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Goethe-Institut 
e. 
V.
Bewertungen

72 von 157 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 48%
Score-Details

72 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Arbeit an einem Auslandsinstitut ist toll

3,9
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

breites Aufgabenspektrum, nette Kollegen, gute Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, spannende Begegnungen und Veranstaltungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

übermäßige Bürokratie, Wertschätzung wird nicht genügend ausgedrückt, man sieht kein echtes Interesse der Zentrale an den Inhalten der Arbeit im Ausland, zu viel Beschäftigung mit sich selber

Verbesserungsvorschläge

Ein regelmäßiger Kontakt zu den entsandten Mitarbeitern durch die Personalabteilung und die Fachabteilungen wäre wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Als Führungskraft kann man natürlich selber viel dazu beitragen, dass die Arbeitsatmosphäre stimmt. Bisher hatte ich da immer Glück. Schade ist es allerdings, dass man als einzige Entsandte an einem Auslandsinstitut vor Ort niemanden mit den gleichen Problemen hat wie man selber, das ist dann oft etwas einsam

Image

Das Goethe-Institut hat im Ausland ein sehr gutes Image und dies wird auch von Partnern häufig ungefragt zum Ausdruck gebracht, was sehr wohltuend ist.

Work-Life-Balance

30 Tage Urlaub, 13 Feiertage, einmal pro Jahr eine bezahlte Reise nach Deutschland für die gesamte Familie, und im Prinzip großzügige Gleitzeitregeln. Leider ist die Arbeitsmenge so groß, dass ein Großteil der Mehrarbeitsstunden nicht ausgeglichen werden kann und verfällt, was auch zu Lasten der Familie geht.

Karriere/Weiterbildung

Der Wechsel von einem Institut zum anderen in der Funktion der Institutsleitung ist nicht unbedingt ein Karrieresprung, was aber durch die Abwechslung mehr als kompensiert wird. Fortbildungsangebote gibt es genügend, wenn diese auch noch mehr auf kulturelle Inhalte statt auf administrative Dinge fokussieren könnten. Die sprachliche Ausbildung für neue Dienstorte kommt leider viel zu kurz, dafür ist einfach keine Zeit.

Gehalt/Benefits

Für die entsandten deutschen Mitarbeiter ist das Gehalt sehr gut (TVÖD). Hier wird zwar von einigen Kollegen häufig gemeckert, aber wenn man die Aufgaben und Verantwortungen einmal nüchtern betrachtet, ist die Arbeit mehr als angemessen bezahlt und abgesichert. Vor allem im Vergleich zu anderen Arbeitsstellen im Kulturbereich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es könnten immer weitere physische Meetings durch digitale ersetzt werden und es könnten insgesamt auch weniger Meetings stattfinden, denn auch die digitalen Meetings benötigen Energie. Der Papierverbrauch ist unsinnig hoch, da viele Formulare mehrfach ausgedruckt und physisch abgelegt werden müssen.

Kollegenzusammenhalt

Im Prinzip gut, nach meinen Erfahrungen gibt es an einigen Instituten aber überhaupt kein Interesse, auch in der Freizeit noch etwas gemeinsam zu unternehmen, was ich schade finde. Das ist aber auch abhängig von der Kultur des Gastlandes

Umgang mit älteren Kollegen

Führungskräfte suchen ganz bestimmt nicht gezielt nach älteren Kollegen. Sehr schade ist es, dass das Goethe-Institut in Deutschland weiterhin an Altersdiskriminierung festhält und Arbeitsverträge mit dem Renteneintritt (65-67) beendet werden müssen. Da sind andere Länder inzwischen viel weiter und überlassen es den älteren Mitarbeitern, ob sie in Rente gehen wollen oder nicht.

Vorgesetztenverhalten

Im Prinzip sehr gut, aber durch die Rotation von Person zu Person unterschiedlich.

Arbeitsbedingungen

gut, aber zum Teil sehr und unnötig bürokratisch. Zu viel Bildschirmarbeit, besonders durch die zahlreichen TEAMS-Meetings während Corona belasten die Gesundheit.

Kommunikation

Sehr unterschiedlich von Standort zu Standort. Es gibt kein einheitliches System zur internen Kommunikation. Die Kommunikation zum Regionalinstitut ist abhängig von den jeweiligen Personen und zur Zentrale gibt es kaum noch direkte Kommunikation.

