Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Lohnzahlung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Einige Mitarbeiter. Leider hat der AG damit nichts zutun.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass nicht mal bei einer möglichen Übernahme (nach der Ausbildung) auf einen zugekommen wird, sondern man dieses Thema über mehrere Monate aktiv anspricht, um auf einen "späteren Zeitpunkt" verwiesen zu werden. Der "spätere Zeitpunkt" war dann der, in der Woche vor meiner mündlichen Prüfung.
Durch dieses hinhalten habe ich auch privat finanzielle Einbuße hinnehmen müssen, da ich mich ohne klares "Nein" nicht beim Arbeitsamt melden bräuchte.
Dass ich mich also, für die Arbeitsagentur, "zu spät" gemeldet habe, dadurch weniger Geld bekommen habe ist auf den AG und dessen Verhalten zurückzuführen!
Jetzt, nach ein paar Monaten, in einem in jedem Punkt besseren Betrieb, habe ich erst gemerkt wie "unnormal" das doch alles war und/oder ist.
Verbesserungsvorschläge
Respekt und Wertschätzung für die Mitarbeiter fehlt, wie schon beschrieben, an jeder Ecke. Bei absoluter Leistungsbereitschaft war das höchste der Gefühle ein "Danke". Neue Ideen, Denkanstöße und vor allem Kritik werden nicht ernst genommen. Personal, vor allem Gutes, sollte an den Betrieb gebunden und nicht herausgeekelt werden.
Die "kurzzeitige Aussetzung der Ausbildung" um Therapiemöglichkeiten wahrzunehmen, sollten vielleicht auch mal angeboten werden, BEVOR man einen Aufhebungsvertrag anbietet. So ist das nämlich nichts als Heuchelei.
Ich würde schwer einen ordentlichen Personalführungskurs empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Aufgesetzte "gute" Atmosphäre - "ins Gesicht" ist jeder nett, doch manche MA haben unbegründet schwere Probleme mit anderen MA, dies hört man entweder direkt "raus" oder man erfährt es dadurch, dass gelästert wird. Zum Glück gab es manche Kollegen, die dieses Spiel nicht mitgespielt haben und jeweils über diese Gespräche informiert haben!
An guten Tagen, wenn man die Anderen vergisst, eine normale Arbeitsatmosphäre.
Karrierechancen
So gut wie nicht vorhanden, innerhalb des Betriebes kann man sich unmöglich "hocharbeiten", was aber natürlich auch an der Betriebsgröße liegt. Weiterbildungen werden aber regelmäßig angeboten.
Ausbildungsvergütung
Standard, leicht unterdurchschnittlich - aber dies hängt natürlich auch mit der Betriebsgröße zusammen.
Die Ausbilder
Mein Ausbilder war absolut kompetent, fachlich wie sozial.
Auch Privat hat er mir, ohne dass es seine Pflicht o.Ä. war, sehr weitergeholfen! Eine riesige Ausnahme in dem Betrieb.
Spaßfaktor
Die Arbeit an sich macht Spaß, doch das wird durch andere Faktoren absolut getrübt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Klassische Hauptaufgaben im Vertrieb, kleine "Nebenaufgaben" in der Produktion/QS/etc.
Variation
Aufgaben variieren dadurch, dass Mitarbeiter fehlen oder da Andere diese Aufgabe "satt haben".
Respekt
Von der Geschäftsleitung: Nicht vorhanden! Es wird regelmäßig geschrien, wenn "Fehler" gemacht werden, ist ständig das Risiko da runtergemacht zu werden. Entweder wird die Leistungsbereitschaft oder Motivation infrage gestellt, man wird von seinen "Hauptaufgaben" entbunden (im Vertrieb= ERP-Erfassungssperren werden verhängt!). Auch bei kleinen Fehlern wird einem mit der Art und Weise wie mit einem gesprochen wird, das Gefühl gegeben, dass man nichts nutzt und auf den Kopf gefallen wäre.
Zitate die ich mir von der Geschäftsleitung anhören musste:
(Gelöscht von Kununu da der GF anscheinend Schadensbegrenzung betreiben will und nicht zu seinen respektlosen, verletzenden Aussagen steht = Image!)
Auch eine ärztlich attestierte psychische Erkrankung versteht die Geschäftsführung leider nicht... Zitat dazu: "Wenn Sie hierauf keinen bock haben, unterschreiben Sie den Aufhebungsvertrag, das wäre einfacher für uns beide." Und das ist nur eine Auswahl.
Von der restlichen Belegschaft: Teilweise vorhanden. Manche sind unglaublich nett (für diejenigen tut es mir leid, dort zu arbeiten), andere möchte man einfach nur meiden. Leider wird auch sehr viel innerhalb der Belegschaft gelästert.