79 von 278 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kein großer Druck auf Mitarbeiter
Fehlen klarer Karrierepfade, teilweise fehlende Wertschätzung, intransparente Kommunikation innerhalb der Teams
Mehr Wertschätzung
Angenehm
Wirklich gut
Je nach Team
Immer freundlich, aber wenn es drauf ankommt wird keine Verantwortung übernommen
Teilweise intransparent
Ich würde GFT als Arbeitgeber heute nicht mehr empfehlen.
Ich wurde freigestellt, nachdem man mir über Monate diverse Projekte gegeben hatten, die dann in der Schublade landeten. Auf diverse Vorschläge von mir, wie ich mich sinnvoller einbringen könnte, wurde nicht eingegangen. Mein direkter Vorgesetzter hat sich während des Kündigungsprozesses respektvoll, anständig und professionell verhalten. Umso enttäuschender war der Umgang auf der darüberliegenden Führungsebene: Der Abteilungsleiter, der die Entscheidung getroffen hatte, war während des gesamten Prozesses für mich nicht erreichbar. Bei einer so einschneidenden Entscheidung erwarte ich von einer Führungskraft, Verantwortung zu übernehmen und dem betroffenen Mitarbeiter persönlich gegenüberzutreten.
Auch mein Eindruck von der Unternehmensleitung ist negativ. In einer wirtschaftlich und technologisch schwierigen Lage habe ich keine überzeugende strategische Orientierung erlebt. Entscheidungen wirkten zunehmend kurzfristig. Langfristige Planung habe ich nur in Form von finanziellen Zielen erlebt, aber nicht als Strategie, wie diese erreicht werden können.
Hinzu kommen aus meiner Sicht erhebliche Defizite bei der Corporate Governance. Formale Zuständigkeiten und tatsächliche Einflussmöglichkeiten erschienen mir nicht immer klar voneinander getrennt. Wichtige Entscheidungen wirkten stark vom Verwaltungsratsvorsitzenden und seinem persönlichen Umfeld geprägt - also Personen, die formal keine operative Rolle im Unternehmen haben. Dadurch entstand für mich der Eindruck intransparenter Entscheidungswege und einer ungesunden Konzentration von Einfluss.
Gleichzeitig haben Werte wie Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und Menschlichkeit, die GFT früher aus meiner Sicht stark geprägt haben, spürbar an Bedeutung verloren. Auch die öffentliche Selbstdarstellung einzelner Führungspersönlichkeiten schien teilweise mehr Aufmerksamkeit zu erhalten als die Sorgen der Beschäftigten oder eine nachvollziehbare Perspektive für das Unternehmen.
Das alles hat mein Vertrauen nachhaltig beschädigt. Bewerberinnen und Bewerber sollten im Auswahlprozess deshalb sehr genau nach dem Führungsverständnis, den tatsächlichen Entscheidungswegen, der strategischen Ausrichtung und dem Umgang mit Beschäftigten in schwierigen Situationen fragen.
Wer sich gerne unterwirft, eigenständiges Denken einstellen und den Claqueur fürs Top-Management machen will, kann bei GFT weit kommen.
Werte wie Kooperation und Respekt haben das Unternehmen früher stark geprägt. Davon ist nicht viel übrig.
War früher ein wichtiges Thema, inzwischen wird jedem schnellen Euro nachgelaufen, ohne einen Gedanken daran, welche Folgen das hat und was das mit dem Selbstverständnis des Unternehmens und der Mitarbeiter macht.
In einzelnen Teams gut, abteilungsübergreifend oft antagonistisch.
Einzelnen Vertretern des Top-Management geht es vor allem um die Selbstdarstellung. Eine kohärente Strategie, wie das Unternehmen seine Ziele erreichen will, habe ich nicht gesehen.
Rein Top down. Von unten darf gejubelt werden, Meinung und Expertise von Mitarbeitern sind nicht gefragt.