Gleichberechtigung

70 Jahre Goethe-Institut ohne eine einzige weibliche Führungskraft im Vorstandsbereich ... Die Personalstruktur an den Auslandsinstituten im Ortskraftbereich ist überwiegend weiblich, schade, dass sich nicht mehr Männer für die Aufgaben interessieren. Das ändert sich hoffentlich bald.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsinhalte in den Arbeitsbereichen der Auslandsinstitute sind sehr spannend und führen zu superinteressanten Begegnungen mit tollen Menschen. Leider wird der Anteil der Arbeitszeit, die am Institut mit internen Aufgaben und am Computer mit Emails und aufgeblähten Verwaltungsaufgaben verbracht wird, immer größer. Unter Coronabedingungen ist das noch einmal verstärkt worden. Soviel Beschäftigung mit sich selbst in endlosen Meetings, Fortbildungen und Best Practice Sessions ist nervig und führt letztlich dazu, dass wir um uns selber kreisen statt uns mit dem Gastland befassen zu können.

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Nur als Sprungbrett gut - schwache Personalpolitik und keine Führungskompetenz

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sinnvolle Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Öffentliche Gelder könnten manchmal besser/effizienter eingesetzt werden! Nicht immer ist eine forcierte Ausgabe der Projektgelder bis Jahresende die beste Idee.

Verbesserungsvorschläge

Liebes Goethe-Institut vieles bei uns ist sehr positiv. Allerdings kann es mit der hohen Fluktuation so nicht mehr weitergehen. Zumindest sollte man offen damit umgehen, und sagen, dass das Goethe-Institut nur ein Karrieresprungbrett ist, der sich nicht leisten kann/leisten will, kompetente und eingearbeitete Mitarbeiter zu halten!

Seitdem ich hier bin habe ich mehr als 60 (!!??) neue Kolleg*innen begrüßt! Und das nur in der Abteilung (da sind wir um die 100). Die Personalabteilung kommuniziert nur mit den Führungskräften. Ich finde es sehr schade, weil eben viel positives dabei ist und die Arbeit an sich sehr viel Spaß macht.

Arbeitsatmosphäre

Ganz abhängig vom Bereich/Projekt. Entscheidet euch für die Abteilung Kultur, wenn ihr könnt. Die Abteilung Sprache wird aktuell leider sehr schlecht geführt von dem Abteilungsleiter, der sehr unzugänglich ist, wenig kommuniziert und oberflächlich arbeitet. Die Bereichsleitern sind zum Teil zu jung und unerfahren und haben keinerlei oder wenig Führungserfahrung.

Image

War mal besser. Ist aber immer noch sehr gut!

Work-Life-Balance

Es gibt zwei Kategorien: die die zu wenig zu tun haben, mehr machen möchten und nicht gehört werden und die die viel zu viel zu tun haben, Unterstützung bräuchten (und auch nicht gehört werden). Projektassistenten haben meistens dieselbe Qualifikation wie Projektleiter, dürfen aber diese bei manchen Aufgaben nicht unterstützen weil es in der "Tätigkeitsbeschreibung nicht steht". Absurde Behördenmentalität!

Karriere/Weiterbildung

Wenn es 0 Sterne geben würde dann würde ich 0 Sterne geben. Wer nach einem langfristigen Job sucht, sollte woanders suchen.

Kollegenzusammenhalt

Da kann ich nur gutes sagen! Schade dass die meisten Kollegen nicht bleiben aufgrund der schwachen Personalpolitik (Fast nur befristete Verträge ohne oder mit begrenzten Verlängerungsmöglichkeit).

Vorgesetztenverhalten

Abteilung Sprache = Schlechte Führung. Sehr chaotisch, nicht transparent wenn es um Personalpolitik geht.

Arbeitsbedingungen

Top Zentrale und super Ausstattung. Home-Office Möglichkeit nach Corona zur Regel geworden.

Kommunikation

Nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Besonders in der Projektarbeit sind die Aufgaben meistens sehr interessant.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Kolleg*in,

danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben Ihre Meinung zu teilen. Wir haben Ihre Bewertung sehr aufmerksam gelesen und nehmen die Kritikpunkte ernst.
Ihnen scheint die Arbeit bei uns grundsätzlich Spaß zu machen, Sie erwähnen, dass Sie die Projektarbeit interessant finden und dass Sie den Zusammenhalt im Goethe-Institut schätzen. Das freut uns zu hören.
Es stimmt, dass wir viele befristete Stellen haben. Uns ist bewusst, dass dies nicht optimal ist. Wir sind, was die Anzahl der unbefristeten Stellen angeht an die Vorgaben des Auswärtigen Amts gebunden und können daher nicht beliebig Stellen entfristen bzw. unbefristete Verträge anbieten.
Es tut mir leid, dass Sie mir Ihrer Abteilungsleitung unzufrieden sind, ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten ist natürlich wichtig für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit bei der Arbeit. Wir würden Sie daher gerne dabei unterstützen eine Lösung für dieses Problem zu finden. Der Leiter der Spracharbeit lädt Sie daher gerne zu einem Gespräch ein. Sie können sich allerdings auch gerne im ersten Schritt vertraulich an unseren Betriebsrat wenden.
Falls Sie Fragen haben, oder ich Ihnen anderweitig behilflich sein kann, können Sie mir gerne eine E-Mail schicken an: arbeitgebermarketing@goethe.de

Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise
Bereich 51 Arbeitgebermarketing

Lehrreich, überraschend, chaotisch, flexible Änderungen können auftreten

3,4
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die strukturierte Arbeitsweise, die Fähigkeit den Überblick bei vielen unterschiedlichen Projekten zu bewahren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arroganz, Unsensibles Verhalten, fehlendes Verständnis, schlechte Kritikaufnahme, fehlende moderne Arbeitsweise

Verbesserungsvorschläge

Mehr darauf achten, dass Teambuildingmaßnahmen regelmäßig angeboten werden, mehr Feedbackmöglichkeiten wahrnehmen und mehr auf Augenhöhe der Mitarbeiter*innen sein und nicht von oben herab kritisieren


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Kulturbehörde mit viel Potential

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durch die verschiedenen Bereiche kann man wirklich viel lernen; mitunter internationale, tolle KollegInnen; an sich einzigartige Projekte. Stabiler Job im Kultursektor. Wenn man seine Nische findet, sich mit seinem Team gut versteht, klare Ziele hat, kann man eine tolle Zeit und viel Raum für Entfaltung haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele KollegInnen scheinen überlastet; über Wirkung wird selten geredet; vor allem für junge Menschen leider oft zermürbendes Umfeld und Bedingungen durch befristete Verträge. Wirklich sehr viel interne Politik. Manche tun so, als ob man dankbar sein müsste, beim Goethe-Institut arbeiten und die "Welt mit Kultur retten" zu dürfen - Mal abgesehen von den postkolonialen Schwingungen: es ist 2021 und es ist wahrlich nicht der einzige Arbeitgeber, der meint, Gutes in der Welt zu tun oder der international arbeitet. Wie viel ist eine Mission außerdem wert, wenn man nicht genau und ehrlich hinschaut, ob man sie erfüllt?

Verbesserungsvorschläge

Es passiert ganz viel und das Goethe-Institut ist an dutzenden Baustelle aktiv dran. Manchmal ist jedoch weniger einfach mehr. Durch die vielen Restrukturierungen und Wechsel ist kaum Konsolidierung möglich. Die Internationalität und Möglichkeiten der Digitalisierung, Menschen zu verknüpfen, kann auch intern besser genutzt werden. Eigene Talente aufbauen statt durch Agenturen und Unternehmensberatungen führen lassen.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte eine wunderbare direkte Vorgesetzte, die sehr gut und offen kommunizierte. Leider hatte ich auch mit vielen Führungskräften zu tun, bei denen dies nicht der Fall war.

Image

Der Mangel an Fokus und analytischem Vorgehen hat - für mich persönlich - die hären Ansprüche des Goethe-Instituts sehr geschmälert und die "Mission" des Goethe-Instituts entzaubert.

Work-Life-Balance

Generell gut, Möglichkeit für flexible Modelle (teilweise), aber erstaunlich viele überarbeitete und überlastete Kolleg*innen im Umfeld.

Karriere/Weiterbildung

Viele Möglichkeiten, sich auf andere Stellen zu bewerben; wenig Durchlässigkeit zwischen Entsandtenlaufbahn und dem Rest (auch für Ortskräfte aus dem Ausland, mir ist bewusst dass es hier bürokratische Vorgaben gibt). Leider sehr undurchsichtige Personalplanung und Talentmanagement (wenn vorhanden); Personalabteilung leider allgemein mit einem schlechten Ruf (in einigen Aspekten völlig unverdient, hier vor allem auch ein Vorgesetztenthema). Es fällt hier schwer, in diese Vertrauen aufzubauen.

Gehalt/Benefits

Je nach Eingruppierung schlecht bis mittelmäßig im Vergleich zum Arbeitsmarkt. Vergütungsschema für die Entsandten Laufbahn ist ein anderes Thema, hat leider auch andere Implikationen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Initiativen und Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Kollegenzusammenhalt

In den meisten Fällen sehr guter und respektvoller Umgang. Leider werden Konflikte auf persönlicher Ebene selten angesprochen oder gelöst.

Vorgesetztenverhalten

Wie erwähnt leider sehr unterschiedlich. Das oft genannte Rotationsprinzip ist in der Tat kein Garant für ein Match zwischen Talenten/Eignung und Anforderungen/Führungsqualitäten bei Stellen.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung in München und an den Auslandsstandorten durchgehend gut und modern.

Kommunikation

Hierarchische, konservative top-down Kommunikationskultur. Sehr von Bereichen und persönlichen Kontakten abhängig.

