Für mich war besonders enttäuschend, dass Mitarbeiter offenbar stark nach der aktuellen Auftragslage eingesetzt werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als wenig wertschätzend. Mitarbeiter hatten für mich eher den Eindruck, bei Bedarf eingestellt und bei nachlassender Auftragslage wieder aussortiert zu werden.
Kommunikation
Die Kommunikation wirkte auf mich stark von einem ‚Chef entscheidet, Mitarbeiter folgen‘-Verständnis geprägt. Ein offener Austausch auf Augenhöhe war aus meiner Sicht kaum möglich.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war grundsätzlich vorhanden. Allerdings belastet es die Stimmung, wenn man ständig das Gefühl hat, dass die eigene Beschäftigung von der aktuellen Auftragslage abhängt.
Work-Life-Balance
Die langfristige persönliche Planung ist schwierig, wenn Arbeitsverhältnisse stark von einzelnen Aufträgen abhängig sind. Die möglichen Folgen für die finanzielle Sicherheit der Mitarbeiter werden meiner Erfahrung nach zu wenig berücksichtigt.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führung empfand ich als sehr hierarchisch. Teilweise entstand bei mir der Eindruck: ‚Ich bin der Chef, du hast zu funktionieren.‘ Mitarbeiter fühlten sich dadurch eher als austauschbare Arbeitskräfte denn als wertvolle Fachkräfte.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können durchaus interessant sein. Allerdings verliert die Arbeit an Attraktivität, wenn man gleichzeitig den Eindruck gewinnt, dass bei Bedarf eingestellt und nach Abschluss eines Projekts wieder freigesetzt werden.