- Sehr angenehme, familiäre Arbeitsatmosphäre
- Tolle Work-Life Balance dank sehr flexiblem Home-Office
- Interessante Aufgaben in einem abwechslungsreichen Umfeld
Im Business leider manchmal sehr starke Orientierung an den Zahlen und entsprechendes Vorgehen, wenn die Zahlen nicht stimmen
Ziele etwas moderater formulieren wäre sicher hilfreich.
Überwiegend sehr gut, besonders im Corporate-Bereich. Es herrscht eine sehr herzliche, nette Atmosphäre, die einem das Arbeiten durchgehend sehr angenehm macht. Die Kollegen waren mit das größte Plus für mich in der Zeit bei GFT.
Als Unternehmen eher unbekannt da nur B2B, aber in der Branche einen guten Ruf.
Ebenfalls einer der größten Pluspunkte. Familienfreundlicher geht es nicht mehr. Home-Office ist gar kein Problem und die Flexibilität dahingehend ist toll, besonders wenn man Familie hat.
Kann man sich nicht beklagen, es gibt viele Schulungen und Fortbildungen und man wird gefördert und kann regelmäßig zu Konferenzen oder sich weiterbilden. Auch intern gibt es regelmäßig Kurse zu technischen Themen. Da macht Learning&Development einen tollen Job!
In Ordnung, schwankend je nach Rolle und Einheit.
Auch da ist man bemüht und legt Wert darauf.
Einer der größten Pluspunkte. Der Umgang und der Kontakt mit fast allen Kollegen ist sehr angenehm und konstruktiv und auch die Kontakte zu den internationalen GFT-Einheiten machen einen Großteil der Attraktivität des Unternehmens aus. Es macht einfach Spaß, sich mit Kollegen so vieler unterschiedlicher Länder auszutauschen und inhaltlich miteinander zu arbeiten. Bei Fragen findet man bei fast allen ein offenes Ohr und Unterstützung.
Ist mir nie etwas Negatives aufgefallen, ganz im Gegenteil, es gibt viele ältere Kollegen mit sehr langer Betriebszugehörigkeit, die aufgrund ihrer Erfahrung wichtige Rollen innerhalb der Organisation einnehmen.
Bei mir war das extrem positiv, ich hatte einen herausragend guten Vorgesetzten, inhaltlich über alle Zweifel erhaben und menschlich überaus angenehm und verständnisvoll/interessiert. Ist natürlich auch ein wenig Glückssache, aber mein Eindruck war, dass die überwiegende Zahl der Vorgesetzten (wenigstens diejenigen, mit denen ich zu tun hatte) menschlich sehr angenehm waren.
Super. Moderne Geräte, Arbeitshandy, klasse IT-Unterstützung (ein 1A-IT-Team!), alles vorhanden.
Durchwachsen, aber das Bemühen ist vorhanden. Sicher nicht schlechter als bei vergleichbaren Unternehmen.
Wird meiner Kenntnis nach Ernst genommen und unterstützt.
Durchweg sehr abwechslungsreich, thematisch vielfältig und immer wieder neue Fragestellungen.
Mobiles Arbeiten sowie Workation werden nicht nur toleriert, sondern unterstützt.
Die Vertrauensarbeitszeit macht es schwierig bis unmöglich, Überstunden abzubauen. Die hier in anderen Bewertungen erwähnte Hire-and-Fire-Kultur kann ich nur bestätigen. Anstatt in Potenziale zu investieren und Missverständnisse aufzuklären, werden Mitarbeitende einfach kurz vor Ende der Probezeit gekündigt.
Ein einheitlicher, systematischer Feedbackprozess und sowie eine klare Kommunikation der Erwartungshaltung und anvisierten Ziele von neuen Mitarbeitenden in der Probezeit wäre ein wichtiger Fortschritt. Mehr Menschlichkeit und Verständnis für die Mitarbeitenden, die gerade in einer gesundheitlich schwierigen Lebensphase sind.
