zusätzlich zur wöchentlichen Arbeitszeit muss im Vertrieb zusätzlich einmal monatlich am Samstag gearbeitet werden - allerdings ohne Freizeitausgleich oder entsprechende Entlohnung.
Urlaub ist kurzfristig möglich und wird im Regelfall mit dem jeweiligen Vertreter in der Abteilung abgesprochen.
Karriere/Weiterbildung
Durch flache Hierachie sind keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten gegeben. Fortbildungen werden weder gefördert noch unsterstützt.
Gehalt/Benefits
Gehaltsgrundlage ist der Tarifvertrag des bayer. Großhandels.
Die Gehälter sind für eine 41 bzw. 42 Stunden-Woche zu gering. Die Gratifikation/Bonus am Jahresende wird nach dem Gieskannenprinzip ausgezahlt und steht in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung/ Umsatz des einzelnen Mitarbeiters!
Gehälter werden pünktlich gezahlt. Zusätzliche Leistungen wie z.B. vergünstigte Pendlertickets gibt es nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man versteht sich als Partner der grünen Branche und betont das auch immer wieder;
Allerdings fangen die Probleme schon bei der anständigen Mülltrennung und der ordentlichen Lagerung von Baustoffen an.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeiter sind wegen Ihrer Erfahrung in der Firma äußerst geschätzt. Nachhaltig gefördert werden diese nicht.
Vorgesetztenverhalten
Den Vorgesetzten fehlt es teilweise komplett an Führungskompetenz. Wenn es im Tagesgeschäft Probleme gibt, entzieht sich mancher Vorgesetzter seiner Verantwortung und steht nicht hinter seinen Mitarbeitern;
Arbeitsbedingungen
Wer einen modernen Arbeitsplatz sucht, ist hier falsch. Zum Großteil veraltete, teils staubige Büros. Aufenthalts- u. Sanitärräume sind in keinster Weise mehr zeitgemäß. Klimaanlagen sind vorhanden, aber für die Raumgrößen ungeeignet und kaum ordentlich regelbar. Teils hoher Lärmpegel im Vertriebsbüro; akuter Mangel an Besprechungsräumen. Großteil des Standorts ist nicht behindertengerecht ausgebaut. Einziger Lichtblick ist die EDV, die gut betreut wird.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist gegeben. Allerdings gibts auch hier Ausnahmen.