Ihr Unternehmen?

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GOB 
Software 
& 
Systeme 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Meist Kollegiales Umfeld + starker Umsatzfokus

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei GOB Software & Systeme GmbH & Co. Kg in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen in der selben Position
Das Gebäude

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1. Widersprüchliche oder beschönigende Aussagen
2. Vergütung
3. Folgen bei Kritik
4. Karriere- und Aufstiegschancen
5. Verhalten von Mentoren / erfahrenen Kräften
6. Umsatzfokus
7. Überstundenkultur

Verbesserungsvorschläge

1. Wertschätzung durch echte Partizipation und individuelle Maßnahmen

Wenn die Mitarbeitenden tatsächlich als zentrale Ressource betrachtet werden, sollte deren Feedback ernsthaft berücksichtigt und in Entscheidungen einbezogen werden. Mit standardisierte Maßnahmen wie Obstkörbe, vereinzelte Dienstwagen oder gelegentliche Firmenevents wird versucht zur Atmosphäre beizutragen, reichen jedoch nicht aus, um langfristige Zufriedenheit und Bindung sicherzustellen.

2. Kommunikationskonsistenz und Transparenz

In der internen Kommunikation wird betont, dass sich das Unternehmen in einer sehr guten wirtschaftlichen Lage befindet. Sobald jedoch berechtigte Anliegen geäußert oder Verbesserungen gefordert werden, wird oft auf schwierige Rahmenbedingungen verwiesen. Eine konsistente, nachvollziehbare Kommunikationslinie wäre hier im Sinne der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens aller Mitarbeitenden wünschenswert.

3. Langfristige Mitarbeiterbindung durch marktgerechte Vergütung und Verlässlichkeit

Für eine nachhaltige Bindung qualifizierter Fachkräfte ist eine Vergütung erforderlich, die sich an den realen Marktbedingungen orientiert. Ebenso sollten getroffene Zusagen – insbesondere im Hinblick auf Beförderungen oder Entwicklungsperspektiven – verbindlich eingehalten werden. Die pauschale Ablehnung marktorientierter Vergleiche als irrelevant oder nicht anwendbar wirkt demotivierend und sollte dringend überdacht werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Zufriedenheit der Beschäftigten wird ausschließlich durch Firmenveranstaltungen angestrebt; andere Maßnahmen werden nicht berücksichtigt.

Kommunikation

Die Mitarbeitenden erhalten regelmäßig Informationen über die aktuelle Lage des Unternehmens. Diese Mitteilungen wirken jedoch häufig beschönigend, während negative Aspekte kaum oder gar nicht thematisiert werden. Meldungen oder Hinweise, die mehrfach von unterschiedlichen Personen an die Leitung weitergegeben werden, führen bestenfalls dazu, dass diese Personen darauf hingewiesen werden, solche Anliegen künftig nicht mehr vorzubringen.

Kollegenzusammenhalt

Es bestehen deutliche Unterschiede im Umgang, der meist freundlich bleibt. Der Fokus liegt allerdings letztlich nahezu ausschließlich auf der Erreichung vorgegebener Umsatzziele, was andere Aspekte in den Hintergrund treten lässt.

Work-Life-Balance

Die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice ist grundsätzlich vorhanden, die Bedingungen hängen jedoch stark von der jeweiligen Führungskraft ab und wird nicht einheitlich gehandhabt.

Vorgesetztenverhalten

Das Auftreten ist zunächst von Freundlichkeit und Unterstützungsbereitschaft geprägt. Doch in Mitarbeitendengesprächen ändert sich der Ton rasch, und ein offener Dialog scheint nicht gewünscht zu sein – das Gegenüber zeigt oft deutliches Desinteresse oder hört nicht aktiv zu. Die Anforderungen an die Beschäftigten sind hoch, jedoch wird erwartet, dass Rückfragen oder Einarbeitungszeit außerhalb der regulären Arbeitszeit und ohne Vergütung „freiwillig“ geleistet werden – was als selbstverständliche Verpflichtung angesehen wird.

Gleichberechtigung

Bei zurückhaltenden Personen wird gezielt psychischer Druck aufgebaut, unabhängig von deren Geschlechtszugehörigkeit. Dieses Verhalten scheint systematisch eingesetzt zu werden, um bestimmte Reaktionen oder Leistungen zu erzwingen.

Sonstiges ist nicht aufgefallen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen scheinen vom Unternehmen überwiegend als wertvolle Mitarbeitende anerkannt zu werden.

In der praktischen Zusammenarbeit zeigt sich jedoch auch anderes Bild: Unabhängig von der eigenen Rolle oder Position stößt man bei Anfragen häufig auf ablehnende Haltungen. So werden Anliegen oft – wenn auch höflich verpackt – mit Aussagen abgewiesen, die sinngemäß ausdrücken: „Was erwartest du von mir? Denk selbst nach – ich investiere meine Zeit nicht in Mitarbeitende, die ohnehin nach ein bis zwei Jahren wieder verschwinden.“

Arbeitsbedingungen

Die Infrastruktur des Gebäudes ist modern und funktional. Benötigte Arbeitsmittel werden in der Regel zeitnah und ohne größere Verzögerungen bereitgestellt.

Gehalt/Benefits

Ein offener Austausch mit Vorgesetzten ist kaum möglich. Es werden fortlaufend Leistungen eingefordert, ohne dass im Gegenzug konkrete Unterstützung oder kurzfristige Perspektiven geboten werden. Stattdessen wird lediglich vage auf eine potenziell bessere Zukunft verwiesen – beispielsweise auf ein Gehalt, das sich irgendwann auf ein Niveau bewegen könnte, das nicht mehr unter dem untersten Durchschnitt liegt.

Diese Einschätzung wird von mehreren Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Abteilungen geteilt und beschreibt ein wiederkehrendes Muster.

Image

Das Unternehmen genießt extern – sowohl bei Kundschaft als auch bei Partnern – einen positiven Ruf.

Innerhalb der Belegschaft zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Alle Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung machen neue Kolleginnen und Kollegen frühzeitig auf problematische Aspekte aufmerksam, insbesondere in Bezug auf die Gehaltsstruktur sowie das Verhalten einzelner Personen im Unternehmen.
Es wird untereinander dennoch meist ein angenehmer Umgang gepflegt.

Karriere/Weiterbildung

Ein Weiterbildungskatalog ist vorhanden, und die darin angebotenen Maßnahmen sind grundsätzlich kostenfrei. Allerdings erfolgt die Teilnahme nur unter den Bedingungen, dass sie keinen Einfluss auf Umsatz hat oder außerhalb der Arbeitszeit erfolgt – was den tatsächlichen Nutzen erheblich relativiert.
Studien für Anforderungen eingeschlossen.

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