Insgesamt angenehm, man hat das Gefühl sich im Team auf Augenhöhe zu begegnen. Für gute Leistungen erhält man Wertschätzung von den Führungskräften. Allerdings ist der Druck in Transformationszeiten auch sehr hoch, eine Schippe drauf zu legen.
GFT würde es nicht schaden, sich selbst etwas weniger ernst zu nehmen. Der Bekanntheitsgrad ist äußerst niedrig. Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass das Unternehmen zu einer weltbekannten KI-Schmiede wird.
Ich habe zwar nicht den Nachhaltigkeitsbericht gelesen, allerdings wäre mir nicht aufgefallen, dass es hier große Bestrebungen gibt. Oder es fehlte einfach die Kommunikation etwaiger Initiativen.
Weiterbildung erschien mir möglich, wenn man es einfordert.
Ich hatte das Gefühl, dass das Alter keine wesentliche Rolle spielt. Eher die Betriebszugehörigkeit, die mit Erfahrung gleichgesetzt wurde.
Das Vorgesetztenverhalten hat bei mir nachhaltig Fragen hinterlassen. Ich habe erlebt, dass Führungskräfte eine neue Teamstruktur vorgestellt haben, die konkrete Ausgestaltung der Rollen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit jedoch weitgehend dem Team selbst überlassen wurde. Dadurch fehlten zu Beginn Orientierung und klare Entscheidungsgrundlagen, was Abstimmungsaufwand und Unsicherheiten im Arbeitsalltag erhöht hat. Eine stärkere begleitende Führung und klarere Leitplanken hätten den Übergang aus meiner Sicht deutlich erleichtert.
Der Standort Stuttgart hat aus meiner Sicht nur eingeschränkten Charme. Positiv ist sicherlich die Nähe zur U-Bahn und zum Flughafen. Es gibt keine Kantine, allerdings kann man sich im überteuerten Restaurant (das GFT gehört, jedoch keine Mitarbeiterpreise anbietet) im Erdgeschoss oder beim Inder oder Italiener fußläufig sein Mittagessen holen. Die Büroausstattung am eigenen Arbeitsplatz ist in Ordnung, allerdings fehlten auf meiner Etage Think Tanks mit funktionaler IT-Ausstattung für die konzentrierte Durchführung von (Online-)Meetings. Ich hatte das Gefühl, dass im gesamten Gebäude der Kunstgeschmack des Gründers vor den praktischen Bedürfnissen der Mitarbeitenden vorgeht. Workshops werden daher oft in einem Nebengebäude durchgeführt, das etwas agiler und kreativer eingerichtet ist.
Kommunikation und Marketing ist stets bemüht, allerdings personell nicht ausreichend aufgestellt, um eine globale gut orchestrierte Kommunikation über die Ländergesellschaften hinweg zu etablieren. Hier fehlt es an Führung und Vision.
Das Gehalt empfand ich im Hinblick auf meine Erfahrung als angemessen.
War im Wesentlichen in Ordnung.
War alles in allem sehr (!) angenehm.
Das war nie auch nur ansatzweise ein Thema.
Insoweit gab es nur wenig zu beanstanden.
War ebenfalls erstklassig.
Na ja, es gab insoweit Licht und Schatten...
War weit überwiegend beanstandungslos.
War überwiegend okay.
War schon okay.
War bestens.
Es war in meinem Falle megalangweilig, weil monoton.
- Viele Benefits
- Flexible Arbeitszeiten
- Jobticket
- Jobrad
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich angenehm und professionell. Das Team arbeitet gut zusammen, und es herrscht ein respektvoller Umgang unter den Kollegen. Je nach Projekt kann der Druck jedoch variieren.
GFT Technologies SE hat insgesamt ein gutes Image in der Branche. Die meisten Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und seinen Werten.
