Ihr Unternehmen?

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Gemeinschaftskrankenhaus 
Herdecke
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Furchtbare Kommunikation, ungleiche Behandlung, schlechte Organisation

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Herdecke gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die netten Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskräfte ohne Führungsqualität

Verbesserungsvorschläge

Hört auf Menschen unterschiedlich zu behandeln. Sorgt für die Sicherheit eurer Patienten indem ihr Fehlerquellen ausschaltet und verdammt nochmal wenigstens nach Führungszeugnissen fragt. Arbeitet an eurer Kommunikation und hört auf so Konfliktscheu zu sein.

Arbeitsatmosphäre

Vorgesetzte legen alles daran, dass man ihnen misstraut. Sie lügen schon bei Kleinigkeiten, geben z.B. mehrfach an, dass sie etwas weitergeleitet haben. Wenn man an der betreffenden Stelle nachfragt wurde dort aber noch nie etwas davon gehört. Einige wenige geben sich Mühe Wertschätzung zu zeigen. Alles in allem ist das Arbeitsklima aber von Unfairness geprägt. Einige Kollegen dürfen sich alles erlauben, während andere abgemahnt werden weil sie für eine spontan angesetzte Teambesprechung in ihrer Freizeit keine Zeit finden. Es wird sehr deutlich signalisiert, dass Mitarbeitenden nicht vertraut wird. So wird sich zum Beispiel beklagt, dass das Haus zu viel Geld ausgibt. Dann werden völlig funktionstüchtige Drucker entfernt, nur um sie mit Druckern auszutauschen bei denen man seine Personalnummer vor jeder Kopie angeben muss. Mit der Anschaffung neuer Drucker hat man sich mit Sicherheit vor den Kosten der einen privaten Kopie bewahrt, die das eine schwarze Schaf im Haus macht. Das hätte mit Sicherheit mehr gekostet als die ganzen neuen Drucker.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man schreibt sich ganz groß Anthroposophie und Umweltbewusstsein auf die Fahne. Dann strengt man sich an so viele Wegwerfartikel wie möglich zu verschwenden. Ein Tablettendispenser pro Patient reicht nicht, nein, wir brauchen jede einzelne Tablette in einem einzelnen Einmaltöpfchen mit eigenem Deckelchen. Dieses Deckelchen muss natürlich auch jedes mal weggeworfen werden, auch wenn es den Patenten nie berührt.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen halten an sich gut zueinander und unterstützen sich, aber Mobbing von einigen wenigen wird toleriert. Selbst wenn mehrere Mitarbeitende konkrete Situationen vorbringen werden diese unter den Teppich gekehrt oder das Gespräch gleich ganz gemieden. Auch wenn es um körperliche Aggression seitens Kollegen geht. Dadurch geht Vertrauen verloren. Selbst wenn Personen über die sich schon mehrfach beschwert wurde kündigen, wird so lange von Vorgesetzten auf diese eingeredet bis sie doch bleiben.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte verhalten sich extrem fragwürdig. Informationen werden per Stille-Post-Prinzip weitergegeben, dann wundern sie sich, warum über drei Ecken etwas anderes bei Mitarbeitenden ankam als sie eigentlich wollten. Sie schützen einzelne Mitarbeiter, ziehen diese teilweise komplett aus bestimmten Aufgaben raus, während anderen gesagt wird sie sollen sich für genau diese Aufgaben bereithalten, sonst könne man sie nicht gebrauchen. Viele der Vorgesetzten verhalten sich als ob sie Eltern wären die ein Lieblingskind haben. Die Sicherheit von Patienten und anderen Mitarbeitern spielt keine Rolle. Auch nicht die körperliche Sicherheit. Teilweise wirken Personen gefährlich. Sein eigenes Führungszeugnis muss man hinterhertragen, gefragt wird nach diesem bei Einstellung nicht. Selbst wenn man mit Kindern arbeitet.

Arbeitsbedingungen

Das Haus ist alt und sehr sanierungsbedürftig. Bei Stromausfall gibt es keinen gescheiten Notstrom. Selbst die Türen von geschlossenen Bereichen werden dann nicht versorgt, so dass Patienten mit Selbst- oder Fremdgefährdung im schlimmsten Fall einfach herumspazieren. Die Mitarbeitenden müssen selber aufpassen, dass das nicht passiert. Medikamente werden immernoch auf Papier angeordnet und händisch übertragen. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich durch diese Vorgehensweise auf Fehler in der verabreichten Medikation hinweisen musste. Teilweise werden über Wochen Medikamente vergeben, die nicht der Anordnung entsprechen, bevor es jemandem auffällt, da sie immer wieder falsch übertragen wurden. Nahezu jede Station hat einen anderen Schlüssel. Man soll einspringen und aushelfen und überall verfügbar sein, hat aber nichtmal Zugang zum Dienstzimmer weil man keinen Schlüssel hat und nichtmal die Station über einen Ersatztschlüssel für die Schicht verfügt. Es hat auch nahezu jede Station ein anderes Kurvenblatt und an vielen Stallen andere Arbeitszeiten. Dann wird man bei Dienstbeginn abgefangen, wo anders hingeschickt und dort noch angeschnauzt, warum man nicht schon früher da war.

Kommunikation

Vorgesetzte enthalten gerne Informationen vor. Sie schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu unangenehme Informationen an Mitarbeitende weiterzugeben. Dadurch erhält man wichtige Informationen teilweise erst Monate später. Alle Vorgesetzten sind sehr Konfliktscheu und ertragen nichtmal simple Nachfragen. Vorgesetzte lügen und beteuern mehrfach sie hätten bestimmte Informationen weitergeleitet, schieben anderen die Schuld zu, dass es noch keine Rückmeldung gab. Wenn man an besagter Stelle direkt nachfragt wird klar, der Vorgesetzte hat nie etwas weitergeleitet. Wenn mal etwas weitergegeben wird, dann über drei Ecken im Stille-Post-Prinzip, damit am Ende ganz sicher etwas falsches rauskommt.

Gleichberechtigung

Mitarbeitende werden sehr unterschiedlich behandelt. Stationsleitungen werden teilweise neu eingestellt, obwohl sie noch nie in dem Fachbereich gearbeitet haben und es interne Bewerber gibt.

Interessante Aufgaben

Viel Beschäftigungstherapie. Man druckt Zettel aus um diese auszufüllen und abzuheften. Dann heftet man sie in eine andere Reihenfolge um, damit eine andere Abteilung sie einscannen kann. Den Zettel gleich digital auszufüllen ist keine Option. Arbeitsabläufe werden unnötig verkompliziert und in die Länge gezogen. Von Digitalisierung hat man noch nichts gehört. Es findet alles auf Papier statt, mit unleserlichen und unvollständigen Anordnungen.


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Arbeitgeber-Kommentar

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Vielen Dank für Ihre kritische Rückmeldung. Die von Ihnen geschilderten Vorwürfe sind schwerwiegend und lassen sich auf diesem öffentlichen Weg nicht einordnen. Für eine Klärung bieten wir Ihnen gerne ein persönliches Gespräch an und bitten um Kontaktaufnahme unter personal@gkh.de.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute,
das Team vom Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.