28 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Toxisch
Katastrophal
Sehr sozial und kompetent
Engagierte Mitarbeiter fördern statt klein halten.
So gut es im Schichtsystem eben geht
Die Teams stellen sich aktuell am Standort neu auf, bisher soweit alles ok
Freundlicher Ton, gelegentlich wird Expertise anderer ignoriert aber das ist eher selten
Es dauert alles immer etwas länger wegen überschneidender Zuständigkeit
- Werkleitung austauschen
- Führungskräfte austauschen
- regelmäßige, organisierte Runden in der Produktion
- eine Consultingfirma beauftragen
blinder Aktionismus
profilieren in Meetings
Büroarbeitsplätze am offenen Schreibtisch in der Produktion
bossing
intern schlecht, beim Kunden sicher nicht viel besser
37 h Woche, Überstunden werden verlangt
zum Ende des Monats werden die Überstunden auf eine geringe Grenze gekürzt
das gesetzlich Mindeste, meist nur die Basisschulung
wenn es darüber hinaus geht wird eine schriftliche Verpflichtung verlangt
nach Tarif, es wird versucht eine niedrige Gehaltsstufe als Chance zu verkaufen
unter sich kommt man gut klar
Teambuildingmaßnahmen gibt es fast gar nicht
toxisch, kleinlich, bockig
Von oben herab gelebte one man show
jeder muss sich um sich selbst kümmern, sowohl Arbeitsmittel als auch Aufgaben
Vorgesetzte kommunizieren an Meldeketten vorbei, wenn sie überhaupt kommunizieren
einige Jobs bestehen fast nur daraus, mit den Kollegen zu sprechen und diese Infos weiterzugeben
fehlende Konsequenzen für Fehlverhalten
interessante Technologien, aber ohne ausreichende Einarbeitung oder tiefgründiges Fachwissen
man muss Fehler anderer beseitigen oder deren Aufgaben abgewälzt bekommen
… dass die technischen Prozesse vielseitig und anspruchsvoll sind. Man arbeitet mit modernen, komplexen Anlagen und lernt im täglichen Betrieb sehr viel.
Der kollegiale Zusammenhalt im operativen Bereich ist ein echter Pluspunkt – in stressigen Situationen helfen sich viele gegenseitig, ohne lange zu fragen.
… dass viele Prozesse null strukturiert ablaufen. Entscheidungen werden oft kurzfristig getroffen, Zuständigkeiten sind nicht sauber definiert und Kommunikation findet häufig emotional statt – statt faktenbasiert und lösungsorientiert.
Das Vorgesetztenverhalten ist flächendeckend schwach: Es fehlt an Führungskompetenz, Respekt im Umgang und konstruktivem Feedback. Eskalationen verlaufen häufig unprofessionell und belasten das Betriebsklima.
Zudem wird Eigeninitiative zwar erwartet, aber kaum systematisch gefördert oder anerkannt. Weiterbildung beschränkt sich auf das Minimum und echte Entwicklungsperspektiven hängen mehr vom persönlichen Eindruck beim Werksleiter ab als von Leistung oder Potenzial.
Die Arbeitsbedingungen sind überholt, die Umgebung belastet – organisatorisch wie physisch – und modernes Arbeiten, Umweltbewusstsein oder soziale Verantwortung finden praktisch nicht statt.
1.Führungskultur
Verbindliche Führungsgrundsätze etablieren: Transparenz, Respekt, Verantwortung statt Emotionalität und Druck.
Regelmäßige Feedback-Gespräche mit den Teams (Bottom-up-Kultur fördern).
2.Kommunikation strukturieren
Tägliche SQDC-Runden standardisieren – kurz, faktenbasiert, abteilungsübergreifend.
Einheitliche Eskalationsmatrix einführen – wer informiert wann, wie, mit welchem Ziel?
Monatliche Bereichsreviews mit offener Aussprache (statt stiller Frustration).