Interessante Aufgaben

In einigen Nischenprojekten hat man sehr viel Autonomie; es ist jedoch ernüchternd, wie oft Ambitionen dann an Behördentum scheitern (nicht nur wegen Rahmenbedingungen, sondern auch Denkweisen).


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben das Goethe-Institut so ausführlich zu bewerten.
Es klingt als hätte Sie alles in allem eine schöne Zeit bei uns gehabt und es freut mich zu hören, dass Sie so eine tolle Vorgesetzte hatten.
Ihre Rückmeldungen nehmen wir gerne an, um uns als Arbeitgeber zu verbessern, damit sich alle Arbeitnehmer*innen bei uns wohl fühlen und die Möglichkeit haben ihr volles Potenzial zu entfalten.
Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise

Schnell weg!

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nur die Kollegen, die alles halbwegs erträglich gemacht haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nahezu alles - der Laden läuft nicht gut.

Verbesserungsvorschläge

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Eigentlich nahezu alles.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von unendlich vielen unbefristeten Verträgen ist die Atmosphäre dementsprechend gedrückt. Kritik ist ungünstig, denn man hat sonst Repressalien zu befürchten. Peinlich, was man als Mitarbeiter teilweise nach außen hin als sinnvolle "Sicht des Goethe-Instituts" verteidigen muss, obwohl man selbst weiß, das es Quatsch ist. Oft kommt die Ausrede, man könne nichts für die befristeten Verträge, aber immer nur Ausreden zu finden, ohne zu versuchen, strukturell Verbesserung herbeizuführen, ist vor allem frustrierend.

Image

Langsam merkt auch die Außenwelt, dass da viel schief läuft.

Work-Life-Balance

Ganz unterschiedlich. Manche schieben eine ruhige Kugel, wenn es die Stelle zulässt. Manche sind aber auch hoffnungslos überfordert, weil sie nicht genug Ressourcen im Team haben und kaum eine Chance, die Ziele zu erreichen.

Karriere/Weiterbildung

Eine Katastrophe! Leute mit Masterabschlüssen auf Sachbearbeiterstellen und unbefristete Verträge Ende nie.
Hier kann man sich einen Punkt für seinen Lebenslauf einsammeln und dann leider nur weiterziehen.
Weiterbildung ist sehr behördlich organisiert und ungefähr ein Jahr im Voraus zu planen.

Gehalt/Benefits

TVöD - kann man jetzt gut oder schlecht finden. Hängt wohl von den individuellen Voraussetzungen ab. Vor allem aber sind die meisten eigenartig eingruppiert und man fragt sich, wo da die Logik steckt. Als Antwort bekommt man in der Regel nur fadenscheinige Ausreden zu hören...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr gemischt. Propagiert wird hohes Umweltbewusstsein, gelebt eher die goldene Mitte. Es gibt aber einige Mitarbeiter, die sehr engagiert sind.

Kollegenzusammenhalt

Der einzig positive Faktor! So viele junge, motivierte Menschen, die idealistisch ankommen und dann meist schnell wieder kündigen. - Wer
kann, der geht, das muss man ganz ehrlich sagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die halten nur noch durch bis zur Rente und bemitleiden die Jungen. Grundsätzlich aber wertschätzender Umgang.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetze/r wird man bei Goethe primär dann, wenn man in der Rotation ist.
Deshalb kommen auf diese Stellen immer wieder neue inkompetente Menschen, die sich in der Zeit, in der sie dort sind (4 Jahre), profilieren wollen. Das Wissen bei den ganz wenigen guten Führungskräften geht also spätestens alle vier Jahre komplett verloren - tolles Wissensmanagement!

Arbeitsbedingungen

Home Office ist möglich, wenn auch erst seit Corona wirklich gern
gesehen.
Eigene Laptops ermöglichen ein gutes Arbeiten zuhause.

Kantine ist völlig in Ordnung!

Kommunikation

Wenn kommuniziert wird, dann meist zu spät und in altertümlicher Form. Mitarbeiter werden oft gar nicht informiert oder in Prozesse eingebunden. Meist werden Ergebnisse präsentiert, Mitwirkung tendenziell unerwünscht. Schlecht gemeint und schlecht gekonnt.