Die Work-Life-Balance ist Abhängig davon was in der Location für Events stattfinden. In manchen Phasen kann es stressig werden, aber grundsätzlich gibt es flexible Arbeitszeiten und Remote-Arbeit, was eine gute Balance ermöglicht.
Es gibt gute Möglichkeiten zur Fortbildung und beruflichen Entwicklung. Schulungen und Zertifizierungen werden gefördert, damit sich die Mitarbeiter weiterentwickeln können. Diese müssen von den Mitarbeitern selbst organisiert werden.
Ist für die Branche in Ordnung bis ausbaufähig. Aber insgesamt mit den Benefits gleicht sich das aus.
Das Unternehmen legt Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Es gibt verschiedene Initiativen, um umweltfreundliche Lösungen zu fördern wie z.B. Wiederverwertung von alter Hardware.
Der Zusammenhalt im Team ist ausgezeichnet. Meine Kollegen unterstützen sich gegenseitig und stehen bei Fragen zur Verfügung. Besonders in herausfordernden Aufgaben zeigt sich der Teamgeist und jeder kann von jedem lernen.
Erfahrene Mitarbeiter werden geschätzt und ihr Wissen wird sinnvoll in Themen eingebracht. Daher ist Altersdiskriminierung kein Thema.
Die Vorgesetzten sind meist hilfsbereit und offen für Feedback. Entscheidungen könnten manchmal klarer kommuniziert werden, aber insgesamt gibt es eine faire und professionelle Zusammenarbeit.
Die Arbeitsumgebung ist modern und angenehm. Sowohl die technische Ausstattung als auch die Büroflächen sind gut auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt.
Die Kommunikation ist offen und transparent. Regelmäßige Meetings und Updates sorgen für eine gute Informationslage, sodass der Informationsfluss gewährleistet wird. Gelegentlich könnten Entscheidungsprozesse schneller sein.
Die Aufgaben sind vielfältig und bieten spannende Herausforderungen. Wer sich weiterentwickeln möchte, hat die Möglichkeit, an innovativen Themen zu arbeiten.
Home Office
Agiles Arbeiten
Flexibel Arbeitszeiten
Vetternwirtschaft, Absprachen werden nicht eingehalten, Man wird bei Kollegen denunziert, Mobbing, voreingenommener Betriebsrat welcher sich nur für die Geschäftsführung einsetzt aber nicht für die Mitarbeiter.
Achtet mehr darauf wen Ihr als Führungskräfte einsetzt. Ein guter Vorgesetzter muss nicht unbedingt der beste Arbeiter sein. Bei euch werden Networker und Blender über menschliche und faire Charaktere gestellt. Viele burnouts sind bei euch wegen sehr schlechten Führungskräfte hervorgerufen worden.
Je nach Abteilung kann man sich seine Arbeit selber einteilen. Die Arbeitsatmosphäre ist gut, solange man Funktioniert ! Funktioniert man nicht mehr (Krankheit) wird man ausgegrenzt und sozial isoliert!
Überstunden dürfen bzw. sollen offiziell nicht gemacht werden. Allerdings lässt es der workload nicht zu, die Arbeit während der offiziellen Arbeitszeit zu bewältigen. Man wird angefahren wenn die Arbeit nicht erledigt wird!
Lieblinge bekommen permanent Gehaltserhöhungen von mehreren Prozenten. Andere gehen Jahrelange leer aus. Allg. Ist das Gehalt definitv im unteren Bereich im Branchenvergleich. Absprachen werden nicht eingehalten und werden gerne vergessen wenn man Kritik äußert.
Es wird viel in ein Grünes Images investiert. Tatsächlich handelt sich um Green washing. Die maßnahmen sind nicht nachhaltig und werde im Marketing ausgeschlachtet.
Solange man Funktioniert und der Allgemeinheit nach dem Mund redet ist man ein Herz und eine Seele. Sobald einer dieser Faktoren nicht mehr gegeben ist, wird man von den "Kollegen" isoliert!
