Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Vergütung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Zwischenmenschliche.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte mehr in die einzelnen Abteilungen geschaut werden: Mehr Verständnis/Respekt gegenüber Auszubildenden und kein Aufhetzen auf Kollegen.
Arbeitsatmosphäre
Pro Jahr gibt es in der Regel 1-2 Auszubildende. Auf dem Papier steht deine Fachrichtung, aber du sollst Systemintegration sowie Anwendungsentwicklung beherrschen.
Es gibt die Weihnachtsfeier und andere Abteilungen haben abundzu Teamevents, die IT allerdings nicht.
Karrierechancen
Früher wurden alle Auszubildenden nach der Ausbildung übernommen, heute zählt primär Sympathie und auch Leistung.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeit ist eher flexibel, aber als Auszubildender sollte man gegen 9uhr im Büro sitzen.
Wenn du nicht gemocht wirst, wird auch auf die Minute genau geschaut, wie lange du gearbeitet hast und wenn das ein paar Mal auch nur eine Minute zu wenig ist, bekommst du private WhatsApp-Nachrichten von dem einen Ausbilder.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist eher überdurchschnittlich und man bekommt als Bonus eine EdenRed-Karte.
Die Ausbilder
Es werden dort gezielt Auszubildende gesucht, die schon (sehr) gute Vorkenntnisse haben, damit man diese nicht mehr groß ausbilden muss. Obwohl es aktuell mehr Ausbilder als Auszubildende gibt, kümmern sich nur 1-2 davon wirklich um einen.
Die Third-Level-Mitarbeiter, worunter auch Ausbilder fallen sind fast immer im Homeoffice und dort fast nie zu erreichen.
Spaßfaktor
Wenn man nicht die eine Person ist, die einer der Ausbilder auf dem Kicker hat, kann es auf Grund der anderen Kollegen nett werden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es wird einem Zeit gegeben für die Berufsschule zu lernen und dabei wird man auch von einer Ausbilderin unterstützt. Einmal wöchentlich bekommt man dann Lernmeetings mit ihr. Diese werden gut vorbereitet und man erhält Aufgaben zum Lernen, allerding sollte man ihr zügiges Lerntempo besitzen.
Man darf auch in seiner Arbeitszeit die Wochenberichte schreiben.
Am ersten Tag bekommt man seinen Arbeitslaptop, der meist nicht mal die notwenigen Berechtigungen enthält. Dann wird man in das Azubi-Büro gesetzt und sitzt dann da. Eine Einarbeitung o. Ä. gibt es dort nicht. Man muss immer gezielt nach Aufgaben fragen.
Wenn man den Schwerpunkt Systemintegration gewählt hat und von dem einen Ausbilder für die Fachrichtung gemocht wird, dann darf man ihn unterstützen. Ansonsten muss man primär dem First-Level-Team helfen.
Wenn man Anwendungsentwicklung gewählt hat und das gut beherrscht, dann darf man intensiv an Projekten mitarbeiten, wenn man aber Unterstützung benötigt, bekommt man keine richtigen/festen Aufgaben zugeteilt, da diese schon von denen mit dem besseren Kenntnisstand gemacht werden sollen.
Variation
Hier gibt es First-Level-Support oder Programmierung mit Python.
Die anderen Abteilungen, die nichts mit IT zu tun haben, lernt man einmal pro Tag in der Einführungsphase kennen.
Respekt
Es muss in dieser Abteilung immer eine Person geben, die "nicht gemocht" wird, dann versucht einer der Ausbilder immer alle gegen den jenigen aufzuhetzen. Andere werden von einem der Ausbilder dazu annimiert eine Liste gegen diese Person zu führen. Wenn es genügend Punkte gegen einen gibt, werden diese überspitzt in Streitgespräche kommuniziert und es kommt teilweise bis zu Abmahungen. Generell wird auch viel über andere (ehemalige) Kollegen gesprochen, bevor man sich ein eigenes Bild machen kann. Empathie ist dort allgemein eher rar gesät. Dies kann einen mental schon sehr belasten.