2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegen (sofern man mit welchen arbeiten kann), Modell der Vertrauensarbeitszeit.
Führung, Kommunikation, Gehalt, fehlende Karriereperspektive.
Auswechselung der Führungsebene. Wenn eine Organisation mit der Person an der Spitze steht und fällt, hat die Organisation ein Problem. Kritikfähigkeit ausbauen, sinnvolle Konzepte zur Personalentwicklung, faires Gehalt, bessere Kommunikation.
Einsatz beim Kunden in den Archivprojekten endet oft in weitgehender sozialer Isolation, sehr wenig Kollegenkontakt. Sehr wenig Feedback seitens der Zentrale. Es wird erwartet, dass man sein Projekt allein im Griff hat, ohne dass regelmäßige Qualitätskontrollen stattfinden würden. Solange sich der Kunde nicht beschwert, interessiert dies die Zentrale auch nicht. Leistungsbewertungen gibt es praktisch nicht.
Offiziell sehr gut. Wird als berufliches Sprungbrett gesehen. Allerdings hatte mir bereits in meiner ersten Woche dort ein ausscheidender Mitarbeiter gesagt, "schaue, dass du hier nicht versauerst" - Damals habe ich das als unzufriedenes Geschwätz abgetan. Heute würde ich es genau so unterschreiben. Viele Ehemalige der GuG haben inzwischen ein negatives Bild vom Arbeitgeber. Auch hat sich der Arbeitgeber über die Zeit mit einigen Ehemaligen überworfen, welche dann im Nachhinein auch immer wieder verächtlich erwähnt worden sind was viel über den Arbeitgeber aussagt.
Wenn man in einem Archivprojekt arbeitet, ist diese vollkommen in Ordnung. Während des Urlaubs wurde ich jedoch kontaktiert. Kollegen in der Zentrale berichteten regelmäßig über hohen Workload und auch den Druck, Überstunden zu leisten, ohne dass dies besonders honoriert worden wäre.
"Karriere" ist dort effektiv unmöglich. Es gibt keinerlei Aufstiegschancen. Auch eine progressive Gehaltsentwicklung ist nicht vorgesehen. Einer der wenigen Senior-Mitarbeiter äußerte sich mir gegenüber mal sehr abfällig über einen anderen Ehemaligen, dieser seie ja undankbar und jeder Historiker wäre ja froh, würde sich gar "die Finger danach lecken" für die GuG zu arbeiten. Warum dies der Fall sein sollte, konnte ich auch nach mehreren Jahren nicht feststellen. Man denkt, der eigene Ruf würde eine gescheite Karriereperspektive ersetzen und man zeigt auch kein Interesse daran, Mitarbeiter zu halten. Der Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler ist so gestaltet, dass sich die GuG diesen Luxus leisten kann und ständig lieber neue Mitarbeiter einstellt und verfeuert.
Es wird zu Beginn eine Weiterbildung geboten, danach fast nicht mehr. Dies macht für die GuG auch wenig Sinn, da eine ausgeprägte Hire-and-Fire-Mentalität vorzuliegen scheint.
Äußerst unterdurchschnittlich. Im Bewerbungsgespräch wurde man noch geködert, man bezahle die "Wissenschaftlichen Mitarbeiter" in Anlehnung an den Tarifvertrag (insinuiert ist eine E13 TVÖD-H), was bei den meisten Mitarbeitern aber auf ein Gehalt zwischen 3.500€ und 4.000€ brutto in Vollzeit hinauslief, also eher den Tarifgruppen 9 und 10 entspricht. Zu betonen ist aber, dass es auch dabei bleibt. Eine Progression nach Erfahrungsstufen, wie im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, gibt es schlicht nicht, so dass man auch nach Jahren noch dort steht, wo man gehaltstechnisch angefangen hat.
Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld gibt es nicht.
Es werden in der Projektarbeit regelmäßig Umzüge durch halb Deutschland vorausgesetzt. Auf den Kosten dafür, bleibt man aber zum größten Teil selbst sitzen.
Dies war das einzig wirklich positive an der GuG. Es arbeiten dort tolle Menschen, die auch fachlich sehr gute Arbeit leisten. Man merkt, dass die meisten Kollegen im selben Boot sitzen, aber weiß, auch, dass niemand sich zu weit aus dem Fenster lehnen würde, seinen Unmut offen kund zu tun. Was wiederum dazu führt, dass viele Mitarbeiter nach wenigen Jahren schon wieder weg sind.
Wirkliche "Führung" fand nie statt. Die direkte vorgesetzte Person hat sich zwar korrekt verhalten, so wie auch meistens die oberste Chefin, jedoch kam es bei mehreren Kollegen zu Situationen, in denen man sich deutlich im Ton vergriff.
Schlecht. Feedback der Zentrale kommt nur auf Nachfrage. Es schien oft, als wüsste innerhalb der Zentrale die eine Hand nicht, was die andere täte. Auch der Kontakt zum Kunden lief äußerst opak zwischen der Zentrale und den Kunden ab, wohingegen die Mitarbeiter in den Projekten vor Ort bei den Kunden oftmals nur mutmaßen konnten, was der Stand der Dinge zwischen der eigenen Zentrale und den Kunden war.