Gute Arbeitsbedingungen
Viele wichtige Informationen die zur anständigen Bearbeitung von Aufgaben benötigt werden müssen sehr mühsam zusammengetragen werden. Durch die überbelastete Belegschaft werden Anfragen nach Informationen gereizt und genervt abgelehnt!
Frauen werden definitiv bevorzugt und haben eher die Chance Karriere zu machen.
Professionell und wertschätzend
Egal ob flexible Arbeitsstunden, Remote Work (zuhause oder europaweit) oder kurzfristiger Urlaub. Man findet immer eine Lösung.
Es existieren umfangreiche Trainingskataloge aus denen man frei wählen kann, Teilnahme an Konferenzen ist möglich, man kann auch selbst Vorschläge bringen
Es existieren Gehaltsbänder für jedes Erfahrungslevel, Bezuschussung für Essen & Fitness, Firmenwagen, JobRad, Non-Sales Challenges, Wahl zwischen festen oder flexiblen Gehalt (mit Boni)
Es gibt einige Initiativen und auch Green Coding wird vorangetrieben
Es sind wirkliche Teams
Es gibt viele langjährige Mitarbeiter und auch ältere Bewerber werden mit offenen Armen empfangen.
Per Du und professionell
Geräte sind Stand der Technik, können alle 3 Jahre gewechselt werden. Büroräume sind hübsch und liegen perfekt am Rhein.
Innerhalb der Standorte perfekt, standortübergreifend verbesserungsfähig
Man kann aus einer Vielzahl an Aufgaben wählen und sich auch weiterbilden. Es wird darauf geachtet, dass man sich nicht langweilt. Dennoch sind halt die Aufgaben auch abhängig vom Projekt.
- gute Work-Life-Balance
- das es überhaupt Benefits gibt, täglicher Mittagessenzuschuss z.B. ist eine gute/ sinnvolle Lösung
- internationales Arbeiten
- flache Hierarchien
- guter Umgang mit den Kollegen/ in den Teams
- Budget für Weiterbildungen ist stehts da wenn man den Wunsch hat sich fortzubilden
- Kommunikation & Benefits sind veraltet und nicht das was Mitarbeiter sich wünschen
- Gehalt muss besser werden
- Benefits überarbeiten
- Kommunikationen verbessern, lieber weniger aber dafür Wichtiges
- größere Gehaltssprünge unterstützen, wenn die Leistung dies rechtfertigt
- Betriebsrente einführen
Die Atmosphäre in den Teams ist oft gut, wobei das miteinander und globale Denken bei einigen Teams/Kollegen nicht vorhanden ist und "ich bin mir selbst am nächsten" vorherrscht.
wirklich hervorragend!
Je nach Abteilung/ Kollegen sehr gut oder nicht- wie in jeder anderen Firma gibt es Kollegen mit denen man gut auskommt oder weniger gut auskommt.
Gut, lediglich Gehaltsgespräche sind sehr schwer zu führen, man wird schnell abgewürgt und mit wenig abgespeist.
Es wird viel kommuniziert, aber oft nicht das was die Mitarbeiter wirklich interessiert und auch öfter viel gesprochen ohne etwas zu sagen.
Benefits die oft keine wahren Benefits sind (Obst, Kaffee, Tee, sind nett, aber nichts Herausragendes). Übliche Benefits wie Bezuschussung des Deutschlandtickets oder HanseFit werden nicht geleistet, Coronabonus wurde nur zu 50% der Maiximalsumme ausgezahlt- wenn man aber mitbekommt wofür bei Teammeetings, etc. Geld ausgegeben wird und wofür Geld da ist hat dies einen gewissen Beigeschmack. Am Ende ist die monetäre Wertschätzung die einzige die zählt, hier besteht in meinen Augen deutlicher Verbesserungsbedarf.