Interessante Aufgaben

Mehr Schein als Sein... meistens schlägt man sich mit Anträgen herum für Projekte die am Sankt Nimmerleinstag starten.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns Feedback zu geben. Es tut mir leid zu lesen, dass Sie vieles bei uns so negativ empfunden haben, wir nehmen Ihre Kritikpunkte gerne auf.
Ich möchte auch auf ein paar Punkte von Ihnen eingehen:
Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie für sich wenige Karrieremöglichkeiten beim Goethe-Institut gesehen haben. Allerdings möchte ich an dieser Stelle auf unser umfangreiches Fortbildungsangebot hinweisen. Aktuell haben wir beispielsweise über 150 Seminare zur Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen im Angebot. Die Themen reichen von agilem Arbeiten und Projektmanagement, zu arbeiten in hybriden Teams, Ökologie und Nachhaltigkeit, sowie Seminaren speziell für Führungskräfte.
Wir bieten außerdem Auslandshospitationen für unsere Mitarbeiter*innen an und sind bemüht – wo immer möglich – Stellen intern zu besetzen, um unseren Kolleg*innen die Möglichkeit zu geben, sich beruflich weiter zu entwickeln.
Die sogenannten Rotationsstellen gibt es hauptsächlich an unseren Instituten im Ausland. In der Zentrale in München sind nur wenige Führungskräfte auf einer solchen Stelle. Daher werden die meisten Führungspositionen ganz regulär besetzt und übrigens zuerst immer intern ausgeschrieben.
Grundsätzlich bietet das Goethe-Institut viele Karrieremöglichkeiten; sei es durch die Möglichkeit mit uns ins Ausland zu gehen, oder auch durch Wechsel zwischen verschiedenen Abteilungen.
Falls Sie noch Fragen haben oder uns weiteres Feedback zukommen lassen wollen, könne Sie mir gerne eine E-Mail an: arbeitgebermarketing@goethe.de schreiben.
Ich wünschen Ihnen alle Gute für die Zukunft!
Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise

Nichts für junge motivierte Menschen die etwas bewegen wollen oder für Menschen, die mehr im Leben erreichen wollen!

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einige smarte, nette junge Kollegen die sich aber auch fast alle extern umschauen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr politisch; es wird sehr stark hinter dem Rücken über einen hergezogen, Kompetenz der Vorgesetzten lässt sehr zu wünschen übrig, starke Hierarchien, erinnert an eine Behörde oder ein Amt.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte mehr wert auf gut geschulte Vorgesetzte legen, Arbeiten gerechter verteilen, mehr Wert auf Unternehmenskultur legen

Arbeitsatmosphäre

Ganz gemütlich bis hin zu stressig je nach Vorgesetzem/Gruppenleitung

Image

Unternehmen wird gelobt und hat auch nach Außen ein super Image. Wenn man erstmal weiß was hier abgeht, dann sollte man lieber schnell weg.

Work-Life-Balance

Perfekt

Kollegenzusammenhalt

Gut je nach Team!

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise in Ordnung, teilweise aber auch grauenhaft.

Vorgesetztenverhalten

Wie man es vor 20 Jahren eben gelebt hat. Top-Down only - keine Feedback Kultur, kein Growth-Mindset. Du bist ein Headcount.

Kommunikation

Wird besser durch Technologien wie MS Teams; Man bekommt regelmäßige Updates, die einen betreffen könnten bzw. über das was aktuell passiert, in einem wöchentlichen Jour Fixe.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist sehr gering (nach TVÖD), auch die Leistungen sind eher mittelmäßig. Die Benefits mit denen das Unternehmen wirbt, bekommt man auch woanders bzw. sogar mit noch besseren Konditionen als hier.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung für Schwerbehinderte und LGBT

Interessante Aufgaben

Könnte besser sein. Arbeitsprozess ist wie in einer Behörde.


Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

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Chancen zur Gestaltung

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Institution wandelt sich alle paar Jahre und entwickelt sich permanent weiter - und damit habe ich als Mitarbeiter*in, die Möglichkeit mit ebenfalls immer weiter fortzuentwickeln - es wird einfach nicht langweilig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider gibt es nicht für alle Positionen unbefristete Stellen.

Verbesserungsvorschläge

Die Diversität der Mitarbeiterschaft, die in Deutschland angestellt sind sollte erhöht werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeiter*innen sind hoch motiviert und offen für Neuerungen.

Image

Sehr viele Menschen kennen die Institution und haben einen sehr guten Eindruck von ihr - manche Menschen haben ein etwas verstaubtes Image - aber das sind die, die sich nicht wirklich mit der Institution beschäftigt haben.

Work-Life-Balance

Wünschen nach Arbeitszeitreduzierung wird immer nachgekommen, ebenso herrscht großes Verständnis für die Betreuung von Kindern oder auch die Bedürfnisse der Familie zum Beispiel bei Versetzungen in andere Länder. An Wochenenden und nach 18.00 Uhr kommen keine Nachrichten mehr rein.

Karriere/Weiterbildung

Es bestehen sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten, die Institution ist nicht knauserig, wenn es um die Entwicklung ihres Personals geht. "Karriere" kann man allerdings nur machen, wenn man bereit ist ins Ausland zu gehen.

