4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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90er
Das einzig wirklich Positive sind die meisten Kolleginnen und Kollegen. Bereichsübergreifend unterstützen sie sich gegenseitig und halten den Betrieb trotz der schwierigen Umstände am Laufen. Ohne diesen Zusammenhalt untereinander wäre vieles längst zusammengebrochen.
Viel mehr gibt es leider nicht zu nennen. Echte Benefits für Mitarbeitende sind praktisch nicht vorhanden. Und falls doch etwas als „Benefit“ verkauft wird, wirkt es eher wie ein Versuch, Schwächen zu kaschieren, Dinge, die bei nüchterner und logischer Betrachtung keinen wirklichen Mehrwert bieten.
Führungspositionen werden hier offenbar nicht nach Kompetenz, sondern nach Nutzen für einzelne Interessen vergeben. Viele Personen in Führungsrollen wirken fachlich und menschlich fehl am Platz. Echte Führung findet nicht statt, stattdessen wird mit Druck, Angst und Machtdemonstration gearbeitet.
Mitarbeitende werden systematisch überlastet, während gleichzeitig keinerlei Wertschätzung oder Dankbarkeit gezeigt wird. Der unausgesprochene Standard ist: immer mehr leisten, für immer weniger und das bitte still und ohne Widerstand. Wer das anspricht, wird schnell mundtot gemacht oder als unbequem abgestempelt. Ständig wird einem vermittelt, wie ersetzbar man angeblich ist und dass man „nur eine Nummer“ im System ist.
Die Probleme betreffen nicht nur einzelne Teams oder Bereiche, der schlechte Führungsstil zieht sich konsequent durch das gesamte Unternehmen.
Statt nachhaltige Strukturen aufzubauen, herrscht das Prinzip: „Hauptsache, es läuft irgendwie“. Fachfremde Mitarbeitende müssen regelmäßig Aufgaben übernehmen, für die sie nicht qualifiziert sind, da Kollegen durch die Führung, Krank werden oder das Unternehmen verlassen. Qualität, Struktur und langfristiges Denken spielen dabei offenbar keine Rolle, da es ja "irgendwie läuft.
Engagierte und kompetente Mitarbeitende verlassen das Unternehmen daher schnell wieder. Verantwortung wird hin- und hergeschoben, Fehler werden nicht aufgearbeitet und echte Verbesserungen aktiv blockiert. Die extrem hohe Fluktuation ist kein Zufall, sondern direkte Folge dieser Führungskultur.
Ohne einen radikalen Wechsel in Denken, Besetzung der Führungspositionen und Unternehmenskultur ist dieses System langfristig nicht tragfähig.
Führungskräfte sollten wieder menschlich werden und Mitarbeitende nicht nur als Zahlen oder „Ressourcen“ sehen. Aktuell wird kaum auf Individuen, Belastungsgrenzen oder persönliche Situationen eingegangen. Dabei sind die Mitarbeitenden der Grundstein des Unternehmens und trotzdem werden sie oft so behandelt, als wären sie nichts wert. Ohne sie hätte auch die Führung keinen Job und das Unternehmen keine Existenzgrundlage.
Wertschätzung muss endlich ehrlich und sichtbar werden, nicht nur in falschen Worten, sondern auch im täglichen Umgang. Unehrliche oder beschwichtigende Aussagen, die lediglich dazu dienen, Mitarbeitende ruhig zu halten, zerstören langfristig jedes Vertrauen.
Die Führungsstruktur sollte dringend überdacht und angepasst werden. Es gibt Personen in Leitungspositionen, die dort offensichtlich fehl am Platz sind, da sie weder selbstständig denken noch Verantwortung übernehmen, sondern lediglich nach dem Mund reden. Solche Rollen brauchen Menschen mit Rückgrat, Fachkompetenz und echter Führungsstärke – nicht Ja-Sager. Leider wird dies Wissentlich so hingenommen.
Solange Führung auf Druck, Angst und Kontrolle statt auf Respekt, Kommunikation und Kompetenz basiert, wird sich an der extrem hohen Unzufriedenheit und Fluktuation nichts ändern. Mitarbeiterbindung beginnt nicht bei Hochglanz-Versprechen, sondern bei echtem menschlichem Umgang im Alltag.
Druck, Druck, Druck. Schlechte Laune.
Das Image des Unternehmens unter den Mitarbeitenden ist sehr negativ. In freien Minuten wird kaum ein gutes Wort über die Firma verloren, stattdessen wird fast überall nur geflucht und über die Führung sowie die Arbeitsbedingungen geklagt.
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es praktisch nicht. Führungs- oder andere Positionen bleiben lange besetzt, bis jemand das Unternehmen verlässt. Gehaltsanpassungen fallen minimal aus.
Unterirdisch. Siehe Texte.
Die Ergonomie am Arbeitsplatz wird praktisch nicht berücksichtigt. Nur einzelne Mitarbeitende haben höhenverstellbare Tische; die meisten müssen mit Standardtischen arbeiten. Die Stühle sind einfache Standardprodukte, die auf Dauer Rückenschmerzen verursachen können.
Die Laptops sind in Ordnung, die Monitore variieren stark, von sehr alt bis modern ist alles dabei, sodass es keinen einheitlichen Standard gibt. Insgesamt wird wenig in die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz investiert.
Man hört nur etwas, wenn was nicht läuft.
Die Vergütung ist stark darauf ausgerichtet, Kosten zu sparen. Es wird versucht, Mitarbeitende möglichst günstig einzustellen, oft ohne angemessene Wertschätzung für Erfahrung, Einsatz oder Verantwortung.
Alle werden gleich schlecht behandelt, bis auf die Führung.