Die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern ist gut, leider ist das Business Team im Vergleich zu den internen Abteilungen augenscheinlich beliebter beim Management.
- HO
- Aufgabengebiet
- Wokeness
- Essenszulage Lunchit (auch, wenn die Regeln nicht sehr Mitarbeiter-freundlich sind)
- kein konkurrenzfähiges Gehalt
- hoher Druck von oben
- Überstunden gibt es nicht, müssen "heimlich" abgearbeitet werden
- hohe Fluktation von jungen, talentierten Arbeitskräften
War meistens im HO, habe mich wohl und zugehörig gefühlt, hatte ein tolles Team. Wenn man im Büro ist, besteht alles nur aus zeigen wer man ist und was man alles macht vor Vorgesetzten. Diese wollen auch beweihräuchert werden.
GPTW-Umfrageergebnisse konnte man bis auf drei Leute runterbrechen, das wurde so vorher nicht kommuniziert und im Nachhinein wurden Leute einzeln zur "Rechtfertigung" gebeten.
Klingt modern und fancy, aber oft starre Konzernstrukturen und gleichzeitig absolutes Chaos ohne Prozesse. Wenn Prozesse bestehen, wird sich 1-2x dran gehalten und das wars dann.
Home Office problemlos möglich, wenn man nicht in der Gegend wohnt. Sonst 2-3x die Woche Anwesenheitspflicht - es wird deutlich von denen propagiert, die ins Büro müssen/wollen.
Gibt einen Katalog, aus dem man wählen kann, aber hauptsächlich für Entwickler. Man kann aber auch eigene Schulungen suchen und wenn man sie verargumentiert, auch bezahlt bekommen.
Mit großen Versprechungen gestartet und mit "die anderen bekommen auch nicht mehr" jedes Jahr geendet. Es ist mir egal, was "die anderen" bekommen und ob die nicht für sich einstehen; hier geht es um mich und meine Arbeit. Generell wird ein Budgettopf zwischen Mitarbeitern verteilt werden. Manche bekommen 10%, manche gehen jahrelang ganz leer aus.
Junge Abgänger bekommen nach dem Studium bei anderen Unternehmen/Konkurrenz bis zu 50% mehr - ein Problem, das bekannt ist, aber offensichtlich egal.
Kaum besondere Highlights, Mangement fliegt sinnlos für 2h F2F-Meetings durch die Gegend, obwohl man das von daheim aus machen könnte.
Mein Team war gut, dennoch viele Burnouts (trotz Warnungen) und Leute, die sich auf die faule Haut legen können, weil sie schon lange da sind und es sich gemütlich gemacht haben.
Gibt kaum ältere, hohe Fluktation. Falls doch mal ein älterer Mitbürger über den Weg läuft, immer nett.
Sehr viel Druck wird ungefiltert von oben auf die untersten Ebenen verteilt, nicht nur in meiner Sparte - dadurch hohe Fluktation. Führungskräfte haben eindeutige Lieblinge, sobald man das aber anspricht, wird das gleich negativ angekreidet.
Laptop und Equipement fürs HO wurde gestellt, passt. Räume im Büro zu laut oder gar keiner da, was dazwischen gibts nichts.
Obwohl ich im Bereich Kommunikation gearbeitet habe, wurden selbst wichtige Neuigkeiten auf den letzten Drücker verbreitet und meist über Flurfunk. Keine Kommunikation von oben für die Mitarbeiter, wie es dem Unternehmen geht. Alles dreht sich nur darum, was die Aktienhalter denken.
Frauen in Führungspositionen werden forciert, was nicht immer positiv ist.
Großes Aufgabenfeld, man darf sich in Bereiche reinarbeiten, wenn man sie interessant findet, persönliche Interessen werden also beachtet. Aber durch die Breite der Aufgaben ist man auch für alles, was irgendwie in den Bereich fallen könnte, zuständig.
So verdient kununu Geld.