Besonders negativ ist hervorzuheben, dass die Zentrale, bzw. die oberste Leitung, leicht gereizt und kritikunfähig reagierte, sobald man Beschwerden bzgl. der Arbeitsbedingungen vorbrachte. Eine Art Personalvertreter, der der Chefin die Sorgen der Mitarbeiter zurückspiegeln würde, gab es effektiv nicht.
Die Aufgaben können je nach Thema sehr (!) interessant sein. Jedoch ist das Problem bei den Archivprojekten, dass man Menschen mit Master-Abschluss (oder gar Promotion) zu archivfachlichen Arbeiten einsetzt, die auch ein Fachangestellter für Medien- und Informations dienste (FAMI) problemlos ausführen könnte. Ob dies getan wird, um gegenüber dem Kunden einen höheren Preis zu rechtfertigen, kann ich nur mutmaßen. Die wirklich herausfordernden intellektuellen Aufgaben, werden entweder den Kunden überlassen oder in der Zentrale erledigt. Man erlernt autodidaktisch das archivarische Grundhandwerk, verkümmert dann aber intellektuell auf Dauer, weil man nicht entsprechend Qualifikation eingesetzt wird.
Die Kollegen sind generell nett und angenehm.
Die GUG ist ein schlechter Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter verbrennt statt fördert. Die Personalführung ist katastrophal. Rückblickend bereue ich es, für die GUG tätig gewesen zu sein. Ich empfehle diesen Arbeitgeber nicht.
Der Vorstand müsste die Geschäftsführung austauschen. Die GUG braucht einen Betriebsrat, der die Mitarbeitenden vor Übergriffe der Geschäftsführung schützen kann.
In der Zentrale ist die Atmosphäre schlecht. Lob und Anerkennung sind selten, da Leistung als selbstverständlich erachtet wird. Überarbeitung ist häufig und wird gerne übersehen bzw. die Verantwortung hierfür auf die Angestellten übertragen.
Zwar wird behauptet, dass die GUG einen guten Ruf hat, aber das entspricht nicht der Realität. Mitarbeiter sind relativ schnell ernüchtert, nachdem sie dort angefangen haben. Nach Beschäftigungsende trägt der Ruf der GUG wenig.
Offiziell soll jeder den Acht Stunden Tag einhalten. Jedoch ist das aufgrund des Arbeitspensums selten möglich. Man wird während seines Urlaubs und Krankzeiten kontaktiert. Als Arbeitnehmer muss man für seine Work-Life-Balance einstehen.
Es gibt keine Karriere bei der GUG, da keine Aufstiegschancen bestehen. Für jeden Mitarbeitenden wird eine Weiterbildung finanziert. Danach gibt es keine Möglichkeiten der Weiterbildung mehr und man wird angehalten, für Fortbildungen seine Freizeit zu nutzen.
Das Gehalt ist unterdurchschnittlich, mindestens 30% unter dem Standard. Es gibt keine Zusatzvergütungen, keine Boni, kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Oft wird das Gehalt verspätet überwiesen. In einzelnen Fällen war die Auszahlung zwei Wochen verspätet.
Spielt nur als Forschungsprojekt eine Rolle.
Es arbeiten gute, freundliche und herzliche Menschen bei der GUG. Allerdings ist das Unternehmen zerfasert und die Mitarbeitenden bekommen Unrecht nicht mit. Aufgrund des prekären Arbeitsmarkts steht man nicht füreinander ein, da alle die Geschäftsführung fürchten. Diese erstickt jede Initiative für ein besseres Arbeitsklima im Keim.
Generell gut. Die älteren Kollegen sind oftmals erfahrene Wissenschaftler mit hoher Expertise und daher sehr wertvoll.
Sehr schlecht. Angestellte werden als Verfügungsmasse angesehen und die Fürsorgepflicht ist der Geschäftsführerin gänzlich unbekannt. Plötzlicher Entzug von Befugnissen und Aufgaben geschieht häufig. Kritik ist destruktiv. Kommunikation ist toxisch und respektlos. Entscheidungen sind intransparent. Verantwortung wird nie übernommen. Erfolg wird nicht anerkannt. Mündliche, schriftliche und vertragliche Vereinbarungen werden mitunter willkürlich ignoriert. Zum Teil werden Mitarbeiter über Nacht von einem Ende der Bundesrepublik in die Zentrale berufen.
Entweder man ist allein in einem Archivprojekt oder in einem überfüllten, heißen Büro. Es wird erwartet, dass man jederzeit umziehen kann. Unterstützung wird nicht geboten und wird willkürlich gegeben auf Nachfrage.
Die Geschäftsführung vergreift sich im Ton. Anweisungen sind unklar, unvollständig und auf Rückfrage wird nicht reagiert. Feedback ist destruktiv, wenn es überhaupt kommt. In manchen Fällen werden Deadlines verschwiegen.
Es kommt zu Fällen von Ungleichbehandlung. Es gibt Unterschiede, wie Mitarbeiter behandelt werden.
Die GUG kann interessante Aufgaben bieten. Allerdings sind Deadlines kurz, das Arbeitspensum dementsprechend hoch und es wird den Mitarbeitenden negativ ausgelegt, wenn sie um Hilfe bitten.