Gehalt/Benefits

Hier ist die Institution an den TVÖD gebunden - das gibt Sicherheit auf den unbefristeten Stellen, ermöglicht aber auch keine individuellen Boni oder anderes....

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier laufen aktuell einige Projekte um dieses Thema bewusster in der Institution zu verankern und hier passiert aktuell sehr viel.

Kollegenzusammenhalt

Ein tolles Team in der ganzen Institution.

Vorgesetztenverhalten

Offen für Feedback, auch und insbesondere wenn hoher Leistungsdruck besteht.

Kommunikation

Jeder kann jeden um Hilfe bitten und die Institution bemüht sich über das Intranet so transparent wie möglich zu sein. Es gibt viele tolle neue Formate des Wissensaustauschs und Wissenstransfers.

Gleichberechtigung

Es wird hier sehr bewusst darauf geachtet, dass alle ihre Chance bekommen.

Interessante Aufgaben

Großer Gestaltungsspielraum auf jeder einzelnen Position.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Nie wieder am Goethe- Institut

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bis vor einer Zeit lang konnten wir noch im Institut frühstücken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alle Punkte, die verbessert werden müssen.

Verbesserungsvorschläge

1. Schnellere Entscheidungswege
2. Die behördenartige Arbeitskultur soll sich ändern
3. Unbefristete Stellenausschreibungen
4. Nicht immer Stellen nur im Intranet ausschreiben, sondern auch publik machen. Wir brauchen den frischen Wind...
5. Bessere Entlohnung, höhere Eingruppierung im öffentlichen Dienst.
6. Mehr Gesundheitsmanagement ( Sport- Fitness im Beruf...)
7. Lehrpersonal einstellen und nicht immer auf Honorarlehrer warten.
8. Die Stellen der LSP´s streichen. Die Institutsleitung kann diese übernehmen.
9. Parkplätze am Standort Schwäbisch Hall

Arbeitsatmosphäre

Man hat den Eindruck, man arbeitet in einer Behörde.

Image

Der alte Slogan :" Von außen hui, von innen pfui!" sagt alles. Die Institutsleitung versucht durch Pressemitteilungen in der regionalen Zeitung und durch diversen "Connections" das Image aufrecht zu erhalten, was ihr kaum gelingt.

Work-Life-Balance

Auf Familien wird kaum Rücksicht genommen. In ernsten Fällen muss man trotzdem zuerst zur Arbeit, um dann von der Leitung einen "freien" Tag zu bekommen. Der Urlaub wird ständig verschoben. Im Sommer hat man kaum Urlaub gehabt, da dann die Hochsaison für alle GID´s ist.

Karriere/Weiterbildung

Keine Aufstiegschancen, da die Verträge nur befristet sind.

Gehalt/Benefits

Die Einstellung erfolgt nach TVöD. Die Eingruppierung hängt von der Tätigkeit ab.
Leider sind alle Verträge befristet. Das muss sich ändern!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird ständig kopiert und kopiert. Und ständig gedruckt. So viel Papierkram, obwohl alles digitalisiert werden kann.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der hohen Fluktuation in den letzten Jahren, lässt der Zusammenhalt nach.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Kolleginnen gehen mit älteren Kolleginnen und Kollegen kaum respektvoll um. Jeder versucht sich wichtig zu machen ohne Rücksicht auf die älteren zu nehmen. Ältere Lehrkräfte wünschen sich so sehr einen Unterrichtsraum im Erdgeschoss, allerdings wird dieser Wunsch von den jüngeren Lehrkräften kaum respektiert.

Vorgesetztenverhalten

Institutsleitung und LSP sind nur da zum verwalten. Sonst sind sie abwesend, kühl. Wie in einer Behörde

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude in Schwäbisch Hall ist Sanierungsbedürftig. Im Sommer wird das Institut nicht klimatisiert. Trotz Corona, findet seit Monaten Präsenzunterricht mir spanischen Teilnehmern statt.

Kommunikation

Die Institutsleitung ist kaum ansprechbar. Es herrscht das Subsidiaritätsprinzip

Gleichberechtigung

Mehr Frauen werden eingesetzt. Männliche Kollegen tun mir Leid, da sie von der Institutsleitung nicht gut behandelt werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr interessant. Nach einer Zeit aber ist fällt es einem schwer diese nachzugehen, da es keine Variationen gibt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Rückmeldung. Es tut mir leid zu hören, dass Sie so unzufrieden mit dem Goethe Institut als Arbeitgeber sind.

Ich stimme Ihnen völlig zu, dass es sehr bedauerlich ist, dass wir so oft nur befristete Verträge anbieten können. Wir sind uns sehr bewusst, dass Arbeitsplatzsicherheit wichtig ist. Es ist auch nicht in unserem Sinne Arbeitnehmer*innen nur befristete Stellen anzubieten, da wir über öffentliche Mittelfinanziert werden, liegt die Entscheidung diesbezüglich allerdings leider nicht beim Goethe Institut.

