Fürs Denken wird man nicht bezahlt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt kam immer pünktlich
Arbeitsatmosphäre
Kein Wohlfühl-Klima zwischen den verschiedenen Abteilungen/büros.
Es wird nichts dafür getan, dass es ein Team-Gefühl gibt.
Work-Life-Balance
Wer bei Getränke Göbel arbeitet, hat kein Privatleben zu haben, krank zu sein oder zwischendurch einen Routine-Arzttermin haben.
Wer nicht alles andere hinter der Arbeit anstellt, erntet böse Blicke, schnippische Kommentare und fällt in Ungnade.
Karriere/Weiterbildung
Man arbeitet dort nicht um zu denken, oder um weiterzukommen.
Man arbeitet dort stupide immer die gleichen Aufgaben - für immer.
Vorgesetztenverhalten
Habe Sätze wie „davon haben sie keine Ahnung!“ oder „das können Sie gar nicht wissen!“ noch nie so oft in meinem Leben gehört.
Mir wurde noch nie so oft erklärt, dass das was ich sage unqualifizierter Input ist. Aber meine Ideen wurden trotzdem immer gern umgesetzt. Meistens wenn die Herren dann 2-3 Wochen später spontan selbst die Idee hatten ;)
Arbeitsbedingungen
Alte Schreibtische, keine ergonomische büroausstattung.
„Vertrauensarbeitszeit-Modell“ - Erklärung im Bewerbungsgespräch:
Man muss man stempeln. Kontrolliert wird das nicht, aber schon darauf geachtet ob jemand immer auf die Minute genau kommt/geht. Es wird schon erwartete etwas mehr Einsatz zu zeigen und auch mal länger da zu sein.
Überstunden gibt es nicht, das überstundenkonto setzt sich automatisch jeden Monat wieder auf Null. Möchte man Überstunden abfeiern, bevor sie gelöscht werden sorgt das für sehr schlechte Stimmung bei den Vorgesetzten.
Kommunikation
Kommunikation der Geschäftsführer ist sehr von oben herab und klar nach dem Prinzip: wenn ich dich bezahle, hast du zu zu tun was ich sage und nicht selbst zu denken!
Mit den anderen Angestellten hatte ich wenig Kontakt.
Gehalt/Benefits
Gehalt war okay, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gab es auch.
Sonst keine Sozialleistungen, da wäre noch viel Luft nach oben.
Interessante Aufgaben
Sehr eintönig, keine Abwechslung. Veraltete Arbeitsabläufe die extrem zeitaufwendig sind und eigentlich schon längst digitalisiert sein sollten.