3.Arbeitsbedingungen verbessern
Shopfloor modernisieren: Ordnungssysteme (5S), visuelle Standards, ergonomische Verbesserungen.
Kleine Ruhebereiche oder Fokus-Zonen schaffen – auch für operative Führungskräfte.
4.Kultur & Wertschätzung leben
Regelmäßige Anerkennung kleiner Erfolge – öffentlich, ehrlich, unkompliziert.
Mitarbeiterbeteiligung an Verbesserungen (KVP) ernsthaft fördern und belohnen.
Die Grundstimmung im Werk ist spürbar angespannt. Viele Themen werden im Tagesgeschäft nur reaktiv bearbeitet, was zu permanenter Belastung einzelner Schlüsselpersonen führt. Die Kommunikation zwischen den Bereichen ist häufig unstrukturiert, emotionsgeladen und teilweise von Schuldzuweisungen geprägt. Führungskräfte stehen unter hohem Druck, was sich in hektischen oder teils unprofessionellen Eskalationen zeigt.
Das Image des Unternehmens ist nach außen hin wenig attraktiv und nach innen eher belastet. In der Belegschaft herrscht eine Mischung aus Resignation, Pragmatismus und punktuellem Engagement einzelner – aber kein echter Stolz auf den Arbeitgeber.
Interne Wahrnehmung:
Das Unternehmen wird nicht als moderner, zukunftsorientierter Arbeitgeber wahrgenommen.
Führung und Organisation gelten als unstrukturiert, reaktiv und wenig wertschätzend.
Viele Mitarbeitende fühlen sich nicht gehört oder gesehen, was das Betriebsklima beeinträchtigt.
Die Work-Life-Balance ist insgesamt schwach ausgeprägt. Hoher Termindruck, operative Instabilität und personelle Engpässe sorgen dafür, dass viele Mitarbeitende – insbesondere in verantwortlichen Positionen – ständig erreichbar sind, häufig außerhalb der regulären Arbeitszeiten agieren.
Im Unternehmen sind Karriereschritte grundsätzlich möglich, vor allem für Mitarbeitende, die Eigeninitiative zeigen, konstant präsent an den Anlagen sind.
Das Angebot zur Weiterbildung ist minimalistisch und größtenteils auf das erforderliche Maß beschränkt.
Es gibt kaum individuelle Entwicklungspläne, keine offensive Förderung von Soft Skills, Führungskompetenzen oder digitalen Themen. Fachliche Weiterbildungen erfolgen eher auf Eigeninitiative.
Das Gehalt ist solide, da es auf Basis der IG Metall-Tarifverträge gezahlt wird. Dadurch sind verlässliche Rahmenbedingungen, regelmäßige Tariferhöhungen sowie transparente Eingruppierungen gegeben. Tariferhöhungen werden nur leider durch Zusatzvereinbarungen 9 Monate später im Werk umgesetzt.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Werk ist kaum erkennbar. Es gibt weder sichtbare Nachhaltigkeitsinitiativen noch eine Unternehmenskultur, die soziale Verantwortung aktiv lebt oder fördert.
Trotz hoher Belastung und zahlreicher systemischer Schwächen ist der Zusammenhalt im operativen Team bemerkenswert stark. Kolleginnen und Kollegen in der Produktion, Instandhaltung, Logistik und Qualität unterstützen sich gegenseitig, helfen pragmatisch aus und ziehen im Ernstfall an einem Strang. Viele Probleme werden durch Eigeninitiative und gegenseitige Hilfsbereitschaft gelöst – oft außerhalb offizieller Prozesse.
Das Vorgesetztenverhalten ist aktuell ein zentraler Schwachpunkt. Führungskräfte agieren oft reaktiv statt vorausschauend, kommunizieren in Eskalationen emotional, ungefiltert oder pauschal verurteilend und schaffen es selten, ein klares, motivierendes Führungsbild zu vermitteln.