Das Goethe Institut befindet sich mitten in der Fußgängerzone von Schwäbisch Hall, es gibt dort keine Parkmöglichkeiten, was bedauerlich ist, aber von uns nicht beeinflusst werden kann. Im Innenhof des Instituts besteht ein Park- und Halteverbot, welches von der Stadt Schwäbisch Hall ausgesprochen wurde.

Das Institut befindet sich in einem historischen Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, daher sind die Auflagen für baulichen Veränderung sehr streng und es ist uns nicht erlaubt eine Klimaanlage zu installieren.

Schade, dass Sie anscheinend nichts von unseren Angeboten zum Gesundheitsmanagement wussten. Es gibt diesbezüglich tolle Angebote - wie Fitmit5 (kurze Trainingseinheiten, die am Arbeitsplatz ausgeführt werden können) oder auch unsere Gesundheitswoche die einmal im Jahr stattfindet. Da müssen wir vielleicht noch stärker darauf achten, dass wir solche Angebote immer wieder kommunizieren, damit auch wirklich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davon profitieren.

Falls Sie noch weitere Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich gerne an mich wenden unter der Adresse arbeitgebermarketing@goethe.de

Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise

Ein exzellenter Arbeitgeber mit gutem Betriebsklima, abwechslungsreicher und interessanter Aufgabe

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Aufgabe mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert und Relevanz für die Zukunft
- viele Erneuerungs- und Modernisierungsprozesse
- inhaltliche Selbstbestimmtheit und Freiheit, innerhalb des Arbeitsbereichs wirksam zu sein
- Moderne Arbeitsumgebung
- Internationalität
- Im Bereich Kultur arbeiten und trotzdem einen dauerhaften sicheren Job zu haben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- hoher Marktdruck bei den Goethe-Instituten in Deutschland.
- Feedbackkultur gerade auch bei Kritik noch ausbaufähig

Verbesserungsvorschläge

- bürokratische Vorgänge in einzelnen Bereichen etwas vereinfachen

Arbeitsatmosphäre

Enger Zusammenhalt zwischen den Kolleginnen und Kollegen, "New Work". Man kann den Kollegen/die Kolegin zwischendrin was fragen. Vorgesetzte in der Regel fair. Instrument der Jahresgespräche, aber auch zwischendrin Möglichkeit zum Feedback. Wertschätzende Feedbackkultur noch etwas ausbauen sowohl bei Kritik als auch bei Lob.

Image

Das Goethe-Institut steht für Internationalität. freiheitliche Werte und weltweiten Austausch. Wichtig in diesen Zeiten.

Work-Life-Balance

Insgesamt ist alles klar geregelt mit Gleitzeit und Homeoffice-Möglichkeit. Aber Kultur ist nun mal kein 35-Stunden-Job...

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten zu Fort- und Weiterbildung. Auch gerade immer mehr digitale Angebote. Das war in der Corona-Zeit sehr hilfreich. Es gibt unterschiedliche Laufbahnen im Goethe-Institut. Deshalb auch unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Da muss man sich bei der Bewerbung kundig machen.

Gehalt/Benefits

Eine feste und sichere Arbeitsstelle mit einem Gehalt nach TvÖD ist im Kultur- und Bildungsbereich nicht immer Standard. Hier schon. München ist allerdings nicht ganz billig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit ist im Goethe-Institut weltweit wichtiges Thema in Programmen und auch in der Institution. Man befindet sich auf einem guten Weg.

Kollegenzusammenhalt

Die Sache eint und es besteht gegenseitige Wertschätzung

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut

Vorgesetztenverhalten

Das Goethe-Institut zeichnet sich durch eine hohe Diskussionskultur aus. Vorgesetzte sind dadurch gefordert, Meinungen zu Wort kommen zu lassen und Entscheidungen zu treffen nach intensivem Austausch. Meist gelingt das.

Arbeitsbedingungen

Sehr gute Ausstattung des Arbeitsplatzes. "New Work" Modelle wurden eingeführt und aktiv betrieben.

Kommunikation

Es gibt ein sehr professionelles und informatives Intranet. Gerade in der Corona-Zeit wurde versucht intensiv zu kommunizieren. Das ist trotz der unübersichtlichen Gesamtlage meist gut gelungen.

Gleichberechtigung

Führungsstellen auf unterschiedlichen Ebenen sind ungefähr jeweils zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzt. Gleichstellung und Diversität sind wichtige Themen in der Institution.

Interessante Aufgaben

Top!

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Mehrfachbewertung

Hire to Fire Politik mit befristeten Arbeitsverträgen

3,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Goethe-Institut e.V. in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung und Work- Life- Ballance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte zu starr. Personalmanagement . Verträge befristet oder nur auf Teilzeit .

