Dies ist meine persönliche Erfahrung aus einer Kita in Schöneck; die Gemeinde sollte Verbesserungen angehen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gab zwar einzelne positive Aspekte, aber keiner davon war stark genug, um mich trotz der bestehenden Probleme im Unternehmen zu halten – deshalb bin ich gegangen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Problematisch waren vor allem die unklare Kommunikation, die fehlende Konfliktfähigkeit in der Leitung, die geringe Lösungsorientierung bei Missständen sowie die belastenden Rahmenbedingungen wie spontane Einsätze, unvergütete Überstunden und ein angespanntes Teamklima.
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung, Gleichbehandlung und professionelle Distanz sicherstellen, damit Abläufe nicht von persönlichen Sympathien abhängen.
Zuständigkeiten eindeutig definieren, damit Entscheidungen nicht über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen werden. Missstände aktiv angehen, Feedback ernst nehmen und nachhaltige Verbesserungen einleiten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war oft angespannt, weil das Verhalten der Chefin maßgeblich dazu beigetragen hat.
Image
Ok
Work-Life-Balance
Die Work‑Life‑Balance war schwierig, da häufig spontanes Einspringen nötig war, man teilweise allein in der Gruppe arbeitete und nicht alle Überstunden vergütet wurden.
Karriere/Weiterbildung
Ok
Gehalt/Benefits
Ok
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ok
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war insgesamt in Ordnung, wirkte jedoch häufig angespannt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ok
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der direkten Vorgesetzten war schwierig, da sie weder konfliktfähig noch kooperativ agierte. Auch die nächsthöhere Führungsebene zeigte wenig Lösungsorientierung, sodass bestehende Missstände nicht behoben wurden.
Arbeitsbedingungen
Im Allgemeinen bietet der Beruf Erzieher keine wirklich guten Rahmenbedingungen, insbesondere was Arbeitsbelastung, Anerkennung und strukturelle Voraussetzungen betrifft.
Kommunikation
Die Kommunikation lief schlecht, weil vieles über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg entschieden wurde und die Chefin weder zuhörte noch ihr Team einbezog.
Gleichberechtigung
Wenn die Leitung jemanden mochte, verliefen viele Abläufe deutlich reibungsloser.
Interessante Aufgaben
Mit der Zeit entwickelt man durch die notwendige Spontanität eine besondere Arbeitsweise, doch die Themen verlieren an Attraktivität, weil sich die Rahmenbedingungen zunehmend auf Betreuung statt auf pädagogische Arbeit konzentrieren.