Ist nicht mehr was es mal war
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das das Gehalt pünktlich kommt
Verbesserungsvorschläge
-Hygienekonzept konsequent umsetzen
-Infrastruktur für Mitarbeiter schaffen
-Gesundheitsschutz im Winter ernst nehmen
-Flächen- und Logistikmanagement optimieren
-Die Meister sollten dringend in moderner Führungskompetenz, Kommunikation und Empathie geschult werden
-Die Rolle des Mobbing-Beauftragten muss ernst genommen werden. Wenn der Personalchef diese Aufgabe nicht neutral und aktiv ausfüllen kann oder möchte, sollte diese Funktion an eine externe, neutrale Stelle oder einen geschulten Betriebsrat übergeben werden
-Auch wenn nach IG-Metall-Tarif bezahlt wird, muss die Vergabe der ERA-Entgeltgruppen und Leistungszulagen fair, transparent und nach objektiven Kriterien erfolgen. Die Eingruppierung darf keine reine Verhandlungssache oder vom ‚Nasenfaktor‘ abhängig sein
-Es sollten jährliche Mitarbeitergespräche eingeführt werden, bei denen verbindliche Weiterbildungsziele vereinbart werden. Ein jahrelanger Stillstand (wie z. B. vier Jahre ohne jede Schulung) demotiviert die Mitarbeiter und schadet langfristig der Qualität des Unternehmens
Arbeitsatmosphäre
Das Teamgefüge auf kollegialer Ebene war mittelmäßig.
Auf Führungsebene gab es jedoch starre Hierarchien, die schnelle Entscheidungen erschwert haben.
Work-Life-Balance
Es wird sehr darauf geachtet, dass keine dauerhaften Überstunden anfallen. In heißen Projektphasen oder zum Quartalsende kann es aber mal stressig werden. Der Ausgleich dieser Stunden klappt danach aber reibungslos
Karriere/Weiterbildung
Schulungen und Weiterbildung existieren hier leider nur auf dem Papier. Ich war einige Jahre im Unternehmen und konnte keine einzige Weiterbildung absolvieren. Eigeninitiative wird nicht unterstützt. Man wird auf seiner Position gehalten und stagniert in seiner Entwicklung komplett. Für die eigene Karriere ist das leider eher ein Rückschritt als ein Fortschritt.
Gehalt/Benefits
Grundsätzlich gilt der IG-Metall-Tarif, was finanzielle Sicherheit und gute Sozialleistungen bringt. Der Haken liegt aber im System: Die Einstufung und spätere Höhergruppierungen sind reine Verhandlungssache. Ohne hartes Verhandeln und gutes Selbstdarstellen wird man unter Wert eingestuft. Der Tarif schützt hier leider nicht vor unfairer Behandlung durch die Vorgesetzten bei der Stellenbewertung
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war mittelmäßig, eher zu wenig… jeder arbeitet für sich…
Vorgesetztenverhalten
Große Defizite in der Führung und Konfliktlösung
Es gibt hier leider ein massives Kompetenzproblem auf Führungsebene. Ein Meister im Betrieb sollte nicht nur fachlich, sondern auch menschlich führen können – hier fehlt es jedoch komplett an moderner Führungskompetenz und Empathie.
Noch enttäuschender ist die Rolle des Personalchefs: Als eigentlicher Ansprechpartner für Mobbing und Konflikte zeigt er keinerlei Bereitschaft oder Fähigkeit, Probleme neutral zu lösen. Beschwerden werden abgewimmelt oder ignoriert, anstatt den Betroffenen zu helfen. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht
Arbeitsbedingungen
Absolut mangelhaft. Die Hygiene in der Produktion ist eine Vollkatastrophe: Überall liegt Taubenkot, selbst auf den Esstischen in den Hallen, da es an echten, abgetrennten Aufenthaltsräumen fehlt. Im Winter wird die Halle kaum beheizt – Arbeiten in Thermohosen und Winterjacken ist hier Standard. Durch den extremen Platzmangel ist sicheres Arbeiten kaum möglich, und Materialbeschädigungen sind an der Tagesordnung
Kommunikation
Die Kommunikation fand selten, bis gar nicht statt.
Oft hat man Dinge von Mitarbeitern aus anderen Abteilungen erfahren bevor diese von den Vorgesetzten angesprochen wurden.
Interessante Aufgaben
Habe oft Aufgaben anderer Mitarbeiter aus anderen Bereichen/Abteilungen übernommen, dies wurde zur Selbstverständlichkeit.
Man bekommt dafür aber kein Lob oder Anerkennung, sondern Vorurteile wenn man seine eigenen aufgaben nicht erfüllen kann…