Verbesserungsvorschläge

Was das GI machen sollte ist eine Überholung im HR- Management. Dies hat in den letzten Jahren deutlich gelitten. Auch sollte das GI, die behördenartige Organisation und das Umgehen mit den IL´s unbedingt überholen. IL´s sollen eine Fortbildung in Menschlichkeit erhalten und jüngere Mitarbeiter sollten auf jeden Fall lernen, dass diese Einrichtung mal was Großes war und der "Goethe- Geist" soll erhalten bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Es hängt davon ab, an welchem Standort man arbeitet. An GI´s wie z.B. Schwäbisch Hall, Mannheim oder Hamburg, gilt das Subsidiaritätsprinzip, was in einer Kultureinrichtung wie dem GI nichts zu suchen hat.

Image

Von außen "hui" & von innen "pfui"! Alt bewährter Slogan, der leider immer stärker wird. Äußerlich versucht sich das GI mit Pressemitteilungen aufs oberste Niveau zu halten. Intern herrscht aber ein anderes Klima. Wichtig zu betonen ist hier allerdings, dass nicht immer die "böse Zentrale " Schuld an allem ist. Auch die Führungskräfte sorgen für heftige Diskussionen im Lehrerzimmer.

Work-Life-Balance

Als Lehrkraft arbeitet man meistens von 08:00-14:00 Uhr spätestens.

Karriere/Weiterbildung

Lehrkräfte können kaum aufsteigen. Auch die Aufgaben bleiben immer dieselben, da die starre Organisation sich nicht mit dem Thema beschäftigt hat. Neuerdings haben sich die Dinge etwas verbessert, aber Aufstiegschancen hat eine Lehrkraft keine mehr, es sei denn, man hat gute "Connections" zur oberen Etage.

Gehalt/Benefits

Als langjährige Lehrkraft habe ich keine Lohnerhöhung bisher erhalten. TVöD ist toll, aber die Eingruppierung und die ständigen 75% Stellen machen den Job weniger lukrativ.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Obwohl man Lehrwerke hat, kopieren viele ununterbrochen herum. Das ist nicht schön.

Kollegenzusammenhalt

Das Kollegium ist sehr nett und unterstützt sich einander. Der Betriebsrat hingegen, hilft bei heikleren Situationen oft wenig.

Umgang mit älteren Kollegen

Die guten alten KollegInnen sind nun fast alle in Rente. Schade, denn ihr Sinn für Humor, das Wissen dieser tollen Generation und die Späßchen auf hohem Niveau gehören zur Vergangenheit.

Vorgesetztenverhalten

Hier müsste Goethe eine ordentliche Arbeit geleistet haben, den Vorgesetzten der "jüngeren Generation" angewiesen zu haben, entweder eine unternehmerische Arbeitspolitik zu führen oder dem guten alten Goethe- Geist zu entkommen. Denn die guten alten Führungskräfte, die auch menschliche Werte beachtet haben, sind schon fast alle in Rente. Hier gibt es Verbesserungsbedarf.

Kommunikation

Vieles wird über das Intranet kommuniziert. Das tut die Zentrale gut. Allerdings ist die Kommunikation an den Standorten Schwäbisch Hall miserabel. Die Institutsleitung ist kaum erreichbar. Man müsse immer einen Termin vereinbaren. Die Tür ist immer geschlossen. Offenheit ist was Anderes.

Interessante Aufgaben

Es wird von langjährigen Lehrkräften nun auch online- Unterricht erwünscht. Die Idee dahinter ist toll. Der verwaltungstechnische Aufwand allerdings enorm, weshalb man keine Lust hat solche Kurse zu leiten. Sonst unterrichtet man nur und geht nach Hause. Interessant machen alles die Kursteilnehmer. Sonst wäre es wünschenswert auch in den Fortbildungsbereich einzusteigen.


Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Müller, Referentin Recruiting
Alexandra MüllerReferentin Recruiting

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Verbesserungsvorschläge hier bei kununu.

Schade, dass Sie den Eindruck erhalten haben, dass eine Überholung des HR-Managements notwendig sei und unser internes Klima nicht dem äußeren Auftreten entsprechen würde. Als moderne und lernende Institution arbeiten wir stetig an der Entwicklung und Verbesserung unserer Abläufe und Strukturen, um den von Ihnen beschriebenen „guten alten Goethe-Geist“ der Kollegialität und Wertschätzung mit Fortschritt und Nachhaltigkeit zu bereichern. Hierfür sind u.a. die Digitalisierung von Lehrmaterialien und der Online-Unterricht unumgänglich und äußerst erstrebenswert.

Viele Grüße
Ihre Personalabteilung des Goethe-Instituts

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