Typische Probleme:
Starkes Micromanagement. Alles geht über die Werkleitung als Alleinentscheider, auch bei klar erklärter Faktenlage.
Unprofessionelle Eskalationen, teils mit herablassendem Ton
Fehlende Struktur und Priorisierung, was zu ständiger Unklarheit führt
Schuldzuweisungen statt lösungsorientierter Führung
Wenig greifbare Präsenz auf dem Shopfloor – außer in der Krise
Kaum Anerkennung, kaum Entwicklungsgespräche, wenig Führungskultur
Die aktuellen Arbeitsbedingungen im Werk sind nicht akzeptabel und stellen in vielen Bereichen eine dauerhafte Belastung für Mitarbeitende dar. Technisch wie organisatorisch ist das Umfeld geprägt von:
häufigen Anlagenstillständen, unklaren Zuständigkeiten und wiederkehrenden Systemausfällen
hoher Lautstärke, Hektik und fehlender Struktur im Tagesablauf
Mangelhafte Wartung
Die Kommunikation im Werk ist größtenteils chaotisch, reaktiv und intransparent. Informationen fließen oft zu spät oder gar nicht, was zu massiven Abstimmungsproblemen und operativen Fehlentscheidungen führt. Eskalationen erfolgen emotional, teilweise respektlos und ohne klare Faktenbasis – insbesondere aus der Werksleitung heraus.
Die Aufgaben im Werk sind technisch anspruchsvoll und vielfältig, was insbesondere durch die komplexe Anlagentechnik, die Vielzahl unterschiedlicher Systeme und laufende Prozessveränderungen gegeben ist. Für technisch versierte Mitarbeitende bietet das Umfeld durchaus spannende Herausforderungen.
Allerdings entstehen diese „interessanten Aufgaben“ nicht durch gezielte Förderung oder strukturierte Weiterentwicklung, sondern meist durch Zwang zur Eigeninitiative im Chaos. Wer motiviert ist, sich einbringt und Verantwortung übernimmt, findet viele Themen – aber selten mit Rückendeckung, Zeit oder Ressourcen.
Positiv:
Abwechslungsreicher Technikmix
Reale Probleme mit unmittelbarem Einfluss auf Produktionserfolg
Raum für eigene Lösungen und pragmatisches Handeln
Negativ:
Kaum strukturierte Einarbeitung oder klare Rollen
„Interessant“ oft gleichbedeutend mit „ungelöst und liegengeblieben“
Eigenverantwortung ersetzt systematische Aufgabenverteilung
Unorganization, keine On Boarding/Unterstützung, Aufgaben geworfen ohne Organization/Beschreibung
Werkleitung austauschen, Division austauschen
Nichts
Überstunden werden nicht ausgezahlt sondern können nur stundenweise, also nicht mal Tageweise genommen werden. Ab einer bestimmten, sehr geringen Zahl werden Überstunden einfach gestrichen. Es fehlt an Organisation und Prozessen in allen Bereichen.
Oft wird schlecht hinter dem Rücken über andere gesprochen
Ist ganz okay aber öfters werden Überstunden verlangt oder Aufgaben kommen kurz vor Feierabend
Es gibt Intrigen und Lästereien
Kommunikation läuft sehr schlecht und oft werden Fragen nicht beantwortet
Läuft meistens nur vage bis gar nicht von Statten
Die Aufgaben sind oft einfach unklar
Kürzere Entscheidungswege und bessere Planung
Moderne Produktionsanlage mit einigen kleinen Mängeln welche schnell behoben werden
In drei Schichten mit 30 Tagen Urlaub und T-Zug Tagen machbar
Sonderzahlungen, Tariflohn, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld
Gutes Umweltmanagement
Schichtübergreifend top
Mit mehr T-Zug Tagen und Entlastung durch jüngere alles top. Hier und da sollte die Erfahrung der älteren bedacht werden.
