Zwischen Außenwirkung und interner Realität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aktuell (leider) nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Mitarbeitenden wird nur wenig Vertrauen entgegengebracht.
Wertschätzung und Anerkennung für geleistete Arbeit sind kaum spürbar.
Gesetzliche Vorgaben werden nicht immer ausreichend berücksichtigt.
Verbesserungsvorschläge
Den Mitarbeitenden mehr Wertschätzung entgegenbringen und anerkennen, dass trotz ausbleibender bzw. geringer Gehaltserhöhungen viele dem Unternehmen die Treue gehalten haben.
Die Entscheidung, das mobile Arbeiten zurückzufahren, transparent und nachvollziehbar begründen. Bislang wurde hierfür keine Begründung kommuniziert.
Arbeitsatmosphäre
Einzelne Mitarbeitende werden bevorzugt behandelt. Wer nicht zu diesem Kreis gehört, erhält deutlich weniger Flexibilität und Unterstützung.
Image
Aktuell suchen viele Kollegen nach einer neuen Stelle. Das spricht nicht gerade für die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber und wirkt sich entsprechend negativ auf dessen Image aus.
Work-Life-Balance
Die fast vollständige Streichung ist ein erheblicher Vertrauens- und Motivationsverlust. Nach Jahren der Verbundenheit mit dem Unternehmen, auch in Phasen ohne Gehaltserhöhungen, wirkt diese Entscheidung wie ein Schlag ins Gesicht und vermittelt den Eindruck fehlender Wertschätzung.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen hängen häufig stärker von der persönlichen Beziehung zur Führungskraft ab als von Leistung, Qualifikation oder Engagement.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltspolitik der vergangenen Jahre spricht für sich: Die Gehaltserhöhung belief sich zuletzt auf lediglich 100 €.
Darüber hinaus sind die angebotenen Zusatzleistungen, mit Ausnahme der Möglichkeit, stiller Gesellschafter zu werden, aus meiner Sicht wenig attraktiv.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen präsentieren wir uns als moderner und mitarbeiterorientierter Arbeitgeber. Intern stellt sich die Situation jedoch anders dar. Beschäftigte mit Kindern müssen innerhalb von neun Tagen eine neue Betreuungsmöglichkeit organisieren, da das mobile Arbeiten, ohne Kündigung der entsprechenden Betriebsvereinbarung, aufgehoben wurde.
Auch aus ökologischer Sicht ist diese Entscheidung schwer nachvollziehbar, da viele Tätigkeiten problemlos von zu Hause aus erledigt werden können und dadurch unnötige Pendelfahrten vermieden würden.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams gut. Unter den Abteilungen wird gegeneinander gearbeitet.
Umgang mit älteren Kollegen
Konnte bisher keine Ungerechtigkeit feststellen.
Vorgesetztenverhalten
Aufgaben werden oftmals an nachgeordnete Mitarbeitende delegiert, mit der Begründung einer hohen Arbeitsbelastung. Darüber hinaus ist wiederholt zu beobachten, dass ein erheblicher Teil der Arbeitszeit für Gespräche mit bevorzugten Kolleginnen und Kollegen genutzt wird.
Arbeitsbedingungen
Büros sind viel zu klein. Zudem fehlen Klimaanlagen, was insbesondere an warmen Tagen (35 Grad)die Arbeitsbedingungen beeinträchtigt. Darüber hinaus sind die Räume sehr hellhörig, wodurch eine ruhige Arbeitsatmosphäre erschwert wird.
Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt häufig zurückhaltend und wenig transparent. Aber der Flurfunk funktioniert wunderbar ...
Gleichberechtigung
Konnte bisher keine Ungerechtigkeit feststellen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung wird als nicht ausgewogen verteilt wahrgenommen. Mitarbeitende mit geringerem Arbeitseinsatz werden häufig von engagierten Kolleginnen und Kollegen aufgefangen, ohne dass daraus erkennbare Konsequenzen entstehen.