Stets ein offenes Ohr und an Problemlösungen wird schnell gearbeitet
Neues Projekt mit guten Vorraussetzungen
Freundliche Kollegen und Vorgesetzte, hier und da könnten schnellere Entscheidungen gefällt werden
Alle werden gut und gleich behandelt
Neues Projekt mit viel Eigenverantwortung
Kein HO möglich
Wozu denn und wann?
Keine Bonis, specials
Die Führungskräfte unter sich behandeln sich mit Respekt. Der Druck aus der Zentrale grenzt an Mobbing.
Nicht mal Wasserspender sind installiert, Klimaanlagen gibt es nicht
Fatal: fehlende Informationen und abwertende Art der Kommunikation
Alle werden gleich (schlecht) behandelt
viele interessante Projekte, Tarifbindung
Bossing, fehlende Strukturen, gewolltes Chaos
Strukturen schaffen, den (Arbeits)Druck reduzieren, die Mitarbeiter als Wert und nicht als Kostenfaktor sehen. "Safety first!" nicht nur auf den Betriebsversammlungen predigen, sondern auch im Alltag leben.
Unter den Kollegen herrscht in einzelnen Bereichen weitestgehend ein gutes Klima. Für die Vorgesetzten gilt: Nicht gemeckert ist Lob genug.
Ich habe niemanden gefunden, der außer den Löhnen etwas Gutes zu berichten hat. Quer durch alle Abteilungen.
Im Schichtbetrieb ist sie gegeben, als Angestellte/r nicht wirklich. Mehrarbeit wird dauerhaft vorausgesetzt.
Weiterbildung kostet und ist unerwünscht. Anlernen durch die Kollegen ist der Standard.
Durch die IG Metall Bindung guter und pünktlicher Lohn.
Auf dem Papier ja, in der Realität nein. Es zählt auch hier nur die Marge und Kostenersparnis.
Kaum noch gegeben. Neue Kollegen werden nur befristet eingestellt, generell herrscht im Werk ein Klima der Angst.
Auf dem Papier hui, real pfui.
Es gibt zwar für ausgewählte Altersteilzeit, grundsätzlich aber werden ältere Kollegen nur als Kostenfaktor gesehen. Das Wissen und deren Erfahrungen sind nicht erwünscht.
Katastrophal durch alle Ebenen. Unrealistische Vorgaben von ganz oben, die blind nach unten durchgeprügelt werden. In vielen Abteilungen herrscht reges Bossing, ohne dass das Unternehmen einschreitet. Generell anglizistischer Führungsstil "hire and fire".
Nur noch katastrophal. Unorganisierter Umbau, Arbeiten in Lärm, Schmutz, Zugluft. Telefonanlage aus den 1990er Jahren funktioniert nur noch bedingt. Neue Anlagen gehen halbfertig montiert in Betrieb, dass was eigentlich automatisiert ablaufen soll, wird durch Leiharbeiter erbracht. Im Alltag wiederkehrende Probleme, bedingt durch die unsinnigen Vorgaben von oben. In manchen Monaten ist der Rettungswagen jede Woche im Werk. Hoher Druck und schlechte Bedingungen lassen die Arbeitsunfälle explodieren.
Kommunikation bedeutet hier: Den Druck von oben nach unten delegieren. Eine wahre Kommunikation findet nicht statt.
Wenn du einen spanischen Pass besitzt, stehen dir alle Wege offen. Andernfalls steigst du in der Regel eher ab als auf.
Eigentlich viele interessante Projekte. Leider ist die Arbeitslast sehr ungleichmäßig verteilt. Und man hat nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit, sein Aufgabengebiet auszugestalten. Oftmals blockieren einen die unsinnigen Vorgaben von oben. Spricht man seine/n Vorgesetzten darauf an, gibt's Sprüche wie: "Du musst hier nicht arbeiten."
So verdient kununu Geld.